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Aktuelle Infos zum Nationalpark Steigerwald

Pressemitteilungen und Pressemeldungen

Juni

  • „Wilde Zeiten“, SZ vom 16.6.17; Wenn es um einen dritten Nationalpark in Bayern geht, spricht keiner in der CSU so klare Worte wie der Ansbacher Bundestagsabgeordnete Josef Göppel. "Das ist ein Ablenkungsmanöver", sagt Göppel, "ein reines Ablenkungsmanöver davon, dass meine Partei in Bund und Land die weitere Zubetonierung unserer Landschaften forciert durch immer neue Baugebiete und sie damit dramatisch zum Negativen verändert." Göppels Äußerungen sind bemerkenswert. Als Chef des Arbeitskreises Umwelt der CSU ist der studierte Förster der gleichsam oberste Naturschützer seiner Partei....
  • „Schneider sieht keine Chance für Nationalpark“, Neue Presse vom 14.6.17; Der Landrat kontert den Vorstoß der SPD, über eine Resolution einen Dialog über den Steigerwald zu starten. Es gibt weder in München noch hier genug Befürworter, erklärt er.

  • Kreis-SPD: (Wahl)kampfeslustig und hoffnungsvoll, MP vom 13.6.17; Bei den Sachfragen hat das Thema Nationalpark Steigerwald für die Kreis-SPD einen hohen Stellenwert. Eine Machbarkeitsstudie wäre aus ihrer Sicht das Mindeste. „Wir wünschen uns eine Heimat mit Chancen und nicht von vornherein ein kategorisches ,Nein‘“, sagte Wolfgang Brühl. Mit großer Mehrheit verabschiedeten die Delegierten eine Resolution, die an die bayerische Staatsregierung und vor allem an Landrat Wilhelm Schneider gerichtet ist. Zentraler Aspekt: die Forderung, den Steigerwald in den Entscheidungsprozess für einen dritten Nationalpark in Bayern einzubeziehen und diese Möglichkeit ergebnisoffen zu prüfen.

  • „SPD will faire Chance für den Steigerwald“, Neue Presse Coburg; 11.6.17; In Maroldsweisach legen sich die Sozialdemokraten aus den Haßbergen fest: Sie fordern Landrat und Freistaat auf, den Gegnern eines Nationalparks nicht voreilig nachzugeben.

  • „Kulturinventur im Steigerwald, FT vom „, FT vom 8.6.17; Eine ausführliche Untersuchung beleuchtet die Kulturlandschaft der Naturpark-Region und bewertet die Aussichten auf einen Unesco-Welterbe-Titel. Das 470-Seiten-Werk trägt vor allem viele historische Informationen zusammen....Landkreis Bamberg - Was macht man, wenn ein Welterbe her soll, die Unesco für den Wald aber mehr verlangt, als ein paar Trittsteine – nämlich ein richtig großes Naturschutzgebiet. Das Schutzgebiet – idealerweise ein Nationalpark – wird aber von diversen Interessengruppen, die politisch am längeren Hebel sitzen, nicht gewollt.

  • „Politiker im Kreis Kronach müssen bald Flagge zeigen“, inFranken vom 8.6.17; Wird der Landkreis Kronach in die nächste Phase der Nationalpark-Bewerbung eintreten? Darüber könnte eventuell der Kreistag entscheiden. Die Diskussion um den Frankenwald als möglicher Nationalpark wird in den kommenden Wochen vor allem die Kreispolitiker berühren. Im Juli sollen die vier Bewerberregionen Stellung nehmen, ob sie in die nächste Planungsphase eintreten möchten. ...Das gilt auch für den folgenden Abschnitt: die Konzeptphase. Im Juli soll bei den vier Bewerberregionen (Frankenwald, Spessart, Rhön, Donauauen) abgeklopft werden, ob sie diesen Schritt mit dem Freistaat gemeinsam gehen wollen. Auch das verpflichtet die Bewerber zu nichts. Am Ende kann die Region immer noch abwinken - ohne dass Kosten entstanden sind. Doch worum geht es in der Konzeptphase? In diesem Schritt werden die bestehenden Überlegungen viel stärker ins Detail geführt. Der erste Plan für ein mögliches Parkgebiet soll dann auf die Gegebenheiten vor Ort maßgeschneidert angepasst werden, wie die Fachleute vom Ministerium in Neukenroth unterstrichen. Das bezieht sich auf die betroffene Fläche ebenso wie auf Fragen der Infrastruktur (zum Beispiel Schutz der Trinkwasserversorgung durch die Talsperre).

  • BN kämpft weiter für einen "Nationalpark Steigerwald", Neue Presse Coburg vom 6.6.17; Die Umweltschützer kritisieren den Ausstieg aus den Gesprächen. Über eine Online-Petition wollen sie Druck machen.

  • Straußberger: „Diese Chance kommt so schnell nicht wieder“ , MP vom 6.6.17; Bei der Informationsveranstaltung „Faire Chance für den Steigerwald“ in Oberschwarzach kritisierte Ralf Straußberger, der Wald- und Jagdreferent des Bund Naturschutz, dass die Staatsregierung den Steigerwald weiterhin aus der Suche für einen dritten Nationalpark im Freistaat kategorisch ausschließt. Stattdessen stehen bekanntlich Spessart, Rhön, Donaugebiet und seit Neuestem auch der Frankenwald auf der Auswahlliste.

  • Hierzu auch der Wiesentbote: BN wirbt für „Faire Chance für den Steigerwald“

  • Grüne hoffen weiter auf Nationalpark Steigerwald, Radio Bamberg vom 3. Juni 2017 ; Bamberg (dpa/lby) – Offiziell ist der Steigerwald für einen dritten Nationalpark in Bayern aus dem Rennen. Die Landtags-Grünen werben aber trotzdem für die Region. Sie sehen dort nach wie vor das naturschutzfachlich größte Potenzial für einen Nationalpark, wie der umweltpolitische Sprecher Christian Magerl mitteilte. «Die Menschen dort wünschen sich eine faire Chance für den Steigerwald – und die sollte man ihnen auch geben.»

  • Nationalpark Steigerwald: Kritik an der Staatsregierung, nordbayern.de vom 2.6.17; SCHLÜSSELFELD - Wird der Steigerwald doch noch der dritte Nationalpark in Bayern? Auf einer Podiumsdiskussion in Schlüsselfeld haben Kommunalpolitiker betont, dass ein solches Projekt der Region Aufschwung bringen würde - vor allem für den Tourismus. Über die Ablehnung der bayerischen Staatsregierung herrschte Unverständnis.

  • „BN wirbt für „Faire Chance für den Steigerwald“, Pressemitteilung BN vom 6.6.17;
    Appell an Kommunalpolitik: Angebot der Staatsregierung zur umfassenden Information über den Nationalpark einfordern! Bei der Informationsveranstaltung „Faire Chance für den Steigerwald“ in Oberschwarzach am 1. Juni kritisierte Dr. Ralf Straußberger, Wald- und Jagdreferent des BUND Naturschutz, dass die Staatsregierung den Steigerwald weiterhin aus der Nationalparksuche ausschließt.

Mai

  • National-biosphären-welterbepark“, FT vom 31.5.17; Ein Naturschutzgebiet ist eine per Gesetz streng gegen den menschlichen Eingriff geschützte Fläche – das Prädikat bedeutet mit dem Nationalpark die höchste Stufe des Naturschutzes in Deutschland. In der Bundesrepublik gibt es 8757 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 1,37 Millionen Hektar – 3,7 Prozent der Landesfläche. In Bayern wurden 605 Naturschutzgebiete ausgewiesen (zwei Prozent der Landesfläche), davon in Oberfranken 95, in Mittelfranken 63 und in Unterfranken 138. Zu den größten Naturschutzgebieten im Freistaat zählen die Kernzonen im Biosphärenreservat Rhön

  • „Große Worte am Dreifrankeneck“, FT vom 29.5.17; An Himmelfahrt ging es oberhalb von Heuchelheim am Symbol fränkischer Einheit um das Thema Heimat. Dabei erfuhr Innenminister Joachim Herrmann (CSU), wo auf dem Land der Schuh drückt: Nahversorgung und Ärztemangel... Hauptredner war Innenminister Joachim Herrmann. Er wandte sich an die Delegation „mit den grünen Shirts“ vom Verein Naturpark Steigerwald und bekräftigte sein Versprechen: „Der Steigerwald bleibt Naturpark!“

  • Rhön-Grabfeld: Landrat positioniert sich“, InFranken vom 28.5.17; Habermann positioniert sich; "Es ist für mich nicht zu verstehen, wie man sich vor dem Vorliegen der Antworten schon positionieren konnte", sagte er. Einerseits sei geschimpft worden, dass es zu wenig Informationen gebe und aufgrund dessen sei von Interessengruppen die Entscheidung gegen einen Nationalpark getroffen worden. Immer wieder sei davon die Rede gewesen, dass die Entscheidung wo der Nationalpark hinkomme bis Juli getroffen werden soll. Habermann stellte klar: "Bis Juli wird entschieden, wer in die nächste Phase eintritt. Es geht um ernsthafte Interessenbekundungen für weitere Verhandlungen, um mehr nicht."

  • „Nationalpark Rhön: Fragen und Antworten zum umstrittenen Schutzgebiet“, InFranken vom 28.5.17; Lange hat die Region auf Details zum möglichen Nationalpark in der Rhön gewartet. Nun liegen die Antworten aus dem Bayerischen Umweltministerium vor. Hier finden Sie die Antworten der Staatsregierung: www.infranken.de/storage/med/xmedia/260384_Nationalpark_Rhoen_-_Fragen_und_Antworten.pdf

  • Mehr als 6000 Unterstützer fand die Online-Petition bisher“, MP vom 28.5.17; Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald setzt sich weiter dafür ein, dass auch im Steigerwald die Bürger dieselbe umfassende Information der Staatsregierung über das Angebot „Dritter Nationalpark in Bayern“ erhalten, wie andere Regionen. Er hat dazu die Online-Petition „Faire Chance für den Steigerwald“ gestartet unter www.openpetition.de/!steigerwald 

  • „Nationalparkverein aus dem Steigerwald wirbt für Onlinepetition“, Wiesentbote vom 26.5.17; JETZT unterschreiben: „Faire Chance für den Steigerwald“!  Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald ruft alle BürgerInnen auf sich dafür einzusetzen, dass sie im Steigerwald dieselbe umfassende Information der Staatsregierung zum Angebot 3.Nationalpark in Bayern erhalten, wie andere Regionen – bevor Ende Juli die Entscheidung fällt! Bitte unterstützen Sie die Petition „Faire Chance für den Steigerwald“. Unterzeichnen Sie im Internet: www.openpetition.de/!steigerwald

  • „Scharf schließt Steigerwald erneut aus“, BR vom 26.5.17; Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf hat einem möglichen Nationalpark Steigerwald erneut eine Absage erteilt. Und das, obwohl der Verein Nationalpark Nordsteigerwald erreichen will, dass die Region bei der Suche nach einem dritten Nationalpark berücksichtigt wird.

  • „Grüne Kreistagsfraktion im Landkreis Bamberg wählt neuen Vorsitz“, Wiesentbote vom 26.5.17; Bernd Fricke übernimmt für Helga Bieberstein – Andreas Lösche bleibt Stellvertreter; Die Kreistagsfraktion der Grünen hat einen neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Bernd Fricke, gleichzeitig zweiter Bürgermeister von Stegaurach, wurde im Rahmen der jüngsten Fraktionssitzung zum neuen Vorsitzenden der Fraktion gewählt. „Ich freue mich, meine Jahrzehnte langen politischen Erfahrungen in verschiedensten Gremien in diese neuen Position einbringen zu dürfen“, sagte Fricke. „Wir werden energisch gegen das Aussitzen unliebsamer Themen durch den Landrat vorgehen, in dem Anträge über viele Monate nicht behandelt werden.“... Auch der Einsatz für einen Nationalpark Steigerwald steht weiter ganz oben auf der Agenda. „Diese Jahrhundertchance darf sich der Landkreis einfach nicht entgehen lassen“, fordert Lösche.

  • „Die schöne Unbekannte „, SZ vom 26.5.17; Wenn in Bayern von Buchenwäldern die Rede ist, geht es meist um den Spessart und den Steigerwald. Doch wegen der massiven Proteste gegen einen Nationalpark, rückt die Rhön immer mehr als Kandidatin in den Fokus.

  • Forstleute gegen Nationalpark“, FT vom 24.5.17;fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2017/Forstleute_gegen_Nationalpark_FT_240517.jpg Kronach - Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) wehrt sich vehement gegen eine mögliche Ernennung des Frankenwaldes zum Nationalpark. Der Frankenwald sei vielfältig nutzbar, teilte der BDF am Dienstag mit. „Er ist Rohstoffquelle, sorgt für günstiges Brennmaterial, sauberes Trinkwasser, ist touristisch gut erschlossen und weist eine einzigartige Vielfalt auf.“ Würde das Mittelgebirge im Nordosten Frankens zum Nationalpark erklärt, würde dieser „Mehrfachnutzen ad absurdum“ geführt.

  • „Der lachende Vierte?“, FT vom 22.5.17;  Bei der Suche nach dem dritten Nationalpark in Bayern gibt es jetzt gleich zwei Geheimfavoriten: Weil es im Spessart genau wie im Steigerwald Zoff gibt, könnten die Donau- und Isar-Auen das Rennen machen. Oder am Ende gar der Frankenwald.... Im Umweltausschuss wurde Mitte März Zwischenbilanz gezogen und das Ziel ausgegeben, den Favoriten für „NP3“ spätestens Ende Juli zu nominieren. In Frage kommen die Rhön, der Spessart, die Auen von Donau und Isar und das Ammergebirge sowie, jedoch allenfalls mit einer Wildcard, der Steigerwald. Hier fordern Naturschutzverbände und Kommunalpolitiker wie der Ebracher Bürgermeister Max-Dieter Schneider seit Jahren die Ausweisung eines Nationalparks. Dem stellt sich eine mächtige Lobby entgegen, an deren Spitze ein Kabinettskollege von Scharf steht, Innen-Staatssekretär Gerhard Eck aus dem Kreis Schweinfurt. Um die Diskussion nicht weiter anzuheizen, hat Seehofer den Steigerwald bei der Suche ausgeklammert, obwohl der Staatswald für Experten am besten geeignet für ein Großschutzgebiet ist – sogar mit der Aussicht, Weltnaturerbe zu werden.

  • „Welterbe: Dörrobst statt Buchen“, FT vom 21.5.17; Form, Ablauf und Ergebnis des Dialogprozesses stellten im Kreisausschuss nicht alle zufrieden. Die Forderung, den Steigerwald bei der Suche nach einem dritten Nationalpark in Bayern einzubeziehen, verstummt nicht. Der Nationalpark Steigerwald wurde von den Gegnern schon mehrfach beerdigt, aber totzukriegen ist er nicht. Das wurde auch bei der Debatte im Kreisausschuss des Bamberger Kreistags am Freitag deutlich, die sich am Sachstandsbericht zum sogenannten Dialogprozess entzündete.... Jonas Merzbacher (SPD) bestand auf der Forderung seiner Partei, die Eignung des Steigerwaldes für einen Nationalpark mit einem unabhängigen Gutachten prüfen zu lassen. Außerdem regte er eine „demokratische Entscheidung“ an: „Wir sollten die Bürger befragen.“

  • „Frankenwald_ Zweifel wachsen“, FT vom 20.5.17; Der Vorstoß für ein großes Naturschutzgebiet im Landkreis Kronach stößt gleichermaßen auf Zustimmung wie auf Kritik. Viele Fachleute halten die Region mit ihren Wirtschaftswäldern für ungeeignet.

  • SPD-Umweltpolitiker lehnen Nationalpark im Frankenwald ab / Klaus Adelt: „Kein zusammenhängendes Schutzgebiet“ - Florian von Brunn: „Reines Ablenkungsmanöver der CSU“ , Bundesumweltportal vom 19.5.17, Adelt verweist darauf, dass Fachleute den Steigerwald als Standort für einen dritten bayerischen Nationalpark bevorzugen. „Doch diese Region will Ministerin Scharf noch nicht mal untersuchen lassen.“  Adelts Kollege, der Münchner Abgeordnete und Umweltpolitiker Florian von Brunn, sieht in der Benennung des Frankenwalds ein reines „Ablenkungsmanöver der Staatsregierung“. Es gehe der CSU nur darum, Interesse am Umweltschutz zu heucheln: „Die CSU schleift den Alpenplan, lässt zu, dass die bayerische Heimat durch unbegrenzte Ausweisungen von neuen Gewerbegebieten zersiedelt wird und schützt die wertvollen Buchenbestände im Steigerwald nicht. Doch gleichzeitig versucht sie, ihre Politik mit unsinnigen Schutzvorschlägen grün anzupinseln. Das ist unglaubwürdig und durchsichtig.“

  • Nationalpark Frankenwald?“, FT vom 19.5.17;fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2017/Nationalpark_Frankenwald_FT_190517.jpg  Ein Landtagsabgeordneter aus Kronach sieht in dem Großschutzgebiet einen Wachstumsmotor für die Region. Die Chancen stehen 50:50.

  • „Nationalpark Frankenwald?“-2- FT vom 19.5.17; Der Kronacher Landtagsabgeordnete Jürgen Baumgärtner bringt den Landkreis Kronach als möglichen dritten bayerischen Nationalpark ins Spiel... Zeitlicher Druck für die nächsten Schritte bestehe nicht, räumt der Abgeordnete ein. Zwar war seitens der Regierung noch im April von einer Entscheidungsfindung bis Ende Juli die Rede, doch Baumgärtner meint, dass durchaus bis Ende des Jahres Spielraum bestehe, ehe ein Kandidat ausgewählt wird

  • „Reaktionen im Landkreis“, FT vom 19.5.17; Kreis Kronach - Jens Korn, Bürgermeister von Wallenfels (CSU), hat bereits die Diskussionen um die anderen möglichen Nationalparks, verfolgt. Die großen Pro- und Kontra-Punkte, die dabei diskutiert wurden, lassen sich laut Korn auch auf den Frankenwald übertragen. „Der Nationalpark wäre eine riesen Chance, die Region weiterzuentwickeln“, so Korn. Auch für den Tourismus sieht er eine große Chance... Landrat Klaus Löffler (CSU) sieht in einem Nationalpark eine große Chance für die Region. Es sei aber wichtig, dass alle relevanten Gruppierungen wie beispielsweise die Waldbesitzer oder Landwirte von Anfang an in den Entscheidungsprozess mit eingebunden und gehört werden müssen. Er habe Baumgärtner gebeten, ein Abstimmungsgespräch mit Ministerpräsident Horst Seehofer zu vereinbaren.

  • Drei Bewerber sind im Gespräch, ein Vierter ist noch am Grübeln“, FT vom 19.5.17 Auflistung inclusive Steigerwald

  • „Frankenwald ist neuer Kandidat bei der Suche nach Nationalpark“, SZ vom 18.5.17; In das Auswahlverfahren für einen dritten Nationalpark in Bayern hat sich jetzt eine vierte Region ins Spiel gebracht: der Frankenwald. "Ich habe über einen langen Zeitraum viele Gespräche mit unseren Bauern, Jägern und Kommunalpolitikern daheim geführt", sagte der CSU-Landtagsabgeordnete Jürgen Baumgärtner am Donnerstag in München.
    Der 44-jährige Politiker stammt aus Kronach, dem Tor zum Frankenwald. Das Ergebnis der Runden: "Wir wollen einen ergebnisoffenen Dialog über einen Nationalpark Frankenwald", sagte Baumgärtner. "Das kann eine große Chance für unsere Region sein."...Aus Sicht des Naturschutzes ist der Frankenwald tatsächlich der bislang schwächste Kandidat für Bayerns dritten Nationalpark. Der wichtigste Grund ist, dass dort fast ausschließlich reine Fichtenwälder wachsen. Einen Fichten-Nationalpark hat Bayern aber schon im Bayerischen Wald.... Einen Nationalpark in der Rhön kann sich offenbar auch Seehofer gut vorstellen. Am Mittwoch erklärte er gegenüber unterfränkischen Landtagsabgeordneten, dass dort eine länderübergreifende Dreierlösung für einen Nationalpark möglich sei. Mit seinem thüringischen Amtskollegen Bodo Ramelow habe er bereits gesprochen und gute Signale bekommen. Volker Bouffier aus Hessen werde er demnächst ansprechen. Zugleich kündigte Seehofer an, dass die Staatsregierung auch die 18 Naturparks im Freistaat besser ausstatten werde, um den Tourismus anzukurbeln. Seehofer: "Das wird eine feine Sache."

  • „Nationalpark im Frankenwald?“, MP vom 18.5.17; Der Ministerpräsident selbst zeigte sich am Rande einer Plenarsitzung von dem neuen Vorschlag jedenfalls wenig überrascht: „Den Frankenwald schlage ich schon seit Monaten vor“, sagte er nur. Dem Vernehmen nach kommt wohl vor allem ein großes Stück Staatswald im Nordosten des Landkreises Kronach als Schutzgebiet infrage. Auch ein grenzübergreifendes Projekt mit Thüringen sei möglich, sagte Seehofer. SPD und Grüne im Landtag sprachen von einem Ablenkungsmanöver der CSU: Aus fachlicher Sicht müssten die Buchenwälder im Steigerwald und Spessart geschützt werden – was aber nicht zuletzt durch örtliche CSU-Politiker massiv behindert werde. Die Fichtenwälder des Frankenwaldes seien im Grundsatz als Nationalpark sehr wohl geeignet, beteuert dagegen Ministerin Scharf. Anders, als Spessart oder Steigerwald wäre ein Nationalpark Frankenwald aber ein „Entwicklungsnationalpark“: Ein Schutzgebiet, in dem der erwünschte Naturzustand erst über Jahrzehnte entstehen muss.... Wann die endgültige Entscheidung fallen soll, bleibt aber weiter offen: „Den Spessart entscheiden wir in jedem Fall noch vor der Sommerpause“, sagte Seehofer auf Nachfrage nur... Offenbar plant der Ministerpräsident – ähnlich wie kürzlich in der Bildungspolitik – rechtzeitig vor der Landtagswahl im Herbst 2018 ein großes bayernweites Naturschutz-Paket. Erste Gespräche mit CSU-Umweltpolitikern zum Thema haben diese Woche bereits stattgefunden. Denkbar wäre etwa eine bessere finanzielle und personelle Ausstattung bestehender Naturschutzgebiete, aber auch mehr publikumswirksame Projekte wie der erfolgreiche Baumwipfelpfad im Steigerwald.

  • „Leserforum: Ein sinnentleerter Wald-Rummelplatz?“, MP vom 15.5.17; Zum Thema Baumwipfelpfad: Ich war letztes Wochenende wieder mal in meinem Wochenendhaus in Untersteinbach, habe mir mit Freunden den „Baumwipfelpfad“ angesehen, und war als Biologe einigermaßen schockiert: Den Pfad entlang (fast) keine Informationen zur Waldökologie, aber jede Menge Tafeln zum Thema: „Wie toll ist doch unsere Holzindustrie“ und „Wie fälle ich möglichst rasch und sicher Waldbäume?“

  • Therapie unter Tannen - 3sat.Mediathek: Ein Film von Klaus Kastenholz: Der Wald ist für uns längst nicht mehr nur Nutzfläche, sondern auch Ort der Erholung. Immer mehr Ärzte und Wissenschaftler erkennen: Der Wald kann uns heilen. 43,3 min

  • „Weltkulturerbe im Steigerwald?“, FT vom 15.5.17;

  • „Steigerwald: Unesco-Weltkulturerbe steht nun ganz oben“, MP vom 14.5.17; ....Eine zweite Schiene wäre „ein besserer Schutz der hervorragenden Naturausstattung des Steigerwaldes“. Das könnte man durch ein Unesco-Weltnaturerbe erwerben, was laut Barth „natürlich ein sehr anspruchsvolles Ziel ist“. Es mache aber auf jeden Fall Sinn und deswegen sollte man sich das Thema Biosphärenreservat einmal genau ansehen. Hierzu würde das Umweltministerium Unterlagen für den nächsten „runden Tisch“ erarbeiten, der in einem knappen Jahr stattfinden könnte. Er hoffe allerdings sehr, dass dazu die Naturschutzverbände bei der Stange bleiben. Sie schmerze es derzeit wohl sehr, dass ein Nationalpark Steigerwald nicht zur Verwirklichung und Prüfung anstehe. Der Dialog zur Weiterentwicklung des Steigerwalds solle aber auf der Tagesordnung bleiben.

  • „Nationalpark Steigerwald scheint in weite Ferne gerückt zu sein“, FT vom 13.5.17; Nach aktuellem Stand scheint die Verwirklichung eines Nationalparks Steigerwald in weite Ferne gerückt zu sein. Jedenfalls haben sich Regionalpolitiker, Landräte sowie die Vertreter von Vereinen und Institutionen gestern in Haßfurt in der zweiten Runde des Dialogprozesses Steigerwald auf eine andere Variante verständigt, die auf ein Weltkulturerbe zielt. „Ein Nationalpark Steigerwald ist ausgeschlossen. Auf absehbare Zeit ist das keine realistische Option“, sagt Christian Barth, der Amtschef des bayerischen Umweltministeriums. Der zweite runde Tisch lief unter der Leitung des Umweltministeriums. Man habe sich geeinigt, erklärte Barth, dass ein reines Trittstein-Konzept zu wenig sei. Man habe versucht, einen Schritt weiterzukommen. Und zwar hin zur Entwicklung eines Unesco-Weltkulturerbes... Enttäuscht sind die Naturschutzverbände. Die Vorsitzenden des Vereins „Nationalpark Nordsteigerwald“ Benedikt Schmitt (Geusfeld) und Martin Mößlein (Handthal) verhehlten dies auf Nachfrage unserer Redaktion nicht. Beim ersten runden Tisch sollte die Option auf einen Nationalpark Steigerwald zumindest geprüft werden; dieser Punkt war nun einfach von der Tagesordnung gestrichen: „Insofern überlegen jetzt alle Naturschutzverbände, ob es überhaupt noch Sinn macht, bei diesem Dialogprozess dabei zu sein. Erst diese Option festhalten und dann einfach unter den Tisch fallen lassen. So geht es nicht.“

  • „Vorerst kein Nationalpark“, FT Ausgabe HAS vom 13.5.17; Zusatz zum Artikel oben: Oskar Ebert, der stellvertretende Landrat des Landkreises Haßberge (und Zweiter Vorsitzender des Vereins „Unter Steigerwald“) sieht in einem Biosphärenreservat ebenfalls eine gute Grundlage. Dafür müsse man allerdings prüfen, wo es entstehen könnte und welche Auswirkungen es auf Bereiche, wie die Landwirtschaft, habe.

  • „Nur realisierbare Optionen“, MP vom 12.5.17; In einer Stellungnahme begründet das bayerische Umweltministerium jetzt gegenüber dieser Redaktion, warum es bei der Einladung zum zweiten Runden Tisch von der ursprünglich geplanten Ergebnisoffenheit auf der Suche nach einer Entwicklungsmöglichkeit für den Steigerwald abgerückt ist... Die Landräte als politisch verantwortliche Repräsentanten der Steigerwaldregion hätten parteiübergreifend deutlich gemacht, dass sie einen Nationalpark nicht wünschen, so das Ministerium. Außerdem sehe der Ministerratsbeschluss vom August 2016 zum dritten Nationalpark vor, dass der Steigerwald nicht in die aktuelle Suche eingeschlossen werde.

  • „Weltnaturerbe“ und „Nationalpark“ verschwanden von der Tagesordnung“, FT vom 12.5.17;  Enttäuschung unter Nationalparkanhängern und Naturschützern in der Region: In der heute in Haßfurt stattfindenden zweiten Runde des Dialogprozesses Steigerwald soll offenbar über zwei wichtige Entwicklungsalternativen gar nicht mehr diskutiert werden – die Variante eines Nationalparks Steigerwald und eines Unesco-Weltnaturerbes im Steigerwald. ... „Nun soll die Zukunft des Steigerwalds unter Ausschluss der Öffentlichkeit besiegelt werden“, ärgert sich Benedikt Schmitt vom Verein Nationalpark Nordsteigerwald über das aus seiner Sicht undemokratische Vorgehen... . „Der ganze Dialogprozess entpuppt sich als Farce mit dem dem durch die bayerische Staatsregierung vorab festgelegten Ziel, einen Nationalpark Steigerwald zu verhindern“, stellt Schmitt fest... „Diese einseitige Dialogausrichtung“ widerspreche dem Willen der Region und dem Versprechen, einen ergebnisoffenen transparenten Willensbildungsprozess zuzulassen, sagt BN-Landesvorsitzender Hubert Weiger. Er fordert, für eine Befriedung der Situation auch die Möglichkeit eines Nationalparks und eines Weltnaturerbegebiets im Steigerwald zu überprüfen. Eine Rücknahme der „einseitigen Vorabfestlegung“ fordert auch die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Schweinfurt sowie die geo-net-Fraktion im Stadtrat von Gerolzhofen. Nur durch ein faires, ergebnisoffenes Verfahren könne wieder Frieden im Steigerwald einkehren, so Kreisrat Thomas Vizl.

  • „Weniger Fragen, aber viel Interesse am Nationalpark“, MP vom 11.5.17; Antworten zum Nationalpark Rhön. Manches Lob, so einige kontroverse Leserzuschriften, aber nicht sehr viele konkrete Fragen, das ist das Ergebnis eines Aufrufes dieser Redaktion an die Leser, Fragen zum Thema Nationalpark zu stellen. Hintergrund der Aktion ist, dass bekanntlich in wenigen Wochen darüber entschieden werden soll, ob in der Rhön möglicherweise ein dritter bayerische Nationalpark eingerichtet wird. Bei diesem Thema gibt es in der Region noch so einige Unsicherheiten. Während für die einen die Chancen des Projektes überwiegen, sehen andere mehr Gefahren und Risiken. Dennoch gilt, dass die Rhöner bei der Entscheidung mitreden sollen. Dafür wiederum sind fundierte Informationen Voraussetzung. Mit der Frageaktion soll der Dialog vorangetrieben und Hilfestellung für eine fundierte Entscheidungsfindung geboten werden.... Vertreter des Bund Naturschutz in Bayern (BN) haben sich zwar auch für einen Nationalpark Rhön ausgesprochen. Massiv geworben haben maßgebliche Vertreter des BN aber in den vergangenen Wochen aber für einen Nationalpark Spessart. Bevorzugen sie den Spessart ? Die Antwort vom Landesbeauftragenten des BN, Richard Mergner, auf diese Frage ist ein klares „Nein“. Die Position des BN sei klar: Er fordere eine faire Chance für den Steigerwald. Den Spessart halte er wegen der Geschlossenheit des Gebietes für geeignet. Das gelte auch für die Rhön, die vor allem eine große geologische Vielfalt aufzuweisen habe. Der BN präferiere keine der Regionen.

  • „Unser Standpunkt: Es winkt die goldene Steigerwald-Ananas“, MP vom 11.5.17; Ein transparenter, fairer, ergebnisoffener Prozess mit einer am Ende stehenden Entscheidung für die Region aus der Region zu deren Befriedung sieht anders aus.

  • „Endet Steigerwald-Dialogprozess im Chaos?“, MP vom 12.5.17; Der „Regionale Dialogprozess“, den die Staatsregierung im März 2016 zur Befriedung des Steigerwalds in Leben gerufen hatte, steht vor dem Aus. Von der von Umweltministerin Ulrike Scharf versprochenen Ergebnisoffenheit im Vorfeld einer Entscheidung in der Region zur weiteren Entwicklung des Steigerwalds kann keine Rede mehr sein. Die Einladung zum zweiten Runden Tisch an diesem Freitag, 12. Mai, im Haßfurter Landratsamt grenzt die Möglichkeiten stark ein. Dementsprechend verärgert reagieren Naturschutzverbände, der Nationalparkverein und Parteien wie die Grünen.... Der BN habe das bayerische Umweltministerium gebeten, die für den Dialogprozess zentralen Grundsätze wie „Bürgerbeteiligung“, „Ergebnisoffenheit“, „Region entscheidet“, „Transparenz“ und „Schaffung eines besseren Schutzes im Steigerwald“ einzuhalten. Für eine Befriedung der Region sei es zwingend nötig, dass für den Steigerwald „Nationalpark“ und „Weltnaturerbe“ als Entwicklungsmöglichkeiten überprüft werden. Dazu müsse eine vergleichende Potenzialanalyse angefertigt werden. Auch der Verein Nationalpark Nordsteigerwald bringt seinen Unmut darüber zum Ausdruck, dass ein Nationalpark Steigerwald und ein damit verbundenes mögliches Unesco-Weltnaturerbe Steigerwald mit einem Federstrich annulliert worden sei, ohne vorher ausreichende Fakten auf den Tisch gelegt zu haben, die für eine sachliche Diskussion essenziell wären.

  • „Waldbesitzer gegen Nationalpark“, MP vom 9.5.17; Der Präsident des bayerischen Waldbesitzerverbandes, Josef Ziegler, hat klar Stellung gegen einen möglichen Nationalpark Rhön bezogen. „Für uns Waldbesitzer ist es eine Selbstverständlichkeit, gegen jede Form des Nutzungsverzichtes einzutreten“, sagte Ziegler bei der Versammlung der Forstbetriebsgemeinschaft Fränkische Rhön und Grabfeld in Salz. Dorthin war er als Referent eingeladen worden. „Wir sind gegen die pauschale Flächenstilllegung, gegen neue Nationalparke, gegen Wildnisgebiete, gegen einen einseitigen Waldumbau in Richtung Laubholz, gegen eine Naturschutzgesetzgebung, die die Bewirtschaftungsfreiheit des Waldeigentümers einschränkt“, sagte der Verbandschef.

  • „Jetzt organisiert sich auch Widerstand in der Rhön“, MP vom 9.5.17; Jetzt kündigt Erwin Kruczek die Gründung einer Bürgerinitiative unter dem Motto „Gemeinsam stark – unsere Rhön“ an. Der zweite Bürgermeister von Hohenroth (Lkr. Rhön-Grabfeld) und pensionierte Forstberater der Forstbetriebsgemeinschaft Fränkische Rhön und Grabfeld sieht auf Anhieb ein Potenzial von über 1000 Mitgliedern und fasst für die Gründungsversammlung die Stadthalle von Bad Neustadt ins Auge.Im Zentrum der Kritik steht vor allem der vom Ministerium vorgegebene Zeitdruck bis zur Entscheidung Ende Juli. „Der Dialogprozess hat noch gar nicht begonnen“, moniert Kruczek.

  • NATURSCHUTZVERBÄNDE FORDERN PRÜFUNG VON „NATIONALPARK“ UND „WELTERBE“ IM DIALOGPROZESS STEIGERWALD, Pressemitteilung des BUND Naturschutz vom 10.5.17; „Wir kritisieren diese einseitige Ausrichtung des Dialogprozesses, weil dies dem Willen der Region klar widerspricht“, so Hubert Weiger, Landes-vorsitzender des BUND Naturschutz. Der BN hat das bayerische Umwelt-ministerium gebeten, die für den Dialogprozess zentralen Grundsätzen wie „Bürgerbeteiligung“, „Ergebnisoffenheit“, „Region entscheidet“, „Transparenz“ und „Schaffung eines besseren Schutzes im Steigerwald“, einzuhalten.
    Die Naturschutzverbände erwarten, dass die Staatsregierung die Be-schlüsse der ersten Runde des Dialogverfahrens beachtet, damit dem Dia-log nicht die Geschäftsgrundlage entzogen wird.

  • „Mosaikstein für den Steigerwald“, MP vom 4.5.17; Landrat Wilhelm Schneider glaubt nicht, dass die Diskussion um einen Nationalpark im Steigerwald beendet wird, falls ein anderes Gebiet – beispielsweise der Spessart oder die Rhön – den Zuschlag für den geplanten dritten Nationalpark in Bayern erhält. „Die werden sicherlich weitermachen“, sagte Schneider bei seiner Jahrespressekonferenz mit Blick insbesondere auf den Bund Naturschutz. Dessen kompromisslose Haltung werde sich mutmaßlich erst dann ändern, wenn es an der Vorstandsspitze Veränderungen gebe. Dabei sei es doch wichtig, so der Landrat, den Steigerwald weiterzuentwickeln. Der derzeit laufende Dialogprozess sei eine vernünftige Sache.
    Der Landkreis Bamberg habe bereits den Baumwipfelpfad bei Ebrach erhalten, der Landkreis Schweinfurt das Nachhaltigkeitszentrum in Handthal. Man sei jetzt mit verschiedenen Ministerien in München im Gespräch, damit auch der Bereich des Steigerwalds im Landkreis Haßberge „einen Mosaikstein erhält, der die beiden schon bestehenden Einrichtungen ergänzt“.

  • „Nein zu atomarem Langzeitlager“, MP vom 2.5.17; Bürgeraktion Müll und Umwelt hat in ihrer Jahreshauptversammlung ihre Schwerpunkte für 2017 formuliert.... Unterstützenswert bleibt in ihren Augen das Projekt für einen Nationalpark Steigerwald sowie die Energiewende und dezentrale Energiegewinnung vor Ort in der Region.

April 2017

  • „Nationalpark: Studie bis Ende Juni“, MP vom 24.4.17;  Viele der oft komplizierten Fragen über die Auswirkungen eines dritten Nationalparks in Bayern, das hat Umweltministerin Ulrike Scharf mehrfach angekündigt, sollen in einem Gutachten geklärt werden. Diesen Worten folgen nun Taten. Das Umweltministerium hat jetzt für die möglichen Nationalpark-Regionen Rhön, Spessart und Donau-Auen eine Studie zu sozioökonomischen Auswirkungen in Auftrag gegeben. Die Studie wird von Professor Hubert Job vom Lehrstuhl für Geografie und Regionalforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg erstellt. Das teilte das Ministerium auf Anfrage dieser Redaktion mit.

  • Auswirkungen eines Nationalparks: Studie in Auftrag gegeben“, MP vom 20.4.17; Das Bayerische Umweltministerium hat für die möglichen Nationalpark-Regionen Rhön, Spessart und Donau-Auen eine Studie zu sozioökonomischen Auswirkungen in Auftrag gegeben. Die Studie wird von Professor Hubert Job vom Lehrstuhl für Geografie und Regionalforschung an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg erstellt, teilte das Ministerium auf Anfrage mit. ... Umweltministerin Ulrike Scharf: „...Bis Ende Juni sollen seine Untersuchungen zeigen, welche konkreten Wirkungen ein Nationalpark für die jeweiligen Regionen haben kann. Bis zur Sommerpause wollen wir einen Nationalpark-Kandidaten finden.“... So wurde beispielsweise angeboten, dass Mitarbeiter des Ministeriums in die Regionen kommen und in Bürgerversammlungen oder Gemeinderatssitzungen über die Chancen und Auswirkungen eines Nationalparks informieren.

  • „Nationalpark wäre nur kleiner Teil des Steigerwalds“, FT vom 22.4.17, Leserbrief Spörlein; Zum Artikel „Der Säger und sein Holz“ im Fränkischen Sonntag von Ostern 2017; Nationalpark: in jeder Hinsicht zukunftsträchtig! Es ist wirklich kaum zu glauben, dass nach zehn Jahren Diskussion um einen Nationalpark im Steigerwald Menschen, die sich berufen fühlen, sich dazu zu äußern, immer noch vollkommen uninformiert erscheinen. Zunächst zur „Info“ des Artikels: Nicht „der Steigerwald“ soll auf Vorschlag des aktuellen oberfränkischen Bezirkstagspräsidenten Dr. Denzler zum Nationalpark werden, sondern eine Fläche von rund 11 000 Hektar zwischen Ebrach und Main im Norden. Das ist nicht einmal ein Zehntel der Gesamtfläche des Naturparks Steigerwald.

  • „Der Säger und sein Holz“, FT vom 15.4.17; Nationalpark Steigerwald? Mensch, das klingt doch gut. Nach Tier- und Pflanzenvielfalt, nach Erholung und Nichtstun… Wenn Burkard Müller solche Aussagen liest oder hört, schüttelt er vehement den Kopf: „Ich reg’ mich nimmer über solche naiven Sätze auf!“ Natürlich regt er sich doch auf. Und poltert: „Genau das denken Menschen, die entweder weit weg von der Natur leben oder sich wenig mit der Thematik befassen. Oder beides.“

  • „Naturschützer: Notfalls vierter Nationalpark“, SZ vom 17.4.17; Bayerns Naturschützer wollen sich nach der für Ende Juli angekündigten Entscheidung über einen dritten Nationalpark in Bayern nicht zufrieden geben. Sie wollen weiter einen Nationalpark Steigerwald durchsetzen, obwohl die Staatsregierung diesen unter Verweis auf Widerstände vor Ort aus dem Auswahlverfahren genommen hat. "Wir werden nicht aufgeben, bis wir den Nationalpark Steigerwald haben", sagte der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern (BN), Hubert Weiger.

  • „Seehofer will bis Ende Juli über dritten Nationalpark entscheiden“, Passauer Neue Presse vom 7.4.17; Bei der Suche nach einem Standort für den dritten Nationalpark in Bayern drückt die CSU-Staatsregierung nun aufs Tempo: Bis Ende Juli soll die Suche entschieden sein. Dies haben am Freitag Ministerpräsident Horst Seehofer, Umweltministerin Ulrike Scharf und Justizminister Winfried Bausback (alle CSU) bei einem Gespräch mit Nationalparkgegnern aus dem Spessart in der Staatskanzlei vereinbart. "Wir wollen bis zur Sommerpause den Kandidaten für den dritten Nationalpark finden", sagte Scharf im Anschluss der Deutschen Presse-Agentur in München.

  • „Den Steigerwald bei der Auswahl berücksichtigen“, MP vom 7.4.17; „Faire Chancen für den Nationalpark Steigerwald“ stand über einer Informationsveranstaltung, zu welcher der „Bund Naturschutz“ und der „Freundeskreis Nationalpark Steigerwald“ gemeinsam eingeladen hatten. Das Interesse war so groß, dass das Sportheim der SG Eltmann die Besucher kaum fassen konnte. Sie plädierten mit ihren Wortbeiträgen dafür, den Steigerwald in das laufende ergebnisoffene Auswahlverfahren für den dritter Nationalpark in Bayern einzubeziehen.
    „Spitzengespräch - Nationalparkstreit wird Chef-Sache“, SZ vom 7.4.17; Nun hat sich Horst Seehofer (CSU) direkt in den Streit über einen Nationalpark im unterfränkischen Spessart eingeschaltet. Am Freitagnachmittag empfing der Ministerpräsident Umweltministerin Ulrike Scharf, den Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Haushaltsausschusses im Maximilianeum, Peter Winter, und weitere CSU-Politiker zu einem Spitzengespräch in der Staatskanzlei. Teilnehmern zufolge betonte Seehofer, dass der Dialog über den dritten Nationalpark für Bayern wie geplant fortgesetzt werde, eine Entscheidung über den Standort sei im Juli zu erwarten...

  • „Rätselraten - Wo kommt der dritte Nationalpark hin?“, BR vom 3.4.17; 6 min. Dass es einen weiteren Nationalpark geben soll, ist erklärter Wille der Staatsregierung. Zur Auswahl stehen derzeit fünf Kandidaten: der Spessart, der Steigerwald, die Rhön, die Donau-Auen und das Ammergebirge.

  • SWmagazin: Nationalpark woanders, Jan/Feb 2017

  • Mäc Härder wirbt für den Nationalpark Steigerwald

  • „Steigerwald JETZT in den Nationalparkprozess“, Pressemitteilung Freundeskreis Nationalpark Steigerwald vom 7.4.17; Kommunalpolitiker werben parteiübergreifend für eine Faire Chance für den Steigerwald im Wettbewerb der Regionen
    Das Sportheim war voll, rund 100 interessierte Bürger waren zur Informationsveranstaltung „Faire Chance für den Steigerwald“  in Eltmann am Mittwoch, 5. April, gekommen. Vier Kommunalpolitiker unterschiedlicher Parteien machten gemeinsam Wahlkampf: sie appellierten an KolllegInnen und Landräte, sich dafür einzusetzen, dass der Steigerwald bei der Wahl des 3. bayerischen Nationalparks dieselben Rechte und Chancen erhält, wie andere Gebiete. Vorrausichtlich gegen Ende dieses Jahres wird die Entscheidung zum 3. Nationalpark fallen.
    Die Referenten riefen dazu auf, JETZT für die Steigerwald-Region zu kämpfen und bei der Onlinepetition zu unterschreiben, damit die Region eine umfassende Informierung erhält, bevor die Entscheidung fällt: openpetition.de/!steigerwald. Auch die Allianz „Faire Chance für den Steigerwald“ aus Wirtschaftsvertretern und Kommunalpolitikern setzt sich dafür ein. Wer sich hier anschließen will, kann sich an Bürgermeister Schneider vom Markt Ebrach wenden oder an die Nationalparkvereine, sie vermitteln. Der Nationalpark ist eine Jahrhundertchance, die die Region auch wirtschaftlich stark voran bringt und eine weite Strahlkraft auf das gesamte Umfeld hat. Diese Chance kommt so schnell nicht wieder und muss gut geprüft sein. Die Staatsregierung bietet anderen Regionen einen transparenten und ergebnisoffenen Prozess mit umfassender Informierung aller Bürger. Die Landräte und KommunalpolitikerInnen sind aufgerufen, sich JETZT im Wettbewerb der Regionen für ihre Steigerwald-Region einzusetzen. Das Angebot der Staatsregierung ist zu finden unter: www.np3.bayern.de. BUND Naturschutz Haßberge und Freundeskreis Nationalpark Steigerwald hatten zur Veranstaltung geladen.

  • Nationalpark-Befürworter fordern in Eltmann eine Machbarkeitsstudie“, FT vom 7.4.16;  „Faire Chancen für den Nationalpark Steigerwald“ stand als Motto über einer Informationsveranstaltung, zu der der Bund Naturschutz und der Freundeskreis Nationalpark Steigerwald nach Eltmann eingeladen hatten. Das Interesse war so groß, dass das Sportheim der SG Eltmann die vielen Besucher kaum fassen konnte. Die Redner plädierten dafür, den Steigerwald in das laufende, ergebnisoffene Auswahlverfahren für den dritten Nationalpark in Bayern einzubeziehen und ihn davon nicht auszuschließen.

  • Sitzung Plenum online vom 6.4.17 mit Rede von Ulrike Scharf: Bayerischer Landtag, Plenum online, TOP 8, unter Dringlichkeitsantrag Punkt 3 zu finden. Hier können auch die Redebeiträge gehört werden. Angenommener CSU Antrag: ...Der  ergebnisoffene  Dialogprozess  mit  den  potenziellen  Regionen für einen dritten Nationalpark ist derzeit in vollem Gange. Die  Staatsregierung  wird  aufgefordert,  den  Prozess  in  notwendigem Umfang  weiterzuführen  und  zeitnah  abzuschließen.  Der  Dialog  mit den  Menschen  vor  Ort  und  deren  Zustimmung  sind  unabdingbare Voraussetzung für  eine Realisierung. Gegen  den Willen der  Bevölkerung  in  der  Region  wird  kein  weiterer  Nationalpark  in  Bayern  beschlossen.
    Ulrike Scharf: zu Anträgen / Stand 3. NLP, unbedingt anhören!:  Klare Aussage, Steigerwald bleibt ausgeschlossen, trotzdem Umweltministerin Scharf den Freie Wählern vorwirft, sie entmündigen die Bürger (s.u.). Was macht denn die CSU in Bezug auf den Steigerwald anderes?
    Hier Aussage Scharf zu Trittsteinkonzept: „Das Trittsteinkonzept hat seine Bedeutung, hat aber in der Wertigkeit für den Naturschutz nicht die Bedeutung, wie ein Nationalpark“

  • Die Unterfranken-CSU ist gegen einen Spessart-Nationalpark“, 6.4.17; Die CSU ringt in Sachen dritter Nationalpark in Bayern um eine einheitliche Linie mit ihrem eigenen Ministerpräsidenten Horst Seehofer: Im Landtag sorgte etwa ein Dringlichkeitsantrag der Freien Wähler für heftige Diskussionen in der CSU-Fraktion. Darin forderte die Oppositionspartei von der CSU die komplette Rücknahme des von Seehofer initiierten Ministerratsbeschlusses, einen dritten Nationalpark in Bayern „anzustreben“... So stimmte der CSU-Bezirksvorstand Unterfranken am Montag offenbar einhellig gegen einen möglichen Nationalpark im Spessart. Bezirkschef Gerhard Eck (CSU) bestätigte auf Nachfrage dieser Redaktion das ablehnende Spessart-Votum, das geheim gehalten worden sei, „um kein Öl ins Feuer zu gießen“... Ein vorzeitiger Ausschluss des Spessarts aus dem noch laufenden Dialogverfahren scheint derzeit allerdings unwahrscheinlich: „Der Dialogprozess wird fortgeführt, dabei bleibt es“, beteuerte Ministerin Scharf im Landtag. Wer, wie die Freien Wähler, den sachlichen Dialog über die Vor- und Nachteile eines Nationalparks ablehne, „verbietet der Bevölkerung die Diskussion“. Eine derartige „Entmündigung“ der Regionen werde sie nicht zulassen. In ihren Gesprächen vor Ort könne sie zudem keine grundsätzliche Ablehnung erkennen: „Die Menschen wollen Naturschutz“, sagte Scharf.

  • „Grüne Kreisverbände: „Basta-Politik der CSU-Landtagsfraktion gegen Steigerwaldbevölkerung“, Wiesentbote vom 4.4.17; Gemeinsame Erklärung der Grünen Kreisverbände Bamberg-Land und Haßberge Grüne: „Ablehnung einer Machbarkeitsstudie für einen Nationalpark Steigerwald durch die CSU ist ein Tritt vors Schienbein für die Bevölkerung“

  • „Für die Grünen ist die Ablehnung einer Machbarkeitsstudie für einen Nationalpark Steigerwald durch die CSU ein Tritt vors Schienbein für die Bevölkerung“, inundumschweinfurt vom 3.4.17

  • „Jetzt sind es fünf“, BR vom 3.4.17; Fünf Natur-Schönheiten - siehe oben - konkurrieren um den Titel "Dritter bayerischer Nationalpark" und um ein jährliches Preisgeld vom Freistaat in Höhe von rund zehn Millionen Euro. Bis Ende des Jahres will Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf der Staatsregierung ihren Favoriten präsentieren - allerdings ohne die von SPD und Grünen geforderten Machbarkeitsstudien in Auftrag zu geben.

  • „Nationalpark: Es gibt kein Gutachten zum Steigerwald“, MP vom 30.3.17; Die CSU-Mehrheit hat im Umweltausschuss des Landtags eine von SPD und Grünen geforderte Machbarkeitsstudie für einen möglichen Nationalpark im Steigerwald verhindert. „Wir können für jedes denkbare Gebiet Studien anstellen, aber das würde ewig lang dauern“, sagte der CSU-Umweltexperte Otto Hünnerkopf. Der Steigerwald sei bewusst aus dem Auswahlprozess für einen dritten bayerischen Nationalpark ausgeschlossen worden, „weil es dort keine Zustimmung der Bevölkerung gibt“, sagte der Abgeordnete aus Wiesentheid (Lkr. Kitzingen).

März 2017

  • „BN fordert „ergebnisoffene Bewertung“, FT vom 29.3.17; Der Bund Naturschutz sieht im Steigerwald den Wunsch wachsen, dass der Steigerwald bei der Suche nach einem dritten Nationalpark in Bayern nicht weiter ausgeschlossen werde. Zahlreiche Kommunalpolitiker, Wirtschaftsvertreter und Waldexperten richteten entsprechende Appelle an die Landräte im Steigerwald und an die Staatsregierung, teilte der Bund Naturschutz mit. „Wir haben eine Petition auf den Weg gebracht, die klarmachen soll, dass unsere Region von den Landräten erwartet, dass sie eine ergebnisoffene Nationalpark-Bewerbung des Steigerwaldes unterstützen“, erklärt Martin Mößlein, Vorstand des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald.

  • „Nationalpark wäre eine Jahrhundertchance“, Leserbrief FT vom 29.3.17;...Es fiel mir wirklich unangenehm auf, wie Staatssekretär Eck die möglichen Fördergelder schlechtredet. Vielleicht erscheinen 20 Millionen Euro jährlich, vom reichen München aus gesehen, nur wie eine Kleinigkeit. Im Steigerwald lässt sich damit sicher viel erreichen. Es gibt in der Region bedürftigere Leute als Herrn Eck und die wollen ganz und gar nicht auf solch eine Jahrhundertchance Nationalpark mit den Fördergeldern verzichten.

  • Die Grünen in Unterfranken unterstützen die Einrichtung eines 3. bayerischen Nationalparks in Unterfranken, 25.3.17:  „Beschluss der Bezirksversammlung am 25.3.2017 in Ochsenfurt: Mehr Naturschutz in Spessart, Steigerwald & Rhön - für einen 3. Bayerischen Nationalpark in Unterfranken. Dazu auch die Pressemitteilung der Bezirksversammlung.

  • „Steigerwald: Bund Naturschutz reicht Klagebegründung beim Bundesverwaltungericht in Leipzig ein“, Marktspiegel vom 24.3.17: „Nationalpark? Ja, nein, vielleicht.“, MP vom 24.3.17; Ob Donau-Auen oder Ammergebirge: Nicht nur in Franken ist ein neues Großschutzgebiet umstritten. Auch an anderen möglichen Standorten ginge ein Nationalpark nicht ohne Widerrede durch.

  • UNTERSTÜTZUNG FÜR NATIONALPARKBEWERBUNG WÄCHST - STEIGERWALD SOLL IN NATIONALPARKSUCHE EINBEZOGEN WERDEN, Pressemitteilung BN vom 20.3.17; In der Steigerwaldregion wächst der Wunsch, dass der Steigerwald bei der Suche nach einem dritten Nationalpark in Bayern nicht weiter ausgeschlossen wird. Zahlreiche Kommunalpolitiker, viele Wirtschaftsvertreter und Waldexperten richten entsprechende Appelle an die Landräte im Steigerwald und an die Staatsregierung . „Wir haben eine Petition auf den Weg gebracht, die klar machen soll, dass unsere Region von den Landräte erwartet, dass sie eine ergebnisoffene Nationalparkbewerbung des Steigerwaldes unterstützen“, so Martin Mößlein, Vorstand des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald. „Wir setzen darauf, dass die Landräte und die Staatsregierung angesichts der deutlichen Zustimmung aus der Steigerwaldregion tätig werden, damit der Steigerwald in den Suchprozess aufgenommen wird“, so Ralf Straußberger, Waldreferent beim BUND Naturschutz in Bayern. „Wir gehen davon aus, dass dies auch dem Politikstil von Ministerpräsident Seehofer entspräche, der bedeutet, dass man miteinander spricht und dass man macht, was die Mehrheit will“, so Oberfrankens Bezirkstagspräsident Günther Denzler und Max-Dieter Schneider, Ebrachs Bürgermeister.

  • Faire Chance für den Steigerwald gefordert“, BR vom20.3.17 PETITION läuft uvm.

  • Freie Wähler Miltenberg fordern Machbarkeitsstudie für mögliche Nationalparkgebiete, Pressemitteilung der Freien Wähler, Spessart, 19.3.17:  „Die Freien Wähler im Landkreis Miltenberg haben am 18.03.2017 beschlossen, eine Machbarkeitsstudie zum geplanten Nationalpark Spessart und für alle 5 derzeit in Bayern diskutierten Standorte zu fordern. Erst danach kann ein endgültiges Urteil bezüglich des Standorts gefällt werden. Im Spessart muss das Problem der bestehenden Holzrechte gebührend berücksichtigt werden. Ganz wichtig ist das Einvernehmen mit der einheimischen Bevölkerung.“

  • „Dritter Nationalpark in Bayern: Die Rhön rückt auf“, SZ vom 17.3.17; Es war eine eigentümliche Situation am Donnerstag im Landtag. Drinnen im Senatssaal lieferten sich Naturschützer, Touristiker, Bauernverbands-Leute, Waldbesitzer und Forstexperten einen Schlagabtausch über die Pläne für einen dritten Nationalpark in Bayern. Derweil zeichnet sich ab, dass der bisherige Favorit dafür, der unterfränkische Spessart, womöglich aus dem Rennen ist.

  • PRESSE Expertenanhörung Landtag: Hier finden Sie alle Statements der Experten zum Download

  • „Streit um Nationalpark“, BR vom 16.3.17; Expertenanhörung im Umweltausschuss

  • Pressemitteilung der SPD zur Expertenanhörung

  • „Experten streiten um Nationalpark“, FT vom 16.3.17; LANDTAG   Während Gegner eines neuen Großschutzgebietes für kleinteiligen Naturschutz plädieren, halten die Befürworter ausgerechnet den Steigerwald für am besten geeignet. Wo sollte – wenn überhaupt – der dritte Nationalpark in Bayern entstehen? Wer eine mehr als vierstündige Expertenanhörung im Landtag aufmerksam verfolgte, der konnte zu dem Schluss kommen, dass zumindest die Nationalpark-Befürworter ausgerechnet das einzige Waldgebiet in Bayern, das ausdrücklich ausgenommen ist, für am Besten geeignet halten: „Ich kann nicht verstehen, dass gerade der Steigerwald ausgeschlossen ist“, wunderte sich etwa Manfred Großmann, Leiter des Nationalparks Hainich in Thüringen.

  • „Wohin kommt der neue Nationalpark?“, MP vom 16.3.17; Landtagsanhörung: Während Gegner eines neuen Großschutzgebietes für kleinteiligen Naturschutz plädieren, halten die Befürworter ausgerechnet den Steigerwald für am besten geeignet.

  • „Freie Wähler streiten über Nationalpark“, MP vom 17.3.17; Die Freien Wähler sind sich uneins über ihre Haltung zu einem möglichen Nationalpark im Spessart: Während Parteichef Hubert Aiwanger sich im Nachgang einer Expertenanhörung im Landtag entschieden gegen ein neues Schutzgebiet aussprach, unterstützte der unterfränkische FW-Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Fahn in einer schriftlichen Stellungnahme die Nationalpark-Pläne in Unterfranken. „Aus ökologischen Gründen halte ich einen Nationalpark Spessart für sinnvoll und wünschenswert“, teilte Fahn darin mit.
    Anmerkung: seit Jahren kämpft Herr Fahn massiv gegen einen Nationalpark im Steigerwald – sein Bürgerbüro ist in Aschaffenburg.

  • „Der Baum und sein Traum“, MP vom 16.3.17; Zum Thema Steigerwald hat sich Inka Neff vom Verein Nationalpark Nordsteigerwald ein Theaterstück einfallen lassen, das sie auf die Bühne bringen möchte. Dafür sucht sie noch Akteure für die Aufführung.

  • Umweltausschuss: Bericht zur Expertenanhörung zum dritten Nationalpark in Bayern, Donnerstag, 16. März 2017

  • JA! – Wir wollen – eine faire Chance für den Steigerwald - JETZT Bürger - Petition unterstützen, damit unsere Region die gleiche Chance erhält wie Spessart oder Rhön!, Pressemitteilung des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald vom 10.3.17; Alle Bürgerinnen und Bürger in den Landkreisen Bamberg, Haßberge und Schweinfurt sind aufgerufen, jetzt mit ihrer Unterschrift eine Petition des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald zu unterstützen. Die Petition ist gerichtet an die Landräte, die Oberbürgermeister und die KommunalpolitikerInnen in den Landkreisen Bamberg, Hassberge und Schweinfurt und den Städten Bamberg und Schweinfurt. Sie appelliert an die Adressaten, sich bei der Bayerischen Staatsregierung für eine faire Chance des Steigerwalds auf den 3. Nationalpark einzusetzen. Gefordert wird eine umfassende Information über die „Jahrhundertchance Nationalpark Steigerwald“ mit Einbeziehung aller BürgerInnen, bevor eine Entscheidung gefällt wird.

  • "Gerolzhofen geht in die Offensive", FT vom 8.3.17; Ebrach/Gerolzhofen - Der Stadtrat von Gerolzhofen hat in seiner Sitzung am Montag eine Forderung an die Bayerische Staatsregierung verabschiedet, den Steigerwald in den aktuellen Prozess zur Auswahl eines dritten Nationalparks in Bayern und in die notwendigen Untersuchungen und Studien einzubeziehen. Der Beschluss wurde mit 10:8 Stimmen getroffen. Dafür stimmten die Fraktionen von geo-net, SPD und Freien Wählern, dagegen die CSU und der Bürgermeister. Gerolzhofen ist laut Stadtrat Thomas Vizl damit die erste Gemeinde im Kreis Schweinfurt, die die Aufnahme des Steigerwalds in das Auswahlverfahren für einen dritten Nationalpark in Bayern fordert.

  • „Trotz Gegenstimmen der CSU: Gerolzhofen fordert die Aufnahme des Steigerwalds in das Auswahlverfahren für einen dritten Nationalpark in Bayern“, inundumschweinfurt, 7.3.17;  „GEROLZHOFEN – Der Stadtrat von Gerolzhofen hat in seiner Sitzung vom 06. März den unten stehenden Beschluss in Sachen Nationalpark gefasst. Der Antrag wurde mit 10 zu 8 Stimmen beschlossen. Dafür stimmten die Fraktionen von geo-net, SPD und Freie Wähler, dagegen CSU und Bürgermeister Thorsten Wozniak.

  • Nationalpark: „Steigerwald muss im Rennen bleiben““, MP vom 6.3.17; „Nationalpark Steigerwald“, aus Sicht der Landtags-Grünen hätte der Steigerwald diesen Titel mehr als verdient.

  • „Steigerwald soll ins Verfahren“, SZ vom 5.3.17;  Heftige Kritik an Plänen Seehofers für Nationalpark Spessart
    Die Kritik am Auswahlverfahren für den dritten Nationalpark in Bayern wird schärfer. "Bei der Gebietsauswahl sollten ausschließlich fachliche Kriterien den Ausschlag geben und nicht politische Erwägungen", sagt der Landschaftsplaner Norbert Panek. "Deshalb sollte die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf umgehend den fränkischen Steigerwald in das Auswahlverfahren einbeziehen." Panek zählt zu den renommiertesten Nationalpark- und Buchenwaldexperten Deutschlands, er ist Initiator des Nationalparks Kellerwald in Nordhessen und hat sich intensiv mit den alten Buchenwäldern im Steigerwald und im Spessart beschäftigt.

  • „Hat der Steigerwald realistische Chancen auf einen Kulturerbe-Titel?“, FT vom 4.3.17;  Am Dienstag, 14. März, findet laut einer Meldung aus dem „Steigerwald-Zentrum – Nachhaltigkeit erleben“ von 15 bis 18 Uhr die Abschlussveranstaltung zur „Kulturland-schaftsinventarisation Steigerwald“ im Steigerwald-Zentrum in Handthal statt.

  • Grüne sehen in einem Nationalpark Steigerwald weiterhin eine große Chance für die Region“, in und um Schweinfurt vom 3.3.17; Auch für Claudia Stamm ist der Nationalpark eine große Chance für die Region. Der Steigerwald könne mit seinen Strukturproblemen entweder so „weiter wursteln wie bisher oder aber ie Möglichkeiten, die sich durch das Schutzgebiet bieten., nutzen“ Der Nationalpark müsse aber weiterhin nachdrücklich vor allem von den Menschen im Steigerwald gefordert werden. Die Grüne Landtagsfraktion steht dabei an der Seite der Nationalpark-Befürworter, was sich auch am Freitag zeige, wenn Mandatsträger im Ebracher Forst unterwegs sind. Dazu auch: „Nationalpark: Der Schatz  muss nur gehoben werden“, FT vom 3.3.17;  Wie sieht die Zukunft der Steigerwald- Region aus? Darüber diskutierten gut 100 Zuhörer mit grünen Kommunalpolitikern aus Bamberg, den Haßbergen und Schweinfurt in Ebrach.

  • „Bürgermeister zweifeln an Nationalpark als Tourismus-Beleber“, MP vom 3.3.17; Kritisch melden sich nach der Infoveranstaltung „Eine Vitaminspritze für den Steigerwald?“ am 17. Februar in Gerolzhofen drei Bürgermeister der Region zu Wort 


Februar 2017

  • „Kreisversammlung -  ÖDP setzt auf Kontinuität“, FT vom 25.2.17; Der als Direktkandidat der ÖDP für den Wahlkreis Bamberg nominierte Lucas Büchner nannte als Hauptziele unter anderem: Weiterführung der Energiewende, Entwicklung der Elektromobilität und Berücksichtigung des Steigerwaldes bei der Suche nach einem dritten bayerischen Nationalpark.

  • „Informationsabend zur Nationalpark-Debatte: Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald will eine Vitaminspritze für die Region“, in und um Schweinfurt vom 23.2.17; Für die Referenten ist ihr Nationalpark DIE „Erfolgsgeschichte der Region“ schlechthin. Die im Steigerwald kursierenden Katastrophenszenarien sind für die Bayerwäldler unverständlich. Sie gaben auch gleich praktische Tipps und rieten, bei der Ausweisung des Nationalparks auf regionale Vorteile, wie Wiederbelebung von Bahnlinien und Ausbau von Infrastruktur zu pochen. Die Veranstalter appellierten an die hiesigen Kommunalpolitiker, sich bei der Staatsregierung für die Gleichbehandlung des Steigerwalds mit Spessart und Rhön stark zu machen. Wer die Chance auf den 3. Nationalpark jetzt verstreichen lässt, müsse sich später der Frage stellen: „Wo waren Sie, als der Steigerwald eine einmalige Chance bekommen hat?“

  • Peter Wohlleben im Alpha-Forum , Freitag, 24.02.2017, In hintergründigen Zwiegesprächen entstehen Porträts der Interviewten, in denen genügend Zeit für Details und Nuancen bleibt. Nicht das kurze, mediengerechte Zitat, sondern der Lebensweg des Gesprächspartners mit all seinen Erfolgen und Rückschlägen steht im Mittelpunkt von alpha-Forum.

  • Die Grünen aus drei Landkreisen sprechen über den Steigerwald“, FT vom 23.2.17: am Aschermittwoch in Ebrach

  • Vom Wald zum Wald: Vitaminspritze für Nationalpark“, MP vom 20.2.17; Praktiker aus dem Bayerischen Wald berichten, wie sich ein Nationalpark auswirken kann. Allein: Die Botschaft kommt nicht an. Das Thema Nationalpark Steigerwald polarisiert. Und so waren trotz LiveÜbertragung der „Fastnacht in Franken“ am Freitag rund 100 Interessierte ins Pfarrer-Hersam-Haus gekommen, um sich von Praktikern aus dem Bayerischen Wald aus erster Hand berichten zu lassen, wie sich ein Nationalpark positiv auf eine Region auswirken kann. [...]Nächster Referent war Jochen Stieglmeier, der seit drei Jahrzehnten in der Hotelerie des Bayerischen Waldes zuhause ist. „Was ist los bei Euch?“, fragte er provozierend in die Runde. „Soviel Emotion und Katastrohen-Szenarien!“

  • „Offenes Auswahlverfahren müsste möglich sein“, MP vom 18.2.17; Unsere Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf würde sich bei  der Auswahl eines dritten Nationalparks in Bayern sehr viel leichter tun, wenn ihr  Potenzialanalysen und Machbarkeitsstudien der  fachlich am besten  geeigneten Standorte von unabhängigen Fachleuten/ Institutionen zur Verfügung stünden.

  • „Scharfer Gegenwind im Spessart“, FT vom 13.2.17; Die Wälder im Mainviereck sind Favorit bei der Suche nach dem besten Platz für ein neues Großschutzgebiet in Bayern. Doch in der Region formiert sich heftiger Widerstand.

  • "Franken lockt immer mehr Urlauber an“, FT vom 13.2.17; „Wir müssen auf Qualität achten. Der Billigtourismus kann nicht unsere Zukunft in Franken sein“, betonte Herrmann und verwies auf staatliche Fördergelder [...] Die Einnahmen aus dem Fremdenverkehr seien besonders für die Stabilisierung der Wirtschaft im ländlichen Raum wichtig.

  • Steigerwald: Die Debatte nimmt keine Ende Eine Allianz aus Politik und Wirtschaft fordert Chance in Sachen Nationalpark, tvo vom 10.2.17;

  • „Nachgefragt vom 10. Februar 2017: Die Steigerwald-Debatte“, Nationalpark oder nicht Nationalpark?“, tvo, tv oberfranken vom 10.2.17;

  • Bayerns dritter Nationalpark – Hat der Steigerwald eine faire Chance?“, tv touring vom 10.2.17; Mit dem Bayerischen Wald und dem Berchtesgadener Land wurden in den 70er Jahren zwei Nationalparks im Freistaat gegründet. Im Juli 2016 hat das bayerische Kabinett beschlossen, einen dritten Nationalpark in Bayern anzustreben. Seitdem wird die Diskussion um den Steigerwald zum Dauerthema in der Region. Vor allem da Umweltministerin Ulrike Scharf und Ministerpräsident Horst Seehofer den Steigerwald bei der Nationalparksuche kategorisch ausgeschlossen haben. Eine Allianz aus Wirtschaftsvertretern und Kommunalpolitikern setzt sich nun für eine faire Chance beim Auswahlprozess für Bayerns 3. Nationalpark ein.
  • „Eine Allianz für den Nationalpark“, MP vom 9.2.17; Ein Bündnis aus bislang 160 Vertretern von Kommunalpolitik und Wirtschaft fordert neben Spessart und Rhön eine „Faire Chance für den Steigerwald“ beim Auswahlverfahren. Die Zahl der Vertreter aus Kommunalpolitik und heimischer Wirtschaft, die sich öffentlich zu einem Buchen-Nationalpark auf rund 11 000 Hektar Staatswaldgebiet im Steigerwald bekennen, wächst  zunehmend. Jetzt haben sie sich zur Allianz „Faire Chance für den Steigerwald“ zusammengeschlossen. In Ebrach ging das gesellschaftsübergreifende Bündnis erstmals an die Öffentlichkeit.
  • „Sie kämpfen für den Steigerwald“, FT vom 9.2.17; Die Initiative „Faire Chance für den Steigerwald“ fordert die Landräte auf, den Steigerwald für den Auswahlprozess doch noch anzumelden Die Vertreter aus Politik und Wirtschaft hoffe auf mehr regionale Wertschöpfung.
  • „Ulrike Scharf: „Der Spessart ist top““, MP vom 9.2.17; Scharf: Es existieren vielfach falsche Vorstellungen von einem Nationalpark. Man fürchtet Aussperrung, Stillstand und die Käseglocke, die über ein Gebiet gestülpt wird. Doch genau das ist nicht der Fall. Das lässt sich sehr gut an den beiden bestehenden bayerischen Nationalparken zeigen. Dorthin kommen jährlich etwa drei Millionen Besucher. Es bleiben rund 70 Millionen Euro an Wertschöpfung in den Regionen. Und es resultieren dort Hunderte Arbeitsplätze aus den Nationalparken. Auch der Nationalpark im Bayerischen Wald war anfangs umstritten. Mittlerweile weiß man, dass er ein Segen für die ganze Region ist und die Region von einem solchen Projekt nachhaltig profitiert. Ein Nationalpark ist eine Premiummarke. Für die Region ist es eine große Chance. [...]Im Steigerwald gibt es eine Sondersituation mit langer Vorgeschichte, auch mit noch laufenden Gerichtsverfahren. Die drei Landräte dort haben beim Ministerpräsidenten deutlich gemacht, keinen Nationalpark zu wollen. Deswegen gibt es die Entscheidung des Ministerrates, den Steigerwald von der Suche nach einem Nationalparkgebiet auszusparen. Gleichwohl wird in einem regionalen Dialogprozess daran gearbeitet, den Schutzstatus des Steigerwaldes zu verbessern.
  •  „Kann der Steigerwald doch Nationalpark werden?“, FT Leserbrief vom 3.2.17; Zum Artikel „Millionen stehen auf dem Spiel“ im FT am 27. Dezember 2016Kommt Umweltministerin Ulrike Scharf vielleicht doch in den Steigerwald, um den Ort für Bayerns dritten Nationalpark zu suchen? Wenn jemand die sympathische Energie hat, die Dinge in die Hand zu nehmen, dann sie. Dann kann man doch noch hoffen, dass in den Buchenwäldern des Forstbetriebs Ebrach der Nationalpark Steigerwald eingerichtet wird.
  • Film-Link: „Bamberg: Steigerwald soll faire Chance bekommen - Bund Naturschutz lässt beim Thema Nationalpark nicht locker“, tvo vom 2.2.17: Im Bayerischen Wald und beim oberbayerischen Berchtesgarden gibt es schon zwei. Doch Bayern soll nach dem Willen der Staatsregierung einen dritten Nationalpark bekommen. Soweit, so gut. Doch im Steigerwald ist man enttäuscht. Denn diese Region wird von der Staatsregierung explizit ausgenommen. Begründung: die Bevölkerung stehe nicht hinter einem solchen Vorhaben, es gebe lokale Konflikte. Kein Nationalpark im Steigerwald, damit will sich der Bund Naturschutz nicht abfinden. In Bamberg ruft man nun einmal mehr zum Protest auf. 
  • Landratsamt Bamberg und Verein "Unser Steigerwald" beziehen Stellung zu Forderungen, tvo vom 2.2.17; Im Dauerstreit um einen Nationalpark im Steigerwald hat der Bund Naturschutz (BN) in Bamberg einmal mehr seine Sicht der Dinge klar gemacht. Nun reagieren das Landratsamt Bamberg und der Verein „Unser Steigerwald“.
    Anmerkung: „Unser Steigerwald“ befragte 2014 bei seiner FORSA-Umfrage ebenfalls rund 1000 Personen aus denselben Landkreisen BA, SW und HAS und den Städten Bamberg und Schweinfurt. Die EMNID-Umfrage der Naturschutzverbände 2016 ist repräsentativ und wurde von einem der führenden Marktforschungsunternehmen durchgeführt. Über die Objektivität der Fragen kann sich jeder selbst ein Bild machen.
    Die 20 Gemeinden der Resolution gegen den Nationalpark haben die genannte Resolution unterschrieben, lang bevor die Bayerische Staatsregierung den 3. Nationalpark ins Spiel gebracht hat. Die Ausgangslage hat sich damit aber grundlegend geändert!

Presse 2017

Januar 2017

  • „Büttenreden für den Nationalpark Steigerwald“, MP Leserbriefe 28.1.17

  • „Nationalpark wäre Gewinn für Region“, FT vom 27.1.17 Leserbrief: Zum Artikel „Millionen stehen auf dem Spiel“ (Thema Steigerwald) im FT vom 27. Dezember 2016Ich würde mir wünschen, dass die zuständigen Politiker plausibel erklärten, warum der Steigerwald nicht der dritte bayerische Nationalpark werden sollte. Ministerpräsident Seehofer gab lapidar Bescheid, dass der Steigerwald bei der Suche nach dem neuen Nationalpark ausgeschlossen bleibt. Mit welchem Recht? Wer steckt da dahinter? Warum? Ist es nicht Sache der Umweltministerin Ulrike Scharf oder gar des „Heimatministers“ Söder, sich persönlich ein Bild aus Sicht des Naturschutzes zu machen? In den Buchenwäldern des Staats-Forstbetriebs Ebrach wäre Bayerns erstes Weltnaturerbe möglich, wenn man sie nur unter Schutz stellen würde.

  • Binnen zehn Jahren neun Millionen“, MP Spessart vom 26.1.17;  Ein Nationalpark im Spessart stünde nicht im Gegensatz zu einer Bewerbung der Region als europäische Kulturlandschaft. Das jedenfalls schreibt das Bayerische Umweltministerium in einer Antwort auf einen Fragenkatalog, den die beiden SPD-Abgeordneten Martina Fehlner (Aschaffenburg) und Georg Rosenthal (Würzburg) zu diesem Thema nach München geschickt hatten.

  • Bund Naturschutz: Die Nationalparkidee unterstützen“, MP vom 24.1.17; Der Bund Naturschutz (BN) wirbt in Bayern gemeinsam mit dem Verein Nationalpark Nordsteigerwald und dem Freundeskreis Nationalpark Steigerwald bei zukunftsorientierten Kommunalpolitikern und Unternehmern in der Steigerwaldregion, die Nationalparkidee im Steigerwald tatkräftig zu unterstützen.„Geht der Steigerwald leer aus?“, FT vom 24.1.17;  Für den Steigerwald wird die Zeit allmählich knapp. Ende 2017 soll feststehen, wo Bayern den dritten Nationalpark einrichtet. Bürger forderten nun in Bamberg, die Chancen für den Steigerwald doch noch zu wahren.

  • BR 23.1.17, „Bund Naturschutz appelliert an Staatsregierung“, Parteiübergreifende Allianz

  • "AUF NATIONALPARKFÖRDERUNG IN MILLIONENHÖHE NICHT VERZICHTEN - BN APPELLIERT AN KOMMUNALPOLITIK UND WIRTSCHAFT IM STEIGERWALD", Pressemitteilung BN vom 23.1.17; Im Rahmen der Pressekonferenz wirbt der BUND Naturschutz in Bayern (BN) gemeinsam mit dem Verein Nationalpark Nordsteigerwald und dem Freundeskreis Nationalpark Steigerwald bei zukunftsorientierten Kommunalpolitikern und Unternehmern in der Steigerwaldregion, die Nationalparkidee im Steigerwald tatkräftig zu unterstützen. Aufgrund der völlig neuen Positionierung der Staatsregierung für einen dritten Nationalpark in Bayern fordern BN, Freundeskreis und Bürgerverein das Thema Nationalpark in den Stadt- und Gemeinderäten in der Steigerwaldregion neu zu diskutieren. Denn nach Aussagen der Bayerischen Staatsregierung soll ein dritter Nationalpark kommen, der eine dauerhafte Förderung der Nationalparkregion in Millionenhöhe bedeutet. Zusätzlich ermöglicht ein sanfter Nationalpark-Tourismus auch in angrenzenden Naturparken eine millionenhohe Wertschöpfung. Obwohl eine deutliche Mehrheit von zwei Drittel der Bewohner in der Region Steigerwald einen Nationalpark befürwortet, berücksichtigt die Staatsregierung vor allem wegen des Widerstandes örtlicher Kommunalpolitik den Steigerwald bislang nicht beim aktuellen Auswahlverfahren. „Ein Nationalpark ist eine Erfolgsgeschichte für die Natur und für die Menschen in der jeweiligen Region“ so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN. „Es würden von einem Nationalpark Steigerwald neben der Natur auch der gesamte Naturpark, die regionale Wirtschaft mit Handwerk, Handel, Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus, genauso wie die Landkreise und die Gemeinden im ganzen Steigerwald profitieren. Sogar die Arbeitsplätze für Förster und Waldarbeiter werden gesichert. Eine einmalige Chance, die die Kommunalpolitik im Steigerwald ergreifen sollte!“ Der BN begrüßt, dass sich kurz vor dem Jahreswechsel binnen kurzer Zeit eine Allianz aus über 100 Kommunalpolitikern und Wirtschaftsvertretern bei der Staatsregierung für eine faire Chance für den Steigerwald bei der Nationalpark-Suche eingesetzt hat.
    Bei dem Pressegespräch in Bamberg wurde eine Aktion geboten:  symbolisch für die Bewerbungschance auf die millionenhohen Förderungen für den 3. Nationalpark in Bayern wurde ein Kuchen verteilt – an Rhön, Spessart und Donauraum. Der Steigerwald-Teller blieb dabei leer. An die Volksvertreter wurde appelliert, sich jetzt dafür stark zu machen, dass die Steigerwald – Region ein Stück vom Kuchen, d.h. eine gleichberechtigte Bewerbungschance, erhält.

  • "Raubbau in staatlichen Waldgebieten“, FT vom 19.1.17,  Zum Leserbrief „Raubbau der Bayerischen Staatsforsten“ von Karl Köstner im FT vom 11. Januar 2017Herr Köstner ärgert sich zu Recht über die Art und Weise, wie die Bayerischen Staatsforsten mit dem Michelsberger Wald umgehen. Leider ist dies kein Einzelfall, sondern die Regel, und betrifft heute wohl alle staatlichen Waldgebiete, zum Beispiel auch den Hauptsmoorwald. Rücksichtslos werden auch hier Schneisen in den Wald geschlagen, Forstwege zerpflügt, so dass sie für Erholungssuchende kaum mehr zu gebrauchen sind.

  • Führende Grüne für Nationalpark im Spessart“, MP vom 18.1.17; Der Miltenberger Landrat Marco Scherf und der Aschaffenburger Landtagsabgeordnete Thomas Mütze (beide Bündnis 90/Die Grünen) haben sich für einen Nationalpark Spessart ausgesprochen.

  • Bündnis für Nationalpark wächst“, MP vom 17.1.17; „Wo geht die Reise hin? Auf dem Weg zum Welterbe Steigerwald“ – unter diesem Motto hatte die FDP im Oktober einen hochkarätig besetzten Informations- und Diskussionsabend in Ebrach veranstaltet. Nun hat der Kreisverband der FDP Bamberg beschlossen, sich gemeinsam mit dem Verein Nationalpark Nordsteigerwald und den anderen Unterstützern im Bündnis für die Errichtung des Buchen-Nationalparks auf Staatswaldgebiet einzusetzen.

  • Mehr Arbeitsplätze kann niemand garantieren", MP vom 17.1.17; Zum Leserforum "Nationalpark würde sich positiv auf die Region auswirken" [...] Es gehört schon eine gewaltige Portion Arroganz dazu, die Nachteile den Menschen zu verschweigen, einschließlich den Fördergeldern, die ja uns Steuerzahler belasten. Anmerkung: Heiße Luft blasen kann jeder, offizielle Aussagen müssen mit nachvollziehbaren Fakten untermauert sein: Auf der Regierungs-Webseite heißt es: „Gleichzeitig ist für den Nationalpark Bayerischer Wald belegt, dass der Nationalpark für die Region eine viel größere Wertschöpfung bringt als es eine forstliche Nutzung könnte“ (Opportunitätsstudie NLP BayW). Der Verfasser des Leserbriefs findet es also besser, wenn wir mit unseren Steuergeldern den 3. bayerischen Nationalpark anderswo finanzieren und auf die Chance der dauerhaften millionenhohen Förderung für Nationalparkregionen im Steigerwald gleich von vorne rein verzichten.

  • Leserforum: Nationalpark Spessart: „Gestalten statt spalten“, MP vom 15.1.17;  Zur Diskussion um einen möglichen Nationalpark Spessart: [...]Was wir momentan brauchen, sind Volksvertreter, die den Spessart voranbringen, in dem sie positive Signale der Staatsregierung aufnehmen und der Bevölkerung objektiv, offen und zukunftsweisend fortschrittlich aufklären. Die dafür sorgen, dass die Betroffenen gut informiert sind und sich ein Bild über die Vor- und Nachteile dieses Jahrhundertprojektes machen können. Hier stellt sich mir noch die Frage: Wo sind eigentlich die anderen Abgeordneten, die die Region im Landtag vertreten? Warum sorgen diese nicht für eine bessere Darstellung der bayerischen Regierungspartei, für die sie gewählt wurden?

  • Der Nationalpark bewegt die Menschen“, Spessart, Sinner contra Sinner, MO vom 13.1.17; Das Thema Nationalpark im Spessart zieht. Auf eindrucksvolle Weise zeigte sich das am Donnerstagabend in Lohr (Lkr. Main-Spessart). Dort stieß das argumentative Bruderduell zwischen den Brüdern Eberhard und Karl-Friedrich Sinner rund um einen von der Staatsregierung ins Spiel gebrachten möglichen Nationalpark im Spessart auf enormes Publikumsinteresse.

  • Nationalpark würde sich positiv auf die Region auswirken“, Leserbrief, MP vom 12.1.17; zum Artikel „Wo entsteht der Nationalpark?“ (28.12.): Ministerpräsident Horst Seehofer, das Bayerische Kabinett, das Bayerische Umweltministerium, zahlreiche unabhängige Forstexperten und Waldwissenschaftler befürworten mittlerweile einen dritten Nationalpark in Bayern. Der Nordsteigerwald bietet sich dafür an: Er weist einen Staatswald mit einer Fläche von rund 17 000 Hektar auf. [...]Der Nationalpark bringt der Region eine Wertschöpfung von 200 bis 1000 Vollzeitarbeitsplätzen, wirkt dem Schrumpfungsprozess der Bevölkerung entgegen, gibt Impulse, dass die Jugend berufliche Perspektiven in der ländlichen Region hat und hier bleiben kann, der Wert des Wohneigentums auf dem Lande wieder wächst, der Tourist länger in der Region die Natur genießt und die Wertschöpfung in der Heimat verbleibt. Es gehört schon eine gewaltige Portion Arroganz dazu, den Menschen diese Vorteile, einschließlich der Fördergelder in Millionenhöhe, zu verschweigen und stattdessen Ängste zu schüren.

  • Niemand muss sich um die Eichen Sorgen machen“, Main-Echo vom 12.1.17; Ulrike Scharf: Die bayerische Umweltministerin über Peter Winter, das Maßschneidern eines Nationalparks und die Magie des Waldes - »Vitaminspritze für den Tourismus« , [...] Am 10. Februar wird in Aschaffenburg ein Treffen mit den Bürgermeistern stattfinden, deren Gemeinden an einen möglichen Nationalpark anschließen. Da werden wir uns intensiv austauschen. [...] Wir wollen einen maßgeschneiderten Nationalpark gemeinsam mit der Region entwickeln. [...] Das Angebot steht. Bei allen bisherigen Gesprächen mit Verantwortlichen aus den Regionen wurde klar: Sie wollen weiterhin im Gespräch bleiben. [...] Steigerwald: Wir haben einen einstimmigen Kabinettsbeschluss: Die bayerische Staatsregierung prüft, einen dritten Nationalpark auf den Weg zu bringen und schließt den Steigerwald aus. Ich sage ganz offen: Naturschutzfachlich ist der Steigerwald hochattraktiv. Wir müssen aber auch die Entwicklung sehen: Nach den Auseinandersetzungen im Steigerwald ist es gelungen, dort einen regionalen Dialogprozess zu starten. Ich bin froh, dass man sich dort wieder zusammensetzt und miteinander redet. Jetzt ist zu klären: Was will die Region Steigerwald? Wie soll der bessere Schutz dort aussehen?

  • Nationalpark: Erste Infos zu möglicher Lage“, MP vom 11.1.17; So langsam sickern Infos dazu durch, wo ein Nationalpark im Spessart eventuell entstehen könnte. Das Ministerium ist bemüht, Skepsis zu nehmen. Es gelingt nicht überall.„Weitere Gespräche zu Nationalpark“, MP München vom 11.1.17; Falls im Spessart der dritte Nationalpark in Bayern entstehen sollte, wäre für die Bevölkerung der Spessartgemeinden die Ausübung alter Brennholzrechte weiter im bisherigen Umfang möglich. Das jedenfalls erklärte das bayerische Umweltministerium am Dienstag in München bei einem Gespräch mit der Führung des Holzrechtlerverbandes. [...]Unterdessen waren in dieser Woche auch Vertreter von Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz (LBV), Greenpeace und WWF zu einem Gespräch im Umweltministerium. Sie begrüßten laut Pressemitteilung die Absicht des Freistaats, einen dritten Nationalpark zu schaffen. Der Steigerwald sei dafür als Standort jedoch ausgeschlossen, erneuerte Umweltministerin Ulrike Scharf die schon früher geäußerte Position des Ministeriums. Der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer, erklärte, dass aus naturschutzfachlicher Sicht Steigerwald und Spessart die für einen Nationalpark geeignetsten Regionen wären. Wenn die Politik den Steigerwald generell ausschließe, sei aus Sicht des LBV der Spessart erste Wahl.

  • Nationalpark würde zum Klimaschutz beitragen“, Leserbrief Foken, FT vom 11.1.17; Zum Artikel „Millionen stehen auf dem Spiel“ im FT vom 27. Dezember 2016Ja, es stehen Millionen Euro auf dem Spiel, aber auch die Zukunft der bayerischen Landwirtschaft. Diese ist verantwortlich für etwa ein Viertel der Treibhausgasemissionen (Kohlendioxid, Methan, Lachgas). Wenn diese Emissionen bis 2050 um etwa 80 bis 90 Prozent gesenkt werden sollen, wie es zur Verminderung der Auswirkungen des Klimawandels notwendig ist und von der Bundesregierung beschlossen wurde, ist dies nur zu schaffen, wenn geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden – wie zum Beispiel die Einrichtung eines Nationalparks Steigerwald.

  • Raubbau der Bayerischen Staatsforsten“, Leserbrief Köstner FT vom 11.1.17; Betrifft Rodung im Michelsberger Wald. So geschehen im Michelsberger Wald bei Wildensorg: Schneisen von bis zu acht Metern, circa alle 50 Meter von den Harvester-Monster-Ungetümen brachial und ohne Rücksicht auf Flora und Fauna alles im Wege Stehende ausradiert und durch deren tonnenschweres Gewicht der Waldboden derart verdichtet, dass selbst Wasser nicht mehr durchsickern kann.

  • Gastronomie: Zahl der Betriebe sinkt“, FT vom 6.1.17;  Obwohl die Umsätze insgesamt weiter steigen, hält der Rückgang bei den Gaststätten unvermindert an. Die Branche trifft sich am nächsten Wochenende auf der Hoga in Nürnberg. [...] Doch die steigenden Umsatzzahlen sind ungleich verteilt. „Städte boomen, aber in den ländlichen Regionen gibt es immer mehr Betriebsaufgaben“, berichtet Thomas Förster, Vizepräsident des Verbandes [...]. Laut Statistik gibt es in Bayern aktuell 39 500 Betriebe, wobei hier jeder Pizza- und Hähnchenstand mitgezählt ist. Vor zwei Jahren waren es noch 1000 mehr. „Wo die Wirtschaft stirbt, stirbt auch der Ort“, sagt Förster und verweist auf eine Studie aus dem Jahr 2013. Schon damals habe es in mehr als 500 Kleingemeinden in Bayern kein Wirtshaus mehr gegeben.

  • Pfad wird auch im Winter eifrig besucht“, FT vom 6.1.17; Bisher hat es nur zwei Tage gegeben, an denen keiner den Weg hoch zum Radstein bei Ebrach gefunden hat. Bei Schnee werden der Weg und der Aussichtsturm schneefrei gehalten. Die Mitarbeiter schätzen ihre urigen Arbeitsplätze.

  • So wird 2017 im Landkreis“, FT vom 2.1.17;  SATIRE   Der Fränkische Tag wagt eine Vorschau auf die kommenden zwölf Monate. Was bringt das kommende Jahr dem Landkreis Bamberg? Januar: Aufmerksamen Zuhörern ist es bereits aufgefallen: Landrat Johann Kalb hat ihn schon länger nicht mehr erwähnt, in seinem Jahresrückblick mit keinem Wort genannt und Ministerpräsident Horst Seehofer hat festgelegt, dass es dort keinen bayerischen Nationalpark geben wird. Wie auch? Schließlich liegt der nur acht Quadratkilometer große Steigerwald im Süden der thüringischen Stadt Erfurt. Den Steigerwald in Franken gibt es überhaupt nicht. Der jahrelange Streit zwischen Nationalparkgegnern und -befürwortern ist in Wahrheit nur eine vom Bayerischen GGG (Ganz Geheimen Geheimdienst) inszenierte Verschwörung, um von der Flächenversiegelung andernorts abzulenken...

  • Seltsames Demokratieverständnis“, MP vom 1.1.17; Leserbrief; [...] Jetzt muss ich in Ihrem Artikel zum Thema Nationalpark lesen, dass der Herr Staatssekretär [Eck] Volkes Meinung für überschätzt hält. Dass er andere Ansichten und anderes Rechtsempfinden am liebsten ignorieren würde. Und dass ein Thema wie ein neuer Nationalpark, bei dem eventuell eine basisdemokratische Entscheidung angeraten wäre, zu einem Spezialthema gemacht wird, welches nur ein Spezialist wie er beurteilen kann. Bei so viel Demokratieverständnis sollte Herr Eck seine Verfassungsmedaille ganz weit unten im Keller verstecken.

  • Über allen Wipfeln ist auch 2017 keine Ruh“, Haßfurter Tagblatt vom 1.1.17 – Interviews mit Ralf Straußberger und Oskar Ebert; Steigerwald: Nationalparkbefürworter und Gegner werden im neuen Jahr für ihre Interessen weiterkämpfen. [...] Das Umweltministerium allerdings reagiert nicht. Dass der Steigerwald bei der Suche nach dem Nationalpark keine Rolle spielt, liege „an den politisch verantwortlichen Repräsentanten der Region, die mehrfach deutlich gemacht haben, dass sie einen Nationalpark nicht wünschen“, erklärt ein Ministeriumssprecher. Das ist die zentrale Botschaft, die in München angekommen ist. Und die TNS-Emnid-Umfrage: „Die nehmen wir zur Kenntnis“, heißt es im Ministerium, mehr nicht. Im Steigerwald finde bereits seit Oktober 2015 ein Dialogprozess statt, um ein Gesamtkonzept für einen besseren Schutz zu entwickeln. Solange von der Politik vor Ort keine anderen Signale kommen, werde dieser Prozess ohne Nationalparkpläne fortgesetzt. Gleichwohl weiß man im Umweltministerium, dass der „nördliche Steigerwald mit seiner vielfältigen und naturschutzfachlich hochwertigen Naturausstattung grundsätzlich die Voraussetzungen für einen Nationalpark erfüllt“.
    Anmerkung: Dr. Ralf Straußberger ist Forstwissenschaftler, kein Biologe

  • „Der schwere Kampf für einen neuen Nationalpark“, Die Welt vom 1.1.17; [...] Heftiger Widerstand aus der CSU-Landtagsfraktion. Mit voller Unterstützung von Ministerpräsident Horst Seehofer. Die Entscheidung für einen dritten Nationalpark in Bayern wurde überraschend bei der Klausurtagung der Staatsregierung im vergangenen Juli getroffen – und gegen den heftigen Widerstand aus der CSU-Landtagsfraktion. In ihr sitzen zahlreiche Interessenvertreter der Landwirte und Waldbesitzer, die Einschränkungen bei der Waldbewirtschaftung befürchten. Seehofer will offenbar das ramponierte Öko-Image des Freistaats korrigieren. Und Ministerin Scharf hat nun die Aufgabe auszuloten, wo der dritte Nationalpark des Freistaats ausgewiesen werden kann. [...]Kritiker der Standortsuche stören sich vor allem an einem: dass der Steigerwald von der Staatsregierung von vornherein ausgeschlossen wurde.

Presse 2016

Dezember

  • „Millionen stehen auf dem Spiel“, FT vom 27.12.16; Bleibt der Steigerwald einfacher Naturpark, gehen der Region jährlich riesige Summen verloren. Das zeigt der Blick in den Etat der bayerischen Nationalparks. Neun Millionen Euro fließen 2017 allein in die Gehälter der 185 Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald, darunter 90 Waldarbeiter. Nicht enthalten sind dabei die regelmäßigen Aufträge an Unternehmen oder gar die Investitionen, die nötig sind, um einen Nationalpark aufzubauen. Das „Haus der Berge“, das 2013 im Nationalpark Berchtesgaden eröffnet wurde, kostete beispielsweise 19 Millionen Euro. Doch wie steht es um den Willen, diese Chancen ergebnisoffen zu prüfen? [...] Ralf Straußberger, Bund Naturschutz: „Die Politiker der Region werden sich die Frage stellen lassen müssen, warum sie diese Chance nicht einmal untersucht haben.“ [...] 

  • „Wo entsteht der Nationalpark?“, MP München, 27.12.16; Streit um Schutzgebiet Die Debatte um den dritten Nationalpark Bayerns geht weiter. Im Januar soll es konkrete Antworten geben.

  • Bund Naturschutz - Schwerpunkt Steigerwald, BR vom 27.12.16; 17:30 Uhr, BR Fernsehen, 2 Min

  • Unter- und Oberfranken werden weniger“, MP vom 26.12.16;  Während Bayern im Süden weiter wächst, nimmt die Bevölkerung im Norden langsam, aber stetig ab: Das ist das Fazit der „Bevölkerungsvorausberechnung“, die das Landesamt für Statistik (Fürth) jetzt vorgelegt hat.
    „Gerhard Eck hält BN-Umfrage für unseriös“, MP vom 16.12.16; Henry Stern Anfang Dezember hatte der Bund Naturschutz eine repräsentative Meinungsumfrage des renommierten Instituts TNS Emnid veröffentlicht, nach der auch in den Gemeinden in der Steigerwald-Region eine knappe Mehrheit von 52 Prozent einem Nationalpark eher positiv gegenüber steht.

  • Viele positive Signale, BR vom 13.12.16; Vertreter der Bayerischen Wanderverbände und des Spessartbunds haben Gespräche mit dem Umweltministerium geführt. Aus München hätten sie "viele positive Signale und Antworten" mit in den Spessart genommen.

  • „Petersen: „München liegt falsch“, MP vom 7.12.16; zum Ergebnis der EMNID-Umfrage von BN, WWF und LBV: „Dies belegt, dass die Staatsregierung falsch liegt: Es mangelt eben nicht an Akzeptanz durch die Bevölkerung, wie immer wieder aus gewissen Teilen der CSU behauptet wird“, so die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen (Schweinfurt) in ihrer Stellungnahme. Wirtschaftliche Interessen Einzelner dürften nicht länger über dem Gemeinwohl stehen. [...]„Nur mit einer ergebnisoffenen Analyse kann man die beste Lösung für alle Seiten finden – ob dies nun Nationalpark oder etwas anderes ist, wird man sehen“. „Die Staatsregierung kann nicht sagen, dass ein Nationalpark ein ökologisches und ökonomisches Konjunkturprogramm ist und dann den Steigerwald ausschließen“, so Petersen weiter. Mit gleichwertigen Lebensverhältnissen habe das nichts zu tun. Nicht überraschend ist auch für die Gerolzhöfer Stadtratsliste Geo-net das Ergebnis der neuesten repräsentativen Umfrage des Instituts Emnid zum Thema Nationalpark im Steigerwald. Der Gerolzhöfer Stadt- und Kreisrat Thomas Vizl: „Wir spüren seit etwa drei Jahren auch in Gerolzhofen den Meinungsumschwung bei der Bevölkerung.“

  • Unser Steigerwald“ sieht keinen Meinungsumschwung“, FT vom 7.12.16; Der Verein „Unser Steigerwald“ weist den erneuten Versuch von Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz, „mit einer unbrauchbaren Umfrage einen Meinungsumschwung zugunsten eines Nationalparks im Steigerwald herbeizureden“, zurück. Die Aussagen von gerade einmal 1000 Befragten bei 400 000 Einwohnern in der Region lassen nach Ansicht des Vereins keinen Rückschluss auf die tatsächliche Stimmung im Steigerwald zu. Hinzu komme, dass „die tendenziöse Fragestellung der Umfrage alles andere als seriös ist“, schreibt der Verein „Unser Steigerwald“ in einer gestern verbreiteten Stellungnahme, die die beiden Vorsitzenden Gerhard Eck und Oskar Ebert unterzeichnet haben. Der Verein „Unser Steigerwald“ ist entschieden gegen einen Nationalpark im Steigerwald.
    Anmerkung:
    „Unser Steigerwald“ befragte 2014 bei seiner FORSA-Umfrage 1001 Personen aus denselben Landkreisen BA, SW und HAS und den Städten Bamberg und Schweinfurt.
    Die EMNID-Umfrage der Naturschutzverbände ist repräsentativ und wurde von einem der führenden Marktforschungsunternehmen durchgeführt. Über die Objektivität der Fragen kann sich jeder auf www.bund-naturschutz.de/2014/umfrage-mehrheit-will-nationalpark-steigerwald.html selbst ein Bild machen. Die Umfrage wurde auch nicht von der Forst- und Holzwirtschaft gesponsert.
    Laut Webseite der Staatsregierung ist die Brennholzversorgung in der Nationalpark- Region gesichert und auch die Ergebnisse einer Studie werden angeführt: „Gleichzeitig ist für den Nationalpark Bayerischer Wald belegt, dass der Nationalpark für die Region eine viel größere Wertschöpfung bringt als es eine forstliche Nutzung könnte.“
    Das Trittsteinkonzept soll im gesamten staatlichen Wirtschaftswald zum Biotopverbund umgesetzt werden. Was bleibt dann dem Steigerwald als Besonderheit und wie viele Touristen lockt ein Wirtschaftswaldkonzept an?
    Die 20 Gemeinden der Resolution gegen den Nationalpark haben zum Großteil (oder alle?) die genannte Resolution unterschrieben, lang bevor die Bayerische Staatsregierung den 3. Nationalpark ins Spiel gebracht hat. Die Ausgangslage hat sich damit aber grundlegend geändert!


  • „Staatsregierung darf den Steigerwald bei Nationalpark-Suche nicht ausschließen / SPD-Umweltpolitiker von Brunn: Aktuelle Umfrage ergibt, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung vor Ort beachtlich ist“, Bundesumweltportal, 4.12.16;  Der SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn fordert die Staatsregierung auf, ihren Widerstand gegen einen möglichen Nationalpark im fränkischen Steigerwald aufzugeben. "Es kann nicht sein, dass ein einzelner Staatssekretär und eine Handvoll Mutloser die Zukunftschancen einer ganzen Region verbauen", erklärt der Umweltpolitiker.

  • „Mehrheit der Steigerwald-Kommunen will einen Nationalpark“, MP vom 2.12.16; Ein möglicher Nationalpark im Steigerwald gewinnt auch in den direkt betroffenen Kommunen an Zustimmung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Bund Naturschutz (BN), WWF Deutschland und dem Landesbund für Vogelschutz. [...]Überwiegend positiv eingeschätzt werden dagegen die Folgen eines Nationalparks für den Ruf der Region, Tourismus, Arbeitsplätze oder staatliche Fördergelder. Dass der Steigerwald – anders als etwa Spessart und Rhön – aus dem Nationalpark-Prozess von vorneherein ausgeschlossen wurde, halten in den Landkreisen 55 Prozent und insgesamt knapp zwei Drittel der Befragten für falsch.

  • Mehrheit der Anrainer ist für einen Nationalpark“, BR vom 2.12.16; Laut einer neuen von Naturschützern in Auftrag gegebenen Umfrage befürworten zwei Drittel der Bevölkerung in der Region Steigerwald einen Nationalpark . In einer Studie aus dem Jahr 2014 überwog noch die Skepsis der Bewohner.

  • Umweltverbände sehen Mehrheit für Nationalpark“, FT vom 3.12.16; Im schwelenden Streit um einen Nationalpark im Steigerwald zeigt eine aktuelle Umfrage, dass die Mehrheit der dortigen Bevölkerung dem Projekt aufgeschlossen gegenübersteht. 68 Prozent fänden einen Nationalpark in ihrer Heimat eher gut oder sogar sehr gut, ergab eine am Freitag in München veröffentlichte TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Naturschutzorganisationen BUND, WWF und des Landesbundes für Vogelschutz. Nur 23 Prozent der Befragten bewerteten einen Nationalpark als schlecht oder eher schlecht, hieß es; der Rest seien Enthaltungen.

  • „Steigerwald soll nicht ausgeschlossen werden“, FT vom 3.12.16; München - Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Staatsregierung zu einer unvoreingenommenen Suche nach einem dritten Nationalpark im Freistaat auf. Die CSU-Regierung müsse ihren Widerstand gegen einen möglichen Nationalpark im Steigerwald aufgeben. SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn sagte laut einer Mitteilung, es könne nicht sein, „dass ein einzelner Staatssekretär und eine Handvoll Mutloser die Zukunftschancen einer ganzen Region verbauen.“ Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) gilt als Gegner eines Nationalparks im Steigerwald.

  • „Lieblingswald“, SZ vom 3.12.16; Der Bund Naturschutz präsentiert eine neue Umfrage, wonach viele Nachbarn einen Nationalpark Steigerwald gutheißen. Es wird wohl trotzdem nichts werden.

  • „Steigerwald in Oberfranken: Mehrheit will einen Nationalpark“, Mercur vom 2.12.16; München – Die Naturschützer sind zuversichtlich, dass der Steigerwald in Oberfranken doch noch zum Nationalpark werden kann. [...] Zwei Drittel der dortigen Bevölkerung spricht sich für den Nationalpark aus. „Die Ergebnisse bestärken uns: Die Region sieht hierin Entwicklungschancen“, sagt Helmut Beran, stellvertretender Geschäftsführer beim LBV. Die Natur profitiere davon, ebenso die Menschen durch zunehmenden Tourismus, erklärt der Biologe. Hubert Weiger, Vorsitzender des BN in Bayern, ergänzt: „Es geht um eine Aufwertung der gesamten Region.“ [...]Dem nördlichen Steigerwald solle eine faire Chance bei der Suche nach einem neuen Nationalpark eingeräumt werden, lautet die Forderung der Naturschützer. Max-Dieter Schneider, Bürgermeister der im betroffenen Gebiet liegenden Gemeinde Ebrach, hat bereits gehandelt. Im Namen der parteiübergreifenden Allianz „Faire Chance für den Steigerwald“ ließ er Ministerpräsident Horst Seehofer vor wenigen Tagen eine Liste zukommen – mit über 100 Unterschriften regionaler Politiker und Vertreter der Wirtschaft. Eine Reaktion gibt es bislang nicht.

  • 2/3-MEHRHEIT FÜR NATIONALPARK IM STEIGERWALD - Unterstützung für Nationalpark in betroffener Region stark gewachsen; Pressemitteilung BN, WWF und LBV vom 2.12.16; 
    München, 02. Dezember 2016 – Eine deutliche Mehrheit von zwei Drittel der Bewohner in der Region Steigerwald befürwortet einen Nationalpark. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen TNS Emnid-Umfrage, die der BUND Naturschutz in Bayern (BN), der WWF Deutschland und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Auftrag gegeben haben. Bisher war das Hauptargument, das gegen einen Nationalpark Steigerwald angeführt wurde, die abwehrende Haltung der Bevölkerung vor Ort. Das ist so nicht mehr haltbar. Im Hinblick auf die Suche nach dem dritten Nationalpark in Bayern halten es 65 Prozent der Befragten der Region und 55 Prozent der Befragten in den Kommunen rund um den diskutierten Nationalpark für falsch, dass die Staatsregierung den Steigerwald ausschließt. Deshalb appellieren BN, WWF und LBV an Ministerpräsident Horst Seehofer und die Landräte der Landkreise Bamberg, Hassberge und Schweinfurt, der deutlich gestiegenen Zustimmung und dem klaren Mehrheitswillen der Bevölkerung zu folgen. Fast 70 Prozent der Menschen in der Region erwarten sich von einem Nationalpark eine Aufwertung für den Steigerwald und wirtschaftliche Entwicklungschancen, auch in Form von neuen Arbeitsplätzen. Die Bewohner wollen den Nationalpark und erwarten von der Staatsregierung und den Landräten, dass sie den Weg frei machen, damit der Steigerwald in den Suchprozess für den dritten Nationalpark aufgenommen werden kann.
    Hier finden Sie Hintergrundinformationen zur Umfrage

November

  • „Die Quadratur des Waldes“, FT vom 29.11.16; Die Staatsregierung will einen dritten Nationalpark in Bayern. Auf der Suche nach geeigneten Gebieten wandert man unter anderem in die Rhön und in den Spessart, aber den fränkischen Steigerwald meidet München wie der Teufel das Weihwasser. Bamberg - Es gibt ihn schon! Man findet ihn im Internet unter der Adresse www.np3.bayern.de: Hier hat das bayerische Umweltministerium den dritten Nationalpark in Bayern eingerichtet. Kaum war die Seite scharf gestellt, schossen die Spekulationen ins Kraut: Wird es der Spessart? Schafft es (trifft es) die Rhön? Ist der Steigerwald doch im Rennen? Oder geht die Reise in eine völlig andere Richtung?

  • „Vitaminspritze“ für die Region Steigerwald“,, Leserbrief Helfrich MP vom 21.11.16; Allein die beiden bestehenden Nationalparke Bayerns im Bay. Wald und in Berchtesgaden zählen im Jahr zusammen knapp drei Millionen Besucher. Das bringt den beiden Regionen eine Netto-Wertschöpfung von über 68 Millionen Euro. Geld, das in den Regionen bleibt“. Dieser Feststellung ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht nichts hinzuzufügen. Umso erstaunlicher ist es, dass eine solche „Vitaminspritze“ für die Steigerwald-Region von einigen Kommunenvertretern abgelehnt wird.

  • „Geograf Job plädiert für den Spessart“, MP vom 20.11.16; Steigerwald, Rhön oder Spessart? Bekommt Bayern einen dritten Nationalpark und wo sollte er hin? Regionalforscher Hubert Job zählt die Vorteile seines Favoriten auf.

  • „Wie wirkt sich ein Nationalpark aus?“, MP vom 20.11.16; Als Hubert Job vor 14 Jahren in das Berchtesgadener Land kam, um zum ersten Mal die regionalwirtschaftlichen Effekte eines deutschen Nationalparks zu ermitteln, da schüttelten die Leute vor Ort noch den Kopf. Über zwei Jahrzehnte gab es den Nationalpark Berchtesgaden damals schon. Aber er war noch immer angefochten von den Verantwortungsträgern. Lokalpolitiker und Touristiker gaben nicht viel auf ihn. Ihr Tenor: „Der Nationalpark? Der bringt nichts, der verscheucht eher die Leute.“ „Die Ergebnisse haben eingeschlagen“

  • Bäumeversteher Peter Wohlleben erhält Deutschen Biodiversitätspreis der Heinz Sielmann Stiftung, 24.11.2016

  • „Rieneck: Stadtrat für den Nationalpark“, MP Main-Spessart, 20.11.16;http://www.mainpost.de/regional/main-spessart/Nationalparks;art768,9422100 Klare Mehrheit im Stadtrat. „Es gibt kein einziges Argument, das gegen einen Nationalpark spricht“, so Peter Elzenbeck. Eine Gemeinde, wie Rieneck, mit rund 2000 Einwohnern und etwa 370 Gästebetten müsse schon überlegen, ob sie nicht auch offensiv ihre Interessen vertrete und „sich ein Stück von dem Kuchen holt“, betonte Matthias Hörnis. Er sah die Stadt als einen der großen „Tourismusplayer“ im Spessart. Manchem sei dies aber noch nicht so richtig bewusst, so Hörnis weiter. In einer Abstimmung entschied sich das Gremium schließlich mit zwölf zu drei Stimmen dafür, einen Nationalpark Spessart zu befürworten.

  • „Standpunkt: Erst informieren – dann entschlossen zupacken“, MP Main-Spessart, 17.11.16; Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Emotionen gehören zu einer Nationalparkdiskussion wie die Buche zum Spessart. Das ist kein schlechtes Zeichen, dokumentiert es doch die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimatregion. Doch für große Ängste oder gar Abwehrschlachten gibt es keinen Grund. Denn Fakten und Erfahrungen lassen nur einen Schluss zu: Ein Nationalpark ist ein Glücksfall für jede Region, die damit bedacht wird.

  • „Umfrage: 7:0 für den Nationalpark“, MP Main-Spessart, 17.11.16; Denn dort war es zu Beginn nicht anders. Heute sieht man das Thema überwiegend mit völlig anderen Augen: „Ich kann aus gemeindlicher Sicht gewiss nichts Negatives über den Nationalpark sagen. Die Kritiker mussten anerkennen, das das, was sie heraufbeschworen haben, nicht eingetreten ist“, so das Fazit von Karlheinz Roth, CSU-Bürgermeister von Spiegelau.

  • „Streit geht nach Leipzig“, FT vom 12.11.16; Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) hat im Rahmen der Normenkontrollklage gegen die Aufhebung des Ebracher Schutzgebietes „Hoher Buchener Wald“ nun Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht.

  • „Machbarkeit prüfen statt polarisieren“, MP vom 11.11.16; Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald hat die von 20 Gemeinden des Steigerwalds verabschiedete Resolution gegen ein Großschutzgebiet im Steigerwald kritisiert. Sie schaffe wieder nur falsche Gegensätze und Polarisierungen. Verantwortungsvolle Entscheidungsträger dürften der Region die einmalige Chance zur Regionalentwicklung und Naturschutz nicht verweigern, heißt es in einer Pressemitteilung.

  • Streit ums Grundsätzliche“, SZ vom 8.11.16;  Nun entscheidet das Bundesverwaltungsgericht (BVG) über den Naturschutz im fränkischen Steigerwald.

  • "BN KÄMPFT WEITER UM EBRACHER SCHUTZGEBIET - REVISION BEIM BUNDESVERWALTUNGSGERICHT EINGEREICHT", Pressemitteilung des BN vom 11.11.16; Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) hat im Rahmen der Normen¬kontroll¬klage gegen die Aufhebung des Ebracher Schutzgebietes „Hoher Buchener Wald“ nun Revision bei Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht. „Wir werden uns als BN weiterhin für den Schutz des Hohen Buchenen Waldes einsetzen“, so Hubert Weiger, BN-Landesvorsitzender. „Wir haben deshalb die Bayerischen Staatsforsten aufgefordert, auf eine Holznutzung in der Gebietskulisse zu verzichten, solange das Verfahren nicht endgültig abgeschlossen ist.“ „Mit der Revision wollen wir grundsätzlich erreichen, dass die nicht mehr zeitgemäßen formalen Vorgaben bei der Abgrenzung von Geschützten Landschaftsbestandteilen vom Bundesverwaltungsgericht an die geänderten Erfordernisse des Naturschutzrechts angepasst werden“, so Peter Rottner, Landesgeschäftsführer des BN.

  • "Rhön ist im Rennen - Gespräche zum dritten Nationalpark beginnenR vom 9.11.16 

  • „Scharf: Gespräche zum dritten Nationalpark beginnen“, Pressemitteilung des Umweltministeriums vom 9.11.16: „Als nächster Schritt stehen Gespräche mit den politisch Verantwortlichen erster Regionen an, die fachlich grundsätzlich für einen Nationalpark geeignet wären. Ein sehr konstruktives Gespräch in offener Atmosphäre hat mit politischen Vertretern der Rhön bereits stattgefunden, ein Folgegespräch wurde zum Jahresbeginn 2017 vereinbart. Für November ist außerdem ein Gespräch mit Vertretern aus dem Spessart vorgesehen. Weitere Gespräche werden folgen. Scharf: "Wir setzen ganz auf Dialog. Jetzt heißt es zuhören, reden und diskutieren. Gemeinsam mit den Vertretern der Regionen legen wir individuell das weitere Vorgehen fest. Eine Entscheidung wird erst am Ende eines ausführlichen Dialogprozesses getroffen." Diese erste Gesprächsrunde soll bis Frühjahr 2017 abgeschlossen sein. Der Interessensbekundung einer Region folgt ein offener und transparenter Dialog mit intensiver Beteiligung der Bürger und der Öffentlichkeit vor Ort. Am Ende dieser Phase wird sich herauskristallisieren, wo die Möglichkeiten eines Nationalparks vertieft geprüft werden.“

  • Neue Internetseite des Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit Infos zu Nationalparken zum 3. Nationalpark in Bayern: „Uns ist dabei wichtig: Die Vorteile eines Nationalparks für die Region sollen erschlossen werden, ohne dass es "Verlierer" gibt. [...] Ziel ist ein auf internationalen Standards beruhendes "maßgeschneidertes" Nationalparkkonzept für die Region.“
    Hier finden Sie die Häufigsten Fragen + Antworten

  • "Streit ums Grundsätzliche", SZ vom 8.11.16; Nun entscheidet das Bundesverwaltungsgericht (BVG) über den Naturschutz im fränkischen Steigerwald.

  • „Kreis-Grüne nehmen Landrat Kalb ins Visier“, FT vom 7.11.16; Landkreis Bamberg - Die Kreistagsfraktion der Grünen bemängelt an Landrat Johann Kalb (CSU) und seiner Verwaltung verschleppte Anträge und mangelhafte Protokolle. Die Grüne Fraktion hat deshalb die Rechtsaufsicht der Regierung von Oberfranken gebeten, die Vorgänge zu überprüfen. Man erhofft sich eine Bewertung der bisherigen Praxis und in der Folge deutliche Verbesserungen für die Arbeit der Kreisgremien. Die Grünen fahren scharfe Geschütze auf: Einen klaren Plan, was Landrat Kalb für den Landkreis erreichen und wie er ihn weiterentwickeln wolle, könnten sie nicht erkennen. Ihrer Ansicht nach werde bisher lediglich augenscheinlich, was er nicht wolle: „Er möchte keinen Nationalpark, kein Weltnaturerbe, keine fahrradfreundliche Kommune, keinen Klimamanager, kein Bürgerinformationssystem und somit weder Transparenz noch Bürgerbeteiligung“, kritisiert Kreisrat Bernd Fricke.

  • „Nationalparkverein kritisiert Kommunalpolitiker“ BR, vom 7.11.16; Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald hat bedauert, dass seine Anliegen bei Kommunalpolitikern keine Resonanz fanden. 20 Stadt- und Gemeinderäte hatten eine Resolution gegen einen geplanten Nationalpark Steigerwald verabschiedet. [...]  Nachhaltigkeit beziehe sich nicht nur auf eine wirtschaftliche Holzproduktion, sondern gelte für das ganze Ökosystem Wald. Großschutzgebiete seien nach dem Stand der Wissenschaft eine anerkannte Lösung. Um fundierte Aussagen zur Auswirkung auf Arbeitsplätze treffen zu können, sollten verantwortliche Politiker sich für eine Machbarkeitsstudie aussprechen....

  • „Trittsteinkonzept zieht Kreise“, FT vom 5.11.16;  Kooperation  Die Befürworter der nachhaltigen Bewirtschaftung des Steigerwalds verabschieden Resolution. Rauhenebrach - Als Nachhaltigkeitsregion bestehende Strukturen stärken und neue Maßstäbe setzen wollen 16 Bürgermeister aus dem Steigerwald. Sie stellten am Freitag im Nachhaltigkeitszentrum Wald in Handthal ihre Pläne für eine künftige Entwicklung im Steigerwald vor.
    Anmerkung: Und was soll dann in Zukunft das Herausragende am Steigerwald im Wettbewerb der Regionen sein, wenn das Trittsteinkonzept überall umgesetzt wird? Titel wie „Nationalpark“ oder „Weltnaturerbe“ sind dauerhafte Garanten für hohe Fördergelder und hohen Bekanntheitsgrad der Region – Naturtourismus bringt Wertschöpfung in Millionenhöhe! Auch für den Wald ist ein Schutzgebiet mit freier Waldentwicklung - ohne Holzeinschlag – nicht zu ersetzen durch ein Wirtschaftswaldkonzept. Im Bayerischen Staatswald werden nach Daten der letzten Bundeswaldinventur 104 Prozent des jährlichen Zuwachses eingeschlagen, die Grenze der Nachhaltigkeit ist längst überschritten! Nachhaltige Waldbewirtschaftung  sollte selbstverständlich sein. Ein gutes Wirtschaftswaldkonzept darf nicht dafür missbraucht werden, die Umsetzung der Nationalen Strategie zum Erhalt der Lebensvielfalt in Deutschland zu unterlaufen und einer Region die effektivste aller möglichen Zukunftsperspektiven zu verbauen.

  • Bündnis aus Stadt- und Gemeinderäten gegen die Pläne“, BR vom 5.11.16;  20 Stadt- und Gemeinderäte haben eine Resolution gegen einen geplanten Nationalpark Steigerwald verabschiedet. Die Gegner des Projekts kämpfen für die weitere Waldbewirtschaftung und warnen vor dem Verlust von Arbeitsplätzen, sollte der Nationalpark kommen.
    Anmerkung: Vom Forstbetrieb Ebrach werden nach Aussage von Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner lediglich 25 Sägewerken beliefert. Von diesen 25 Sägewerken sind gar nicht alle im Steigerwald ansässig. Außerdem bleibt die Menge der Holzlieferung ein Geheimnis der Bayerischen Staatsforsten, sie wird nicht offen gelegt. In anderen Nationalpark-Regionen gibt es Holzkonzepte zur Versorgung der regionalen Bevölkerung, dies wäre im Steigerwald ebenso möglich! Doch hier wird mit anhaltenden Fehlinformationen DIE Jahrhundertchance der Region torpediert und versucht, eine umfassende neutrale Informierung der Bevölkerung zu verhindern. Dies ist in höchstem Maße undemokratisch. Die Option Nationalpark muss mit geprüft und die Bevölkerung darüber umfassend informiert werden!

  • „Streitthema Steigerwald – Resolution gegen einen Nationalpark“, tv touring vom 4.11.16; Das Dauerthema Steigerwald findet wieder neue Nahrung. Die einen wollen dort einen Nationalpark ausgewiesen haben. Es handelt sich hier um Vertreter des Bund Naturschutz. Die anderen, und das sind überwiegend die Menschen, die im Steigerwald leben und arbeiten, wollen dort keine weiteren Einschränkungen in ihrem Lebensraum. Dass ein „Nein“ zu einem Nationalpark aber kein „Nein“ zum Thema Naturschutz bedeutet, das zeigten letztere heute. Im Steigerwaldzentrum wurde eine Resolution des Vereins „Unser Steigerwald“ vorgestellt.

  • Wie der Freistaat den Schutz der Buchen absägte“, Main Echo vom 3.11.16; Interessenkonflikt: Obwohl die Staatsregierung einen dritten Nationalpark will, verhinderte sie ihn im Steigerwald – CSU-Landrat ausgekontert + »In einem Nationalpark entstehen viele neue Arbeitsplätze«, Günther Denzler (CSU): Der frühere Bamberger Landrat und Kämpfer für den Nationalpark Steigerwald über Konflikte, Hoffnungen und Märchen über den Borkenkäfer

Oktober

  • „Nationalpark Steigerwald – Neue Hoffnung für Befürworter“, tv touring, 21.10.16; Eine Expertenbefragung im März soll die Bayerische Landesregierung über mögliche Standorte des dritten Nationalparks in Bayern aufklären: Mit offenem Ergebnis. Schlechte Nachrichten für Horst Seehofer. Wie bereits berichtet spielt der Standort Steigerwald in den Planungen des Bayerischen Ministerpräsidenten keine Rolle.  Ermöglicht wird die Experten-Anhörung durch das Minderheitsrecht von SPD, Grüne und Freie Wähler im Umweltausschuss des Parlaments. Jeder mögliche Standort – also auch der Steigerwald – steht zur Diskussion. Wo ein Nationalpark wirklich Sinn macht, wird sich also im März 2017 zeigen.

  • „SPD sieht eine „riesige Chance“", FT vom 20.10.16; KONTROVERSE  Der Haßberge-Kreisverband der Partei will einen Nationalpark im Steigerwald nicht aufgeben. Zumindest fordern der Vorsitzende Wolfgang Brühl und der Sander Bürgermeister und Kreisrat Bernhard Ruß die Machbarkeitsstudie. Rauhenebrach - Hat der Landkreis die Chance auf einen Nationalpark im Steigerwald schon verspielt? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Sitzung der Kreisvorstandschaft der Haßberge-SPD.

  • „Bund Naturschutz geht in die Revision“, MP vom 19.10.16; Bereits Ende Juli hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof – wie berichtet – die Normenkontrollanträge des Bunds Naturschutz in Bayern und des Landesbunds für Vogelschutz in Bayern gegen die Aufhebung des geschützten Landschaftsbestandsteils „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ abgelehnt. Die Aufhebung sei nicht zu beanstanden, entschieden die Richter. Nun hat der Gerichtshof die schriftliche Begründung vorgelegt.

  • „Mehr Wohnraum für die Arten“, MP vom 18.10.16; Hunderte von wichtigen Biotopbäume an Wegen im Forstbetrieb Ebrach kennzeichnen Freiwillige des Vereins „Artenschutz in Franken“, der im Forstbetrieb Ebrach einen Kooperationspartner für seine Ziele gefunden hat. [...] Der Forstbetrieb erhält für seine Biotopbäume keinerlei Ausgleichszahlungen, „sonst hätten wir da nicht mitgemacht“, sagt Köhler.
    Anmerkung: Nachhaltige Waldbewirtschaftung sollte eine Selbstverständlichkeit für vorbildliche Staatsforsten sein. Dass das Naturschutzkonzept des Forstbetriebs Ebrach auch nach 10 Jahren lediglich als Werbung für‘s „nachhaltige“ Holzmachen der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) herhalten muss und nicht schon lange flächig im staatlichen Wirtschaftswald umgesetzt ist, wirft ein schlechtes Bild auf die BaySF. Bisher wird das Ebracher Konzept lediglich dafür missbraucht, in der Region einen Nationalpark zu verhindern -  Den Nationalpark kann es aber weder für den Wald noch für die Region ersetzten! Außerdem stehen laut mündlicher Aussage von Ulrich Mergner (2015) bisher nur ca. 1-2 Biotopbäume pro Hektar im Forstbetriebe Ebrach. Diese Zahl deckt sich mit den „15.400 Biotopbäume“, die in den Vortragsfolien von Herrn Mergner angegeben wird und ist von 140.000 meilenweit entfernt!
  • „BN KÄMPFT WEITER FÜR EBRACHER SCHUTZGEBIET“, Pressemitteilung BN vom 18.10.16; Auf Basis der heute veröffentlichten Urteilsbegründung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH) zur Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils Hoher Buchener Wald bei Ebrach wird der BUND Naturschutz in Bayern (BN) Revision beim Bundesverwaltungsgericht Leipzig einlegen. „Wir klagen weiter für den Schutz dieses Waldstücks bei Ebrach, weil wir die Begründung des VGH für falsch halten“, so Peter Rottner, BN-Landesgeschäftsführer. Denn diese stimmt mit den modernen Anforderungen des Bundesnaturschutzgesetzes an den Biotopverbund und Biotopschutz heute nicht mehr überein. Der BN begrüßt dagegen die Feststellungen des VGH, der den Hohen Buchenden Wald als zweifelsfrei schutzwürdig einstuft. „Dies ist ein weiteres gewichtiges „höchstrichterliches“ Argument, den Steigerwald endlich konsequent zu schützen und in die Auswahl für einen dritten Nationalpark mit aufzunehmen“, so Ralf Straußberger, BN-Waldreferent.

  • „Ein „innovatives“ Konzept im Wald“; FT vom 19.10.16; Der Forstbetrieb Ebrach und der Verband „Artenschutz in Franken“ gehen das Kooperationsprojekt „100 000 Biotopbäume“ an. Es passt in das Trittsteinkonzept und dient auch als Bildungsplattform.

  • „Vergiss nicht zu danken“, FT vom 18.10.16; KREISERNTEDANKFEST - Baumwipfelpfad Der Bayerische Bauernverband lud Ortsverbände und Vereine aus dem gesamten Landkreis Bamberg in den Steigerwald nach Ebrach ein.

  • „Rauhenebrach hat Baustellen“, FT vom 18.10.16; BÜRGERVERSAMMLUNG  Die Untersteinbacher hörten den Bericht des Bürgermeisters und diskutierten über verschiedene Themen. Der Straßen- und Radwegebau sowie die medizinische Versorgung kamen zur Sprache – und eine Sommerrodelbahn.

  • „Bereits 250 000 Besucher am Baumwipfelpfad im Steigerwald“, FT vom 18.10.16; Ebrach - Mit dem Baumwipfelpfad in Ebrach haben die Bayerischen Staatsforsten ein überaus erfolgreiches Projekt gestartet: Am Freitag begrüßten Landrat Johann Kalb (CSU), MdL Heinrich Rudrof (CSU) und das Leitungsteam des Baumwipfelpfads bereits den 250 000. Besucher.

  • Roth: Grüne sind Verfassungsschützer“, MP vom 15.10.16; Attacken gegen die CSU prägen den Landesparteitag der Grünen in Schweinfurt. Eine Forderung dabei: Der Steigerwald soll Nationalpark werden

  • Bislang nur ein Gedankenspiel“ Donaukurier vom 14.10.16; Neuburg (DK) Es ist still geworden um das Thema Nationalpark Donau-Auen. [...]Auf lokaler Ebene befindet sich das Thema im Ruhemodus. Landratsstellvertreter Alois Rauscher (CSU) war Mitte August noch begeistert. "Wir dürfen nicht abwarten, sondern müssen ganz offensiv an die Sache herangehen", hatte Rauscher seinerzeit versichert, nachdem er als alter Fahrensmann der Landwirtschaftsverwaltung die Erfolgsgeschichte des Nationalparks Bayerischer Wald miterlebt hat. Dass es sich um eine solche handelt, bestätigte die stellvertretende Landrätin Helga Weinberger (CSU) im Landratsamt Freyung. "Ohne Nationalpark wären wir tourismusmäßig nicht so weit", sagte sie im Gespräch mit dem DONAUKURIER. "Wir wären ein Stück ärmer, wenn wir den nicht hätten. Ich bin ein großer Befürworter." Gastronomie und Hoteliers profitierten von dem Park. Und nicht nur sie.

  • Überzeugungsarbeit für einen Nationalpark“, MP vom 12.10.16; Im Gasthaus „Hirschbräu“ (Michel) in Untersteinbach fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins „Nationalpark Nordsteigerwald“ statt. [...] Wir haben sehr viel bewirkt, wird der Vorsitzende Schmitt zitiert. Ohne den Verein hätte es keinen Dialogprozess gegeben und die Staatsregierung hätte sich nicht für einen dritten Nationalpark in Bayern ausgesprochen. Jetzt gelte es, die „Vitaminspritze Nationalpark“ in die Region zu holen, wird Benedikt Schmitt zitiert.

  • „Die dickste Buche brach zusammen“, FT vom 10.10.16;  Wind und Pilzbefall haben die dickste Buche im Steigerwald umgeworfen. Wie der Forstbetrieb Ebrach mitteilt, galt die Streiflein-Buche im Forstrevier Winkelhof viele Jahre lang als der dickste Baum im Steigerwald. Im Katalog der Methusalembäume des Forstbetriebs belegte die mächtige Buche mit der riesigen Krone den ersten Platz. Bereits am vorvergangenen Wochenende sei der etwa 250 Jahre alte Baum abgebrochen.

  • "Noch mehr Nationalparks?“, FT vom 7.10.16; Der Bund Naturschutz (BN) in Bayern fordert eine ergebnisoffene und sachorientierte Suche nach Standorten für einen dritten Nationalpark in Bayern – und meint, dass drei Nationalparke in Bayern sogar noch zu wenige sind.
    Der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner bringt neben dem Steigerwald, der Rhön und dem Spessart weitere Naturräume ins Spiel, die groß und hochwertig genug sind, um unter den strengsten Schutz gestellt zu werden: das Ammergebirge, die Donau- und die Isarauen sowie die Truppenübungsplätze Hohenfels und Grafenwöhr. Priorität für den Nationalpark Nummer drei in Bayern neben Bayerischem Wald und Berchtesgaden hat für den BN nach wie vor der fränkische Steigerwald – obgleich Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) gerade dieses Gebiet ausdrücklich von der Nationalpark-Suche ausgenommen hat.

  • „Bund Naturschutz kritisiert Steigerwald-Ausschluss“, MP vom 7.10.16; Der Bund Naturschutz (BN) drängt darauf, dass bei der Prüfung möglicher Gebiete für einen dritten Nationalpark der Steigerwald nicht außen vor bleibt. Das sagte der BN-Chef Hubert Weiger am Donnerstag in München. Zeitgleich machten sich Vertreter der BN-Kreisgruppen von Main-Spessart, Aschaffenburg und Miltenberg bei einem gemeinsamen Pressetermin in Aschaffenburg für einen Nationalpark im Spessart stark.

  • Alles rund um die Wildkatze – Bund Naturschutz auf der UFRA“, tv touring vom 06.10.16; Die Ufra in Schweinfurt ging erfolgreich zu Ende und damit auch unser Infostand zum Thema Wildkatze und Nationalpark Steigerwald. Hier ein kurzer Fernsehbeitrag. Edo Günther sprach im Interview auch das Thema Nationalpark Steigerwald an, dies wurde allerdings nicht gesendet. Aber das Plakat im Hintergrund spricht Bände

  • "BN fordert faire, transparente Nationalparksuche- Neben Steigerwald sollen weitere Gebiete geprüft werden", Pressemitteilung des BN vom 6.10.16; Der BUND Naturschutz (BN) fordert einen sachorientierten, transparenten Nationalpark-Suchprozess. Der BN hält an seiner Forderung fest, dass der Steigerwald vorrangig als Nationalpark geschützt werden muss. „Bayern hat neben dem Steigerwald das landschaftliche Potential für mindestens zwei weitere Nationalparke im Spessart und Ammergebirge“, so Weiger. Die Potentiale für weitere großflächige Schutzgebiete in der Rhön, den Donau- und Isarauen und den Truppenübungsplätzen Hohenfels und Grafenwöhr sind anhand naturschutzfachlicher Kriterien zu prüfen. Aus Sicht des BN sollen diese Großschutzgebiete durch viele mittlere und kleine Naturwaldgebiete vernetzt werden und in eine naturnahe Waldwirtschaft auf den übrigen Waldflächen eingebettet sein.

  • „Projektgruppe untersucht mögliche Nationalparkgebiete“, MP vom 5.10.16;  Welche Regionen in Bayern kommen für den von der Staatsregierung angestrebten dritten Nationalpark in Betracht? Dieser Frage geht derzeit eine am Bayerischen Umweltministerium angesiedelte und mit Naturexperten besetze Projektgruppe nach – „ohne Vorgaben“, wie Ministeriumssprecher Dr. Thomas Marzahn gegenüber dieser Zeitung erklärte. [...]Die Ergebnisse der detailreichen Projektgruppenarbeit sollen noch in diesem Jahr vorliegen und vorgestellt werden.

  • Nationalpark in der Rhön?“, FT vom 1.10.16; Die Rhön hat gute Chancen, Heimat für den dritten bayerischen Nationalpark zu werden. Wie im Spessart oder im Steigerwald gibt es auch hier Ängste. Warum? [...] Der Urwald der Straßen und Gewerbegebiete und Leuchtreklamen wird dann furchterregend, weil man nur von toten Dingen umgeben ist. Man vermisst das beruhigende Grün, das Leben, das selbst auf einem längst gestorbenen Baum blüht, das weiche Moos und den Duft, der sich mit jedem Schritt verändert. Das ist alles fremd und doch so vertraut. Keine Angst vor dem Urwald! Mehr Wildnis bitte!

  • „Touristen entdecken den Steigerwald wieder“, BR 24 vom 1.10.16; Lange waren die Besucherzahlen im Steigerwald eher mau. Doch seit der Streit um einen möglichen Nationalpark Steigerwald entbrannt ist, kommen die Touristen. Der Steigerwald macht bundesweit Schlagzeilen. [...]"Die dicken Buchen sind ein Renner, die wollen die Leute sehen. Die sind durch die Medien auf den Steigerwald gekommen, durch die Diskussion um den Nationalpark Steigerwald sind wir deutschlandweit bekanntgeworden. Wir waren in allen überregionalen Tageszeitungen." Dieter Schneider (SPD), Bürgermeister von Ebrach

September

  • „Ein lautes „Ja“ zum Nationalpark“, FT vom 26.9.16; Zum Thema „Nationalpark Steigerwald“
    Wenn die Herren Töpper und Schneider sich deutlich, aber wenig eigenständig gegen den Steigerwald als Nationalpark wenden, dann werden wir Nationalparkfreunde natürlich ein klares Statement für den Nationalpark Steigerwald abgeben: Ja, wir wollen, dass ein großer Teil der Ebracher Staatswälder im Naturpark Steigerwald zum Nationalpark umgewidmet wird!

  • IHK-Präsident appelliert an Seehofer, den Steigerwald nicht auszuschließen“, + Online: „Nationalpark Steigerwald: Wirtschaft appelliert an Seehofer“, FT vom 23.9.16; Auch die Wirtschaft will sich die Chancen durch ein Nein zum Nationalpark Steigerwald nicht verbauen lassen. Ein überraschender Appell an Seehofer. Der Steigerwald sollte in den Kreis der Nationalparkkandidaten wieder aufgenommen werden - das forderte IHK-Präsident Trunk.

  • Nationalpark als "einmalige Chance für Mensch und Wald", Interview mit Karl-Friedrich Sinner, MP vom 21.9.16; [...] Welchen Einfluss hat ein Nationalpark auf Wertschöpfung und Entwicklung einer Region? Sinner: Das ist für alle deutschen Nationalparks untersucht worden. Ein Nationalpark bringt einer Region die Wertschöpfung, die 200 bis 1000 Vollarbeitsplätzen entspricht. Für den Bayerischen Wald hat eine Studie ergeben, dass der Nationalpark spürbar mehr wirtschaftlichen Ertrag bringt als es die forstliche Nutzung tun würde. Hinzu kommt, dass bei einem Nationalpark die Wertschöpfung in der Region bleibt, während sie bei der forstlichen Nutzung des Staatswaldes zum Großteil nach München abfließt.

  • "Freie Wähler in Bayern - Gegen dritten Nationalpark", BR24 vom 16.9.16
  • „CSU lädt Nationalpark-Kritiker zur Diskussion; MP vom 16.9.16; Zu einem Diskussionsabend über das Thema „Nationalpark Steigerwald: Ja oder Nein?“ lädt der CSU-Ortsverband Gerolzhofen am Donnerstag, 22. September, ein. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Pizzeria „La Torre Bianca“ in der Weiße-Turm-Straße 22 in Gerolzhofen. Als Redner für diesen Abend hat der Ortsverband vier Nationalpark-Kritiker eingeladen: Heinrich Thaler und Oskar Ebert, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins ,Unser Steigerwald‘, Ulrich Mergner, den Leiter des Forstbetriebs Ebrach und den Gerolzhöfer Revierförster Volker Conrad. Nach den Vorträgen besteht natürlich die Möglichkeit zur Diskussion. Eingeladen sind nicht nur alle CSU-Mitglieder, sondern auch alle anderen Interessierten, schreibt der Ortsverband.

  • „Versammlung mit Vorstandswahl“, MP vom 16.9.16; Seine Mitgliederversammlung hält der Verein „Nationalpark Nordsteigerwald“ am Freitag, 30. September, um 19 Uhr im Gasthaus Michel, dem „Hirschbräu“ in Untersteinbach. Ein Gastvortrag der Schweinfurter SPD-Landtagsabgeordneten Kathi Petersen eröffnet nach der Begrüßung durch den Vorstand die Versammlung.

  • „Unterstützung für die Allianz“, MP vom 16.9.16;  MdL Kathi Petersen, Bürgermeister Jürgen Hennemann und Bernhard Ruß sowie Kreisrat Paul Hümmer unterstützen die „Allianz für den Steigerwald“. Nachdem die Staatsregierung die Ausweisung eines dritten bayerischen Nationalparks beschlossen, dabei aber den Steigerwald von vornherein ausgeschlossen hat, haben Nationalpark-Befürworter reagiert. Max Dieter Schneider (Bürgermeister Ebrach), Hubert Weiger (Landesvorsitzender Bund Naturschutz), Benedikt Schmitt (Vorsitzender Verein Nationalpark Nordsteigerwald), Helmut Beran (Stellv. Geschäftsführer Landesbund für Vogelschutz) und Dr. Günther Denzler (Ex-Landrat Bamberg) protestierten mit einer gemeinsamen Erklärung gegen diese Entscheidung. Unterstützung erhalten sie dabei laut einer Pressemitteilung von weiteren SPD-Politikern aus der Region: MdL Kathi Petersen (Schweinfurt), Bernhard Ruß (1. Bürgermeister Sand, Lkr. Haßberge), Jürgen Hennemann (1. Bürgermeister Ebern, Lkr. Haßberge) und Paul Hümmer (Vorsitzender SPD Sand) fordern eine ergebnisoffene Debatte zu dem Thema.

  • "Steigerwälder besuchen Nationalpark Hunsrück - Fairer, transparenter Nationalparkprozess befriedet Regionen", Pressemitteilung des BN vom 15.9.16;fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2016/PM-091-16-Hunsrückfahrt_Steigerwald_W.pdf Aufbruch-Stimmung und Tatkraft lagen in der Luft, als Vertreter/innen aus Kommunalpolitik und Touristik im jüngsten deutschen Nationalpark Hunsrück-Hochwald über die „Jahrhundertchance“ berichteten, die sie ergriffen haben: Die Region im Grenzgebiet von Rheinland-Pfalz und Saarland ging 2015 als stolze Gewinnerin aus dem Wettbewerb um einen Nationalpark hervor.

  • "Wohin mit dem dritten Nationalpark?", BR Fernsehen vom 12.9.16, UNKRAUT,28 Min.

  • Sorge um Holzrechte und Wanderwege“, SZ vom 7.9.16; Der Spessartbund will mehr Informationen zu den Nationalparkplänen. Ein erstes Stimmungsbild ist negativ...
     Etwa 60 Prozent seiner Mitglieder sollen demnach einen Nationalpark ablehnen.
    Allerdings bezieht sich das nur auf die Ortsgruppen, die an einer verbandsinternen Umfrage des Spessartbunds teilgenommen haben. 35 der 100 Ortsgruppen zwischen Frankfurt, Würzburg, Tauberbischofsheim und Aschaffenburg haben sich in den vergangenen drei Wochen zur Sache geäußert, 20 Prozent sprachen sich demnach für einen Nationalpark aus, weitere 20 Prozent waren unentschieden. Das scheint ein klares Votum zu sein. Andererseits fällt das "vorläufige Statement" des Spessartbunds deutlich moderater aus als das, was von Nationalpark-Gegnern aus dem Steigerwald zu hören ist.
    Anmerkung: im Steigerwald sprachen sich bei einer EMNID –Umfrage 2014 genau 38 % der Befragten in den direkten Steigerwaldgemeinden für den Nationalpark aus. Sollte die Holzfrage geklärt werden, wäre laut Umfrageergebnis die Zustimmung noch deutlich höher. Mit den Städten Schweinfurt und Bamberg sprach sich eine Mehrheit von 61 % der Bürger für den Nationalpark Steigerwald aus.

  • „Töpper verteidigt seine Aussage zum Nationalpark“, MP vom 6.9.16; Zusammen mit seinem Haßfurter Kollegen Wilhelm Schneider (CSU) hat sich der Schweinfurter Landrat Florian Töpper (SPD) jüngst in einer dpa-Meldung klar gegen einen Nationalpark Steigerwald positioniert. Damit wendet er sich gegen die Haltung der Landes-SPD und erst recht gegen die der Grünen, für die er bekanntlich bei der zurückliegenden Landratswahl ebenfalls angetreten ist. Im Gespräch mit dieser Redaktion begründete Töpper am Dienstag seine Haltung... Seine negative Meinung zu einem Nationalpark sei nichts Neues, sagt Töpper. Er habe die Befürchtung, dass sich die Gräben zwischen Befürwortern und Gegnern des Nationalparks wieder vertiefen. Als Landrat sehe er sich in der Pflicht, pragmatische Vorschläge zu machen, zumal sich auch alle Gemeinden in seinem Landkreis gegen einen Nationalpark ausgesprochen hätten.
    Töpper möchte die Regionalentwicklung offensiv angehen und erinnert daran, dass die Variante Biosphärenreservat für den Steigerwald noch nicht diskutiert worden sei.
    Auch die Entwicklung zu einem Weltkultur- oder Naturerbe sollte ergebnisoffen verfolgt werden. Hier wünscht Töpper mehr Fakten und weniger Emotionen.
    Anmerkung: Ergebnisoffenheit bedeutet, alle Möglichkeiten gleichwertig zu diskutieren, ohne eine der bedeutendsten von vorne herein auszuschließen. Ungleichbehandlung führt immer zu Unfrieden. Die Idee eines „Nationalparks“ zur Förderung von Natur- und Regionalentwicklung wird von der Staatsregierung in Bayern ebenfalls in höchsten Tönen anpriesen, so aus der Luft gegriffen ist sie also nicht! Die Befürworter eines Nationalparks Steigerwald, deren Zahl hoch ist und stetig steigt, werden erst ruhiger werden, wenn sie sich mit ihrem Vorschlag ernst genommen und gerecht behandelt fühlen. Bis dahin wird der Ruf nach einem Nationalpark Steigerwald immer lauter werden.

  • „Ruf nach fairer Chance für Steigerwald“, MP und Markt SW vom 4.9. bzw. 7.9.16;
    Nach der Entscheidung des bayerischen Kabinetts zur Schaffung eines dritten Nationalparks in Bayern fordern Bund Naturschutz, der Verein Nationalpark Nordsteigerwald, der Landesbund für Vogelschutz und Kommunalpolitiker aus der Region gemeinsam eine faire Chance für den Steigerwald. In die gleiche Kerbe schlagen die Landtagsfraktionen von SPD und Grünen.

  • "Wahrnehmbare Mehrheit“ – Landräte gegen Nationalpark“, FT vom 4.9.16; Schweinfurt/Haßfurt - Im parteiübergreifenden Konsens haben sich zwei betroffene Landräte gegen einen Nationalpark im Steigerwald ausgesprochen. „Eine wahrnehmbare Mehrheit in der Bevölkerung ist nicht für einen Nationalpark“, sagte Schweinfurts Landrat Florian Töpper (SPD) auf Anfrage. „Wir wollen den Steigerwald mit der Bevölkerung weiterentwickeln“, sagte auch Wilhelm Schneider (CSU), Landrat des Kreises Haßberge, „nicht den Nationalpark einfach als Ziel vorgeben.“ ... Als Grund für die Ablehnung gaben beide Politiker die für die Region wichtige Holzwirtschaft an.
    Anmerkung: in den jüngsten deutschen Nationalparks Hunsrück-Hochwald (Rheinland-Pfalz/ Saarland) und Schwarzwald (Baden-Württemberg) wurden Gutachten erstellt und danach erfolgreich
    Brennholzkonzepte zur Sicherung der lokalen Holzversorgung erarbeitet. Die Naturschutzverbände sezten sich dafür ein, dass auch im Steigerwald derartige Konzepte erstellt und die Brennholzversorgung, sowie die Holzversorgung der lokalen Holverarbeitenden Betriebe in einem Nationalpark gesichert ist.

  • „Landräte gegen Nationalpark“, MP vom 4.9.16; Soll der nördliche Steigerwald zum Nationalpark werden? Die Frage spaltet seit langem. Aus München kam dazu ein Nein – die betroffenen Landräte stimmen dem jetzt zu.
  • „Warum nicht Steigerwald?“, Leserbrief FT vom 2.9.16;  Zum Thema „Nationalparks“Österreich hat sechs Nationalparks und seine Einwohner sind darauf sehr stolz. Das kleine Bundesland Saarland hat einen Nationalpark. Die Saarländer feierten dies mit einem großen Fest. Und Franken – immerhin vier Mal so groß wie das Saarland? Die vom fränkischen Volk gewählten Politiker der großen CSU sind gegen den Nationalpark Steigerwald – obwohl es in der Bevölkerung eine Mehrheit für diesen Nationalpark gibt.

August 2016

  • „Bündnis fordert Steigerwald als Option für Nationalpark“, Bayerische Staatszeitung vom 30.8.16;  Der Streit um den Steigerwald nimmt kein Ende. Wieder fordern Naturschützer, ihn zum Nationalpark zu erklären. Doch das Ministerium bleibt bei seiner Linie.Ein Sprecher des Umweltministeriums sagte: "Der herausragende naturschutzfachliche Wert des Steigerwalds wird vom Bayerischen Umweltministerium nicht in Frage gestellt. Die Einzigartigkeit des Steigerwalds muss für künftige Generationen erhalten bleiben." Dies könne aber nur zusammen mit den Menschen vor Ort gelingen.
  • „Den Steigerwald als Juwel erhalten“, FT vom 23.8.16, Leserbrief Atzmüller;  Zum Artikel „Bleibt Franken ohne Nationalpark?“ im FT vom 2. August 2016„Wir sind nicht grundsätzlich gegen einen Nationalpark. Man muss nur sehen, wo so etwas hinpasst“, sagt Oskar Ebert vom Verein „Unser Steigerwald“. Die vehement abgelehnte Machbarkeitsstudie hätte objektiv gezeigt, ob so etwas in den Steigerwald hineinpasst. ..
  • „Flagge für Steigerwald zeigen“, FT vom 23.8.16; Landkreis Bamberg - Die Ankündigung der Staatsregierung, einen dritten bayerischen Nationalpark einzurichten, dabei aber nicht den Steigerwald berücksichtigen zu wollen, lässt bei den Grünen im Landkreis Bamberg nach eigener Mitteilung die Alarmglocken schrillen. Nach nunmehr neun Jahren Diskussion seien die Landräte der Region aufgefordert, sich endlich für einen Nationalpark Steigerwald einzusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei. „Das ewige Abwarten muss jetzt ein Ende haben“, fordert der Bamberger Kreisrat der Grünen, Andreas Lösche.
  • „Nationalpark: SPD kritisiert CSU-„Filz“ „, MP vom 23.8.16; Bei der Suche nach einer Region für den angekündigten dritten bayerischen Nationalpark fordert der Münchner SPD-Umweltpolitiker Florian von Brunn die Einschaltung einer unabhängigen Kommission: „In die CSU-Staatsregierung habe ich hier keinerlei Vertrauen. Die bleiben in ihrem regionalen Kleinklein und Filz stecken“, sagt Brunn laut Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion.
  • „Steigerwald: SPD fordert von Kalb Fahrplan“, FT vom 20.8.16; Ebrach - Aufgrund der Zusage der Bayerischen Staatsregierung, einen dritten Nationalpark in Bayern auszuweisen, hat sich die Fraktionsspitze der Kreis-SPD um Patricia Hanika und Jonas Merzbacher in Ebrach zu Beratungen mit Bürgermeister Max-Dieter Schneider und Bundestagsabgeordnetem Andreas Schwarz getroffen. „Zehn Jahre diskutieren wir über die Unterschutzstellung des Steigerwaldes und jetzt unterstreicht die Staatsregierung die wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Aussichten eines solchen Vorhabens, nennt es eine Vitaminspritze – und genau jetzt versagt unser Landrat“, wird MdB und Kreisrat Andreas Schwarz in einer Pressemitteilung der Kreis-SPD zitiert.
  • Es spukt im Spessart“, FT vom 20.8.16; NATURSCHUTZ   Aller guten Dinge sind drei: Der Freistaat Bayern will einen weiteren Nationalpark. Wo er ausgewiesen werden könnte, ist noch offen. Sicher scheint, dass er nach Franken kommen soll und dass es der Steigerwald auf keinen Fall werden darf. Das grenzt die Auswahl ein und sorgt für Unruhe in zwei großen Waldregionen.
  • „Nur über den Wipfeln ist Ruh’“, FT vom 20.8.16;  Der jüngste Vorstoß für einen weiteren Nationalpark in Bayern gießt Öl ins Feuer eines Konfliktes, der in Franken seit Jahren schwelt. Ein Ende ist nicht in Sicht. Ebrach - Wenn in München das Wort „Nationalpark“ fällt, leuchten im Steigerwald alle Alarmsignale. Für die einen, weil sie eine Kehrtwende der Staatsregierung im Nationalpark-Streit fürchten. Für die anderen, weil sie genau auf diese Kehrtwende hoffen. Die Fronten sind verhärtet, die Lage ist trotz aller Kompromiss-Suche verfahren. Eine Lobby, an deren Spitze der Bund Naturschutz steht, der sich sogar auf eine Studie des Bundesamtes für Naturschutz berufen kann, will einen Teil des Staatsforstes im Steigerwald zum Nationalpark machen. Eine mindestens ebenso große Lobby, die im Innen-Staatssekretär Gerhard Eck (CSU) aus Donnersdorf (Kreis Schweinfurt) ihren prominentesten Fürsprecher hat, bremst die Naturschützer aus: Der Steigerwald soll bleiben wie er ist.
  • „Steigerwald Nationalpark statt Holzlager“, Leserbrief Rebhahn, SZ vom 16.8.16; "Naturschützer hoffen vergeblich auf Kompromiss" (27. Juli) und "Bunter Strauß" (1. August): Ministerpräsident Horst Seehofer hat in einem Statement nach der Kabinettsklausur in Tegernsee deutliche Worte zur Nationalparkfrage in Bayern gesprochen. Umweltministerin Ulrike Scharf wurde angewiesen, geeignete Flächen zur Errichtung eines dritten bayerischen Nationalparks zu eruieren. Nicht schlecht! Dann spielte der Freistaat Bayern auch in der ökologischen Champions League. Der Steigerwald werde allerdings nicht dabei sein...
  • SPD: Dritter bayerischer Nationalpark soll nach Franken / Naturschutzexperte von Brunn will Entscheidung bereits im kommenden Jahr und fordert konkreten Fahrplan, bayernspd landtag, 11.8.16;http://bayernspd-landtag.de/presse/pressemitteilungen/?id=327716 (BUP) Der SPD-Sprecher für Umwelt- und Verbraucherschutz, Florian von Brunn, fordert eine Entscheidung für einen dritten bayerischen Nationalpark bereits im kommenden Jahr sowie einen Fahrplan zu dessen Umsetzung. Bei einer Pressekonferenz in München sagte von Brunn: „Ich meine, dass Franken den nächsten Nationalpark im Freistaat bekommen sollte. Der Spitzenkandidat ist für mich auf jeden Fall der nördliche Steigerwald.“ Denkbar wären zudem der Spessart und die Röhn. Geeignet seien auch das Ammergebirge und das Karwendelgebirge. In Südbayern gebe es aber mit Berchtesgaden bereits einen Nationalpark.

Juli 2016

  •  „BUND Naturschutz begrüßt Bereitschaft der Staatsregierung für dritten Nationalpark in Bayern - BN kritisiert massiv Ausschluss des Steigerwaldes aus Kulisse“, Pressemitteilung BN vom 31.7.16: Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) begrüßt grundsätzlich den Willen der Staatsregierung im Staatswald einen weiteren Nationalpark einzurichten. Damit gibt Bayern auch die strikte Blockadehaltung gegenüber den Naturwaldzielen aus der Nationalen Biodiversitätsstrategie auf. Gleichzeitig kritisiert der BN aber massiv, dass offenbar beabsichtigt ist, den Steigerwald von Vornherein einseitig von der zur Auswahl stehender Gebieten auszugrenzen. „Der BN wird sich weiterhin zusammen mit einer wachsenden Zahl von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Steigerwald, aber auch aus Franken, ja ganz Bayern für einen Nationalpark Steigerwald stark machen“, so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN. „Wenn die Staatsregierung einen Nationalpark auf den Weg bringen will, aber gleichzeitig das am besten geeignete Gebiet von diesem Prozess ausschließen will, wird klar, dass es ihr offenbar nicht um die Sache geht, sondern darum von den Debatten um einen Steigerwald-Nationalpark abzulenken“.

  • „Fallen jetzt reihenweise Starkbäume?“; MP vom 31.7.16; Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Klage von Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz abgewiesen hat, befürchten die Naturschutzverbände intensive Starkholznutzung im umstrittenen Hohen Buchenen Wald im Ebracher Forst. Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner kündigt dagegen eine Expansion seines Trittsteinkonzepts an.

  • B5 aktuell vom 31.7.16 bei Minute 18.08
  • Seehofer im Pressegespräch - Wir wollen einen dritten Nationalpark“, BR 24 vom 30.07.2016

  • „Urteil heizt die Emotionen neu an“, FT vom 29.7.16; Die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, wonach die Aufhebung des Schutzgebietes „Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach rechtens war, verhärtet die Fronten bei Nationalpark-Befürwortern und -Gegnern.

  • „Seehofers große Offensive“; FT vom 29.7.16; Bayerns Staatsregierung beschließt ein Reformpaket: Flexible Gymnasien, neuer Nationalpark – und ein ganzes Ministerium soll nach Franken. (...)„Die Staatsregierung will die Errichtung eines dritten Nationalparks in Bayern“, verkündete Seehofer zudem. Es gebe dabei bislang keine „Fokussierung auf eine Region“, auch grenzüberschreitende Projekte seien denkbar. Alle Standort-Möglichkeiten sollten geprüft werden – allerdings mit einer Ausnahme: „Den Steigerwald kann ich da ausnehmen.“ Zwar gibt es im Steigerwald eine starke Bewegung für einen Nationalpark. Nach jahrelangem Streit um den Naturschutz in der Region gelte für ihn aber die 2015 getroffene Vereinbarung mit den betroffenen Landräten, nach der eine Lösung in der Region gesucht werden soll.

  • "Kampf um Ebracher Schutzgebiet geht in neue Runde", Pressemitteilung BN und LBV vom 28.7.16; Foto der Demo  BN UND LBV BEDAUERN URTEIL ZUR AUFHEBUNG DES SCHUTZGEBIETES. Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bedauern das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH), das die Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils Hoher Buchener Wald bei Ebrach für rechtmäßig hält. Als Erfolg werten BN und LBV aber, dass der VGH gleichzeitig die Revision zugelassen hat, damit die strittigen Rechtsfragen am Bundesverwaltungsgericht geklärt werden können. Der endgültige Ausgang des Verfahrens ist somit weiter offen.  Mit einer Normenkontrollklage hatten BN und LBV für den Erhalt des Waldschutzgebietes gekämpft. „Die Staatsregierung hat ihr Ziel leider erreicht, dass auch im ehemaligen Schutzgebiet der Holznutzung einen klaren Vorrang vor dem Schutz des Waldes eingeräumt wird. Nun droht über 6.000 Starkbäumen und vielen weiteren Bäumen die Fällung“, so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN. Das hat nicht nur fatale Folgen für die Waldnatur, sondern auch für die Steigerwaldregion kritisiert Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV: „Mit ihrer Verweigerungshaltung schadet die Staatsregierung der Steigerwald-region, weil eine Weltnaturerbe-Bewerbung der Buchenwälder im Nordsteigerwald ohne ein flächiges Waldnaturschutzgebiet - wie es z.B. im Hohen Buchenen Wald vorlag - unmöglich ist.“ Deshalb ist dieses Urteil für BN und LBV auch ein Ansporn sich weiter und noch intensiver für den Nationalpark Steigerwald einzusetzen. “Wir werden uns für einen Nationalpark Steigerwald in einer bayernweiten Kampagne bis zur Landtagswahl und vor Ort im Steigerwald einsetzen“, so Weiger. „Bayern soll seinen ersten Laubwaldnationalpark in Franken im Steigerwald bekommen“.

  • „Entscheidung über umstrittenes Waldschutzgebiet im Steigerwald naht“, Schweinfurter Tagblatt vom 27.7.16; BN und LBV demonstrieren in München vor dem Verwaltungsgerichtshof

  • "Naturschutzverbände verklagen die Staatsregierung", BR vom 26.7.16; ; Am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München hat der Prozess in der Causa "Hoher Buchener Wald" begonnen. Der Bund Naturschutz (BN) und der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) klagen gegen den Freistaat Bayern.

  • Steigerwald - Naturschützer hoffen vergeblich auf Kompromiss", SZ vom 26.7.16; Im Streit um den Naturschutz im Steigerwald üben die Umweltverbände scharfe Kritik an der Staatsregierung. "Für gewöhnlich werfen die Politiker uns vor, dass wir Hardliner sind, die keinerlei Zugeständnisse machen", sagt der Vorsitzende des Vogelschutzbundes LBV, Norbert Schäffer. "Dabei sind sie es, die sich im Steigerwald jedem Kompromiss verweigern." Auch Hubert Weiger, der Chef des Bundes Naturschutz (BN), attackierte die Staatsregierung scharf. "Wir waren bereit zum Vergleich", sagte er. "Aber die Staatsregierung lehnt den Schutz der alten Buchenwälder kategorisch ab."„Regierung lehnt Kompromiss im Streit über den Steigerwald ab“, SZ vom 25.7.16; Der Streit um den Steigerwald schwelt nun schon seit rund zehn Jahren. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof möchte im Streit über den Naturschutz im fränkischen Steigerwald einen Vergleich erreichen. Am Dienstag findet eine Verhandlung vor dem VGH statt. Naturschützer fordern, einen Buchen-Nationalpark im Steigerwald zu erreichten, die Staatsregierung lehnt das ab.

  • „Der Wald als Arbeitgeber“; FT vom 13.7.16; Holz  Der Abgeordnete Hans-Jürgen Fahn informierte sich bei Unternehmen im Steigerwald über die Nutzung des Rohstoffes Holz. Rauhenebrach - Ein plastisches Bild von Wertschöpfung machte sich der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Fahn (Freie Wähler) im Steigerwald. Mehrere holzverarbeitende Betriebe im Landkreis Haßberge gaben dazu Informationen an den Stimmkreisbetreuer der FW für den Kreis Haßberge. Fahn engagiert sich als Verfechter des Prinzips „Schützen und Nützen“ und des Trittsteinkonzepts.

  • Der Freistaat will den Wald nicht mehr“, MP vom 13.7.16; Der Freistaat Bayern will sich aus der Bewirtschaftung von Gemeindewäldern zurückziehen. Die Kommunen sollen sich künftig selbst um ihren Wald kümmern.

  • "Buchenwälder kommen ins Kino“, MP vom 11.7.16;  Sönke Wortmann, Regisseur des Kinoerfolgs „Deutschland – ein Sommermärchen“, bringt am Donnerstag, 14. Juli, seinen neuesten Film unter dem Titel „Deutschland. Dein Selbstportrait“ in die Kinos. Auf Initiative des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald haben darin auch die Buchenwälder des Steigerwaldes Aufnahme gefunden. „Deutschland. Dein Selbstporträt“ ist ein Projekt, zu dem Menschen aus ganz Deutschland Filmmaterial beisteuern konnten.

 

Juni 2016

  • "Experten fordern mehr Waldnaturschutz", MP vom 26.6.16; Beim jährlichen Seminar des Bund Naturschutz in Ebrach im Steigerwald rieten Experten dringend zu einem besseren Schutzkonzept für die bayerischen Wälder. „Wir zählen die Bücher während die Bibliothek brennt“, so der Lagebericht.

  • "Experten fordern mehr Waldschutz", FT vom 25.6.16; Ebrach - Experten raten dringend zu einem besseren Schutzkonzept für die bayerischen Wälder. Das war der Tenor beim jährlichen Seminar des Bundes Naturschutz (BN) in Ebrach. „Wir zählen die Bücher, während die Bibliothek brennt“, so der Lagebericht. Ein Drittel der waldbewohnenden Arten sei zwingend auf ungenutzte Schutzgebiete angewiesen. Ein Netz nutzungsfreier Schutzgebiete auf fünf Prozent der Waldfläche und die sofortige Umsetzung naturnäherer Methoden in staatlichen Wirtschaftswäldern könnten den Brand noch löschen, heißt es in der Mitteilung des BN.

  • "WALDEXPERTEN FORDERN MEHR WALDNATURSCHUTZ", Pressemitteilung BN vom 21.6.16; Bessere Konzepte für Waldnaturschutz warten auf Umsetzung
    Beim jährlichen Seminar des Bund Naturschutz in Ebrach im Steigerwald vergangenes Wochenende rieten Experten dringend zu einem besseren Schutzkonzept für die bayerischen Wälder. „Wir zählen die Bücher während die Bibliothek brennt“, so der Lagebericht. Ein Drittel der waldbewohnenden Arten ist zwingend auf ungenutzte Schutzgebiete angewiesen. Ein Netz nutzungsfreier Schutzgebiete auf 5 % der Waldfläche und die sofortige Umsetzung naturnäherer Methoden in staatlichen Wirtschaftswäldern können den Brand noch löschen. Der Nordsteigerwald soll mit dem Prädikatstitel  „Nationalpark“ auch für die Region zum Highlight werden. Prof. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND Naturschutz, forderte: „Wir wollen ungestörte Waldentwicklung dort, wo es sinnvoll ist und keine „pauschale Flächenstilllegung“. Tausende Bürger setzen sich ehrenamtlich für die Wälder der Bayerischen Bevölkerung ein. Wir wollen, dass unsere Vorschläge ernst genommen und in den zuständigen Ministerien ehrlich und offen diskutiert werden.“ Bei der Podiumsdiskussion mit Landtagsabgeordneten von CSU, Grünen und SPD wurde von allen Seiten die Bereitschaft signalisiert, das vorgestellte Konzept in den betreffenden Ausschüssen zu diskutieren.

  • Zwischenresümee Nationalpark Steigerwald, Eventguide Franken, S. 21-25, Juni 2016

  • "Erlebnis Baumwipfelpfad", FT vom 13.6.16; Mit dem Stadtverband für Gartenbau und Landespflege Haßfurt startete eine bunte Gruppe Haßfurter in Richtung Ebrach, um den Baumwipfelpfad zu besuchen. (...) Wer die App ignorierte, konnte nämlich allein die saubere Luft und die Ruhe und Weite als beeindruckendes Erlebnis für sich verbuchen. Die abschließende Meinung vieler war: Ein wenig mehr Informationen zu Wald und Natur hätte man sich bei diesen stattlichen Eintrittspreisen schon gewünscht, dennoch gab es ein großes Gesamt-Lob für den Pfad.

  • „Ebert informiert freien Sander Bürger“, FT vom 9.6.16; Im Hinblick auf den von den Freien Sander bürgern am 30. Juli geplanten Ausflug ins Steigerwaldzentrum mit Besuch des Baumwipfelpfads in Ebrach pries Oskar Ebert die Schönheit des Steigerwalds in seiner bestehenden Form anhand des „Klein-Engelein“-Gebietes in der Nähe von Obersteinbach. Dort seien mit 50 Metern die höchsten Buchen Europas zu finden. Anmerkung: Ebert als heimlicher Naturschützer? Die Buchen konnten ja nur so hoch werden, weil sie nicht in jungen Jahren gefällt wurden. Dies ist der kümmerliche Rest eines wunderschönen Buchenbestandes, der gerade noch von der Säge gehüpft ist. Und Herr Ebert arbeitet tatkräftig daran, dass das auch ja keinem weiteren Waldgebiet im Steigerwald gelingt.

  • „Das Windei“, FT vom 9.6.16; Mit der 10H-Regel kommt der Ausbau der Windkraft in Bayern zum Erliegen, sagen Umweltverbände. Die 10H-Regel lässt mehr als genug Platz für Windräder, sagt Ministerpräsident Horst Seehofer. Die Extrem-Meinungen (die durchaus beide richtig sein könnten!) sind der Beleg: Der Streit um die Energiewende geht weiter. (...) Streitfälle wie dieser, die es in Franken in großer Zahl gibt, zeigen, dass sich die Staatsregierung mit der 10H-Regel selbst ein (Wind-)Ei gelegt hat. Oder steckt ein ganz anderer Gedanke dahinter? Die geforderten großen Abstände zur Wohnbebauung lassen nach einer Studie der Universität Bayreuth nur noch wenige Flächen in Bayern übrig, auf denen Windräder errichtet werden können. Der lachende Dritte: Davon finden sich viele in Franken und die allermeisten, naturgemäß, auf bewaldeten Hügeln, fernab der Dörfer und Städte. Der Nutznießer der scherzhaft bisweilen „10-Horst-Regel“ bezeichneten Abstandsvorschrift könnte somit Bayerns größter Waldbesitzer sein, die Staatsforsten. Das Unternehmen hat 22 000 Hektar im Wald für Windräder reserviert und preist Investoren rund 150 Standorte an, davon 50 in Franken.

  • „Netzwerk Forst und Holz jetzt in Handthal“; MP vom 8.6.16; Auf Wunsch des „Netzwerks Forst und Holz Unterfranken“ übernimmt das Steigerwaldzentrum in Handthal die Geschäftsführung des Vereins. Die beiden Vorsitzenden, Landrat Thomas Bold (Bad Kissingen) für das Netzwerkes Forst und Holz Unterfranken und Landrat Florian Töpper (Schweinfurt) für den Trägerverein Steigerwaldzentrum, unterzeichneten in Handthal den entsprechenden Übernahmevertrag. Eine wesentliche Aufgabe des Vereins „Netzwerk Forst und Holz Unterfranken“ ist die Imagewerbung für Laubholz. Anmerkung: die Zerstörung eines welterbewürdigen Waldgebietes und einer großartigen Zukunftschance für die Region wird kräftig vorangetrieben. An dieser Stelle ein Zeitungszitat von 2011:  In Schweden werden Teile der letzten Urwälder Europas abgeholzt. Damit verschwindet der Lebensraum Hunderter bedrohter Pflanzen und Tiere. "Es ist, als würde man die Gemälde des Nationalmuseums verbrennen, um die Stube zu heizen“ – der Notruf von Frederik Forsmark, dem Waldexperten der nordschwedischen Region Norrbotten, gilt uralten Bäumen, die nun zu Vlies zermahlen werden, um lokale Heizwerke zu speisen.

  • „Bald Baumhotel am Baumwipfelpfad?“, MP vom 6.6.16; Dass der Baumwipfelpfad Steigerwald derart gut läuft, haben die Bayerischen Staatsforsten als Betreiber nicht zu träumen gewagt. Daraus resultiert nun als eine der Folgeerscheinungen das ernsthafte Interesse eines privaten Investors an der Errichtung eines Baumhaushotels in der Nähe des Besuchermagneten auf dem Radstein bei Ebrach.

  • „ Mit innovativer Technik für Artenschutz werben“; MP vom 5.6.16; Eröffnung des Fledermauspfads; „Jede Art muss uns Auftrag und ethische Pflicht sein“, so Rudroff. Anmerkung: der beste Schutz der Fledermäuse wäre ein alter Wald. „ Bei allem, was ein Mensch sichtbar werden lässt, kann man fragen: "Was soll es verbergen?", "Wovon soll es den Blick abwenden?", "Welches Vorurteil soll es erregen?" (Friedrich Nietzsche)“

  • „Unterwegs mit Fledermäuse“, FT vom 4.6.16

  • "MEHR NUTZUNGSFREIE NATUR-WÄLDER FÜR FLEDERMÄUSE", Pressemitteilung BN vom 3.6.16; BN begrüßt Fledermauspfad, fordert aber mehr Schutz
    Anlässlich der heutigen Einweihung des Fledermauspfades bei Ebrach durch Umweltministerin Ulrike Scharf fordert der BUND Naturschutz (BN) einen besseren Schutz der Waldlebensräume für Fledermäuse. Der BN begrüßt, dass die Waldbesucher des Baumkronenpfades im Steigerwald mit dem Fledermauspfad über die bedrohte Artengruppe informiert werden. „Es reicht aber nicht aus, nur über Waldnaturschutz zu informieren, sondern wir fordern, dass die Staatsregierung im Steigerwald und bayernweit deutlich mehr Staatswälder als nutzungsfreie Naturwälder schützt“, so Ralf Straußberger, Waldreferent des BN. „Der beste Lebensraum für Fledermäuse sind alte, nutzungsfreie Naturwälder.“

  • "Eintauchen in die Welt der Flattermaus", MP vom 2.6.16; Viel Wissen rund um die Fledermaus vermittelt der in dieser Form einzigartige Steigerwald-Fledermaus-Informationspfad zwischen Baumwipfelpfad und Steigerwald-Zentrum. Entwickelt wurde der Pfad mit finanzieller Unterstützung durch die Umweltstiftung des Ingolstädter Autoherstellers Audi vom Verein „Artenschutz in Franken“ unter seinem Vorsitzenden Thomas Köhler. Eröffnet wird die neue waldpädagogische Attraktion mit Alleinstellungsmerkmal am Freitag, 3. Juni, von Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf.

  • Panikmache“, Leserforum, MP vom 1.6.16; Zum Artikel „Kommt das Buchensterben erst noch“, vom 23. Mai: Revierförster Volker Conrad barmt nach dem Trockensommer letztes Jahr um die Zukunft des Gerolzhöfer-Dingolshäuser Bürgerwaldes; spricht von Galgenfristen, Todgeweihten, Sterbewellen. Buchenprachtkäfer und Borkenkäfer wären kurz davor, über schwache Buchen herzufallen. Bevor es so weit kommt, noch ein paar Bemerkungen. Die Buche ist ein höchst anpassungsfähiger und in der Evolution sehr erfolgreicher Baum.

Mai 2016

  • „Auf der Höhe der Zeit?“, Leserforum, MP vom 31.5.16; Zum Artikel vom 13. Mai „Nicht das Alter und die Dimension der Bäume sind entscheidend":  Der Ebracher Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner wirft dem Bund Naturschutz wegen seiner Kritik an der mangelnden ökologischen Wertschätzung alter Buchen vor, fachlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Dies ist man offensichtlich nur dann, wenn man die Vorgaben der Bayerischen Staatsforsten einhält. Für eine Buche sehen diese - so habe ich es im „Steigerwald-Zentrum“ gelernt - eine Ernte mit 120 Jahren vor.

  • „Baumwipfelpfad: Bereits über 100 000 Besucher gezählt“, MP vom 27.5.16;  Der Andrang am Baumwipfelpfad Steigerwald übertrifft alle Erwartungen. Schon gut zwei Monate nach der Eröffnung wurde der hunderttausendste Besucher gezählt. Wie aus einer Pressmitteilung hervorgeht, freuen sich die Bayerischen Staatsforsten und das junge Baumwipfelteam in Ebrach über den 100 000sten Besucher über den Baumkronen. Bereits am letzten Mai-Wochenende – und damit viel früher, als es selbst Optimisten für möglich gehalten hätten – wurde die magische Zahl überschritten.

  • „Dinosaurier des Jahres 2015 hat zugeschlagen“, Leserbrief, FT vom 28.5.16; Zu den Artikeln „Der Wald in privater Hand als Garant für Nachhaltigkeit“ und „Verein beklagt verzerrtes Bild“ im FT vom 10. Mai 2016 Liest man die Aussagen von Philip zu Guttenberg zum Anlass der Jahreshauptversammlung des Vereins „Unser Steigerwald“ ergibt sich tatsächlich ein verzerrtes Bild zur Diskussion um einen Nationalpark im Steigerwald. (...)Der Niedergang einer ganzen Branche wird heraufbeschworen und gleich 45000 (!) Arbeitsplätze gingen verloren. Wir müssten auf 7 Millionen Festmeter Holz verzichten – zum Vergleich: der jährliche Einschlag der Bayerischen Staatsforsten liegt bei rund 5,4 Millionen Festmeter. Die Energiewende, der Generationenvertrag wird in Frage gestellt. Geschickt lenkt er das Thema auf die Privatwälder und schürt Enteignungsängste der Privatwaldbesitzer.

  • „Nationalpark wäre ein internationales Aushängeschild Frankens“, Leserbrief, MP vom 27.5.16; Zum Artikel „Streit um Steigerwald vor Gericht“ (13.5.): Ein Nationalpark Franken wäre nicht nur ein besonders wertvoller Naturschatz in der Region, sondern auch ein internationales Aushängeschild Frankens. Es wäre großartig, wenn wir, das heißt über vier Millionen Ober- Unter- und Mittelfranken, der Welt zeigen könnten, dass bei uns die Heimat einer einzigartigen Naturvielfalt mit tausenden Tierarten in einem außergewöhnlichen Buchenwald zu bestaunen wäre.

  • Wälder in Bayern - Schluss mit der stiefmütterlichen Behandlung der Reservate“, SZ vom 26.5.16;  Mit den Neuausweisungen will Brunner den hohen Stellenwert demonstrieren, den die Ökologie im Staatswald genießt. "Der Schutz unserer Wälder ist zentraler Bestandteil unserer nachhaltigen Forstwirtschaft", sagt er. "Dazu zählt, dass wir einzelne, für den Naturschutz hochwertige Waldstücke komplett der Natur überlassen."

  • „Ein Lurch im Fokus“, FT vom 26.5.16; Der Titel „Lurch des Jahres“ bringt dem Feuersalamander Aufmerksamkeit. Forscher aus Berlin wollen mit Hilfe des Forstbetriebs Ebrach und Spaziergängern neue Daten zu diesem und anderen Tieren sammeln.

  • Der Steigerwald-Panoramaweg präsentiert sich wieder in guter Form“, FT vom 26.5.16; Schwieriger Holzeinschlag; „In diesem Winter fast ganz ohne Frost war es schwierig, den Holzeinschlag ohne Schäden an manchen zentralen Punkten durchzuführen“, erklärte der Förster. Während der Holzeinschlags- und Rückearbeiten musste der Wanderweg zeitweilig ganz gesperrt werden. „Aber der Forstbetrieb hat sogar eine Umleitungsstrecke ausgeschildert“, so Udo Rhein. Im April konnte dann die trockene Witterung genutzt werden, den Weg schnellstmöglich herzurichten. Mit einem Bagger wurde auf einer Länge von 800 Metern der Schlamm abgezogen, überschüssiges Wasser abgeleitet und das Profil eingeebnet. Anmerkung: Zerstörung und Kosten für die Wiederherrichtung wären in einem Nationalpark gar nicht erst angefallen.

  • „Streit um Steigerwald vor Gericht“, MP Kitzingen vom 13.5.16

  • Kommt das Buchensterben erst noch?“, MP vom 23.5.16; Sind die Buchen, die nach dem Trockensommer 2015 im Steigerwald vorzeitig ihr Laub abgeworfen hatten und im Frühjahr wieder ausgeschlagen haben, nun schon gerettet, läuft für sie die Galgenfrist oder sind sie trotzdem dem Tod geweiht? Volker Conrad räumt ein, es ebenfalls nicht zu wissen. Der Revierförster im Bürgerwald Gerolzhofen-Dingolshausen und Gerolzhöfer Stadtförster will aber auf keinen Fall voreilig Entwarnung geben.
    Anmerkung: Durch maschinelle Bewirtschaftung und die daraus resultierende Bodenverdichtung wird gleichzeitig der  Wasserspeicher auf 15-20 % der Staatswaldfläche zerstört. Aufgrund der Störung biologischer Prozesse durch die Bewirtschaftung kommen dem Wald zusätzlich wichtige Regulationsmechanismen abhanden. Davon steht kein Wort in diesem Artikel. Frostspanner gibt es schon sehr lange, Hainbuchen können die Folgen des Insektenfraßes z.B. mit dem Johannistrieb ausgleichen. Raupen sind wichtig, sie sind u.a. Nahrung für Jungvögel. Und wo es der Buche zu trocken wird, wachsen andere Baumarten. Etwas mehr wilde Natur wäre für alle von Vorteil!
    Wer tiefer in die Thematik einsteigen will, kann das neue Umweltgutachten zum Thema lesen, s.u.:


  • Der Sachverständigen Rat für Umweltfragen plädiert im neuen Umweltgutachten 2016 für mehr Wildnis in Deutschland

  • „Dauerhafter Naturschutz“, FT vom 20.5.16 Leserbrief F. Tully zum Artikel „Der Wald in privater Hand gilt als ein Garant für die Nachhaltigkeit“, Philipp Freiherr zu Guttenberg sprach bei der Jahresversammlung des Vereins „Unser Steigerwald“ in Trossenfurt, erreichte uns folgende Zuschrift Guttenbergs Interessen beschränken sich allein auf die wirtschaftliche Nutzbarkeit der Ressource Wald. Freiherren, die Bürger für dumm halten – die Zeiten sind vorbei! Adelige und Holz-Cluster-Lobby haben mit der Ausbeutung der Wälder bisher viel Geld gemacht, und sich „wie die Schnitzel“ gefreut – auf Kosten von Natur und Region. Wir haben verstanden!

  • Eine maßlose Übertreibung und schlichtweg unseriöse Darstellung“, Leserbrief A. Kiraly, FT vom 17.5.16 zum Thema Steigerwald und zu den FT-Artikeln vom 10. Mai (Dienstagsausgabe) unter den Überschriften „Der Wald in privater Hand als Garant für Nachhaltigkeit“ und „Verein beklagt verzerrtes Bild“ Liest man die Aussagen von Philip zu Guttenberg zum Anlass der Jahresversammlung des Vereins „Unser Steigerwald“ ergibt sich tatsächlich ein verzerrtes Bild zur Diskussion um einen Nationalpark im Steigerwald. Zu Guttenberg entwirft ein wahres Horrorszenario mit „fürchterlichen Folgen“ für die ländliche Region. „Stilllegung von Wald aus ideologischen Gründen“ nennt er den Beschluss des Bundestages, für den Erhalt der biologischen Vielfalt und damit fünf Prozent der Waldflächen einer natürlichen Waldentwicklung zu überlassen. Wenn wir also nicht 100 Prozent, sondern „nur“ 95 Prozent der Wälder forstwirtschaftlich nutzen, stünden wir vor einer Verknappung von Holz, und die holzverarbeitenden Betriebe würden das Land verlassen. Der Niedergang einer ganzen Branche wird heraufbeschworen, und gleich 45 000 (!) Arbeitsplätze gingen verloren. Wir müssten auf sieben Millionen Festmeter Holz verzichten (zum Vergleich: Der jährliche Einschlag der Bayerischen Staatsforsten liegt bei rund 5,4 Millionen Festmeter/ Jahr). Die Energiewende, der Generationenvertrag wird in Frage gestellt. Geschickt lenkt er das Thema auf die Privatwälder und schürt Enteignungsängste der Privatwaldbesitzer....

  • "KAMPF UM EBRACHER SCHUTZGEBIET GEHT WEITER", Pressemitteilung von BN und LBV vom 19.5.16; DEMO VOR DEM VERWALTUNGSGERICHTSHOF FÜR MEHR WALDSCHUTZ -
    Besorgte Naturschützer demonstrierten letzte Woche vor dem Verwaltungsgerichtshof in München dafür, dass die Staatsregierung das aufgehobene Waldschutzgebiet „Hoher Buchener Wald“ im Steigerwald wieder unter Schutz stellt. Anlass war ein Erörterungstermin zur Normenkontrollklage des BUND Naturschutz und des Landesbundes für Vogelschutz, die sich gegen die Aufhebung des Waldschutzgebietes richtet. Bei dem Termin wurden Fragen der Zulässigkeit der Klage und das weitere Vorgehen erörtert. „Wenn die Bayerischen Staatsregierung nicht bereit ist mit dem „Hohen Buchenen Wald“ auf den Flächen des Freistaates 0,1 Prozent des Staatswaldes zu schützen, kommt dies einer Bankrotterklärung in Sachen Naturschutz gleich,“ betont Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund Naturschutz.
    „Wir kritisieren die ersatzlose Streichung des Schutzgebietes“ erläutert Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbundes für Vogelschutz, „und fordern einen strengen Schutz der ökologisch wertvollen Buchenbestände im Steigerwald auf ausreichend großer Fläche und ohne forstliche Nutzung.“

  • Dem Urwald zu Kopfe steigen“, FT vom 14.5.16; Nationalpark Hainich, Baumkronenpfad: Wir nehmen’s wortwörtlich und steigen den Bäumen zu Kopfe. Und zwar besteigen wir nicht nur wie in Kindertagen einen Baum. Wir wandern sehr hoch droben durch die Kronen, von Baumwipfel zu Wipfel zu ausladendem Blätterdach. Über einen ganzen Wald hinweg, sogar einen Urwald, zumindest einen, der wieder richtiger Urwald werden soll, was mindestens 300 bis 400 Jahre dauert. Bäume leben in anderen Zeitdimensionen, weshalb wir kurzlebigen Kleinköpfe sie kaum verstehen.

  • Gericht- Noch keine Entscheidung im Streit um den Steigerwald“, FT vom 13.5.16

  • „Der Steigerwald und die Gerichte“, FT vom 13.5.16; Im Streit um den 770 Hektar großen „Hohen Buchenen Wald“ hat jetzt Justizia das Sagen. Nach einem ersten Erörterungstermin im Verwaltungsgerichtshof scheint noch alles offen. Doch die Hürden für die Naturschützer sind hoch. Frankens Naturfreunder müssen weiter um die Zukunft des „Hohen Buchenen Wald“ bei Ebrach bangen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat bei einem nicht öffentlichen Erörterungstermin noch keine Entscheidung in der Grundsatzfrage gefällt, ob die Bäume in dem 770 Hektar großen Gebiet künftig vor der Säge verschont bleiben.

  • „Nicht das Alter und die Dimension der Bäume sind entscheidend“, MP vom 13.5.16; Zu einer differenzierte Betrachtungsweise fordert der Forstbetrieb Ebrach in einer Stellungnahme zu unserem in der Druckausgabe vom Dienstag veröffentlichten Bericht „Von dicken Bäumen und fidelen Todeskandidaten“ auf, was die nach dem Dürresommer 2015 vom vorzeitigen Laubabfall betroffen Buchen betrifft, die nun wieder ausgeschlagen haben. Auch den Folgen des Einsatzes schwerer Holzerntemaschinen wird in der Pressemitteilung widersprochen.

  • Klage gegen die "Lex Steigerwald", BR vom 12.5.16; Der Bayerische Verfassungsgerichtshof soll klären, ob die Aufhebung des Schutzgebietes "Hoher Buchener Wald" bei Ebrach im Steigerwald rechtmäßig ist. Der Bund Naturschutz Bayern und der Landesbund für Vogelschutz haben den Freistaat Bayern in dieser Sache verklagt. Jetzt liegt es beim Gericht, ob die Klage zulässig ist.

  • „Ein ganzes Stück zu weit gegriffen“, MP vom 12.5.16; Was ist einem Bürgermeister erlaubt im Amtsblatt zu vermelden? Wo liegen die Grenzen? Inwieweit kann er seine eigene Meinung im Gemeindeorgan platzieren? Diese Frages stellen sich zurzeit einige kritische Oberschwarzacher und auch das Landratsamt Schweinfurt als Aufsichtsbehörde.

  • Mit dem Bus zum Steigerwald“, FT vom 12.5.16

  • „Verein beklagt „verzerrtes Bild“, FT vom 10.5.16; Die Organisation „Unser Steigerwald“ mit ihren mittlerweile fast 4000 Mitgliedern will in ihren Bemühungen nicht nachlassen, um einen Nationalpark zu verhindern. Die Hauptversammlung blickte in Trossenfurt auf die aktuelle Lage. Trossenfurt - Fast 300 Mitglieder des Vereins „Unser Steigerwald“ nahmen an der Jahresversammlung im Oberaurach-Zentrum in Trossenfurt teil. Neben dem Gastreferat standen die Rechenschaftsberichte auf der Tagesordnung und natürlich ging es um das umstrittene Gebiet „Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach. (…) Gerhard Eck warnte dringend davor, der Illusion aufzusitzen, dass ein Nationalpark die Region dauerhaft subventionieren würde. „Wir lassen uns die Selbstbestimmung nicht aus den Händen nehmen, sondern wollen unsere Kulturlandschaft weiterentwickeln.“ Um das eventuell mit einem europäischen Siegel zu krönen, laufe derzeit die Kulturlandschafts-Inventarisierung. (…)Oberaurachs Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) kündigte einen Workshop zum Thema „Holz – Motor für den Wirtschaftsraum Steigerwald“ an.
    Anmerkung: Im Flyer von „Unser Steigerwald“ 2014 heißt es: „Die Zahl unserer Mitglieder nähert sich der 4.000 er Grenze.“ In einem Schreiben an die Regierung Oberfranken vom 25.5.2015 (bekannt durch Akteneinsicht) heißt es: „Unser Verein, der zwischenzeitlich 4000 Einzelmitglieder …hat.“. Im neuen Flyer von 2016 ist die Sprache von „mehr als 3700 Einzelpersonen“.

  • Der Wald in privater Hand gilt als ein Garant für die Nachhaltigkeit“, FT vom 10.5.16 mit Kommentar; "Dem Wald ging es in der Neuzeit nie so gut wie heute. Er bietet nachgewiesenermaßen die höchste Biodiversität aller Lebensräume." Diese Aussage traf Philipp Freiherr zu Guttenberg, der bei der Jahresversammlung des Vereins "Unser Steigerwald" zum Thema "Nachhaltige Waldwirtschaft - eine Generationenaufgabe" in Trossenfurt sprach. (…)Doch wenn aus ideologischen Gründen Wald stillgelegt werden soll, dann würden grundsätzlich die Nachhaltigkeit und der gelebte Generationenvertrag infrage gestellt. Außerdem bedeute eine weitere Verknappung des Rohstoffes Holz, dass auch die verarbeitenden Betriebe sich irgendwann aus Deutschland verabschieden würden. (…) Auf dem politischen Feld seien Entscheidungen gefallen, die jeglicher fachlicher Begründung entbehrten, etwa die Quote von fünf Prozent Stilllegung. "Die Politik, die wir in den Bundesländern mit grüner Regierungsbeteiligung erleben, hat fürchterliche Folgen für den ländlichen Raum", so zu Guttenberg. (…) Den Steigerwald als Nationalpark verkommen zu lassen, wäre falsch, verantwortungslos und dumm", erklärte Philipp zu Guttenberg.

  • Von dicken Bäumen und fidelen Todeskandidaten“, MP vom 10.5.16;  Die Sorge um den „Hohen Buchenen Wald im Ebracher Forst“ hat den Bund Naturschutz (BN) bewogen, etwas bislang Einmaliges in seiner Geschichte zu tun. Seit 2014 werden in dem aufgehobenen Schutzgebiet mit Unterstützung des WWF Deutschland alle Bäume mit einem Stammdurchmesser ab 60 Zentimeter in Brusthöhe erfasst. Die Dokumentation belege klar, dass es sich hier entgegen anderer Behauptungen um ein Gebiet mit hohem ökologischem Wert und mit hohem Potenzial handele, so Hubert Weiger. Der Wald biete so eine hervorragende Ausgangssituation, denn jeder der heute um die 60-Zentimeter-Starkbäume sei bei einem durchschnittlichen Jahreszuwachs von 1,5 Zentimetern in wenigen Jahren ein natürlicher Anwärter auf den Methusalem-Status. Der liegt bei 80 Zentimeter Umfang in Brusthöhe. Weiger verdeutlichte: „Ohne Waldnutzung würden hier ausschließlich im Staatswald in 100 Jahren die prächtigsten Buchenwälder Deutschlands stehen.“ Der BN-Vorsitzende ist sich sicher: „Wenn es nicht gelingt, die Aufhebung des Schutzgebietes rückgängig zu machen, werden hier bald wieder die Motorsägen kreischen und die meisten der kartierten Bäume in Anbetracht der wirtschaftlichen Zwänge gar keine Chance haben, in diese Dimensionen zu wachsen."

  • „Es geht um 6000 dicke Bäume“, FT vom 7.5.16; Die GPS-genaue Kartierung alter Buchen und Eichen bei Ebrach zeigt laut Bund Naturschutz, dass hier schon in zehn Jahren bis 15 Jahren ein einmaliger „Methusalem-Wald“ wachsen könnte. Freilich nur, wenn die Sägen schweigen.

  • Kann ein Kompromiss den umstrittenen Steigerwald befrieden?“, Steffen Vogel, FT vom 7.5.16; Der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel (CSU) hat in die Diskussion um den Steigerwald einen Kompromissvorschlag eingebracht. (..) Nach Auffassung von Steffen Vogel gibt es keine Mehrheit für und keine Mehrheit gegen einen Nationalpark. (…) …schlug Steffen Vogel vor, den Forstbetrieb Ebrach zu einem landesweiten oder sogar bundesweiten Musterbetrieb auszubauen, der die Forstwirtschaft auf Waldnutzung und Nachhaltigkeit sowie Artenschutz ausrichtet. (…) Nach Vogels Meinung wäre es „nicht der Untergang des Steigerwaldes“, wenn etwa der Landschaftsbestandteil „Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach geschützt wäre. Und eine Kernschutzzone von 1000 Hektar etwa für ein Biosphärenreservat hält Vogel, der eher auf der Seite der Nationalpark-Gegner steht, auch für akzeptabel.

  • Arbeitskreis für den Nationalpark Steigerwald“, InFranken vom 6.5.16; Kommunal- und Landespolitiker im Verein Nationalpark Steigerwald haben einen überparteilichen Arbeitskreis „Steigerwald-MandatsträgerInnen“ gegründet. Die Mitglieder im Arbeitskreis, darunter Landtagsabgeordnete, Bürgermeister, Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte aus allen Parteien, trafen sich in Gerolzhofen auf Einladung von Kreis- und Stadtrat Thomas Vizl zu einer ersten Besprechung. Ziel des Arbeitskreises ist laut einer Pressemitteilung die Förderung der Entwicklung des Steigerwalds durch die Einrichtung eines Buchen-Nationalparks im nördlichen Steigerwald. Auf dieser Basis soll dann die Bewerbung um den Titel „Unesco-Weltnaturerbe“ erfolgen.

  • „Wird Trittsteinkonzept im Steigerwald zum Exportschlager?“, MP vom 5.5.16; Im Rahmen des zwischen den Regierungen der Tschechischen Republik und Deutschland vereinbarten strategischen Dialoges war die Forstliche Arbeitsgruppe aus beiden Ländern jetzt drei Tage lang im Forstbetrieb Ebrach der Bayerischen Staatsforsten zu Gast. Im Mittelpunkt stand dabei die Integration von Naturschutzaspekten in die nachhaltige Waldbewirtschaftung.

  • Schützt das Waldschutzgebiet vor den Sägen!“, gemeinsame Pressemitteilung von BN und Verein Nationalpark Nordsteigerwald vom 5.5.16; Über 6000 kartierte Starkbäume belegen hohen ökologischen Wert; Auf einer Pressefahrt in den „Hohen Buchenen Wald“ setzen sich der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der Verein Nationalpark Nordsteigerwald gemeinsam für den Schutz des aufgehobenen Waldschutzgebietes bei Ebrach ein. Aktuelle Ergebnisse des Kartierungs-Projektes von BN und WWF belegen dort eine beeindruckende Anzahl an Starkbäumen: Auf einer kartierten Fläche von 500 Hektar wurden mehr als 6000 Starkbäume gefunden. Hubert Weiger, Vorsitzender des BN: „Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf, dieses wertvolle Waldgebiet wieder unter Schutz zu stellen."

  • Dialog zur Befriedung des Steigerwalds: Fakten auf den Tisch legen“, MP vom 1.5.16; So langsam kommt im Steigerwald der von Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf vor dem Hintergrund des Dauerstreits um den Schutzstatus der Wälder angestoßene Dialogprozess, wie sie ihn nennt, in Gang.

April 2016

  • „Eure Durchlurchtigkeit, ein Foto bitte „ FT vom 28.4.16; Der Titel „Lurch des Jahres 2016“ bringt dem Feuersalamander Aufmerksamkeit. Forscher aus Berlin wollen im Steigerwald mit Hilfe des Forstbetriebs Ebrach und Spaziergängern neue Daten zu diesem und anderen Tieren sammeln. Fabrikschleichach - Fertig? Ja? Na gut, vielen Dank. Hoffentlich auf Nimmerwiedersehen. Der Feuersalamander watschelt behäbig davon. Er ist ein höflicher Zeitgenosse. Fürs Foto hatte der schwarz-gelbe Lurch eine Minute lang regungslos auf dem Millimeterpapier ausgeharrt. Dann zog er von Dannen. Versuchte es zumindest, aber da waren ja noch mehr Fotografen. Also schnappte sich die Biologin Carolin Dittrich den Salamander und setzte ihn zurück auf den hellen Untergrund. Nochmal von vorne…
  • Zu „Baumwipfeln“ mit dem Freizeitbus“, FT vom 28.4.16; Landkreis Bamberg - Ab 1. Mai ist es wieder soweit: Die VGN-Freizeitbuslinien „Steigerwald-Express“ und „Brauereien-Wander-Express“ starten in die neue Saison. Erstmalig erreichen die Fahrgäste mit dem „Steigerwald-Express“ nun direkt den neuen Baumwipfelpfad bei Ebrach. Der „Steigerwald-Express“ fährt auf zwei Buslinien inklusive Fahrradanhängern zwischen 1. Mai und 1. November immer sonn- und feiertags dreimal täglich, teilt das Landratsamt mit. Eine Linie startet am Bahnhof Hirschaid nach Frensdorf und weiter über Burgebrach und Burgwindheim nach Ebrach zum Baumwipfelpfad. Die andere Linie beginnt in Bamberg (Bahnhof), fährt ebenfalls nach Frensdorf und über Pommersfelden nach Schlüsselfeld. Am Linienknoten in Frensdorf ist ein Umstieg auf die jeweils andere Linie möglich.
  • „Nationalpark: „Die Entscheidung fällt in dieser Region“, Mainpost vom 26.4.16; Faszinierende alte Wälder – so lautete das Thema, über das Professor Hubert Weiger, der oberste Vertreter des Bund Naturschutz nach Traustadt gekommen war. Ausgangspunkt für Weigers Ausführungen bei dem gut besuchten Vortrag im Kapellenhof der Familie Braun war die Feststellung, dass das, was man heute etwa noch im Steigerwald, im Spessart oder der Rhön vorfinde, die letzten Überbleibsel großer, zusammenhängender Rotbuchenwälder in Europa seien. (…)Die Befürworter hätten durchgehalten und seien nicht weniger, sondern ganz im Gegenteil mehr geworden. Das gebe Kraft, sagte Weiger. Für den Bundes- und Landesvorsitzenden des BN steht fest: „Die Entscheidung fällt in dieser Region.“
  • „Lässt VGH die Klage gegen die Schutzgebietsaufhebung zu?“, Mainpost vom 26.4.16; Neben der soeben vom Verein Nationalpark Nordsteigerwald vor dem bayerischen Verfassungsgericht eingereichten Popularklage ist schon länger eine sogenannte Normenkontrollklage des Bund Naturschutz (BN) in Bayern und des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof anhängig. Über ihre Zulassung soll jetzt am 12. Mai in München verhandelt werden. Das bestätigte der Waldreferent des Bund Naturschutz in Bayern, Ralf Straußberger, jetzt auf Nachfrage dieser Redaktion. (…)Der Bundes- und Landesvorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern, Hubert Weiger, gebrauchte in diesem Zusammenhang bei einer Veranstaltung am Montag in Traustadt noch einmal klare Worte. Es sei ein bundes- und landesweit einmaliger Vorgang gewesen, dass in Bayern durch diese Gesetzesänderung die Voraussetzung geschaffen wurde, ein Schutzgebiet ein Jahr nach der Inkraftsetzung wieder aufheben zu können. Für ihn handle es sich um eine „Lex Denzler“, so Weiger. Überhaupt sei es bedenklich, wenn man Gesetze anpasse, um seine Ziele zu erreichen. Umso mehr sei man jetzt auf das Ergebnis der mündlichen Anhörung gespannt. In Traustadt gab sich Hubert Weiger kämpferisch: „Es kämpft sich nicht schlecht für Heimat und Recht“.
  • „Nationalpark Steigerwald“ – Natürliche und wirtschaftliche Interessen können Hand in Hand gehen“, Eventguide Franken, 15.4.16, Seite 51
  •  „Region profitiert vom Nationalpark Hainich“, MP vom 19.4.16;  (…) Bernhard Bischof, Bürgermeister und Vorsitzender des Vereins Welterberegion Wartburg-Hainich, meinte dabei: „Die Besonderheit der Natur war unsere Chance. Mit den Titeln ,Nationalpark‘ und ,Weltnaturerbe‘ haben wir unsere Region voran gebracht und die Lebensqualität verbessert.“
  • „Ziel: Aufhebung der Aufhebung“, FT vom 16. 4.16; STEIGERWALD   Der Nationalparkverein reicht im Ringen um den Steigerwald eine Popularklage ein. Rechtsanwalt Wolfgang Baumann sieht in der Aufhebung eines Schutzgebietes eine Vielzahl von Rechtsverstößen. Das Verfassungsgericht muss klären. Als Wolfgang Baumann das erste Mal mit den Vorgängen im Steigerwald konfrontiert wurde, hatte er Zweifel. Ob die Vorwürfe reichen würden. Ob das Material geeignet wäre, um die Staatsregierung unter Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in Verlegenheit zu bringen. Das ist heute anders. Der erfahrene Verfassungsrechtsexperte aus Würzburg hat gewissermaßen Blut geleckt. Vier Monate lang dauerten seine Recherchen im Auftrag des Nationalparkvereins Nordsteigerwald. Er nahm Akteneinsicht im Umweltministerium und in der Regierung von Oberfranken, er wälzte die einschlägige Rechtsprechung und nahm Verbindung mit der EU-Kommission auf. Heute ist er fest überzeugt davon, dass die Aufhebungsverordnung der Regierung von Oberfranken für das Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald“ verfassungswidrig war und vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof für unwirksam erklärt werden muss.
  • BR 24, 15.4.16, „Streit um den Steigerwald; Gegner halten Aufhebung für verfassungswidrig“; Der Ärger um das ehemalige Schutzgebiet im Steigerwald geht weiter: Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald hält die Aufhebung des Schutzgebietes für verfassungswidrig und klagt nun vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof
  • Wir wurden wach geküsst“, FT vom 12.4.16; In Thüringen gibt es bereits eine Kombination aus zwei Welterbestätten und einem Nationalpark, die Parallelen zum Steigerwald aufweist. Vor allem aus Sicht des Tourismus sind die Titel mit ihrem Werbewert ein unschätzbarer Vorteil. Ebrach/Eisenach - Seit neun Jahren streitet man in Franken über Wohl und Wehe eines Nationalparks oder eines Weltnaturerbetitels für die Buchen im Steigerwald. 210 Kilometer weiter im Norden hat man beides schon – und mit der Wartburg auch noch ein „Weltkulturerbe“ . Mittendrin wohnt Ariane Rettelbusch in dem 700-Seelen-Dorf Kammerforst. Die Juniorchefin eines expandierenden Hotelbetriebs könnte es sich gar nicht mehr anders vorstellen „als mit“: „Wir waren ein blinder Fleck auf der Landkarte. Der Nationalpark Hainich und ab 2011 auch noch der Weltnaturerbetitel haben unsere Region wachgeküsst. Das ist schon ein Riesen-Vorteil.“
  • „Baumwipfelpfad: 50 000 Besucher begrüßt“, FT vom 12.4.16; Ebrach - Der Baumwipfelpfad Steigerwald hat sich binnen kürzester Zeit zu einer echten Attraktion entwickelt. Nach nur drei Wochen hat er am Sonntag die Marke von 50 000 Besuchern erreicht. Miriam Langenbucher, Leiterin des Baumwipfelpfads, ist überwältigt von dem Erfolg und sieht in der Pressmitteilung mehrere Gründe für den Erfolg des imposanten Holzbauwerks: „Uns war schon klar, dass ein solch beeindruckendes Bauwerk in dieser wunderschönen Kulturlandschaft Steigerwald viele Menschen anlockt. Dass wir in den ersten drei Wochen aber regelrecht überrannt werden, das freut uns wahnsinnig“.
  • "Region profitiert vom Nationalpark Hainich", Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald vom 11. April; Bürgermeister und Gastwirtin berichten über positive Erfahrungen; Auf Einladung des BUND Naturschutz (BN) berichteten Gäste aus Thüringen bei einem Informationsabend am Mittwoch in Knetzgau sowie bei einem Pressetermin in Bamberg über ihre Erfahrungen mit Nationalpark und Weltnaturerbe Hainich. Bernhard Bischof, Bürgermeister und Vorsitzender des Vereins Welterberegion Wartburg-Hainich, stellt klar: „Die Besonderheit der Natur war unsere Chance. Mit den Titeln „Nationalpark“ und „Weltnaturerbe“ haben wir unsere Region voran gebracht und die Lebensqualität verbessert.“
  • „Wir werden noch viel kämpfen müssen“, Leserbrief FT vom 11.4.16; Zum Thema Baumwipfelpad und zum Kommentar von Anette Schreiber (…) Diese Diskussion ist gerade erst am Anlaufen. Die Gesellschaft erlebt einen Bewusstseinswandel. Viele wollen nicht mehr das Letzte aus dem heimischen Wald rausholen. Es wird zu heftigen Konflikten mit der traditionellen Forstwirtschaft und einer schnell wachsenden Holzindustrie kommen. Wir werden noch viel mehr um unser nationales Naturerbe kämpfen müssen als heute.
  • Naturschutz Verfassungsgericht soll über Steigerwald urteilen“, SZ vom 10.4.16; Benedikt Schmitt und seine Mitstreiter vom Verein "Nationalpark Nordsteigerwald" haben lange mit sich gerungen, sie haben sich mit einem Rechtsanwalt und anderen Experten beraten. Über eine Popularklage vor dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof, dem höchsten Gericht des Freistaats, entscheidet man ja nicht mal eben so. "Aber jetzt machen wir es", sagt Schmitt, 31. "Wir wollen unbedingt die Tür für einen Nationalpark in unserem Steigerwald offen halten." Damit erreicht der Streit um den Naturschutz im Steigerwald einen neuen Höhepunkt.
  • „Ebrach: Nun läuft die Lernphase“, FT vom 5.4.16; BAUMWIPFELPFAD  Nach einer guten Woche Betrieb zeigt sich, wo noch nachgebessert werden muss. Beim Parkplatz etwa, der augenscheinlich zu klein ist. In Sachen Abfall wurde schon reagiert. Hunde dürfen jedoch weiterhin nicht hoch.

März 2016

  • "Gastronomie wurde „überrannt“", MP vom 25.3.16; Sauer aufgestoßen ist den Anhängern des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald, dass sie bei der Demonstration anlässlich der Eröffnung des Baumwipfelpfades der Bayerischen Staatsforsten bei Ebrach zunächst sogar Schwierigkeiten hatten, die Toiletten der Gaststätte benutzen zu dürfen, während Demonstranten des Vereins „Unser Steigerwald“ dort Verzehrbons einlösen konnten.
  • „BN begrüßt den Baumwipfelpfad“, Mainpost vom 25.3.16; Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) begrüßt in einer Pressemitteilung den neueröffneten Baumwipfelpfad bei Ebrach. Er sei „als Besuchermagnet ein weiterer Schritt hin zum Nationalpark Steigerwald“, wird der stellvertretende Landesvorsitzende Sebastian Schönauer zitiert.
  • „Stimmungsumschwung immer spürbarer“, MP vom 23.3.16; Eine äußerst positive Bilanz anlässlich des Auftritts bei der Eröffnung des Baumwipfelpfades der Bayerischen Staatsforsten bei Ebrach zieht der Verein Nationalpark Steigerwald in einer Pressemitteilung. Vorsitzender Benedikt Schmitt betont: „Das war ein starkes Zeichen. Unser Engagement trägt Früchte. Die Politiker aus München haben gemerkt, dass man den Steigerwald nicht mehr links liegen lassen kann“.
  • „Es soll nicht beim Pfad bleiben“, FT vom 21.3.16; Ob es ein gutes oder schlechtes Omen ist, dass ausgerechnet Demonstranten als erste große Gruppen am Eröffnungstag des Baumwipfelpfades kamen? Zumindest war es nicht der Pfad, gegen den demonstriert wurde. Vielmehr marschierten Befürworter eines Nationalparks und die Gegner eben eines solchen auf. Viel Publikum hatten sie nicht, jedoch kurz den Landwirtschaftsminister als Gesprächspartner. Erwartungsgemäß ohne Resultat, denn Helmut Brunner kam schließlich, um den Baumwipfelpfad zu eröffnen, gemeinsam mit 350 geladenen Gästen. 25 000 Besucher folgten im Anschluss! Die Nachricht des Eröffnungstages: Die Bayerische Staatsforsten will in weitere Projekte rund um den ersten Baumwipfelpfad Nordbayerns investieren. Das erklärte Staatsforsten-Vorstandsvorsitzender Martin Neumeyer, einem Paukenschlag gleich, just in seiner Begrüßung. Zu dieser hatten sich die zahlreichen Ehrengäste über einen großen Teil des bis zu 26 Meter hohen Baumwipfelpfades und zur Plattform auf 16 Metern des insgesamt 42 Meter hohen Aussichtsturmes begeben müssen. Das höchste Gebäude im Steigerwald, so Neumeyer. Damit nicht genug: „Die Entwicklung geht weiter, wir sind weiter bereit zu investieren und werden alle guten Ideen prüfen“, überraschte er die Gäste. Er sprach dabei etwa ein Baumhotel oder Wildtiergehege als Möglichkeiten an. Dank sagte er wie alle folgenden Redner den an der Realisierung des Großprojektes Beteiligten.
  • Die Chance – Standpunkte“, FT vom 21.3 16fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2016/Die_Chance_Standpunkt_FT_210316.jpg; Ob die Nationalparkbefürworter tatsächlich geglaubt hatten, den Landwirtschaftsminister in irgendeiner Richtung beeinflussen zu können, mag bezweifelt werden. Sein Besuch galt schließlich nur der Eröffnung des Pfades, zweifelsohne eines Prestigeprojektes der Bayerischen Staatsregierung. Weil die Nationalparkbefürworter demonstrierten, sahen sich fast schon zwangsläufig auch die Gegner in der Pflicht, aufmarschieren zu müssen. Freilich fanden beide keine wirkliche Öffentlichkeit vor, da der offizielle Teil der Eröffnung geladenen Gäste vorbehalten war.
  • „Steigerwald Neue Kulisse für alte Debatten“, SZ vom 18.3.16;… Im oberfränkischen Ebrach geht es auch um die Jagd und die richtige Handhabung der Motorsäge, und mit der Wipfel-App können die Besucher am Handy virtuell Forstmaschinen durch den Wald steuern. "Es ist uns wichtig zu zeigen, was wir so machen", sagt Forstingenieurin Miriam Langenbucher, die Chefin am Wipfelpfad…. "Wir versuchen uns da rauszuhalten", sagt Langenbucher, "und ich will auch nicht ständig die Kulisse sein für diese Diskussion." Das wird nicht immer gelingen, schon für den Eröffnungstag haben Gegner und Befürworter des Nationalparks Demonstrationen angekündigt. Dabei geht es gar nicht um den Baumwipfelpfad, gegen den hat eigentlich niemand was. Jene, die einen Nationalpark fordern, nennen den Pfad einen richtigen Anfang. Er sei ein "wichtiger Baustein zu einem Nationalpark", sagt Benedikt Schmitt vom Verein "Nationalpark Nordsteigerwald". Nun fehle nur noch der dauerhafte Schutz der wertvollen Buchenwälder. "Oder sollten die Besucher gar live miterleben dürfen, wie diese wenige Hundert Meter weiter dem Profit zum Opfer fielen?", fragt er. Die Methusalem-Buchen, jene alten Bäume, um die es den Nationalpark-Unterstützern vor allem geht, sieht man kaum vom Pfad aus. Am Ende stehen ein paar, der "Hohe Buchene Wald" aber, das Kerngebiet des Waldstreites, liegt ein Stück entfernt.
  • "BAUMWIPFELPFAD ERFOLGREICH NUR MIT NATIONALPARK", Pressemitteilung des BN vom 21.3.16; BN sieht Baumwipfelpfad als weiteren Schritt zum Nationalpark;Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) begrüßt, dass Ebrach als ein Zentrum des Steigerwaldes mit dem Baumwipfelpfad um eine Attraktion reicher wird. „Der Baumkronenpfad bei Ebrach ist als Besuchermagnet ein weiterer Schritt hin zum Nationalpark Steigerwald“, so Sebastian Schönauer, stellvertretender Landesvorsitzender des BN.
  • Steigerwald braucht Unterstützung durch den Bund“, Wiesentbote vom 17.3.16; Ohne Schutzgebiet bleibt der Baumwipfelpfad Stückwerk. Als Reaktion auf die eher dürftige Antwort der Bundesregierung auf die schriftliche Anfrage der Grünen-Abgeordneten Beate Walter-Rosenheimer zur notwendigen Ausweisung von Schutzgebieten im Steigerwald fordern Beate Walter-Rosenheimer MdB und sowie die Grünen-Kreisräte der Region Thomas Vizl (Schweinfurt-Gerolzhofen), Andreas Lösche (Bamberg) und Matthias Lewin (Haßberge) die Bundesregierung auf, beim Schutz des Waldes die Bayerische Staatsregierung in die Pflicht zu nehmen.
  • Sägekurs auf Staatskosten?“, FT vom 16.3.16; Ist ein staatlich finanzierter Motorsägenkurs dem Gemeinwohl dienende Waldpädagogik? „Nein“, findet der Bayerische Oberste Rechnungshof. Bis zu 1200 der kostenlosen Kurse an der Motorsäge veranstaltet die Forstverwaltung pro Jahr. Kostenpunkt: 1,1 Millionen Euro.
  • „Demos bei Eröffnung des Baumwipfelpfades“, MP vom 14.3.16;  Entgegen anderslautender Ankündigungen des Vereins „Unser Steigerwald“, dass es zu keiner Gegendemonstrationen kommen werde, geht der Schlagabtausch zwischen den Gegnern und Befürwortern eines Nationalparks im Steigerwald bei der Eröffnung des Baumwipfelpfades am Samstag, 19. März am Radstein bei Ebrach in die nächste Runde.
  • Über den Wipfeln", FT vom 10.3.16; Der Baumkronenpfad wird die Region attraktiver machen. Doch eine Antwort auf die Grundfrage, wie man Frankens alte Buchenwälder besser schützt, ist auch das spektakuläre Holzbauwerk nicht.  Im Steigerwald wird man sich wohl noch lange an diesen Tag erinnern. Am 19. März wird der acht Millionen Euro teuere Baumwipfelpfad der bayerischen Staatsforsten eröffnet. …. Auch am 19. März wird es im Buchenwald bei Ebrach eher unromantisch unruhig zugehen: Die Mitglieder des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald wollen die Gelegenheit nutzen, um vor den zahlreichen Gästen zu demonstrieren – nicht gegen den Baumwipfelpfad wie der Verein betont, sondern für einen Baumwipfelpfad in einem Nationalpark. Die Willensbekundung zeigt, dass die Debatte um die bestmögliche Entwicklung im Steigerwald auch im neunten Jahr nach der umstrittenen Initiative des ehemaligen Bamberger Landrats Günther Denzler (CSU) nicht ausgestanden ist. Denzler hatte sich zuerst für einen Nationalpark und dann für ein Weltnaturerbe Steigerwald stark gemacht…
  • „Keine Gegendemonstration“, MP vom 10.3.16; Die Vorbereitung der Jahresversammlung war zentraler Punkt einer Vorstandssitzung des Vereins „Unser Steigerwald“. Als Hauptreferent für die Versammlung, die am 6. Mai im Oberaurach-Zentrum in Oberaurach stattfinden wird, hat der Verein Philipp von Guttenberg gewonnen. Er ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Waldbesitzer-Verbandes… „Wir bedauern sehr, dass der Verein Pro Nationalpark zu diesem Anlass  (Eröffnung des Baumwipfelpfads) eine Demonstration angekündigt hat“, kritisiert Vorsitzender Gerhard Eck. „Eigentlich sollte dieser Tag ein Fest für den Steigerwald sein“, erklärte auch sein Stellvertreter Oskar Ebert. …Um deutlich zu machen, dass „Unser Steigerwald“ den Baumwipfelpfad als touristisches Leuchtturmprojekt begrüßt, will der Verein keine Gegendemonstration organisieren, aber vor Ort deutlich machen, dass er hinter positiven Ansätzen zur Entwicklung der Region Steigerwald steht. Ein solcher Ansatz ist nach Ansicht von „Unser Steigerwald“ auch der Themenweg, den der Jagdverband zwischen dem Baumwipfelpfad und dem Steigerwaldzentrum in Handthal einrichten will und an dessen Finanzierung sich der Verein beteiligt…. Als Aufwertung der Region betrachtet der Vorstand von „Unser Steigerwald“ auch Überlegungen, dass die Interessenvertretung „Cluster-Initiative Forst und Holz“ ihren Sitz an das Steigerwaldzentrum verlegen will.
  • „Steigerwald setzt auf seine große Vielfalt“, FT vom 9.3.16; Handthal/Rauhenebrach - Matthias Bäuerlein ist der neue Vorsitzende der „Fördergemeinschaft Nördlicher Steigerwald“. Der Rauhenebracher Bürgermeister übernahm bei der Sitzung am Montag im Steigerwald-Zentrum in Handthal dieses Amt in dem Zusammenschluss touristisch Interessierter aus den „Fünf-Sterne“-Gemeinden. Zur Fördergemeinschaft gehören die fünf Kommunen Knetzgau, Sand, Eltmann, Rauhenebrach und Oberaurach („fünf Sterne“) ebenso wie Gastronomen und Vermieter vom Hotel bis zur Ferienwohnung.
  • "Scharf: Besseren Schutz des Steigerwalds zusammen mit den Menschen vor Ort / Startschuss für regionalen Dialogprozess", PM des StMUV vom 8.3.16; Der Steigerwald ist insbesondere wegen seiner alten Buchenwälder von herausragendem naturschutzfachlichem Wert. Um diesen auch für künftige Generationen zu erhalten und gleichzeitig die Interessen vor Ort umfassend zu berücksichtigen, soll ein besserer Schutz entwickelt werden - mit den Menschen in der Region. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München zum Beginn des regionalen Dialogprozesses.
  • „Bevor die 150 000 kommen“, FT vom 7.3.16;  Wie sieht es oben beim Baumwipfelpfad am Radstein bei Ebrach aus, weniger als zwei Wochen vor seiner Eröffnung? Wir haben einmal nachgesehen. In knapp zwei Wochen wird hier nichts mehr so sein wie bisher. Am 19. März nimmt der Baumwipfelpfad oberhalb Ebrachs, am Radstein, seinen Betrieb auf. Weit über 150 000 Besucher werden ihn laut Prognosen jährlich besuchen. Statistisch gesehen könnte – sollte – hier jeden Tag Betrieb sein. Vor allem an den Wochenenden. Wie präsentiert sich die künftige touristische Attraktion des Steigerwalds, bevor sie als Erlebnis freigegeben ist? Freilich mit Erlaubnis von Pfadleiterin Miriam Langenbucher sehen wir nach.
  • Spalier von Demonstranten“, MP vom 2.3.16;  Vertreter des Vereins „Nationalpark Nordsteigerwald“ nutzten den Besuch des Finanz- und Heimatministers Markus Söder beim Festakt der CSU zu einer Demonstration vor der Stadthalle. Ausgerüstet mit Plakaten und Transparenten forderten sie einmal mehr die Ausweisung eines Nationalparks auf Staatswaldflächen im Steigerwald. Zu den Demonstranten zählten unter anderem der Vereinsvorstand Benedikt Schmitt und die beiden Gerolzhöfer Stadträte Thomas Vizl und Birgid Röder (Geo-net).

Februar 2016

  • „Natur und Kultur vermengen sich“, FT vom 29.2.16; Hat der Steigerwald eine Chance, Weltkulturerbe zu werden oder einen ähnlichen Titel zu erwerben? Das Potenzial ist vorhanden, meinen Experten. Aber es wird ein langer und schwieriger Weg. In Handthal schauten führende Vertreter des Steigerwaldes auf diesen Weg.
  • "MEHR NATURWÄLDER FÜR BAYERN - BN und Greenpeace schlagen Naturwaldverbundsystem vor", Pressemitteilung BN und GP vom 22.2.16; Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und Greenpeace legen eine Studie für ein Naturwaldverbundsystem in Bayern vor. Damit soll der große Mangel an Naturwäldern und alten Bäumen in Bayern behoben werden und die biologische Vielfalt in den Wäldern besser bewahrt werden. Als zentrale Bausteine eines Naturwaldverbundes werden neue Großschutzgebiete über 2.000 Hektar im Spessart, Nordsteigerwald, Gramschatzer Wald, Hienheimer Forst und Ammergebirge vorgeschlagen. Zur Vernetzung werden mittelgroße Gebiete in weiteren 27 Waldgebieten Bayerns und viele kleine Waldgebiete vorgeschlagen, insgesamt 88.000 Hektar. „Wir appellieren an die Bayerische Staatsregierung einen Dialogprozess zu starten, bei dem geeignete Flächen für ein Naturwald¬verbundsystem diskutiert und ausgewählt werden“ so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN.
    Hier finden Sie die Studie

Januar 2016fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2016/Tourismus_bringt_Millionen_FT_210116.jpg

  • „Tourismus bringt Millionen“, FT vom 31.1.16; Der Landkreis hat eine Studie in Auftrag gegeben, um Kenntnis über genaue Zahlen zu haben: Das Werk unterstreicht die Bedeutung dieses Sektors, der Arbeitsplätze für 2300 Menschen bietet. Der Landkreis hat eine Studie zum „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ in Auftrag gegeben, damit alle am Tourismus beteiligten Partner verlässliche Aussagen und Zahlen zum Stellenwert des Tourismus im Landkreis erhalten. So könne man künftig zielgerichtet sowohl politische als auch betriebliche Entscheidungen im Sinne eines nachhaltigen und zielgruppenorientierten Tourismus besser treffen“, sagte Landrat Johann Kalb bei der Präsentation in Frensdorf. Die gesamte Untersuchung finden Sie auf der Homepage des Landratsamtes unter: https://www.landkreis-bamberg.de/Tourismus-Freizeit
  • Anmerkung: Prof. Voigt, Tourismus Management "Passport", Fachhochschule München, 2014: „Kaum ein Thema kann eine Region über die Grenzen hinaus besser bekannt machen, als ein Nationalpark.“

  • Bayerns Wälder unter Druck -  BUND-WALDREPORT 2016: LICHT UND SCHATTEN IN BAYERNS WÄLDERN, Pressemitteilung BN vom 29.1.16; Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zeichnet in seinem Waldreport 2016 ein aktuelles Bild, wie der Wald in Deutschland behandelt wird. In zwanzig Fallstudien aus elf Bundesländern, darunter auch drei Fallstudien aus Bayern, werden Defizite und positive Entwicklungen in der Forstwirtschaft dokumentiert. „Wir freuen uns über positive Entwicklungen, wie beim vorbildlichen Waldumbauprojekt „Zukunftswälder im Landkreis Roth“, und werben dafür diese zu verstärken“, so Richard Mergner, Landesbeauftragter der BUND Naturschutz in Bayern. Als Negativbeispiele kritisiert der BN die massiven Waldzerstörungen im Naturschutzgebiet Pähler Schlucht am Ammersee und das massenhafte Fällen von Biotopbäumen und Totholz in den Eichenwäldern im Spessart. „Diese Vorfälle machen deutlich, dass es noch großen Verbesserungsbedarf in der bayerischen Forstwirtschaft gibt“, betont Ralf Straußberger, BN-Waldreferent. „Wir brauchen endlich klare gesetzliche Vorgaben, was Waldwirtschaft darf und was nicht, vor allem in Schutzgebieten“, so Mergner. Defizite gibt es aber auch beim Umgang mit den Verstößen, die nicht konsequent geahndet werden. Noch wichtiger wäre es, sie im Vorfeld zu vermeiden, wozu vor allem mehr Beratungsförster und Fördergelder nötig sind.
    Hier finden Sie den Waldreport 2016

  • „ Mit Sattelschleppern über den Forstweg“, SZ vom 26.1.16

  • Verwüsteter Wanderweg“, FT vom 23.1.16; Zum Thema Waldbewirtschaftung im Steigerwald: Ein Spaziergang mit Freunden am ersten Weihnachtsfeiertag im Steigerwald, zu dem ich eingeladen hatte, ist gründlich misslungen: Ich hatte den Weg zum Friedleinsbrunnen gewählt, und zwar als Hinweg den „oberen Weg“, der letztlich nach Lisberg führt, auf dem man aber auch rechts zum Friedleinsbrunnen abbiegen kann. Nun, das war schlechterdings unmöglich!

  • „Erfahrungsaustausch zur integrativen Waldbewirtschaftung“, Steigerwaldkurier vom 21.1.16; Schweden besuchen der Forstbetriebe Ebrach und Ulrich Mergner zeigt ihnen die vielen Starkbuchen, von denen es in Schweden keine gibt…Anmerkung: Merkwürdig, Mergner stellt den Wald doch immer als so jung und nicht schützenswert dar…

  • "Kulturerbe-Siegel – ein Titel ohne Mittel", FT vom 19.1.16; Leserbrief zum Artikel: Europäisches Kulturerbesiegel für den Steigerwald? im FT vom 9. Januar 2016Der Verein gibt sich sehr zufrieden, und tut so, als hätte er das Netzwerk Steigerwald erfunden. Herrn Ebert geht es nicht allein um die Natur, und da läge er mit diesem Siegel richtig. Denn es wird an Stätten „mit grenzüberschreitendem oder gesamteuropäischem Charakter“ verliehen.
    Das ist ein Titel ohne Mittel, aber den lästigen Naturschutz wäre Herr Ebert los

  • „Steigerwald soll erlebbar werden“, FT vom 15.1.16; Naherholung: Mithilfe von EU-Geldern soll eine neue, innovative Freizeit- und Bildungseinrichtung entstehen, die den Naturpark aufwertet und bekannter macht. Für den ersten Schritt, eine Machbarkeitsstudie, gab es nun grünes Licht. (…)Wie die Pressesprecherin des Landratsamts, Monika Göhr, mitteilt, steht die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Haßberge in den Startlöchern mit einer Machbarkeitsstudie zu einer neuen Bildungseinrichtung in dem Naturpark, gefördert von EU-Geldern unter dem Dach des EU-Förderprogrammes Leader. Ziel dabei soll sein, „Nachhaltigkeit mit regionaler kultureller Identität zu erleben, Kenntnisse zu erwerben, Fähigkeiten zu erlernen, Resilienz zu erreichen und gleichzeitig eine dauerhafte Attraktion für alle Bürger des Landkreises und für (Nah-)Touristen zu erschaffen“, macht die Projektbeschreibung deutlich.

  • „Ein Ziel, zwei Lesarten?“, Leserbrief Atzmüller, FT vom 12.1.16 Zu unserem Bericht über die Schlusssitzung des Vereins „Unser Steigerwald“ in der Ausgabe vom 6./7. Januar, „Steigerwald Europa-Kulturerbe?“, erreichte uns folgende Zuschrift. Herr Oskar Ebert führte laut Artikel in der Versammlung des Vereins „Unser Steigerwald“ aus, dass es im Konzept, den Steigerwald als Nachhaltigkeitsregion zu entwickeln, „nicht allein um die Natur … sondern um alle Lebensbereiche …“ gehe. Das ist gut so. Aber er wiederholt damit lediglich, was in den Schutzkategorien Nationalpark bzw. Biosphärenreservat sowieso steckt: Nationalparke sind „Schutzgebiete, die umfangreiche Naturräume mitsamt den vorkommenden Arten und Ökosystemen langfristig schützen sollen. Diese sollen auch – umweltverträglich und mit örtlicher Akzeptanz – für seelische Bedürfnisse, Wissenschaft, Forschung und Bildung, und für Naherholung und Besichtigung zur Verfügung stehen.“ (nach Definition der IUCN; aus Wikipedia).

  • „Noch kein Durchbruch bei Schilder-Abbau-Aktion“, MP vom 10.1.16;  Noch ist dem Vorstoß von MdL Steffen Vogel zur Befriedung des Steigerwaldes kein Durchbruch und damit Erfolg beschieden. Wie berichtet hatte der CSU-Landtagsabgeordnete aus Haßfurt auf der von Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf Ende Oktober in Bamberg einberufenen Regional-Konferenz zur Zukunft des Steigerwaldes vorgeschlagen, dass beide Seiten alle in den Steigerwaldorten aufgestellten und aufgehängten Plakate, Fahnen, Transparente, Schilder und Banner pro und kontra Nationalpark wieder entfernen. (…)
    Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald hat sich bereits vor geraumer Zeit schriftlich gegenüber dem Verein „Unser Steigerwald“ bereit erklärt, Schilder und Transparente abzubauen, sofern dieser willens sei, gleiches zu tun. Damit würde „gemeinsam ein Zeichen eines Neuanfangs gesetzt.“ (…) MdL Steffen Vogel selbst bestätigt, dass der Verein Nationalpark Nordsteigerwald seinen Vorschlag begrüßt und er bislang noch nichts von „Unser Steigerwald“ gehört habe.

  • "Ulrich Mergner stellte Waldnaturschutzkonzept vor“, FT vom 9.1.16; Kreis Haßberge - Den Wald nutzen und gleichzeitig die Artenvielfalt fördern, das ist im Wesentlichen das Ziel des sogenannten Trittsteinkonzepts, das im Forstbetrieb Ebrach als Pilotbetrieb seit vielen Jahren umgesetzt wird. Den Mitgliedern des Lions Clubs Haßberge stellte der Leiter des Forstbetriebs und „Vater“ dieses integrierten Waldnaturschutzkonzepts, Ulrich Mergner, vor, wie es funktioniert.
    Anmerkung hierzu: in einem Nationalpark sollen natürliche Abläufe ohne menschliche Einwirkung erhalten werden. Ein Wirtschaftswald steht für dieses Ziel überhaupt nicht zur Debatte, da er es nicht erfüllen kann. Dass das Trittsteinkonzept schon nach 10 Jahren Erfolge zeigt, ist eher unwahrscheinlich, dafür ist die Zeitspanne einfach zu kurz. Dass die von den 1970er bis in die 1990er Jahren von Georg Sperber als Leiter des Forstamts Ebrach praktizierte naturnahe Wirtschaftsweise - u.a. auch einige dicke Bäume und dickes Totholz zu belassen - jetzt Früchte trägt, leuchtet eher ein.

  • „Mehr Personal, um regionale Stärken herauszuarbeiten“, MP vom 7.1.16; Zufrieden zeigte sich der Vorstand des Vereins „Unser Steigerwald“ bei der Jahresabschlusssitzung 2015. (…) Viel Arbeit wurde auch in die Anmeldung eines Welt-Kulturerbe-Titels investiert. Da dieses Verfahren aber relativ lange dauert, sprach sich Oskar Ebert dafür aus, sich auch für das Europäische Kulturerbe-Siegel zu bewerben. Unabhängig von diesen Verfahren verfolgt MdL Otto Hünnerkopf (CSU) das Ziel, die Naturparke allgemein zu stärken. „Da ist so viel Potenzial. Es braucht nicht unbedingt weitere Label, sondern eine bessere Ausstattung, vor allem personell, um die regionalen Stärken herauszuarbeiten“, informierte Hünnerkopf seine Vorstandskollegen über seine geplanten Aktivitäten. (…) Diskutiert wurde der Vorschlag, dass sowohl die Nationalpark-Befürworter als auch „Unser Steigerwald“ die Transparente in der Region abnehmen. Das sei grundsätzlich zu begrüßen, so der Vorstand, doch nicht so einfach umsetzbar. Die weitaus meisten Transparente seien auf Privatgrund angebracht und könnten nicht einfach von Vereinsseite quasi eingesammelt werden. Dieser Punkt soll noch einmal in der Jahreshauptversammlung (am 6. Mai in Oberaurach) besprochen werden.

Presse 2015

Dezember

  • CSU will Bär für Berlin“, FT vom 30.12.15; Kreis Haßberge - Kürzlich fand eine Zusammenkunft der CSU-Kreisvorstandschaft und der CSU-Ortsvorsitzenden zusammen mit den Mandatsträgern in Augsfeld statt, bei der politische Themen intern diskutiert wurden(…) Im Hinblick auf die Zukunft des Steigerwaldes und der anhaltenden Diskussion um einen Nationalpark schlug Vogel ausgleichende Töne an. „Unser Ziel muss es sein, die Region zu befrieden“, sagte Vogel. Er hält deshalb nichts von der Durchsetzung von Maximalforderungen, weil dies die Region dauerhaft spalte und Gräben aufreiße. „Wer möchte in einer Region leben, in der Nachbarn nicht mehr miteinander reden?“
    Der CSU-Kreisverband will deshalb in den kommenden Wochen mit Befürwortern und Gegnern eines Nationalparks im Steigerwald sprechen.

  • Philipp Freiherr zu Guttenberg ist "Dinosaurier des Jahres"“, FT vom 29.12.15; Der Naturschutzbund Deutschland hat den Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände, Philipp Freiherr zu Guttenberg, mit dem Negativpreis "Dinosaurier des Jahres 2015" ausgezeichnet. (…)Er erhalte den Titel "für seinen erbitterten Widerstand gegen eine natürliche Waldentwicklung und die Lobbyarbeit gegen das EU-Naturschutzrecht", erklärte die Umweltorganisation (Nabu) am Dienstag in Berlin. Zu Guttenberg verbreite eine anachronistische Sicht des Waldes und fokussiere sich allein auf die wirtschaftliche Nutzung von Holzressourcen.

  • Burgebrach will was abhaben!“, FT vom 21.12.15;  Von den 200 000 erwarteten Besuchern des Baumwipfelpfades möchte auch das „Tor zum Steigerwald“ profitieren. Ein erster Beitrag zum Ausbau des sanften Tourismus soll der „Kulturspaziergang“ werden.

  • Nordsteigerwald ist nahezu in Top-Zustand“, MP vom 20.12.15; FFH-Kartierung:
    Um es zusammenfassend vorwegzunehmen: Der Nordsteigerwald ist in fast allen Waldgesellschaften und fast allen Kriterien in einem „sehr, sehr guten Zustand“ (Kuhlmann). Das gilt für Pflanzen und auch für (seltene) Tierarten. Knapp 16 000 Hektar Wald und Wiesengründe zwischen Eltmann im Norden, Rauhenebrach im Osten, Ebrach im Süden und Gerolzhofen im Westen hat das Kartierteam untersucht…. Als einziger Negativfaktor fiel auf, dass die meisten Wälder nicht über ausreichend viele Entwicklungsstadien verfügen und deshalb nur ein C bekamen. Vor allem fehlt es an Altbeständen und an Wäldern im Zerfallsstadium, was natürlich der forstwirtschaftlichen Nutzung geschuldet ist.
    Bei den Biotopbäumen finden Arten fast durchgängig viele Spaltenquartiere, dafür aber weniger Kleinhöhlen.

  • In einem Nationalpark wird der Wald artenärmer“, MP vom 20.12.15; Es war fast zu erwarten, dass die guten Noten, die die Lebensraum-Kartierer für den Nordsteigerwald vergaben, in der Diskussion von Vereins- und Verbandsvertretern, Behörden und Grundstücksbesitzern zu unterschiedlichen Interpretationen führen würden. Immerhin war es den Forstleuten, die für Natura 2000 arbeiten, gelungen, wieder einmal alle Parteien in der Diskussion um den Nationalpark Steigerwald an einen Tisch beziehungsweise in einen Raum zu bringen.
    Links zu diesem Thema:
    Unbewirtschaftete Wälder sind artenreicher!: wald-kaputt.de/wald-kaputt-hintergrund.html
    Auch naturnahe Forstwirtschaft stört Biologische Prozesse: www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/meldungen/wordpress/waldwirtschaft/

  • Weltnaturerbe gäbe es nur mit Großschutzgebiet“, MP vom 14.12.15;  „Ein bisschen mehr Klarheit im Begriffs-Wirrwarr und eine klare Aussage zu den Entscheidungsprozessen von höchster Stelle.“ So bewertet der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Fahn (Freie Wähler) die Antwort der bayerischen Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) auf Fahns schriftliche Anfrage zum Ablauf des Welterbe-Prozesses für den Steigerwald.

November

  • Immer mehr Gäste kommen an den Main“, MP vom 29.11.15; Die Region Schweinfurt wird zunehmend interessant für Touristen. Dies lässt sich aus den Zahlen und dem Bericht schließen, die Marcus Eulenberg der Versammlung des Tourismus-Zweckverbands vorgelegt hat. „Es sind positive Zahlen“, sagte Eulenberg. (…)  Inwieweit ein neuer Titel für den Steigerwald – Nationalpark, Weltnaturerbe oder Weltkulturerbe – auch einen touristischen Effekt bringt, worauf ihn Kreisrat Thomas Vizl (Grüne) ansprach, wollte sich der Geschäftsführer nicht festlegen. Verbandschef Florian Töpper (SPD) hatte schon zuvor vor einer Diskussion über das „hochpolitische Thema“ in diesem Rahmen der Verbandsversammlung gewarnt.

  • Nationalpark-Verein mit starkem Mitgliederzuwachs im ersten Jahr“, FT vom 26.11.15; Einen enormen Zulauf konnte ein sichtlich stolzer Vorsitzender Benedikt Schmitt in der ersten jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald seit der Gründungsversammlung 2014 vermelden. Nach dem ersten Jahr seines Bestehens zählt der Nationalparkverein inzwischen bereits an die 1000 Mitglieder.

  • „Das Kulturerbe im Wald“, FT vom 14.11.15; Wenn man die Debatten um ein Welterbe im Steigerwald verfolgt, sieht man tatsächlich den Wald vor lauter Bäumen nicht – viel zu viele Begriffe schießen da ins Kraut: Kultur- oder Naturerbe, Schutzgebiete, Nationalpark, Biosphärenreservat, Urwald, Totholz und Ster-Preise … Wenn die Argumente aufeinander prallen, klingt das, als wären sie unvereinbar: die Bäume und der Mensch, die Natur und die Kultur, der Wald und die urbar gemachte Welt. Aber sie sind eins!


  • Bauern aus Haßbergen gehen auf die Straße„ , FT vom 14.11.15; Kreis Haßberge/Augsburg - „Umweltschutz geht nur mit uns!“ – Unter diesem Motto beteiligten sich rund 100 Landwirte aus den Landkreisen Haßberge und Schweinfurt an einer Demonstration des Bayerischen Bauernverbands (BBV) am Rande der Umweltministerkonferenz in Augsburg. Rund 2500 Bauern aus ganz Bayern demonstrierten am Donnerstag auf dem Königsplatz in der Augsburger Innenstadt.
  • „Ach, ist das geil!“, FT vom 12.11.15; Baumwipfelpfad: Zwar wird die Einrichtung erst imMärz eröffnet, Unvergleichliches erlebte jedoch eine Promi-Besucher-Gruppe schon jetzt.

  • „Grüne für Nationalpark“, MP vom 10.11.15;  In Sachen Steigerwald fordern die Kreistags-Grünen eine Machbarkeitsstudie und sehen die von der Umweltministerin vorgeschlagenen Lösungsvorschläge mit Skepsis. Für ein Weltkulturerbe der Unesco im Steigerwald fehle die notwendige Substanz an Besonderheiten. Das alternativ vorgeschlagene Weltnaturerbe mit einem Biosphärenreservat würde den gesamten Steigerwald umfassen. Einfacher sei ein Weltnaturerbe mit einem Nationalpark im Nordsteigerwald nur im Staatswald.
  • „Beistand für Nationalpark Steigerwald“, MP vom 4.11.15; Rückenwind für den Freundeskreis Nationalpark Steigerwald: Als zehnte Mitgliedsorganisation ist dem Freundeskreis der Verein zum Schutz der Bergwelt (VzSB) beigetreten, teilt der Bund Naturschutz (BN) in Bayern mit. Laut BN-Pressemitteilung sagt VzSB-Vorsitzender Christoph Himmighoffen: „Wir sprechen uns klar für einen Nationalpark Steigerwald aus und unterstützen gerne das Anliegen, im Steigerwald den ersten fränkischen Nationalpark einzurichten.“

  • Unterstützerkreis für Nationalpark Steigerwald wächst“, Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald vom 4.11.15; Verein zum Schutz der Bergwelt unterstützt Nationalpark in Franken

  • „Eine Steigerwälderin für den Steigerwald“, MP vom 3.11.15;  Von dem Titel im letzten Drittel des Namens träumen viele. Und in diesem Fall wird die Bezahlung trotz des zunächst auf drei Jahre befristeten Jobs sicher aufgrund ihrer Qualifikation auch stimmen, wenngleich der Posten nicht im Entferntesten mit dem Gehalt eines Managers im klassischen Sinne dotiert ist. Eva-Maria Schmitt aus Michelau im Steigerwald darf sich jedenfalls künftig Allianz-Umsetzungs-Managerin nennen.

  • „Ohne Wald zum Titel Welterbe/ Ministerium redet den Steigerwald schlecht (InFranken.de online)“, FT vom 3.11.15;  Die Bewerbung um ein mögliches Weltnaturerbe gerät ins Hintertreffen. Vor allem deshalb, weil das Forstministerium gegen das Gutachten schießt. Die Gutachten zur Regionalkonferenz sind nun öffentlich.

  • „Leserforum: Franken wollen zanken – aber bitte gesittet!“, MP vom 1.11.15; Wenn Umweltministerin Ulrike Scharf die verhärteten Fronten in der Nationalparkfrage im Steigerwald lösen kann, ist sie eine heiße Anwärterin auf den nächsten Friedensnobelpreis!

  • „Die Stachelbärte sind zurück“, FT vom 1.11.15; Artenvielfalt: Im Forstbetrieb Ebrach bereits doppelt so viele Vorkommen des Pilzes im Wirtschaftswald wie in Reservaten.
    Anmerkung: die Stachelbärte kommen in einer der letzten Holzzersetzungsphase am Holz vor. Im Wirtschaftswald sind sie zu finden, weil Dr. Georg Sperber zu seiner Zeit (gegen hohe Widerstände) auch einige dicke Stämme hat im Wald verrotten lassen. An ihnen wachsen diese Pilze jetzt .

Oktober

  • „Landrat bekräftigt Nein zum Nationalpark“, FT vom 28.10.15

  • „Im Steigerwald keimt Hoffnung“, FT vom 27.10.15; WELTERBE  Umweltministerin Ulrike Scharf bringt eine verfahrene Diskussion wieder in Gang. Auch wenn noch kein Ergebnis vorliegt. Es wird wieder geredet im Steigerwald. Und es ist wieder (fast) alles offen.

  • „Wieder „gute Ratschläge“ von außerhalb“, MP vom 27.10.15; Nach den Recherchen des Vereins „Unser Steigerwald“ waren weder der bayerische Forstminister Helmut Brunner noch die Bayerischen Staatsforsten über den Besuch des württembergischen Forstminister Alexander Bonde im Steigerwald informiert, geschweige denn, dazu eingeladen worden.

  • UNKRAUT,  „Grüne Lunge: Der Wald ist mehr als Holz und Bäume“ vom 26.10.2015, 19:00 Uhr, Bayerisches Fernsehen, 44 Min. Anmerkung zu Prof. Schulze: seit Jahrtausenden haben sich Rotbuchenwälder in Europa entwickelt, sich evolutionär angepasst und als stabil erwiesen. Diese Wälder mit der Dominanz der Rotbuche sind eine europäische Erfolgsgeschichte der Natur - anders als die standortfremden Fichtenmonokulturen, die forstlich am falschen Standort angebaut wenig Stabilität besitzen. Gerade im Steigerwald ist der Wald noch relativ naturnah erhalten und es gibt viele Mischbaumarten. Europäische Rotbuchenwälder als „Monokultur zu bezeichnen, die vergleichbar mit künstlichen Maisäckern sei“ ist starker Tobak! Außerdem ist es gerade in Zeiten des Klimawandels sehr wichtig, Naturflächen wie Nationalparks zu haben, in denen sich die Wälder frei anpassen können und der Forstwirtschaft als Lernfläche dienen können.

  • Abendschau: Konferenz - Was soll aus dem Steigerwald werden? Bayerisches Fernsehen vom 26.10.2015

  • BR Nachrichten vom 26.10.15

  • Ministerin will Frieden stiften“, FT vom 23.10.15; Ulrike Scharf will im Streit um den Naturschutz im Steigerwald vermitteln

  • „Genug Niveau für ein Weltnaturerbe“, Leserbrief Fischer, FT vom 20.10.15;    

  • Nationalparks: mächtige Förderung ihrer Region“, Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald vom 16.10.15; Riesenchance für Region durch nachhaltige Qualitätsauszeichnung

  • Glücksfall oder Durchschnitt?“, MP vom 8.10.15; Ökologisch wertvoll oder normaler Wirtschaftswald?

  • Streit um Steigerwald: Fünf Punkte für ein Weltnaturerbe „, MP vom 8.10.15;  Mit einem „Fünf-Punkte-Rettungsplan“ will ein Bündnis aus mehreren Umweltverbänden für einen Weltnaturerbe-Titel im Steigerwald kämpfen. Der Steigerwald habe alle Voraussetzungen, diese seltene Auszeichnung zu bekommen, erklärte Diana Pretzell vom Umweltverband WWF vor Journalisten in München: „Und deshalb ist die Verantwortung gerade auch der Bayerischen Staatsregierung hier so hoch.“

  • „Naturschutz in fünf Punkten“, SZ vom 7.10.15; Verbände legen Plan zur Rettung uralter Buchen im Steigerwald vo: Im Streit um den Naturschutz im fränkischen Steigerwald haben jetzt vier Umweltorganisationen in München einen Fünf-Punkte-Plan für die Bewahrung der uralten Buchenwälder in die Region und die Bewerbung als Weltnaturerbe vorgelegt. Gleichzeitig bekräftigen sie ihre Forderung nach einem Nationalpark. Voraussetzung für den Weltnaturerbe-Titel ist demnach die Einrichtung eines 5000 Hektar großen Schutzgebietes, in dem jede Forstwirtschaft unterbleibt. Dazu solle als erstes die Aufhebung des Schutzgebietes "der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst" rückgängig gemacht werden, die die Regierung von Oberfranken vor wenigen Wochen verfügt hatte. Außerdem sollte der Freistaat eine Analyse über weitere Naturschutzgebiete im Steigerwald anfertigen lassen und einen "moderierten Diskussionsprozess" starten.

  • WWF: Bayerns Naturerbe sichern: Naturschutzverbände und Bürgerverein präsentieren Fünf-Punkte-Rettungsplan
    Die drei großen Naturschutzverbände BUND Naturschutz in Bayern (BN), Landesbund für Vogelschutz (LBV) und WWF Deutschland sowie der Bürgerverein Nationalpark Nordsteigerwald haben am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in München einen Fünf-Punkte-Rettungsplan für eine glaubwürdige und aussichtsreiche Weltnaturerbe-Bewerbung für den Steigerwald vorgelegt.

  • BUND Naturschutz in Bayern: Rettungsplan für Weltnaturerbe Steigerwald: Bayerns Naturerbe sichern: Naturschutzverbände und Bürgerverein präsentieren Fünf-Punkte-Rettungsplan für Welterbebewerbung. Hier finden Sie den Rettungsplan und die Pressemitteilung zum Download
  • Akzeptanz durch langen Beteiligungsprozess“, FT vom 5.10.15; Baden-Württemberg hat es vorgemacht. Seit rund eineinhalb Jahren existiert im benachbarten Bundesland der Nationalpark „Nordschwarzwald“. Aus diesem Grund hatten die Grünen aus den Landkreisen Schweinfurt, Bamberg und Haßberge den grünen Landesminister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, Alexander Bonde, in den Steigerwald eingeladen, um über seine Erfahrung auf dem Weg hin zu einem Nationalpark zu sprechen, wie aus einer Mitteilung der Grünen hervorgeht.

  • „Zustimmung zum Nationalpark wächst stetig“, Grüne Kreisverband Bamberg-Land vom 4.10.15; „Baden-Württemberg hat im Schwarzwald vorgemacht, was wir uns für den Steigerwald seit langer Zeit wünschen: Aufklärungsarbeit, Überzeugungskraft und Bürgerbeteiligung“, sagte der Bamberger Kreisrat Andreas Lösche in seiner Begrüßung. Um sich von diesen Erfahrungen im Schwarzwald ein Bild zu machen, hatten die Grünen nun Alexander Bonde, Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, in den Steigerwald eingeladen.

September

  • „Leserforum: Die Angst vor dem Nationalpark“, MP vom 27.9.15; Zum Artikel „Buchen verloren bereits ihr Laub“ vom 14. September: Keine Angst, verehrter Leser, es gibt kein Buchensterben irgendwo in Deutschland. Aber es gibt Angst im Steigerwald vor dem Nationalpark. Und es gibt die, die gezielt Angst schüren. Doch wer bewusst ein unangenehmes Gefühl hervorruft, handelt nicht anständig. Anständig wäre es, Angst zu nehmen.
  • Bürgerwille ignoriert“, Leserbrief FT vom 24.9.15; Diskussion um den Nationalpark „Nördlicher Steigerwald“Die seit acht Jahre anhaltende Diskussion um das Für und Wider eines Nationalparks in Nördlichen Steigerwald ist derzeit neu entbrannt…. Als jahrzehntelanger Mitstreiter in der CSU, fordere ich Herrn Denzler auf, seine Mitgliedschaft in der CSU zu kündigen.
  • Mehr Rückgrat, Ministerin!“, Leserbrief Rebhahn, FT vom 24.9.15; Auch wenn man zeitweise nicht viel von den Vorkämpfern des Steigerwald-Nationalparks hört, so sind sie doch stets bei der Arbeit und aufmerksam für das, was von der Politik an Signalen gesendet wird. Zum Beispiel Horst Seehofer, der vor einiger Zeit von guten Argumenten für den Steigerwald sprach. Etwas weniger kryptisch äußerte sich Umweltministerin Ulrike Scharf im Sommerinterview des Bayerischen Rundfunks zum Stand der Dinge. Aufhebung des Schutzgebiets „Hoher Buchener Wald“ nach rechtlicher Prüfung durch die Regierung von Oberfranken! Ganz eigenständig, betont sie, aber ist das glaubwürdig?... Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist! Die Idee ist ein Nationalpark von rund 11 000 Hektar Fläche in den Buchenwäldern im Norden der Region Naturpark Steigerwald. Der Nationalpark soll der Natur einen Platz zur Entfaltung bieten und ein Beitrag zur Sicherung der globalen Artenvielfalt sein. Wichtigstes Merkmal: keine Forstwirtschaft mehr. Frei von diesen Einflüssen sollen sich ungehindert die Lebenskreisläufe von Pflanzen, Pilzen und Tieren abspielen. Die Natur entscheidet, wie es vor sich geht. Das, Frau Umweltministerin, sollte die Position sein, die Sie vertreten!
  • Steigerwald-Zentrum ist ein Erfolg“, FT vom 24.9.15; Seit einem Jahr ist das Steigerwald-Zentrum in Handthal im Kreis Schweinfurt geöffnet und erfreut sich großer Beliebtheit. Von über 41 000 Besuchern seit dem 12. September 2014 berichtete Schweinfurts Landrat Florian Töpper als Vorsitzender des Trägervereins jetzt in einer Pressekonferenz. Diese Zahl übertreffe die Prognose bei weitem, die von 23 000 Gästen ausgegangen und zudem auf der Basis des gleichzeitigen Betriebs eines Baumwipfelpfads erstellt worden sei. Der Pfad bei Ebrach jedoch wird erst im nächsten Jahr Gäste anziehen.
  • „Nationalparkdiskussion in DJK-Halle“, MP vom 23.9.15; In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Sulzheim ging es um die geplante Podiumsdiskussion zum Thema Nationalpark oder Naturpark Steigerwald. Diese soll nun am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr in der DJK-Halle in Alitzheim stattfinden. Fürsprecher der jeweiligen Positionen sollen die Bürger auf der Veranstaltung über die Diskussion in der Region aufklären und das Thema aus ihrer Sicht beleuchten.  Zu Gast (in der jüngsten Gemeinderatssitzung) war der stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins vom Steigerwaldzentrum in Handthal, Oskar Ebert. Er legte den Räten seine Sichtweise über die Nutzung des Steigerwalds als Naturpark und als Nationalpark dar.
  • Schutz durch Nationalpark überfällig“, MP vom 18.9.15 , Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kritisiert den mangelnden Schutz des Steigerwaldes durch die bayerische Staatsregierung. Wald- und Naturschutzexperten des Verbandes aus ganz Deutschland verurteilten auf einem Treffen in Ebrach die durch die Bayerische Staatsregierung erzwungene Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils „Hoher Buchener Wald“ im Steigerwald.
  • Nationalparkdiskussion in DJK-Halle“, MP vom 23.9.15; In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Sulzheim ging es um die geplante Podiumsdiskussion zum Thema Nationalpark oder Naturpark Steigerwald. Diese soll nun am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr in der DJK-Halle in Alitzheim stattfinden. Fürsprecher der jeweiligen Positionen sollen die Bürger auf der Veranstaltung über die Diskussion in der Region aufklären und das Thema aus ihrer Sicht beleuchten.  Zu Gast (in der jüngsten Gemeinderatssitzung) war der stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins vom Steigerwaldzentrum in Handthal, Oskar Ebert. Er legte den Räten seine Sichtweise über die Nutzung des Steigerwalds als Naturpark und als Nationalpark dar.
  • Erfolg im ersten Jahr“, MP vom 23.9.15;  41 000 Menschen besuchten seit September 2014 die vom Freistaat Bayern geschaffene Einrichtung. Durch die Ausstellung und das waldpädagogische Konzept sollen die Besucher mit dem Steigerwald, seinen Eigen- und Besonderheiten sowie mit seiner Bewirtschaftung vertraut gemacht werden.

  • Bürgerwille ignoriert“, Leserbrief FT vom 24.9.15; Diskussion um den Nationalpark „Nördlicher Steigerwald“Die seit acht Jahre anhaltende Diskussion um das Für und Wider eines Nationalparks in Nördlichen Steigerwald ist derzeit neu entbrannt…. Als jahrzehntelanger Mitstreiter in der CSU, fordere ich Herrn Denzler auf, seine Mitgliedschaft in der CSU zu kündigen.

  • Mehr Rückgrat, Ministerin!“, Leserbrief Rebhahn, FT vom 24.9.15; Auch wenn man zeitweise nicht viel von den Vorkämpfern des Steigerwald-Nationalparks hört, so sind sie doch stets bei der Arbeit und aufmerksam für das, was von der Politik an Signalen gesendet wird. Zum Beispiel Horst Seehofer, der vor einiger Zeit von guten Argumenten für den Steigerwald sprach. Etwas weniger kryptisch äußerte sich Umweltministerin Ulrike Scharf im Sommerinterview des Bayerischen Rundfunks zum Stand der Dinge. Aufhebung des Schutzgebiets „Hoher Buchener Wald“ nach rechtlicher Prüfung durch die Regierung von Oberfranken! Ganz eigenständig, betont sie, aber ist das glaubwürdig?... Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist! Die Idee ist ein Nationalpark von rund 11 000 Hektar Fläche in den Buchenwäldern im Norden der Region Naturpark Steigerwald. Der Nationalpark soll der Natur einen Platz zur Entfaltung bieten und ein Beitrag zur Sicherung der globalen Artenvielfalt sein. Wichtigstes Merkmal: keine Forstwirtschaft mehr. Frei von diesen Einflüssen sollen sich ungehindert die Lebenskreisläufe von Pflanzen, Pilzen und Tieren abspielen. Die Natur entscheidet, wie es vor sich geht. Das, Frau Umweltministerin, sollte die Position sein, die Sie vertreten!

  • Die Forstverwaltung führt in den Böhlgrund bei Zell“, FT vom 24.9.15; Zell - Der Böhlgrund bei Zell ist das größte Naturwaldreservat in Bayern. Es hat ungefähr 150 Hektar. Zum bayernweiten Tag der Naturwaldreservate stellen das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Schweinfurt sowie der Forstbetrieb Ebrach den Böhlgrund bei einer Wanderung mit Führung vor.
    Anmerkung: wilder Wald ist also auch für den Forst etwas ganz besonders Wertvolles – aber nur im Mini- Freilandgehege, sprich Naturwaldreservat mit engen Grenzen. Wir brauchen mehr Platz für wilde Wälder!

  • Steigerwald-Zentrum ist ein Erfolg“, FT vom 24.9.15; Seit einem Jahr ist das Steigerwald-Zentrum in Handthal im Kreis Schweinfurt geöffnet und erfreut sich großer Beliebtheit. Von über 41 000 Besuchern seit dem 12. September 2014 berichtete Schweinfurts Landrat Florian Töpper als Vorsitzender des Trägervereins jetzt in einer Pressekonferenz. Diese Zahl übertreffe die Prognose bei weitem, die von 23 000 Gästen ausgegangen und zudem auf der Basis des gleichzeitigen Betriebs eines Baumwipfelpfads erstellt worden sei. Der Pfad bei Ebrach jedoch wird erst im nächsten Jahr Gäste anziehen.

  • „Bis zum Verfassungsgericht „, FT vom 18.9.15; Die erste juristische Entscheidung zum Hohen Buchenen Wald könnte bereits heuer fallen. Bund Naturschutz und Landesbund für Vogelschutz stellen sich dennoch auf einen dreijährigen Streit vor den Schranken von Justizia ein.

  • „Es gab „noch nie so viel Naturschutz“ im Staatswald“, FT vom 18.9.15; Oberaurach/Ebrach - Der Forstbetrieb Ebrach wehrt sich gegen die Darstellung, dass das Unternehmen den Holzeinschlag im Staatswald des Steigerwaldes überdurchschnittlich betreibe.

  • Schutz durch Nationalpark überfällig“, MP vom 18.9.15  , Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kritisiert den mangelnden Schutz des Steigerwaldes durch die bayerische Staatsregierung. Wald- und Naturschutzexperten des Verbandes aus ganz Deutschland verurteilten auf einem Treffen in Ebrach die durch die Bayerische Staatsregierung erzwungene Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils „Hoher Buchener Wald“ im Steigerwald.

  • „Buchen verloren bereits ihr Laub“, MP vom 14.9.15; Ulrich Mergner, Chef des Staatsforstbetriebs in Ebrach, führt das ungewöhnliche Naturereignis auf die Klimaerwärmung zurück… Was könnte nun in Zukunft in einem Buchenwald passieren, in den der Mensch nicht mehr eingreifen darf, weil dort zum Beispiel Nationalpark ist? Mergner vermutet, die Buche würde bei anhaltender Klimaerwärmung und Trockenheit größtenteils absterben. Natürlich würde wieder etwas nachwachsen, aber kaum die Buche. Eher würden sich Birke und Vogelbeere auf solchen vom Menschen unbeeinflussten Flächen breit machen.
    Anmerkung: Die scharfe Kammlinie oberhalb von Handthal ist ein Extremstandort, an dem in heißen Sommern schon Bäume verschiedener Baumarten abgestorben sind, so zum Beispiel Eichen, Fichten oder Kiefern. Wie viele Bäume diesem Sommer wirklich zum Opfer gefallen sind, wird das nächsten Frühjahr erst zeigen. Die forstlichen Rückegassen haben auf die Gesundheit der Bäume einen weiteren negativen Effekt, denn hier wird der Wasserspeicher im Waldboden stark geschädigt. In den letzten Jahren wurde gerade in diesen Bereichen des Forstbetriebs stark eingeschlagen.
    Die extrem trockenen Sommer 1976 und 2003 wurden relativ gut vom Wald überstanden – gerade von den Buchen. Die Buche gilt im Forst allgemein als eine Baumart, die mit dem prognostizierten Klimawandel sehr gut zurecht kommen wird. Wo sie auf zu trockenen Standorten schwächelt, bekommen andere Baumarten eine Chance, schließlich handelt es sich um Buchenmischwälder.
    Was den Klimawandel selbst angeht, kann heute noch niemand genau sagen, ob wirklich eine trockene Hitzeperiode kommt oder durch das Abschmelzen der Polkappen der Golfstrom zum Stillstand kommt und eine Kälteperiode anbricht. Gerade vor diesem Hintergrund, ist es umso wichtiger, größer flächige Schutzgebiete auszuweisen, in denen die Natur sich ohne menschliche Einschränkungen frei entfalten und an Veränderungen anpassen kann. Nationalparke sollen diese natürlichen Abläufe schützen. Aus den Anpassungsvorgängen wilder Natur können wir auch für die Waldbewirtschaftung lernen.

  • SPD Oberaurach fordert offenen Dialog“, FT Has vom 15.9.15; In einer Erklärung zur aktuellen Diskussion um die Zukunft des Steigerwalds und der vom Gemeinderat mit Mehrheit verabschiedeten Resolution“ Nachhaltigkeitsregion Steigerwald“ fordern die Gemeinderäte der SPD/ Aktive Bürger Oberaurach ein Umdenken.

  • BUND-EXPERTEN FORDERN NATIONALPARK: WALD- UND NATURSCHUTZFACHLEUTE BEGUTACHTEN STEIGERWALD, Pressemitteilung des BN vom 14.9.15

  • „Schutzstatus perdu“, Umweltbrief vom 10.9.15;

  • „Baumwipfelpfad macht Riesensprünge“, MP vom 9.9.15; Immer mehr wachsen der Pfad und das Gastro- und Verwaltungsgebäude aus dem Waldboden. Baumwipfelpfadleiterin Miriam Langenbucher fiebert der Eröffnung in sechs Monaten entgegen.

  • „Klare Weisungen aus München für Bayreuth“, MP vom 8.9.15;  Weil sie den Vorgängen um das Aufhebungsverfahren des Geschützten Landschaftsbestandteiles „Der Hohe Buchene Wald“ bei Ebrach nach eigenen Angaben „auf den Grund gehen wollten“, beantragten die Grünen-Kreisräte Thomas Vizl (Gerolzhofen) und Andreas Lösche (Bamberg) Akteneinsicht bei der Regierung von Oberfranken in Bayreuth…. Das Aktenstudium brachte nach Angaben von Bündnis 90/Die Grünen zutage, dass fast alle Stellungnahmen aus dem oberfränkischen Raum auf eine Beibehaltung des Schutzgebietes drängten. Die Staatsregierung habe also die Regierung von Oberfranken in Bayreuth gezwungen, gegen oberfränkische Interessen zu handeln. Die Staatsregierung habe nach Bayreuth übermittelt, welche Aussagen und Ansichten dort zu vertreten sind. Dieser aus den Akten ersichtliche Schriftverkehr zeige aus Sicht der Grünen deutlich, dass „es hier zu keiner Zeit eine ergebnisoffene Prüfung gegeben hat“, wie es Thomas Vizl ausdrückt.

  • „ Was ist das Typische am Steigerwald?“, MP vom 8.9.15;  Ein zentrales Instrument im Rahmen der „Kulturlandschaftsinventarisation“ des Steigerwaldes auf dem möglichen Weg zu einer Bewerbung als Unesco-Welterbe sind die „Landschaftswerkstätten“ vor Ort.

  • „Wohin führt die Inventarisierung den Steigerwald?“, MP vom 8.9.15;  Als ein möglicher Ausweg aus dem seit mittlerweile acht Jahren schwelenden Nationalparkstreit wird von verschiedenen Seiten die Bewerbung der Buchenwälder und des Steigerwaldes insgesamt als Unesco-Welterbe angesehen und forciert. Um auszuloten, ob der Steigerwald genügend Potenzial für ein Weltkulturerbe hat, bedarf es hierzu entsprechender Untersuchungen. Ein wesentlicher erster Schritt ist die sogenannte „Kulturlandschaftsinventarisation“ mit Schwerpunkt zunächst im nördlichen Teil der Region.

  • „Ebrach dachte schon früher „nachhaltig““, FT vom 10.9.15; TAG DES OFFENEN DENKMALS  In einer Sonderausstellung zeigt man in diesem Jahr die Wasserbaukunst des Klosters Ebrach.

  • Buchenwälder in Oberösterreich und Niederösterreich sollen Österreichs erstes Weltnaturerbe werden“, okonews.at vom 5.9.15; Nationalpark Kalkalpen und Wildnisgebiet Dürrenstein nominiert… "Das grenzüberschreitende Projekt zum Schutz der Buchenwälder sichert kostbares Naturerbe für die Zukunft und schützt seltene Tierarten. Wir zeigen somit vor, dass Naturschutz nicht an Landesgrenzen endet und wir unser Naturerbe nur gemeinsam bewahren können. Ich bedanke mich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit, auch über vom Menschen gezogene Grenzen hinweg", betont Naturschutz-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf…. Bundesminister DI Andrä Rupprechter: "Das Prädikat Weltnaturerbe ist eine besonders hohe Auszeichnung und trägt zum Imagegewinn in den betreffenden Regionen bei. Die Nominierung der heimischen Buchenwälder bedeutet auch Chancen für den Tourismus, das Wichtigste ist jedoch der Schutz dieser einzigartigen Naturdenkmäler. Das ist eine große Verantwortung nicht nur für Staaten oder Bundesländer, sondern für jeden einzelnen."…  Insgesamt wurden 32 Gebiete aus Albanien, Belgien, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Rumänien, Slowenien und der Ukraine vorgeschlagen. Früher beherrschten Buchenwälder das Landschaftsbild Mitteleuropas, heute sind davon nur noch wenige in ihrer ursprünglichen Form erhalten.
    Anmerkung: im deutschen Nachbar-Bundesland Bayern setzt man dagegen rein auf von Menschenhand veränderten Wirtschaftswald und Kulturgut – wilder Natur wird kein großer Wert beigemessen

  • Link zur Gregor Louisdorstiftung – Wildnis ist gefragt: http://www.umweltstiftung.com/projekte/naturschutzoffensive-fuer-deutschland.html

  • Link zu einem Interview mit Peter Wohlleben, Förster in der Eifel –sehenswert!

  • „Wer schweigt, stimmt zu“, Leserbrief FT vom 1.9.15

  • „Wer hat dieses Stückchen Wald so schön gemacht“, Leserforum MP vom 28.8.15

  • Nicht alle Räte tragen die „Naturpark-Resolution“ mit“, FT vom 2.9.15; Burgwindheim - Etwa ein Drittel der Marktgemeinderäte steht nicht hinter der Resolution. Der Resolution zum Erhalt des Naturparks Steigerwald. Für die warb insbesondere Erster Bürgermeister Thaler (CSU).

  • „Hiebruhe als erster Etappensieg“, MP vom1.9.15

August

  • "Richter als letzte Wald-Instanz", MP vom 27.8.15; Der Streit um das auf politischen Druck aus München von der Bezirksregierung von Oberfranken aufgehobene, 775 Hektar große Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ wird nun erwartungsgemäß vor Gericht ausgefochten.
  • "BN UND LBV KLAGEN FÜR DEN SCHUTZ DER BUCHENWÄLDER", Pressemitteilung von BN und LBV vom 27.8.15; Der BUND Naturschutz in Bayern und der Landesbund für Vogelschutz haben vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Klage eingereicht, um das auf Bestreben des Ministeriums offiziell aufgehobene Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ vor einem geplanten Holzeinschlag zu schützen.

  • Farce und Ungereimtheit“, SZ vom 25.8.15; Nach der Annullierung des Schutzgebietes "Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst" im fränkischen Steigerwald gerät zunehmend Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) in die Kritik. "Frau Scharf soll sich nicht länger Umweltministerin nennen, sondern Holzlobby-Ministerin", sagt Benedikt Schmitt, der Vorsitzende des "Vereins Nationalpark Nordsteigerwald".

  •  „Region Bärendienst erwiesen“, FT Leserbrief Kiraly vom 25.8.15; Eine Nachhaltigkeitsregion im Steigerwald steht nicht im Widerspruch zu einem Nationalpark und/ oder Weltnaturerbe.

  • Ist Naturschutz in Bayern nur noch PR?“, Leserbriefe FT vom 24.8.15; Ein fränkischer Nationalpark mit seinem Artenreichtum könnte ein ökologisches Kleinod und ein Magnet für die Menschen darstellen. Mit dem dazu gehörenden Serviceangebot wäre er auch geeignet, Impulsgeber für die heimische Wirtschaft zu sein, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern und dem Schrumpfen der ländlichen Regionen entgegen zu wirken. Ein Nationalpark Franken würde ein Stück Zukunft bedeuten. Wir werden in der Zukunft nicht daran gemessen, wie viele Millionen durch Holzeinschlag im Staatswald erzielt wurden, wir stehen gegenüber den nächsten Generationen in der Pflicht, unsere Naturschätze zu bewahren und die Region voranzubringen. Deshalb muss alles getan werden, den Schutz des „Hohe Buchene Waldes“ wiederherzustellen und die Chancen auf unseren „Franken- Nationalpark“ zu sichern.

  •  „Staatsforsten starten Holzeinschlag schon im August“, MP vom 23.8.15;  Ab der zweiten Augusthälfte beginnt die Holzernte in den Revieren des Staatsforstbetriebs Ebrach. „Dieser frühe Einschlagsbeginn im noch belaubten Wald ist laut Pressemitteilung sinnvoll, um einerseits die gute Befahrbarkeit der Waldböden auf den Rückegassen aufgrund der sommerlichen Trockenperiode zu nutzen und um andererseits die Sägeindustrie mit frischem Holz zu versorgen.
  • Staatliche Willkür beim Schutzgebiet?“, MP vom 23.8.15; Nun erklärt auch der Verein Nationalpark Nordsteigerwald, dass er aufgrund der „willkürlichen Abschaffung“ des Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ die Aussichten einer Klage prüfe, sobald der Text zur Aufhebung der Verordnung vorliegt….Hier werden im Steigerwald die nach dem Grundgesetz festgeschriebenen Bürgerrechte auf ganzer Linie abgeschafft. „Dann soll sich doch bitte Frau Ministerin Scharf nicht länger Umweltministerin, sondern Holzlobbyministerin nennen“, so Benedikt Schmitt. Muss der Bürgerverein jetzt auf die Gerichte setzen? Der Vorstand befürchtet: „In Bayern können anscheinend nur die Gerichte die Zerstörungswut der CSU verhindern!

  • Oberaurach spricht sich für „Nachhaltigkeitsregion Steigerwald“ aus: ein Nationalpark sei nicht ausschließlich auf Staatswaldfläche möglich... Das zeige der Blick in das Kartenmaterial, dazu brauche es keine großangelegte Studie!
    Anmerkung: diese Fehlinformation wird seit Anbeginn der Diskussion gezielt verbreitet. Gerhard Eck und der Verein „Unser Steigerwald“ verhindern absichtlich die öffentlichen Aufklärung steigerwälder Bürger durch eine neutrale Untersuchung über die Auswirkungen eines Nationalparks.
    SPD fordert Akteneinsicht und die wird verweigert:
  • Verkommt Welterbe-Regionalkonferenz zur Farce?“, MP vom 17.8.15; Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) kritisiert in einer Pressemitteilung das von den Bayerischen Staatsforsten für den Forstbetrieb Ebrach nach der Abschaffung des Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ angekündigte Trittsteinkonzept als reines Marketingkonzept. Damit sollen laut BN auf 100 Prozent der Fläche die kommerzielle Holznutzung gesichert und größere Naturwaldschutzgebiete verhindert werden. „Der Staatsforst will nur kleinflächige ,Trittsteine‘ schützen, um weiterhin auf dem größten Teil der Waldfläche Holz nutzen und dicke Altbäume einschlagen zu können“, wird der BN-Landesbeauftragte Richard Mergner zitiert.

  • Der Streit geht weiter“, FT vom 17.8.15; Steigerwald  Die Aufhebung des Waldschutzgebietes „Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach sorgt weiterhin für Diskussionen. Befürworter und Gegner eines Nationalparks prallen mit ihren Ansichten aufeinander. Der Bund Naturschutz rügt die Entscheidung, die Freien Wähler begrüßen sie.

  • Wertvolle Buchenbestände werden der Kettensäge preisgegeben NaturFreunde Deutschlands verurteilen das Vorgehen der bayerischen Staatsregierung im Steigerwald“, Pressemitteilung der Naturfreunde Deutschlands, Berlin, 17. August 2015 – Die NaturFreunde Deutschlands sind zutiefst empört über die Aufhebung des Schutzgebietes „Hoher Buchener Wald im Ebracher Forst“ durch die Regierung von Oberfranken. Diese rein politisch motivierte Entscheidung auf Weisung der bayerischen Staatsregierung entbehrt jeglicher fachlicher Gründe. „Sie gibt wertvolle alte Buchen der Kettensäge preis und rückt einen „Nationalpark Steigerwald“ sowie eine Anerkennung als Weltnaturerbe in weite Ferne“, erklärten Eckart Kuhlwein, Mitglied im Bundesvorstand der NaturFreunde Deutschlands, und die Fachgruppenleiterin Natur- und Umweltschutz Christine Eben aus München.

  • SPD kämpft für Schutz des Steigerwalds“, MP vom 16.8.15; Nach der Aufhebung des Naturschutzgebiets Steigerwald gehen die Wogen weiter hoch: Die Landtags-SPD vermutet, dass die Entscheidung rechtswidrig war. Die beiden Abgeordneten Harry Scheuenstuhl und Florian von Brunn fordern deswegen Akteneinsicht bei der Regierung von Oberfranken. In einem Brief an den Regierungspräsidenten bitten beide um „zeitnahe Terminvorschläge“. Brunn und Scheuenstuhl berufen sich auf ihre Informationsrechte als Abgeordnete und auf das bayerische Umweltinformationsgesetz.

  • Schluss, aus, basta“, SZ vom 14.8.15;  (…) Tatsächlich ist der Ablauf denkbar ungewöhnlich. Ein Beobachter, der viel Erfahrung mit Verwaltungen hat und daher nicht namentlich genannt werden will, sagt sogar, "ein solches Tempo habe ich noch nie erlebt in einer Verwaltung". Ein anderer erklärt, Regierung und Ministerium "bewegen sich offenkundig an der Grenze des rechtsstaatlichen Verhaltens". Die Landtagsopposition spricht von einer rein politischen Entscheidung ohne fachliche Grundlage.

  • Staatsforsten erklären Pläne für Steigerwald“, BR vom 14.8.15; Das umstrittene Schutzgebiet "Hoher Buchener Wald" im Steigerwald ist aufgehoben. Schutzlos soll er aber nicht sein, versichern die Bayerischen Staatsforsten. Ihre Pläne für das ehemalige Schutzgebiet haben sie nun vorgestellt.
  • Der „Hohe Buchene Wald“ ist kein Schutzgebiet mehr“, FT vom 13.8.15; In einer Pressemitteilung ließ die Regierung von Oberfranken gestern wissen, dass das Verfahren zur Aufhebung der Verordnung über den geschützten Landschaftsbestandteil „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ abgeschlossen sei. Das heißt, das strittige Waldgebiet, es handelt sich ausschließlich um Staatswald, ist damit kein Schutzgebiet mehr.

  •  „Steigerwald-Naturschutzgebiet wird aufgehoben“, MP mit Kommentaren vom 12.8.15; Nach der Aufhebung der Verordnung durch die Regierung von Oberfranken wird das 775 Hektar große Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ nun die Gerichte beschäftigten. Opposition und Naturschützer sind ob dieser Entscheidung, für die das Umweltministerium den Weg frei gemacht hatte, „auf 180“.
  • Steigerwald künftig kein Schutzgebiet mehr“, FT vom 12.8.15; Seit Jahren tobt ein Streit um einen möglichen Nationalpark im Steigerwald. Naturschützer haben nun eine Niederlage hinnehmen müssen - die oberfränkische Regierung kappt ein großes Schutzgebiet.

  • Steigerwaldzentrum erhält ÖPNV-Anschluss“, MP vom 11.8.15;
    Das ist eine erfreuliche Nachricht: der Landkreis Schweinfurt führt zwei neue Freizeitlinien zur Anbindung des Steigerwald-Zentrums in Handthal an den ÖPNV (Öffentlichen Personennahverkehr) ein. Ab sofort werden die bestehende Freizeitlinie 990 des VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) sowie die Buslinie 8160 Schweinfurt-Gerolzhofen des Verkehrsunternehmens Harry Metz an den Wochenenden bis nach Handthal weitergeführt. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamtes hervor.
  • Petersen freut sich über Veto zum „Hohen Buchenen Wald“, MP vom 9.8.15; Die SPD-Landtagsabgeordnete Kathi Petersen (Schweinfurt) begrüßt den Einspruch, den der Naturschutzbeirat der Regierung von Oberfranken gegen die Aufhebung des Schutzstatus für das 775 Hektar große Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ eingelegt hat. Dies zeige, dass die Fachleute die Einzigartigkeit und Schutzwürdigkeit von Flora und Fauna im Steigerwald anerkennen würden, heißt es in der Pressemitteilung.
  • Steigerwald: Grüne begrüßen Veto des Naturschutzbeirats; Pressemitteilung Grüne vom 7.8.15, auch über den Ausflug in den Steigerwald

     
  • Steigerwald: Umweltministerin ist am Zug“, MP vom 7.8.15; Im verfahrenen Streit um die Frage, wie viel Schutz die alten Buchenwälder im Steigerwald bedürfen, will keine Ruhe einkehren. Nach dem Veto des Naturschutzbeirats der Bezirksregierung von Oberfranken gegen die auf Druck der Staatsregierung betriebene Aufhebung des Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ liegt der Ball jetzt wieder im Feld des bayerischen Umweltministeriums. Eine undankbare Aufgabe für Ministerin Ulrike Scharf. Egal wie die „Weisung“ ausfällt, der schwarze Peter wird ihr so oder so bleiben.

  • „Die Zahl der Tierarten in Buchenwäldern wird auf bis zu 10.000 Arten geschätzt. Aufgrund seiner Bedeutung für viele, teilweise vom Aussterben bedrohte Arten wurde der Buchenwald bereits 1995 zum Biotop des Jahres gewählt.“ http://weltnaturerbe-buchenwaelder.de/de/wissenswertes-ueber-buchenwaelder.html
    Es gibt Unterschiede zwischen einem Vogel im Käfig und einem Wildvogel.
    Sollen 100 % Wald „Gehegewald“ sein oder entlassen wir 5 % in die Freiheit?
    Ein Nationalpark ist so etwas wie eine kleine Fläche Freilauf für den Wald.
    Einen Nationalpark auszuweisen hat nicht nur etwas zu tun mit dem Erhalt von Arten und natürlichen Prozessen, sondern auch mit Respekt vor wilder Natur.

  • Ministerin Scharf in der Zwickmühle“, FT vom 6.8.15;  42 Institutionen und Personen haben sich bei der Regierung für die Beibehaltung des Schutzgebiets „Hoher Buchener Wald“ ausgesprochen, zehn dagegen. Und auch der Naturschutzbeirat blockiert. Dennoch könnten die Tage des Waldreservats bald gezählt sein.
  • „Stolz auf Nationalpark“, Leserbrief FT vom 6.8.15
    Zur Diskussion um das Thema „Steigerwald“Den „Pfad der Artenvielfalt“ finde ich ein ebenso rührseliges wie irreführendes Ding, wenn er dazu führt, dass Menschen der Region einen Nationalpark für unnötig halten.
  • Touristen wollen dicke, uralte Buchen sehen“, Leserbrief FT vom 6.8.15
    Zum Artikel über den Spatenstich für den Baumwipfelpfad bei Ebrach im FT vom 7. Juli 2015Die Kosten für den Baumwipfelpfad liegen nun bei acht Millionen Euro. Da bleibt zu hoffen, dass die Regierung auch endlich Gelder für den Erhalt der Buchenwälder des Nordsteigerwalds investiert.

  • Scharfs Zwickmühle“, SZ vom 4.8.15; In dem verfahrenen Streit um den Naturschutz im Steigerwald kommt neuer Ärger auf Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) zu. Denn nach Lage der Dinge wird es doch sie sein, die die Annullierung des von Teilen der örtlichen Bevölkerung bekämpften Schutzgebietes "Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst" durchsetzen muss. Dabei hatten Staatsregierung und Landtags-CSU erst im Frühjahr das Naturschutzgesetz geändert, damit dieser Fall nicht eintritt…
    Mit seinem Votum nimmt der Naturschutzbeirat der Regierung von Oberfranken Scharf in die Pflicht. Aber nicht nur das. Der Beirat, dem Vertreter aller möglicher Verbände und Wissenschaftler angehören, hat sie auch in eine Zwickmühle manövriert. Gesteht Scharf der Bezirksregierung zu, sich über das Veto hinwegzusetzen, ist sie die erste Umweltministerin in Bayern und weit darüber hinaus, die ein Naturschutzgebiet nur auf politischen Druck hin annulliert. Selbst unter Scharfs Fachleuten ist unumstritten, dass der Steigerwald nationalparkwürdig und der "Hohe Buchene Wald" schutzwürdig ist. Auf der anderen Seite kann Scharf Seehofers Versprechen nicht ignorieren. Wäre es nach dem Ministerpräsidenten gegangen, hätte das Schutzgebiet schon bis Februar 2015 abgewickelt werden sollen. Zumindest hatte er das ursprünglich so verkündet.
  • Ein Akt politischer Willkür“; MP vom 4.8.15; Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald kritisiert in seiner Stellungnahme zum Aufhebungsverfahren des Waldschutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ das geplante Vorhaben „als rein politisch motivierte Vorgehensweise“ aufs Schärfste. In den Augen von Vorstandsmitglied Benedikt Schmitt (Geusfeld) wurde damit die letzte Chance für eine Bewerbung der Buchenwälder als Unesco-Welterbe fährlässig zunichte gemacht.
  • Trittsteinmodell als Erfolgsschlager“, MP vom 2.8.15; Spätestens seit der erstmals 2007 aufgeflammten Diskussion um die Ausweisung von 11000 der insgesamt 17000 Hektar Staatswald im Nördlichen Steigerwald hat sich das mit „Schutz trotzt Nutzung“ überschriebene Naturschutzkonzept des Forstbetriebs Ebrach der Bayerischen Staatsforsten zu einem regelrechten „Exportschlager“ gemausert.
  • „BN befürchtet das Ende der dicken Buchen“, MP vom 3.8.15; Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) hat in einer umfangreichen Stellungnahme das Verfahren zur geplanten Aufhebung des Waldschutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ scharf kritisiert. „Die beabsichtigte Auflösung ist weder rechtlich noch naturschutzfachlich zu begründen“, wird Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN, in der Pressemitteilung zitiert.

 Juli

  • „Diskussion Ende Oktober“, MP 30.7.15; In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Sulzheim ging es um die von der Gemeinde geplante Podiumsdiskussion zum Thema Nationalpark oder Naturpark Steigerwald. Diese soll entweder am Freitag, 23. Oktober, stattfinden, oder eine Woche später am 30. Oktober. Diskutiert wird in der DJK-Halle in Alitzheim. Die Fürsprecher der jeweiligen Positionen sowie der Moderator sind noch zu organisieren. Die Veranstaltung soll die Bürger über die Diskussion in der Region aufklären und das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten.
  • „Frieden im Steigerwald?“, MP vom 27.7.15; Zwischenruf eines Naturschutzrechtlers und eines Forstpolitikwissenschaftlers vor der im Herbst geplanten Regionalkonferenz über eine Welterbe-Bewerbung. Es ist der Versuch, von außen Bewegung in die verfahrene Angelegenheit im Steigerwald zu bringen, sagt Jochen Schumacher vom Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen gegenüber dieser Zeitung. Aus eigenem Antrieb haben sich er und Klaus Pukall, seines Zeichens Forstpolitikwissenschaftler an der Technischen Universität München, zusammengetan, um sich Gedanken über den Schutz des Steigerwaldes zu machen.
  • „Nationalpark bringt Vorteile“ , MP vom 23.7.15; Seit langem tobt im Steigerwald die hitzige Auseinandersetzung über die mögliche Schaffung eines Nationalparks. Am Montag kam nun mit der Bundestagsabgeordneten und ehemaligen nordrhein-westfälischen Landesministerin Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen) eine Unterstützerin des Projekts zu Besuch in den Landkreis. Gemeinsam mit Vertretern aus der Region besuchte sie einige Orte im Wald.
    Hier finden Sie Fotos: http://www.verein-nationalpark-nordsteigerwald.de/
  • „Ebrach will auch Gäste abbekommen“, FT vom 23.7.15; Der Bau des Baumwipfelpfades oberhalb von Ebrach läuft auf Hochtouren. Darauf, dass die politische Gemeinde keine Chancen verpasst, das Vorhaben touristisch für sich zu nutzen, drängt der Marktgemeinderat. Dem geht es vor allem um professionelles Marketing, weshalb man gerne eine Fachkraft engagieren würde; am besten im Verbund mit weiteren Gemeinden, die vom neuen Pfad profitieren. Kooperation war denn auch das große Stichwort in der von Erstem Bürgermeister Max-Dieter Schneider (SPD) geleiteten Sitzung.
  • Beitrag in dieser Unkraut-Sendung zum Steigerwald „Schutzgebiet als politischer Krimi-Schauplatz“: sehenswert, 5 min! 
    „Nationalpark als Herz einer Region“, MP vom 20.7.15; Viele interessierte Teilnehmer aus dem Steigerwald bestaunten bei einer Tagesexkursion des Bund Naturschutz (BN) in den thüringischen Nationalpark Hainich die mächtigen Buchen und Eschen der Weltnaturerbestätte. Dabei ging es auf schmalen Pfaden quer durch den Urwald: im Hainich gibt es kein Wegegebot.
  • „Die Stärken des Steigerwalds“, MP vom 17.7.15; Vor dem Hintergrund der Diskussion um einen Nationalpark bezogen die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung Stellung zum Verhältnis von Schutz und Nutzen im Steigerwald. Einstimmig beschlossen sie eine Resolution unter dem Titel „Nachhaltigkeitsregion Steigerwald – Zukunft für unsere Heimat“. Die Räte sprachen sich gegenüber der Errichtung eines Nationalparks ebenso ablehnend aus, wie gegenüber einer rücksichtslosen Waldbewirtschaftung.
  • „Knetzgaus Kleinodien“, MP vom 17.7.15;  Im Rahmen einer sogenannten „Landschaftswerkstatt“ hat Thomas Büttner vom Büro für Heimat und Kulturlandschaftspflege im Rats- und Kultursaal der Gemeinde Knetzgau über die Zielstellung des Projektes „Kulturlandschaftsinventarisation Nördlicher Steigerwald“ berichtet. Das Büro Büttner arbeitet im Auftrag des Bayerischen Forstministeriums, um die Erfassung
  • „Für Aufhebung des Schutzgebiets“, MP vom 16.7.15; Die Regierung von Oberfranken plant eine Verordnung zu erlassen, mit der der „Geschützte Landschaftsbestandteil Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach wieder aufgehoben wird. Im Vorfeld werden derzeit von der Regierung angrenzende Gemeinden um eine Stellungnahme gebeten. Nach dem Stadtrat von Gerolzhofen hat sich nun auch der Gemeinderat von Michelau für die Aufhebung des Schutzgebiets ausgesprochen.
  • „Unesco-Welterbe Hainich: Vorbild für den Steigerwald?“, Leserbrief MP vom 15.7.15; Zum Bericht „Als die Revolution den Staatswald erfasste“ (vom 15. Juli, Seite 25): Mit meinem Leserbrief möchte ich von einer Fahrt des Bund Naturschutz nach Thüringen berichten, in einer Gruppe von etwa 50 Personen wanderte ich einige Stunden lang durch den Nationalpark Hainich und durch das im Nationalpark gelegene Unesco-Welterbegebiet, 1500 Hektar seit 50 Jahren frei von wirtschaftlicher Nutzung gedeihender Buchenwald. In der Region Wartburgkreis Unstrut-Hainich pflegt man das nationale Naturerbe liebevoll und in der festen Überzeugung, dass der Nationalpark die Dinge zum Guten gewendet hat.
  • „Als die Revolution den Staatswald erfasste“, MP vom 14.7.15; Die große Forstreform von 2005 in Bayern hat die Forstämter-Landschaft kräftig verändert. Mit viel Lob bedachten Redner und Gäste jetzt den Forstbetrieb Ebrach der Bayerischen Staatsforsten anlässlich der Feier zum zehnjährigen Bestehen. Diese Unterstützung habe gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um die Errichtung eines Nationalparks im Nördlichen Steigerwald auf Ebracher Staatswaldgebiet sowohl seinen Mitarbeitern als auch ihm persönlich gut getan, so Forstbetriebleiter Ulrich Mergner gegenüber dieser Zeitung.
  • „Neues Leuchtturmprojekt: der Pfad der Artenvielfalt“, MP vom 14.7.15; Als großartige und hervorragend gelungene Einrichtung wurde der Pfad der Artenvielfalt gelobt, als jetzt die offizielle Eröffnung stattfand. „Es hat zugegeben etwas länger gedauert, aber das Ergebnis ist rund“, sagte Ulrich Mergner zufrieden. Der Leiter des Staatsforstbetriebs Ebrach war mit Rauhenebrachs Altbürgermeister Oskar Ebert vor zwei Jahren der Initiator des umweltpädagogischen Erlebnispfades. Die Staatsforsten finanzierten auch den Löwenanteil der 150 000 Euro Gesamtkosten. Förderer waren auch der Naturpark Steigerwald und die Gemeinde Rauhenebrach.
  • „Mehr Verkehr durch Meßmer-Tee?“, MP vom 14.7.15;  Für Oktober plant die Gemeinde Sulzheim eine Podiumsdiskussion zum Thema Nationalpark und Naturpark Steigerwald. Hintergrund ist, dass die Räte die Überzeugung vertreten, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde eine Aufklärung zu diesem Thema wünschen. Die Bürger informieren sollen sowohl Befürworter des Nationalparks als auch Befürworter des Naturparks. Angeregt wurde, dass ein neutraler Moderator, der mit der Materie vertraut ist, die Diskussion leitet.
  • „Tiefschlag für den Naturschutz „ MP vom 14.7.15; Dieser Artikel bezieht sich auf die Pressefahrt des BN Mitte Juni: Auf Druck der Staatsregierung strengt die Regierung von Oberfranken die Aufhebung des umstrittenen Waldschutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ bei Ebrach an. Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) kritisiert dieses Vorgehen als skandalös, vor allem weil die Auflösung rechtlich nicht begründet sei. Die Position des BN wurde jetzt auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Freundeskreis Nationalpark Steigerwald untermauert. Vorausgegangen war eine Pressefahrt in den Hohen Buchene Wald, um bei dieser Gelegenheit die hohe Schutzwürdigkeit und Schutznotwendigkeit sowie die rechtmäßige Ausweisung des knapp 800 Hektar großen Gebietes herauszustellen.
  • „Artenvielfalt wuchs aus Nutzung“; FT vom 11.7.15; bei Obersteinbach führt ein Rundkurs vor Augen, wie sich Tun und Lassen in der Forstwirtschat auswirken können. Der Stationen-Weg wurde gestern eingeweiht.
    Anmerkung: das Highlight des Pfades ist der Altbestand Kleinengelein.  Hier stehen noch ca. 4,5 Hektar eines vor 130 Jahren noch 36 Hektar großen Bestandes. Der Wald wurde so berühmt, weil er eben nicht mehr genutzt wird und die Buchen nicht gefällt sondern alt werden durften.
  • „Amt nun ein erfolgreicher Betrieb“, FT vom 11.7.15 ; mit der Forstreform von zehn Jahren weht ein andere Wind in den Staatswäldern. Ebrach zieht nach der ersten Dekade in neuer Struktur Bilanz und feiert…
    Anmerkung: die Forstreform ist kein Grund zum Feiern, sie führte zu zunehmender Technisierung, vermehrten Bodenschäden, Stellenabbau, Sterben der kleinen holzverarbeitenden Betriebe (die mit Globalem Markt und Großkunden nicht mithalten konnten) und einem fortschreitenden Raubbau an den Staatswäldern.
  • „Grüne im Steigerwald“, FT vom 10.7.15; Die Grünen im Kreis Haßberge bekommen hochrangigen Besuch: Die beiden Bundestagsabgeordneten Bärbel Höhn und Beate Walter-Rosenheimer kommen. Für Montag, 20.Juli, um 19.00 Uhr laden die Grünen zum Vortrag von Bärbel Höhn, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt und Naturschutz im Bundestag, zu dem Thema TTP in den kleinen Saal der Stadthalle Haßfurt ein. Zudem findet eine Führung in den Steigerwald statt. ..
  •  „Der Countdown für den Baumwipfelpfad läuft“, MP vom 7.7.15
    Der Weg aus dem Süden Bayerns in den Norden ist weit und der Verkehr zuweilen stark. Wie schon beim Spatenstich für das „Steigerwald-Zentrum – Nachhaltigkeit erleben“ in Handthal mussten sich so die Gäste nun am Montag beim feierlichen Spatenstich für den Baumwipfelpfad am Radstein bei Ebrach etwas bis zum Eintreffen von Bayerns Landwirtschafts- und Forstminister Helmut Brunner gedulden. Dies allerdings bei wiederum hochsommerlichen Temperaturen dann doch nicht so lange wie weiland im Herbst 2012 in Handthal.
  • „Spatenstich für den Baumwipfelpfad“, MP vom 6.7.15
    Mit dem feierlichen Spatenstich durch Bayerns Landwirtschafts- und Forstminister Helmut Brunner wurde am Montag die „heiße Phase“ beim Bau des Baumwipfelpfades Steigerwald auf dem Radsteinberg an der B 22 bei Ebrach (Lkr. Bamberg) eingeläutet.

Juni

  • "Kommt das Trittsteinkonzept für alle Staatswälder?", MP vom 29.6.15; Über zwei Tage erstreckte sich die Fortbildungsreihe „Naturerbe Buchenwälder“ in Ebrach. Der Bund Naturschutz (BN) und die deutsche Naturschutzakademie luden am Wochenende mit einer Exkursion und zahlreichen Vorträgen alle Waldinteressierten dazu ein, der Frage „Wie viel Schutz braucht und wie viel Nutzen verträgt der Wald“ nachzugehen. Die Veranstaltung mündete in einer Podiumsdiskussion mit Vertretern des bayerischen Landtags und des BN
  • "Normal ist das nicht", Leserbrief Atzmüller, FT vom 29.6.15 zum FT-Artikel „Klare Fronten beim Schutzgebiet“ vom 18. Juni 2015 Welche Sitten gelten in dieser Regierung? Wie weit hinter die Grenze zum Irrsinn sind wir hier geraten? Fragen Sie sich doch einmal:
  • "Er macht sie alle nass", FT vom 27.6.15; HOLZLAGERUNG  Philipp Reitz hat ein Problem. Er verarbeitet das ganze Jahr über Buche, aber diese Baumart wird nur in den Herbst- und Wintermonaten gefällt. Also muss der Wonfurter Unternehmer das Holz lagern, ohne dass es eindörrt. Mit Wasser hält er geschlagene Stämme frisch.
  • Kathi Petersen: „Potenzialanalyse für Nationalpark Steigerwald wäre wichtig gewesen“", inUNDum Schweinfurt vom 28.6.15; Mit einem Dringlichkeitsantrag setzte sich die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag dafür ein, dass eine Potenzialanalyse für einen Nationalpark Steigerwald erstellt und das Aufhebungsverfahren für das Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald im Ebracher Forst“ gestoppt wird. Dieses Ansinnen fand jedoch im zuständigen Umweltausschuss keine Zustimmung. Die CSU-Mehrheit wies den Antrag – unterstützt von den Freien Wählern – zurück.
  • "Wo bleibt die Machbarkeitsstudie für den Nationalpark?", MP Leserforum_Rebhahn_vom 25.6.15; Zur Berichterstattung über einen möglichen Nationalpark im Steigerwald:
    Wollen die Damen und Herren von der Staatsregierung nicht sehen, dass der Streit für einen Nationalpark (NP) im Nordsteigerwald immer heftiger wird? Wir wollen Lösungen, kein stures „Nein“.
  • Beispielhaft für Europa“, FT vom 25.6.15; Mit dem Trittsteinkonzept sollen kleine Biotope geschaffen und die Artenvielfalt im Wald besser geschützt werden. Gleichzeitig kann der Forstbetrieb weitergeführt werden, wie beim Besuch eines internationalen Teams klar wurde.
  • Landtag lehnt Machbarkeitsstudie ab, BR vom 25.06.2015
    CSU und Freie Wähler im Landtag haben eine Machbarkeitsstudie für einen Nationalpark Steigerwald abgelehnt. SPD und Grüne hatten im Umweltausschuss per Dringlichkeitsantrag eine solche Überprüfung gefordert.
  • "Die Spitzfindigen Argumente der CSU", Leserbrief FT vom 24.6.15 zum Artikel "Klare Fronten beim Schutzgebiet; Bei der Podiumsdiskussion am 15. Juni zum Waldschutz im nördlichen Steigerald wurden viele überzeugende Argumente für einen künftigen Nationapark vorgebracht, hingewisen sei zum Beispile auf die gewichtigen Beiträge des Herrn Dr. Weiger. Leider stehen die politisch Mächtigen in Bayern...

  • "Der Weg vom Pfad nach Ebrach", FT vom 22.6.15; Die Geschäftsleute überlegen, wie sie Besucher des künftigen Baumwipfelpfads in den Ort bringen können und hoffen dabei auf eine Kooperation mit dem Gastronomiepächter und der Pfadleitung.
  • "Welches Potenzial hat der Steigerwald?", MP vom 19.6.16; Die Opposition im Landtag lässt in Sachen Naturschutz im Steigerwald nicht locker: Die Grünen wollen kommende Woche erneut eine Machbarkeitsstudie für einen Nationalpark einfordern. Und die SPD verlangt vor einer Aufhebung des umstrittenen Steigerwald-Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald“ im Ebracher Forst eine „Potenzialanalyse“ zu allen denkbaren Zukunftsoptionen. Die nach der Verlagerung der Kompetenzen von der nun zuständigen Regierung von Oberfranken angekündigte Aufhebung sei „eine vorschnelle Reaktion“, finden die Sozialdemokraten. Denn diese habe „erhebliche Auswirkungen auf die Chancen der Region, in Zukunft den Status eines Weltnaturerbes oder eines Nationalparks zu erlangen“.
  • "Über die Vielfalt im Wald", FT vom 19.6.15; "Schützen und Nutzen im Wald" - unter diesem Motto stand der Waldtag im Steigerwald-Zentrum für Nachhaltigkeit im Handthal.
  • "Ebrachs Gemeinderat steht hinter Waldschutzgebiet", Pressemitteilung BN vom 19. Juni; BUND Naturschutz dankt Ebrachs Gemeinderat für Engagement
    Der Marktgemeinderat Ebrach hat mit deutlicher Mehrheit von 11:1 Stimmen für das Fortbestehen des Waldschutzgebietes Hoher Buchener Wald und damit gegen dessen Auflösung gestimmt. Der BUND Naturschutz dankt Ebrach und seinen Gemeinderäten für ihr Engagement zum Schutz der faszinierenden Buchenwälder rund um Ebrach. Landesvorsitzender Hubert Weiger zollt diesem Weitblick hohe Anerkennung: „Wir freuen uns, dass Ebrachs Bürgermeister Max-Dieter Schneider und die Gemeinderäte den Wert dieser einmaligen Buchenwälder erkennen und sich dafür einsetzen, dass das Waldgebiet wirkungsvoll geschützt wird. Dafür danken wir ihnen.“
  • „Nationales Naturerbe: Neue Wildnis für Deutschland“, Gemeinsame PM vom BMUB und BfN vom 18.6.15; 62 Gebiete in ganz Deutschland mit einer Gesamtfläche von 31.000 Hektar werden an die Natur zurückgegeben. Das beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages gestern. Bei den Liegenschaften handelt es sich um ehemalige Militärflächen, die dem Bund gehören. Sie sollen nicht privatisiert, sondern allein dem Naturschutz gewidmet werden.
    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Wir nutzen mit dieser Übertragung eine historische Chance: Viele Flächen, die einst Sperrgebiet waren, brauchen wir nicht mehr für militärische Zwecke. Wir haben das Glück, dass wir diese Flächen heute der Natur zurückgeben können. Wir wollen dieses Erbe der Natur für künftige Generationen bewahren."
  • Naturschutzrechtler rät zu Nationalpark“, BR vom 18.6.15; Ende Mai hat die Regierung von Oberfranken das Aufhebungsverfahren für das Schutzgebiet im Ebracher Forst eingeleitet. Der Tübinger Naturschutzrechtler Jochen Schumacher hält das für juristisch schwierig.
  • Klare Fronten beim Schutzgebiet“, FT vom 17.6.15; Soll der Steigerwald Nationalpark werden? Die umweltpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen haben diese Frage in Bamberg auf Einladung des BundNaturschutz emotional diskutiert.
    Im selben pdf auch:
    „Regierung mag keine klare Grenze des Schutzgebietes erkennen“, FT vom 17.6.15; Eine zentrale  Rolle in dem laufenden Verfahren zur Aufhebung des geschützten Landschaftsbestandteils „Der Hohe Buchene Wald“ spielt die Frage nach der Abgrenzbarkeit des Schutzgebietes. Eine solche erachtet die Regierung von Oberfranken für zwingend erforderlich, aber für nicht gegeben. Diese Meinung bleibt aber nicht unwidersprochen. Der Markt Ebrach wird in seiner Stellungnahme anführen, dass das Schutzgebiet sehr wohl klar begrenzt ist, betont Bürgermeister Max-Dieter Schneider (SPD). Ebrach verweist zudem darauf, dass die eigene Forderung nach mehr  Naturschutzgebieten seit Jahren unbearbeitet bei der Bezirksregierung liegt. Der Bund Naturschutz beruft sich auf ein Gutachten des  früheren Ebracher Forstdirektors Georg Sperber.
  • Seehofer zu Nationalpark:  „Bär bleibt in Bezirksspitze, FT Has vom 16.6.15; CSU- Bezirksparteitag in Bad Brückenau (Kreis Bad Kissingen): Bayerns Ministerpräsident sprach auch das Thema Steigerwald und die kontroverse Diskussion um einen Nationalpark dort an. Vielsagend und interpretierbar erklärte er: „Wenn es ein gutes Argument für den Steigerwald gibt, müssen wir die Kraft haben, diesen Argumenten der Bevölkerung zu folgen.“
  • "Ebracher Schutzgebiet schutzwürdig und notwendig", Pressemitteilung von BN und Freundeskreis Nationalpark Steigerwald vom 15.6.15. Naturschutzverbände fordern den Hohen Buchenen Wald zu erhalten; Auf einer Pressefahrt in den Geschützten Landschaftsbestandteil (GLB) „Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach verdeutlichte der BUND Naturschutz in Bayern (BN) zusammen mit dem Freundeskreis Nationalpark Steigerwald die große Schutzwürdigkeit und rechtmäßig Ausweisung des Schutzgebietes. „Wir halten es für einen skandalösen Angriff auf das Gemeinwohl, wenn korrekt ausgewiesene Schutzgebiete aus rein politischen Gründen wieder abgeschafft werden, ohne dass dies rechtlich begründet werden kann“, so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN.
  • Kurzgutachten von Dr. Georg Sperber zur Abgrenzung des GLB
  • Karte zur Abgrenzung des GLBs
  • Welterbe-Bewerbung in der Warteschleife „ BR vom 13.6.15; Der Freistaat Bayern legt sich nicht fest: Frühestens im Herbst soll entschieden werden, ob der Steigerwald als UNESCO-Welterbe vorgeschlagen wird. Das hat der Bayerische Rundfunk aus dem Umweltministerium erfahren.
  • „Das Abwägen von Schutz und Nutzung“, MP vom 9.6.15;  Zweitägige Veranstaltung über Buchenwälder; Thema in Ebrach: die Buchen des Steigerwalds; „Wie viel Schutz braucht und wie viel Nutzen verträgt der Wald?“ Das ist das Thema eines Seminars am Freitag und Samstag, 26. und 27. Juni, in Ebrach in der Tagungsreihe „Naturerbe Buchenwälder“.
  • Eine Rückkehr nach Handthal“, MP vom 8.6.15; Hat sich das Dorf in den vergangenen Jahren verändert? Vor fast zehn Jahren war Annina Arnold aus Handthal weggezogen. Jetzt kehrte sie als Mitarbeiterin der Main-Post in ihre ehemalige Heimat zurück. Sie fand zwischen magischem Punkt und Nachhaltigkeitszentrum viele Veränderungen, aber auch viel Vertrautes.
  • Rückwärts gewandt“, Leserbrief Schott zum Artikel „Kampf um die Buchen wird härter“, FT vom 8.6.15; Das ist also die CSU-Variante des „Aktionsjahres des Waldtnaturschutzes“ Naturschutzbehörden unter Druck setzen, Naturschutzgesetze zurechtstutzen und eines der bundesweit wertvollsten Schutzgebiete aufheben.
  • Einfach selbst informieren“, Leserbrief Oltsch zum Artikel „Kampf um die Buchen wird härter“, FT vom 8.6.15; Es gibt zwei heilige Kühe in Bayern: 1. Die Staatsregierung hat immer Recht. 2. Kritik am Handeln der Bayerischen Staatsforsten findet nicht statt.
  • „Baumwipfelpfad wird ihr Werk“, FT vom 6.6.15; Für das Großprojekt hat Miriam Langenbucher die anstehende Verbeamtung aufgegeben, weil sie fest vom Erfolg des Vorhabens überzeugt ist und sich darauf freut, als Leiterin von Anfang an mitwirkten zu können.
  • „SPD: fadenscheinig“, FT vom 2.6.15; Die geplante Aufhebung des Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ durch die Regierung von Oberfranken stößt bei der SPD-Kreistagsfraktion Bamberg auf Unverständnis. Die Begründung, dass bei dem geschützten Gebiet das Merkmal der Abgrenzbarkeit als Einzelobjekt nicht vorliegen würde, kritisiert der Ebracher SPD-Kreisrat Max-Dieter Schneider als „fadenscheinig und völlig unzutreffend“…. Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt nachdrücklich den breiten Widerstand, der sich gegen die Aufhebungspläne der Regierung von Oberfranken bildet.

Mai

  • "Die Agrarlobby im Landtag ist stark", Bayerische Staatszeitung vom 29.5.15; Der oberfränkische Bezirkstagspräsident Günther Denzler (CSU) rechtfertigt seine Entscheidung, im Steigerwald ein Naturschutzgebiet auszuweisen. „Das letzte Wort ist in dieser Angelegenheit sicher noch nicht gesprochen. Die Staatsregierung hat nach der eigens vorgenommenen Änderung der Zuständigkeit durch den Landtag nun die Regierung von Oberfranken angewiesen, den Geschützten Landschaftsbestandteil wieder aufzuheben. Dies geht nur in einem förmlichen Verfahren, denn die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Bamberg hat diese Verordnung nach reichlicher Überlegung erlassen.“
  • „Wie schutzwürdig ist der Buchenwald?“, MP vom 29.5.15; Ansichten zur Aufhebung des geschützten Landschaftsbestandteils bei Ebrach; Hubert Weiger, BN-Landesvorsitzender, sagt dazu: „Die Aufhebung der Verordnung wäre ein verhängnisvoller Präzedenzfall, weil sie fachlich in keiner Weise gerechtfertigt ist. Deshalb werden wir alle uns möglichen Rechtsmittel dagegen einlegen und notfalls durch alle Instanzen bis zum Bundesverwaltungsgericht dagegen klagen.“ Der BN hält das Gebiet bei Ebrach für absolut schutzwürdig, weil darin etwa 3000 alte Starkbuchen stehen. Hier widerspricht Ulrich Mergner, Leiter des Forstbetriebs Ebrach. Bei dem Schutzgebiet handele es sich um einen ganz normalen Wald, wie er überall im Steigerwald zu finden sei. Das werde jeder nicht politisch urteilende Waldexperte bestätigen. Die vom BN ins Feld geführten Buchen mit mehr als 140 Jahren seien nicht alt. Wirklich alte Buchen könnten es auf 300 bis 350 Jahre bringen. Auch ohne Schutzgebiet werde der Forstbetrieb den Buchenwaldcharakter erhalten und die ökologische Wertigkeit steigern.
    …Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald kritisiert natürlich das Vorgehen der Regierung von Oberfranken.
    …Die SPD-Landtagsfraktion hat eine Machbarkeitsstudie für den nördlichen Steigerwald angeregt und verlangt über die unterfränkische Abgeordnete Kathi Petersen aus Schweinfurt ein Moratorium, bis alle Fakten geklärt sind.
    …Gerhard Eck, Staatssekretär im Innenministerium und Vorsitzender das Anti-Nationalparkvereins „Unser Steigerwald“, fasst sich auf Anfrage kurz. „Die Aufhebung des Schutzgebiets ist längst überfällig. Es kann keinen Zweifel an seiner Unrechtmäßigkeit geben und wenn doch, dann muss auch dieser Zweifel ausgeräumt werden.“
    …Volker Conrad wäre allerdings einen klare Gerichtsentscheidung gegen das Schutzgebiet lieber als eine Aufhebung durch eine Regierung. Denn dann müsste sich endlich auch einmal der BN daran halten.
    …Für das unterfränkische Landtagsmitglied Hans Jürgen Fahn (Freie Wähler) ist die Entscheidung der oberfränkischen Regierung absolut richtig. Sie bestätige die Position der Freien Wähler gegen einen Nationalpark Steigerwald.
  •  „SPD-Landtagsfraktion kritisiert geplanten Entzug des Schutzes des „Hohen Buchenen Walds““, Pressemitteilung SPD Landtagsfraktion vom 28.5.15;  Abgeordnete Petersen und Biedefeld verlangen Moratorium für den Steigerwald; Die SPD-Landtagsfraktion kritisiert die von der Regierung von Oberfranken geplante Rücknahmeder Ausweisung des Schutzgebiets "Hoher Buchener Wald" im Steigerwald. Die unterfränkische Abgeordnete Kathi Petersen aus Schweinfurt verlangt ein Moratorium bis alle Fakten geklärtsind: „Dafür haben wir eine Machbarkeitsstudie beantragt. Der 'Hohe Buchene Wald' ist einderart einzigartiges und schützenswertes Naturdenkmal, dass jetzt nicht schnell, schnell neueFakten geschaffen werden dürfen. Es gibt keinen Zeitdruck.“
  • „Das Aufhebungsverfahren steht auf wackeligen Beinen“ , FT vom 28.5.15; „Die Aufhebung der Verordnung wäre ein verhängnisvoller Präzedenzfall, weil sie fachliche in keiner Weise gerechtfertigt ist“, warnt der BN-Vorsitzende Hubert Weiger…Auch der Verein Nationalpark Nordsteigerwald kritisiert die Ankündigung, das Schutzgebiet wieder abschaffen zu wollen. Der Verein wendet sich darum in einem offenen Brief an die Bundesumweltministerin.
  • „Steigerwald Verfluchte Buchen“, SZ vom 27.5.15; Wenn es um das Naturschutzrecht geht, zählt Jochen Schumacher zu den führenden Experten. Der 56-jährige Jurist ist Chef des Instituts für Naturschutz und Naturschutzrecht in Tübingen und Mitherausgeber der Fachzeitschrift Natur und Recht. Und er ist Mitverfasser des Standardkommentars zum Bundesnaturschutzgesetz. Jetzt wirkt Schumacher ein wenig ratlos. "So ein Fall ist mir noch nicht unterkommen", sagt er. "Er ist einzigartig in der Geschichte des Naturschutzes." ….BN-Chef Weiger spricht von "einem einzigartigen Kniefall gegenüber den Nationalparkgegnern". Der Freistaat verspiele seine "Glaubwürdigkeit im Naturschutz". Auch der Vogelschutzbund LBV wird sich der Abwicklung widersetzen. "Der Schutz des Steigerwalds hat für uns zentrale Bedeutung", sagt LBV-Chef Norbert Schäffer. Ex-Landrat Denzler prophezeit der Staatsregierung derweil ein "klägliches Scheitern" der Abwicklung. Er habe seinerzeit einzig "seine Verantwortung für den Naturschutz ernst genommen und juristisch einwandfrei gearbeitet". Viele Experten teilen diese Einschätzung.
  • Schutzgebiet im Steigerwald soll rechtswidrig sein“, Die Zeit vom 27.5.15; In dem Streit um einen Nationalpark im Steigerwald haben die Befürworter einen Rückschlag hinnehmen müssen. Ein Schutzgebiet soll wieder aufgehoben werden. Dagegen wollen die Naturschützer klagen.
  • BN kündigt Klage gegen Aufhebung des Ebracher Schutzgebiets an“, Pressemitteilung des BN vom 27.5.15; Zur beabsichtigten Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils „Hoher Buchener Wald“ durch die Regierung von Oberfranken nimmt der BUND Naturschutz in Bayern (BN) wie folgt Stellung: Der BN kritisiert, dass die Staatsregierung die Regierung von Oberfranken angewiesen hat, das Schutzgebiet aufzuheben. Nachdem die Staatsregierung mit allerhand Tricks versucht hat, das Schutzgebiet auszuhebeln, war im Landtag extra dafür das Naturschutzgesetz geändert worden.
  • In Rumänien gingen gerade  Tausende von Bürgern auf die Straße und demonstrierten gegen die Ausbeutung und Zerstörung ihrer Urwälder und die Einflussnahme der Holzindustrie auf das neue Forstgesetz. Ganz aktuell wurde dort ein Forstgesetz erlassen, das alle restlichen Urwälder unter Schutz stellt.
  • Aufhebung des Steigerwald-Schutzgebiets "nicht hinnehmbar", Nordbayern.de vom 27.5.15 Bund Naturschutz kündigt Klage an: EBRACH/BAMBERG - Der Bund Naturschutz (BN) will sich gegen die Aufhebung eines großen Schutzgebiets im Steigerwald zur Wehr setzen. BN-Chef Hubert Weiger kündigte eine Klage an, sollte die Regierung von Oberfranken tatsächlich das knapp 800 Hektar große Naturschutzgebiet bei Ebrach (Landkreis Bamberg) zu Fall bringen. 
  •  „Run auf das Steigerwald-Zentrum“, InFranken.de vom 27.5.15; Seht gut besucht war die 3. Mitgliederveranstaltung des Trägervereins „Steigerwald-Zentrum – Nachhaltigkeit erleben“ im Steigerwald-Zentrum in Handthal.
  • „Aus für Naturschutzgebiet“, SZ vom 26.5.15
    „Steigerwald: Oberfranken will Schutzgebiet aufheben“ MP vom 26.5.15; Steigerwald: Aufhebungsverfahren eingeleitet; Das 800 Hektar große Naturschutzgebiet "Hoher Buchener Wald" im Steigerwald ist nach Auffassung der Regierung von Oberfranken rechtswidrig. Deshalb sei ein Aufhebungsverfahren eingeleitet worden, sagte ein Sprecher der Regierung am Dienstag in Bayreuth.
  • Nationalpark als Perspektive mit Potenzial?“, MP vom 26.5.15; Hubert Weiger zeigte in Untersteinbach die Vorteile des Nationalparkes im Steigerwald…Der Steigerwald biete als Nationalpark Einkommensmöglichkeiten. Weiger: „Wir wollen ja keinen Massentourismus, sondern Qualitätstourismus. Wir haben hier die Möglichkeit, etwas Besonderes zu schaffen.“
  • „Leser-Forum, Atzmüller: Besserwisser und Sturschädel“, MP vom 25.5.15; Zu dem Artikel „Ab August soll Klage eingereicht werden“ (vom 12. Mai) hat unsere Redaktion folgender Leserbrief erreicht: Es kommt viel in Bewegung in den Streit um das richtige Konzept für den kleinen Zipfel des nördlichen Steigerwaldes. Das Vorschlagsgebiet für den ganzen Nationalpark Nordsteigerwald ist auf Karten von Bayern kaum zu erkennen und sogar als Teil des Naturparkes Steigerwald immer noch nicht mehr als ein kleiner Fliegenfleck für große Politiker. Der Anteil am bayerischen Staatsforst betrüge für einen ganzen Nationalpark nur 1,4 Prozent, der „Hohe Buchener Wald“ gar weniger als 0,1 Prozent. Wenn man sich also darum streitet, dann geht?s mächtig ums Prinzip, nicht um Fakten. Fakten für 0,1 Prozent ließen sich allemal regeln.
  • „Bund Naturschutz setzt auf Zeit“, FT vom 23.5.15; Landesvorsitzender Hubert Weiger unterstrich bei seinem Besuch in Untersteinbach, dass seine Organisation an der Forderung nach einem Nationalpark am Steigerwald festhält. Trotz des seit acht Jahren andauernden Konflikts ist er zuversichtlich, dass sich die Bedenken zerstreuen werden.
  • Rückegassen schützen den Boden“, MP vom 21.5.15, Mit der Försterin unterwegs im Revier Hundelshausen;  Waldbegehung: Wie wird der Wald gepflegt? Försterin Petra Diener erklärt es….
    „Moderne Technik ist heute Standard in der Forstwirtschaft. Aber wir erschließen den Wald nicht für den Harvester. Der wahre Grund für die systematische Erschließung mit Rückegassen ist der Bodenschutz. Früher wurde auch schon mit Maschinen das Holz gerückt – aber der Waldboden wurde kreuz und quer befahren und beschädigt. Die Befahrung konzentrieren wir heute auf den Rückegassen. So schonen wir den größten Teil der Waldfläche“, erklärt Petra Diener.
  • BN ehrt Förster und Waldschützer Dietmar Gross - Hohe Auszeichnung für Forstmann aus Landkreis Lichtenfels“, Pressemitteilung des BN vom 20.5.5; Im Rahmen der traditionellen „Alte Bäume“-Tagung bei Lichtenfels ehrte der Bund Naturschutz in Bayern (BN) den Forstmann Dietmar Gross. Gross war lange Jahre Leiter des vormaligen Forstamtes Lichtenfels und lebt heute überwiegend in Siebenbürgen/Rumänien, wo er sich vor allem für den Schutz der Urwälder engagiert. Er erhält diese Auszeichnung für seine Verdienste für die naturgemäße Waldwirtschaft und für eine waldfreundliche Jagd. Außerdem wird er für sein großes Engagement beim Schutz alter Bäume und Wälder auch auf internationaler Ebene geehrt. Gross ist der 29. Preisträger der 1977 vom BN gestifteten Karl Gayer-Medaille. Im Rahmen der Tagung stellten Peter Hagemann, Leiter des Forstbetriebs Rothenkirchen und Oliver Kröner, Leiter des Bereichs Forsten am AELF Coburg lokale Initiativen zum Schutz alter Bäume vor. Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN warb für ein ausgewogenes Nebeneinander von naturnahen Wirtschaftswäldern und Naturwäldern.
  • Ab August soll Klage eingereicht werden „, MP vom 11.5.15; Aufhebung des Schutzgebiets „Hoher Buchener Wald“ dauert Mitgliedern trotz Gesetzesänderung zu lange
    Die Änderung der Zuständigkeit für Geschützte Landschaftsbestandteile war das zentrale Thema auf der Jahresversammlung des Vereins „Unser Steigerwald“ in Gerolzhofen. Der Vorsitzende Gerhard Eck, Staatssekretär im Innenministerium, bezeichnete die im Schnelldurchgang durchgepeitschte Gesetzesänderung am Freitag in der gut besuchten Stadthalle als „Etappensieg“. Eines der erklärten Ziele des Vereins ist bekanntlich die Aufhebung des Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“.
  • Klagefrist ist längst vorbei“, MP vom 15.5.15 geo-net zu Aktion von „Unser Steigerwald“
    Für die Stadtratsfraktion von geo-net ist es „beinahe unglaublich, mit welchem Fanatismus und Eifer die Anführer des Vereins ,Unser Steigerwald' ihren Kampf gegen Waldschutzgebiete und Nationalpark im Steigerwald führen.“ Das schreiben die drei Fraktionsmitglieder Thomas Vizl, Birgid Röder und Toni Niedermeier in einer Stellungnahme zum Artikel „Ab August soll Klage eingereicht werden“ in der Print-Ausgabe der Main-Post vom 11. Mai.
    Die Bürger und ihre Probleme ausgeklammert „Unser Steigerwald“: Alibiveranstaltung der SPD
    Zur Informationsfahrt der SPD- Landtagsfraktion in den Steigerwald (die Main-Post berichtete am 2. Mai) nimmt der Verein „Unser Steigerwald“ Stellung. Aus Sicht des Vereins diente die Veranstaltung wohl eher dazu, die bereits vorher festgelegte Linie in Richtung Nationalpark Steigerwald zu verkünden.
  • Keine „Lex Steigerwald“!, FT vom 11.5.15;  Versammlung  Der Verein „Mein Steigerwald“ ist der festen Überzeugung, dass Naturschutz und Waldwirtschaft sich nicht gegenseitig ausschließen. Haßfurt/Gerolzhofen - 3800 Einzelmitglieder sowie 58 Kommunen, Verbände und Organisationen gehören dem Verein „Unser Steigerwald“ an. Über 200 davon füllten die Stadthalle Gerolzhofen zur Hauptversammlung. Die Vorsitzenden Gerhard Eck, Oskar Ebert und Heinrich Thaler informierten die Mitglieder über die Aktivitäten des Vereins und seine Mitarbeit im „Netzwerk Steigerwald“. Natürlich ging es auch um die Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes und das Ziel Weltkulturerbe.
  • „Stadt klagt nicht gegen Buchen-Schutzgebiet“, MP vom 6.5.15; Er habe nicht von Ermächtigung durch den Stadtrat Gebrauch gemacht, seitens der Stadt gegen das umstrittene Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ klagen zu können. Dies gab Bürgermeister Thorsten Wozniak in der Stadtratssitzung auf Anfrage von Thomas Vizl bekannt.
  • „Leserforum: Umweltministerin lobt Nationalparke“, MP vom 5.5.15 Zum Artikel „Macht die SPD die Machbarkeitsstudie möglich?“ vom 30. April: Vor Kurzem besuchte die Landtags-SPD den Steigerwald, um sich über die Diskussion um einen Nationalpark zu informieren. Obwohl die Sozialdemokraten einem Nationalpark im Steigerwald gewogen sind, fanden auch dessen Gegner Gehör. Es freut mich sehr, dass das Thema Nationalpark von der SPD so ernst genommen wird. An dieser Stelle sei deshalb der SPD-Landtagsabgeordneten aus Schweinfurt, Frau Kathi Petersen, ausdrücklich gedankt.
  • Bis in den Steigerwald geschaut“, FT vom 4.5.15; Starkbieranstich; Landwirtschaftsminister Brunner besuchte Wasmuthhausen und sprach sich von dort aus gegen einen Nationalpark aus. Landrat Wilhelm Schneider (CSU) verwies auf den Staatspreis, den die Gemeinde-Allianz-Hofheimer-Land bekam, vertreten durch den Vorsitzenden Bürgermeister Wolfgang Borst (CSU) und dankte Minister Brunner, weil er den hiesigen Bereich zur Leader-Region erklärte. Schneider versprach, mit Unterstützung der Staatsregierung, den Steigerwald als Weltkulturerbe ausweisen zu lassen…Landwirtschaftsminister Brunner versprach, weiterhin Unterstützung für den Steigerwald zu geben, den er als ein hochinteressantes und hervorragend entwickeltes Gebiet bezeichnete. Sollte nur ein Teil vom Steigerwald als Nationalpark herausgenommen werden, würde die Gefahr bestehen, dass der Rest dann noch intensiver bearbeitet würde, erklärte Minister Helmut Brunner.
  • Unterwegs auf dem Naturpfad“, FT vom 1.5.15; Es soll aus naturwissenschaftlicher Sicht selbst für Fachleute interessant werden auf dem geplanten Pfad der Artenvielfalt in Rauhenebrach. Wanderer oder Schulklassen werden hier richtig gefordert.
  • Scharf: Grüne Grenzen digital überschreiten Bayern und Tschechien entwickeln App für Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava“, Pressemitteilung Umweltministerium vom 30.5.15; …Der Nationalpark Bayerischer Wald stellte in der Saison 2013/2014 einen neuen Besucherrekord auf: Rund 1,3 Millionen Gäste besuchten innerhalb eines Jahres den Nationalpark. Das ergab eine sozioökonomische Studie der Universität für Bodenkultur in Wien. Sie belegt die große Bedeutung des Nationalparks für Naturschutz, regionale Wirtschaftsentwicklung und sanften Tourismus. Die Forscher fanden heraus, dass für rund 60 Prozent der Besucher des Bayerischen Walds der Status als Nationalpark eine große Rolle für den Besuch des Gebietes spielt. Die Anzahl von Besuchereinrichtungen und Wanderwegen im Nationalpark wurde von über 90 Prozent als ideal bewertet. Auf die Frage, was den Besuchern besonders gut im Nationalpark gefällt, wurden am häufigsten die unberührte Natur, Ruhe, Beschilderung sowie Wanderwege genannt. Weit über 90 Prozent der Befragten gaben an, dass der Status Nationalpark uneingeschränkte Erholungsmöglichkeiten bietet. "Bayern lebt von seinen liebenswerten Landschaften. Wir wollen deshalb den sanften Tourismus stärken. So können die Menschen in den Regionen direkt von den Naturschönheiten vor ihrer Haustüre profitieren", so Scharf.
  • „Macht die SPD die Machbarkeitsstudie möglich?“, MP vom 29.4.15; Drei Tage lang machten sich Vorstand und Umweltexperten der Landtagsfraktion ein Bild von der Lage im Steigerwald
    Der Steigerwald bietet nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion demnach „ein großartiges Potenzial für eine Verbindung von Naturschutz, Tourismus und in Teilbereichen auch der Forstwirtschaft“. Die SPD-Parlamentarier machten dabei keinen Hehl aus ihrer Sympathie für die Nationalparks-Idee. Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher dazu: „Die Schutzwürdigkeit gerade des einzigartigen
    Gebiets, Der Hohe Buchene Wald im Ebacher Forst‘ ist aus unserer Sicht unumstritten. Die darüber hinausgehende Frage der Einrichtung eines Nationalparks Steigerwald oder gar der Ausweisung als Weltkulturerbe sollte in einer Machbarkeitsstudie detailliert untersucht werden.“
    Dazu auch ein Link zur Webseite der SPD/ Rinderspacher: http://markus-rinderspacher.de/meldungen/spd-fraktion-steigerwald-bietet-potenzial-fuer-natur-und-tourismus/
  • SPD will Steigerwald-Studie“, FT vom 29.4.15; Ebrach/Sand - Der Steigerwald bietet nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion großartiges Potenzial für eine Verbindung von Naturschutz, Tourismus und in Teilbereichen auch Forstwirtschaft. Bei einer Rundreise durch die in den drei fränkischen Regierungsbezirken gelegene Region verschafften sich der Vorstand und die Umweltpolitiker der SPD-Fraktion einen persönlichen Eindruck von der Situation vor Ort und hörten sich die Argumente der Betroffenen an. Die SPD-Politiker trafen sich in Ebrach und nahmen in Sand an einem Gespräch teil…. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher sagte, wie aus einer Mitteilung der Partei hervorgeht: „Die Schutzwürdigkeit gerade des einzigartigen Gebiets ,Der Hohe Buchene Wald’ ist aus unserer Sicht unumstritten. Die darüber hinausgehende Frage der Einrichtung eines Nationalparks Steigerwald oder gar der Ausweisung als Weltkulturerbe sollte in einer Machbarkeitsstudie detailliert untersucht werden.“
  • „Weitblicke im Steigerwald“, FT vom 1.5.15; Kreis Haßberge - Das Netzwerk Steigerwald und der Tourismusverband Steigerwald präsentierten den gemeinsam entwickelten Flyer mit Übersichtskarte und ein Roll-up des Projekts „Weitblicke im Steigerwald“ bei der fünften Sitzung der Lenkungsgruppe im Bauermuseum von Frensdorf (Kreis Bamberg). Im Netzwerk ist auch der Landkreis Haßberge vertreten. Mit der Idee, die schönsten Aussichtspunkte im Steigerwald ausfindig zu machen und diese zu präsentieren, wurden Städte und Gemeinden im Steigerwald gebeten, ihre schönsten Aussichtspunkte einzureichen.

April

  • „Schneider ist angekommen“, FT vom 29.4.15, Seit einem Jahr hat der Landkreis Haßberge einen neuen Landrat. Der 56-jährige Wilhelm Schneider aus Maroldsweisach ist mittendrin in den vielen Aufgaben. Der CSU-Mann ist ein Teamplayer und setzt auf „gutes Miteinander“…Die Diskussion um den Steigerwald beschäftigt den Landrat. Zusammen mit seinen beiden Landratskollegen aus Bamberg und Schweinfurt will er versuchen, einen Welterbe-Titel für das Gebiet zu erreichen. ...Weltnaturerbe wird schwierig, weil damit ein Schutzgebiet erforderlich würde (das viele nicht wollen). Größere Chancen sieht er bei einem Weltkulturerbe, das ein solches Schutzgebiet nicht braucht. Momentan ist es noch zu früh, um Aussagen treffen zu können, ob alle Hürden dafür genommen werden können und das Ziel erreichbar ist. „Die Stufen sind sehr schwierig zu überspringen.“ Schneider setzt auch hier auf die Zusammenarbeit und die Kompromissbereitschaft mit allen Beteiligten. „Wir wollen einen Kompromiss versuchen.“ Ob’s am Ende klappt und ob alle damit zufrieden sind …

  • Fassen die ökologischen Trittsteine richtig Fuß im Steigerwald?“, MP vom 27.4.15; Symposium in Handthal; Zwei Tage lang gingen Wissenschaftler, Forstpraktiker, Naturschützer und Waldbesitzer im Steigerwaldzentrum der spannenden Frage nach, ob das Naturschutzkonzept des Forstbetriebs Ebrach in der Praxis greift. Die Exkursion und die Vorträge zeigten, wie viel Leben im Tot- und Biotopholz steckt und was uns vor allem die Käferarten lehren.

  • "Beirat für Zentrum in Handthal neu formiert“, MP vom 22.4.15; 22 000 Besucher im Steigerwaldzentrum sieben Monate nach der Eröffnung:
    Veränderungen gibt es aber im Beirat des Trägervereins. Auf eigenen Wunsch scheiden Albrecht zu Castell-Castell und Pater Christoph Gerhard aus dem Gremium aus…. Neue Beiratsmitglieder sind der Landtagsabgeordnete und gelernte Forstwirt Ludwig von Lerchenfeld aus Oberfranken, Pater Franziskus Büll aus Münsterschwarzach, Dr. Jürgen Bauer, Geschäftsführer des Clusters „Forst und Holz“, einer Initiative der Staatsregierung, die Firmen der Holzbranche mit Forschungseinrichtungen an einen Tisch bringen soll, sowie Walter Roth vom Landratsamt Schweinfurt. ..Der für die Naturschutzverbände vorgesehene Beiratsplatz blieb wieder frei, da der Bund Naturschutz eine Mitarbeit im Beirat bislang ablehnt.

  • „Käfer im Wald lassen sich austricksen“, MP vom 22.4.15;  Vielen Krabbeltier-Arten scheint es gleich zu sein, ob die Baumhöhle natürlich oder künstlich entstanden ist; Die Natur ausgetrickst: „Induktion von Baumhöhlen“ nennt sich ein auf sogenannten kleinen ökologischen Trittsteinflächen des Fortsbetriebs Ebrach mit Erfolg ausprobiertes wissenschaftliches Experiment. Hierzu waren größere Hohlräume in gesunde Buchen gesägt und gebohrt wurden, um insbesondere zu erfahren, ob überhaupt und wenn ja, welche Käferarten sich darin ansiedeln. Das Bild zeigt den Leiter des Forstbetriebs Ebrach, Ulrich Mergner, an einem der hierfür ausgesuchten Bäume.

März

  • „Der Landtag will das Schutzgebiet fällen“, FT vom 27.3.15; Der Landtag verabschiedet ein Gesetz, das der Rückabwicklung des umstrittenen Schutzgebietes „Hoher Buchener Wald“ den Weg ebnen soll. Doch es spricht viel dafür, dass der Streit am Ende vor den Gerichten landet.
  • „Geändertes Naturschutzgesetz - Landtag verabschiedet "Lex Steigerwald", SZ vom 26.3.15; Die Auseinandersetzung um den Steigerwald hat am Donnerstag erwartungsgemäß zu einer Änderung des Naturschutzgesetzes geführt. Mit den Stimmen der CSU-Mehrheit hat der Landtag beschlossen, dass für die Ausweisung größerer Naturschutzgebiete künftig die Bezirksregierungen zuständig sein sollen. Kommunen dürfen dann nur noch Flächen bis zu einer Größe von zehn Hektar als Schutzzonen festlegen. Auslöser für die Gesetzesänderung ist der Streit um das Schutzgebiet "Der Hohe Buchene Wald" im oberfränkischen Steigerwald.
  • Beschwerde der EU-Kommission: Deutschland hat zu wenig Naturschutzgebiete“, Spiegel online vom 25.3.15
  • Nationalpark, Ärzte und Kriegerdenkmal“, MP vom 25.3.15; Rauhenebrach: Bürger diskutierten Vergangenes und Künftiges. Das Thema Nationalpark war auch Gesprächsthema der Bürgerversammlung in Untersteinbach. Winfried Reinhart kritisierte die Mitgliedschaft der Gemeinde Rauhenebrach im Verein „Unser Steigerwald“ sowie die Tatsache, dass die Gemeindeanschrift gleichzeitig die Postanschrift des Vereins ist.
  • Seehofer mit Pro und Contra erwartet“, FT vom 23.3.15; Soll der Steigerwald Nationalpark werden? Am Rande des CSU-Parteitags demonstrieren Befürworter und Gegner.
  • Seehofer steht zu Rücknahme“, MP vom 23.3.15; Gegner des Nationalparks Steigerwald demonstrierten beim kleinen CSU-Parteitag in Bamberg. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) steht weiter zu der angekündigten Aufhebung des umstrittenen Steigerwald-Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald“ im Ebracher Forst. „Ich bin sehr für Naturschutz“, sagte er auf einem kleinen CSU-Parteitag in Bamberg: „Aber wir brauchen nicht für alles in unserem Leben Paragrafen. Und deshalb werden wir diese Verordnung zurücknehmen.“
  • „Naturschützer erfassen schützenswerten Baumbestand“, Link zu t-online
  • Link zur Seite des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald mit Fotos von der Demo vor dem kleinen CSU-Parteitag vom Samstag, 21. März
  • Link zum WWF - "Dicke Bäume im Steigerwald brauchen Schutz"
  • Link zum BUND Naturschutz in Bayern - "Dicke Bäume im Steigerwald brauchen Schutz"
  • „8000 Altbäume bald ohne Schutz?“, FT vom 20.3.15; Eine baumgenaue Kartierung bringt es an den Tag: Die Zahl wertvoller starker Buchen und Eichen im umstrittenen Schutzgebiet „Hoher BuchenerWald“ bei Ebrach ist weitaus größer als bisher bekannt.
    LINK zur Online-Abstimmung für FT-Leser
  • „Trittsteinkonzept ist nur ein Feigenblatt“, MP vom 20.3.15; Grüne Kreistagsfraktionen bringen Baumwipfelpfad mit einem Großschutzgebiet in Verbindung
  • „Nationalpark Steigerwald - SPD will Machbarkeitsstudie“, Landespresseportal vom 20.3.15;  Umweltsprecher von Brunn sieht nicht nur Umweltschutzaspekte, sondern auch positive wirtschaftliche Effekte für die gesamte Region
  •  "Dicke Bäume im Steigerwald brauchen Schutz", Pressemitteilung BN und WWF vom 20.3.15 BN und WWF kämpfen um dicke Bäume von nationaler Bedeutung;  
    Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz kritisierten der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der WWF Deutschland, dass die Staatsregierung und die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) das Waldschutzgebiet bei Ebrach zu Fall bringen wollen, um gezielt an alte Baumriesen die Kettensäge zu legen. Die aktuellen Ergebnisse eines Kartierprojektes belegen die nationale Bedeutung des Geschützten Landschaftsbestandteils. Seit etwa einem Jahr wurden in diesem Schutzgebiet dicke, alte Bäume mit GPS-Geräten erfasst. Dabei konnten bislang auf etwa einem Drittel des Schutzgebietes knapp 3.000 Starkbäume festgestellt werden, überwiegend dicke Buchen. „Die bayernweit herausragende Häufung großer, alter Buchen im Kerngebiet des diskutierten Nationalparks Steigerwald unterstreicht die sehr gute Eignung der dortigen Staatswälder für einen Nationalpark“, so Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz im WWF Deutschland. „Wir haben den gezielten Einschlag von Starkbäumen im Staatsforst im Steigerwald schon mehrfach dokumentiert und fordern die Staatsregierung auf, das Schutzgebiet zu erhalten, um damit die dicken und alten Bäume zu schützen“, so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN.
  • „Touristen in den Ort umleiten „, FT vom 18.3.15; Ebrach will die Chancen, die sich aus de  Baumwipfelpfad ergeben, optimal nutzen. Der Gemeinderat hat sich jetzt Gedanken gemacht, damit die 150 000 Besucher die Marktgemeinde nicht links liegen lassen.
  •  Steigerwald-Schutzgebiet vor Gericht“, MP vom 17.3.15; Bayerns Staatsforsten beschließen Klage gegen Unterschutzstellung
  • Streit über Naturschutz im Steigerwald - Der Staat klagt gegen sich selbst“; SZ vom 16.3.15;  Der Streit um den Naturschutz im fränkischen Steigerwald wird zu einem Fall für die Gerichte. Nach Informationen der SZ hat der Aufsichtsrat der Bayerischen Staatsforsten entschieden, Klage gegen das Schutzgebiet "Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst" einzulegen, das der Bamberger Ex-Landrat Günther Denzler (CSU) ausgewiesen hat. Der Beschluss ist einzigartig. Denn damit klagt der Freistaat quasi gegen sich selbst. Die Staatsforsten sind als Unternehmen ein Teil des Staates, das Landratsamt Bamberg, dessen Chef Denzler war, ist es in seiner Funktion als untere Staatsbehörde auch. Experten wie Jochen Schumacher vom renommierten Institut für Naturschutz und Naturschutzrecht sprechen von einer "grotesken Situation".
  • „Drohende Verjährung ist Grund für Klage“, Mainpost vom 15.3.15; Ebert: Das juristische Vorgehen der Bayerischen Staatsforsten gegen den „Hohen Buchenen Wald“ wird unterschiedlich bewertet.
  • Vom Plenarsaal in den Wald“, MP vom 11.3.15; Abgeordnete der Freien Wähler informierten sich im Steigerwald“. Ortstermin mit Abgeordneten: Weil sich der Landtag, besonders der Umweltausschuss, intensiv mit dem Steigerwald befasst, nahm Abgeordneter Benno Zierer (Freie Wähler) aus Freising die Einladung seines Kollegen Hans-Jürgen Fahn an, sich vor Ort zu informieren. Ulrich Mergner erläuterte ihnen das Trittsteinkonzept der Staatsforsten.
  • Forstexperte wirbt für Nationalpark“, FT vom 7.3.15; Karl-Friedrich Sinner, der frühere Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald machte sich im Steigerwald für das umstrittene Modelll des Nationalparks stark.
  • Unterstützung für einen Nationalpark“, MP vom 5.3.15; Karl-Friedrich Sinner, ehemaliger Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, spricht sich für mehr Großschutzgebiete aus:
    Im Nationalpark bayerischer Wald seien von der Eröffnung um 1970 bis 2008 seien die Übernachtungszahlen um 96,9 Prozent gestiegen. Besuchern sei bei Umfragen vor allem die unbelassene Natur wichtig gewesen, so der Referent. 95 Prozent der Einheimischen hielten laut einer Umfrage den bayerischen Wald für eine sinnvolle Einrichtung.
  • Naturfeinde übernehmen die Waldgestaltung“, Leserbrief Weber im FT vom 5.3.15
  • So kehrt keine Ruhe ein im Steigerwald“, Leserbrief Rebhan, FT vom 5.3.15
  • Freie Wähler sind gegen Schutzzone“, FT Has vom 4.3.15; Die Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Fahn und Benno Zierer informierten sich im Steigerwald. Sie favorisieren das Trittsteinkonzept.
  • "Umfassender Naturschutz im Wald braucht Nationalparks", Pressemitteilung Freundeskreis Nationalpark Steigerwald vom 3.3.15
    Renommierter Forstmann und Waldschützer K.F. Sinner fordert mehr Nationalparks; Weit über 100 interessierte Bürger waren am Mittwoch, 25. Februar, nach Ebrach gekommen, um dem Vortrag eines der renommiertesten Forstleute Bayerns, Karl-Friedrich Sinner, zu lauschen. Sinner war lange als Forstmann aktiv und verwirklichte in vorbildlicher Weise auf tausenden von Hektaren den Waldumbau im Nürnberger Reichswald. Gegen Ende seines Berufslebens widmete er sich als Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald ganz dem Waldnaturschutz: sein eindringliches Fazit nach jahrzehntelanger Erfahrung mit Forstwirtschaft und Naturschutz im Wald: Nationalparks müssen den naturnahen Wirtschaftswald ergänzen, um einen umfassenden Schutz heimatlicher Wälder für unsere Kinder und Kindeskinder zu gewährleisten.
  • ILE: Erklärungen für den gemeinsamen Weg“, MP vom 3.3.15; Wer oder was ist die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE)? Und was macht sie? Diese Fragen stellen sich Menschen in der Region, wenn sie die etwas seltsam anmutende Buchstabenkombination lesen. Das soll sich jetzt ändern. „Wir wollen unsere zehn ILE-Gemeinden als Einheit bekannten machen“, sagt Sprecher Thomas Sechser, Bürgermeister von Oberaurach.  Symposium mit 40 engagierten Bürgern und vielen Ideen“
  • Ebracher Titelhoffnung: das einstige Kloster“, InFranken vom 2.3.15; Ebrach hätte gerne einen Welterbe-Titel. Hier finden Sie neben dem Hauptartikel auch Interviews zum Thema.
  • Substanziell wie Maulbronn?“; FT vom 2.3.15; Ebrach wäre gerne Weltkulturerbe. Wegen dieses Titels würde an Maulbronn andocken, dessen Titel auf den Grundlagen der Zisterzienser fußt. Die haben auch dem Markt Ebrach ihren Stempel aufgedrückt.

Februar

  • Alle ziehen an einem Strang“, FT vom 28.2.15; Die zehn südlichen Gemeinden im Kreis Haßberge haben sich unter dem Namen ILE zusammengeschlossen. Das Projekt soll nun auch unter den Bürgern bekannter gemacht werden. Nach einem passenden Namen wird gesucht.
  • „Aus dem Gemeinderat“, FT vom 27.2.15: Abordnung wird nach Clairvaux fahren/ Bald Hotspot am Ebracher Marktplatz/Fahrten sollen Aufschluss geben
  • Leserbrief: Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung“, FT vom 26.2.15 zum Artikel „Kippt der Hohe Buchene Wald“;  Dazu InFranken: Unsere Leserin Daniela Oltsch verfolgt die Diskussion um den Steigerwald schon längere Zeit. Sie sagt: Es geht in der Angelegenheit Steigerwald inzwischen nicht mehr allein um "Pro oder Contra Nationalpark", sondern um die Frage, inwieweit der Staat in die Rechte der kommunalen Selbstverwaltung eingreifen darf.
  • Mit der Försterin im Staatswald unterwegs“, MP vom 25.2.15; Regina Bertram weihte die Teilnehmer an ihrer Waldführung vor allem in das Markieren von Bäumen ein
  • Titel Nationalpark ist Voraussetzung“, FT vom 24.2.15; Leserbrief von Karin Dengler-Schreiber. Zur Personen: Frau Dengler-Schreiber war von 2008 bis 2011 für das Welterbemanagement der Stadt Bamberg verantwortlich; Welterbe ist kein nettes Tourismus-Label, das man bekommt, weil das irgendjemand grad mal will. Die Prüfstätten unterlaufen ein extrem hartes Prüfungsverfahren. Eines der wichtigsten Kriterien, um überhaupt nur in den Schatten der Welterbe-Liste zu gelangen, ist das Vorhandensein der entsprechenden Schutzinstrumente, die sicherstellen, dass das wertvolle Objekt auch tatsächlich für die Zukunft bewahrt werden kann. .. Ohne Anerkennung als Nationalpark gibt es sicher keinen Welterbe-Status.
  • Gemeinden bilden neuen Sprecherkreis“, FT vom 24.2.15; Bei einer Informationsveranstaltung der Bürgermeister aus dem Steigerwald im Steigerwaldzentrum in Handthal wurde jetzt ein Sprecherkries gegründet…Der Schritt war den Angaben zufolge notwendig geworden, damit die örtlich Verantwortlichen in die aktuell intensiv zwischen den Landkreisen und der Staatsregierung geführten Verhandlungen um die Zukunft des Steigerwalds eingebunden werden können. Im Gespräch sind verschiedene Modellle für eine Teil- oder die Gesamtregion, darunter Weltkulturerbe, Weltnaturerbe, Öko—modellregion oder Nachhaltigkeitsregion.
  • Lücke im Gesetzt“, FT vom 23.2.15; Das Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach verschwindet wohl bald wieder. Der Verein „Unser Steigerwald“ informierte sich.
  • Es werden die eigennützigen Interessen einer Lobby bedient“, FT vom 19.2.15;  Lesermeinung Strehl;  Zu dem Artikel mit der Überschrift: „Eine Lücke im Gesetz“ in unserer Ausgabe vom 10. Februar, Seite 17, Thema: Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach, erreichte uns folgende LesermeinungDer Landtagsabgeordnete Steffen Vogel behauptet in diesem Artikel, das neue Gesetz sei keine „Lex Steigerwald“. Aber meiner Meinung nach ist es genau das.
  • Schutzgebiet bringt Trittsteinkonzept um Erfolg“ , MP vom 18.2.15; Vogel und Ebert bestreiten Einführung „Lex Steigerwald“: Neufassung präzisiert Naturschutzgesetz nur
  • „Steigerwald“, Bayernkurier 14.2.15; Seit vielen Jahren wird in Franken um den Naturschutz im Steigerwald gestritten. Nach Feststellung der UNESCO gehören die Buchenbestände im Steigerwald zu den hochwertigsten in ganz Europa.
  • Boykott und Beschimpfung“, FT vom 13.2.15; Leserbrief zum Artikel „Eine Lücke im Gesetz“; Es ist schon seltsam, dass in einem so reichen Land wie Bayern ein Naturschutzgebiet rückgängig gemacht werden soll. Überall auf der Welt versucht man, der Natur mehr Raum zu geben, nur bei uns im Steigerwald überlässt man Naturfeinden die Waldgestaltung.
  • Der jahrelange und ungewisse Weg zum Welterbe-Titel - Erlangung des Unesco-Titels“, MP vom 12.2.15; Patricia Alberth arbeitete selbst im Welterbezentrum in Paris und kann Ebrach nur raten, sich an schon bestehende Welterbestätten anzuhängen.
  • Standpunkt: Der Unmut des Bürgermeisters - Es geht um den Unesco-Welterbetitel“, MP vom 12.2.15;  Ebrachs Bürgermeister Max-Dieter Schneider gebraucht gegenüber dieser Zeitung ungewohnt deutliche und klare Worte, wenn er sagt: „Drei Landräte und Ministerien wollen das Rad neu erfinden. Dabei sitzt die geballte Kompetenz in Person von Patricia Alberth in Bamberg vor der Haustür. Doch sie wollen sie nicht mit ins Boot nehmen“.
  • Grüne: Willkür und Machtmissbrauch", MP vom 10.2.15; Heftige Kritik aus Schweinfurt und Bamberg an der im Landtag geplanten „Lex Steigerwald“ Die Grünen des Landkreises Schweinfurt als auch des Landkreises Bamberg üben scharfe Kritik an der mit den Stimmen der CSU vergangene Woche im Umweltausschuss des Landtags auf den Weg gebrachten Änderung des bayerischen Naturschutzgesetzes. In den Pressemitteilungen ist unter anderem von Willkür und Machtmissbrauch die Rede.
  • Eine Lücke im Gesetz“, FT Has vom 10.2.15; Das Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald“ bei Ebrach verschwindet wohl bald wieder. Der Verein „Unser Steigerwald“ informiert sich.
  • Die Aussage spricht für sich“, Lesermeinung FT Has vom 9.2.15; Die Ausdrucksweise unseres Herrn Abgeordneten ist wirklich stil- und geschmacklos, um nicht zu sagen primitiv.
  • Diskussion um Schäden im Winkelhofer Forst", MP vom 8.2.15;  Nationalpark-Verein nimmt das Beispiel zum Anlass, um einen konsequenten Schutz der Wälder zu fordern.
    Mit der geplanten Auflösung des geschützten Landschaftsbestandteils bei Ebrach geht die Bayerische Staatsregierung nach Meinung des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald genau in die falsche Richtung: mehr Nutzung und weniger Schutz. Zum Beweis für diese Strategie und „wozu Forstwirtschaft auch führe“, wird in einer Pressemitteilung explizit auf massive Bodenschäden im Winkelhofer Forst verwiesen. Der Leiter des Forstbetriebs Ebrach will die Vorwürfe so nicht stehen lassen und mahnt in einer Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung zu einer differenzierten Herangehensweise.
  •  „Nationalparkverein erteilt Mergner eine Absage", MP vom 8.2.15; Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sieht man keine Veranlassung für eine gemeinsame Waldbegehung. Die Spitze des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald sieht zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Veranlassung für eine Waldbegehung, wie sie der Leiter des Forstbetriebs Ebrach aufgrund der Kritik an Fällaktionen im Staatsforst im Beisein der zuständigen Revierförster allen Waldinteressierten angeboten hatte. Dies geht aus einem von Benedikt Schmitt für den gesamten Vorstand unterzeichneten Offenen Brief an Ulrich Mergner hervor. Darin heißt es: „Grundsätzlich begrüßen wir als Bürgerverein, dessen satzungsgemäßes Ziel es ist, die Errichtung eines Nationalparks zu unterstützen, das Trittsteinkonzept als gute Lösung für alle Wirtschaftswälder. Unsere wertvollen Buchenwälder im Steigerwald erfordern jedoch den bestmöglichen Schutz durch den Status Nationalpark als dauerhafte Sicherung für die Zukunft.“
  •  „Steffen Vogel entschuldigt sich nicht“, FT vom 6.2.15; Der Landtagabgeordnete Steffen Vogel (CSU) will sich wegen seiner Äußerungen im Landtag im Zusammenhang mit der Debatte um den Steigerwald nicht beim Bund Naturschutz entschuldigen.
  • Steinige Spurensuche", MP vom 6.2.15; Der verschwundene Radstein. Im Zusammenhang mit dem Bau des Baumwipfelpfades Steigerwald bei Ebrach soll möglicherweise ein neuer Radstein aufgestellt werden. Doch wie der alte ausgesehen hat, darüber lässt sich nur spekulieren
  • Streit im Landtag über Schutzgebiet im Steigerwald", MP vom 5.2.15 mit Kommentaren; Opposition kritisiert Gesetzesänderung – CSU: Keine Einschränkung der Kommunen;
     „Ein Landrat hat nicht gespurt und wegen dieses Einzelfalls ändern sie nun auf moralisch fragwürdige Weise das Naturschutzgesetz“, hielt der SPD-Abgeordnete Florian von Brunn der CSU im Umweltausschuss vor: „Das nenne ich die Arroganz der absoluten Mehrheit.“ Benno Zierer (Freie Wähler) sprach gar von einem „Diktat aus München“. Die gewählte Vorgehensweise sei „untragbar“. Der SPD-MdL Harry Scheuenstuhl beklagte eine „Entdemokratisierung und Entkommunalisierung“ des Naturschutzes in Bayern.
  • Droht dem Schutzgebiet Steigerwald das Aus?“, inFranken vom 6.2.15; Eine "Lex Steigerwald" wittert der Grünen-Politiker Christian Magerl. Die CSU-Mehrheit im Umweltausschuss des Landtags hat am Donnerstag eine Änderung des Naturschutzgesetzes beschlossen.
    Bündnis 90 / Die Grünen im Kreistag Schweinfurt fordern die Staatsregierung auf endlich einen wirklichen Kompromiss für den Streit im Steigerwald zu suchen. Die jahrelange Auseinandersetzung um die Zukunft des Steigerwalds muss entschärft und versachlicht werden. Es ist unverantwortbar, daß Regierungsmitglieder und CSU-Abgeordnete durch Polemik immer wieder Öl ins Feuer gießen und Teile der örtlichen Bevölkerung beleidigen und diffamieren. Wir erinnern dabei an Äußerungen des CSU-Staatsekretärs Gerhard Eck im Kreistag Schweinfurt, der Nationalparkbefürworter als „eingeflogene Ideologen“ bezeichnete und an die Äußerungen des Haßberge-Abgeordneten Vogel über den früheren Bamberger Landrat Dr. Denzler („Lumperei“).
  • Janecek ist jetzt Kuratoriumsmitglied im Nationalparkverein", MP vom 5.2.15; Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald begrüßt laut einer Pressemitteilung als neues Kuratoriumsmitglied den Bundestagsabgeordneten Dieter Janecek von Bündnis 90/Die Grünen.
  • Massive Bodenschäden durch Holzernte im Forstbetrieb Ebrach“, Bamberger OnlineZeitung vom 5.2.15; Der Verein kritisiert massive Bodenschäden, die Ende letzten Jahres durch schwere Holzerntemaschinen im Winkelhofer Forst bei Ebrach entstanden sind. Trotz ungünstiger Witterung für die Holzrückung und nicht gefrorener Böden hat der Forstbetrieb auf den schwierigen Waldböden dort Holz mit Maschinen aus den Wald bringen lassen. Dadurch sind auf verschiedenen Fahrgassen über lange Strecken hinweg mächtige Eintiefungen und massive Bodenschäden entstanden, die Forstexperten als nahezu irreparabel ansehen. „Damit zerplatzen die Versprechungen des Forstbetriebsleiters Ulrich Mergner, seine Art der Forstwirtschaft mit tollen Konzepten sei besser als ein Nationalpark, wie Seifenblasen“, so der Vorstand des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald. Da hilft es auch nicht, wenn der Forstbetrieb mittlerweile versucht, die massiven Bodenschäden dadurch zu kaschieren, dass er Steine in die Rückegassen füllt. Dies dient nur dazu, dass der Forstbetrieb die Rückegassen weiter befahren und so weiter Holz machen kann, die Bodenschäden aber bleiben.
    Nach Angaben der bayerischen Staatsforsten werden mittlerweile 15 bis 20 Prozent der Waldfläche als Rückegassen für die Holzernte genutzt.
  • Hinterhalt im Steigerwald", MP vom 5.2.15; Anonymes vom Anti-Nationalpark-Verein. Eigentlich könnten die Verantwortlichen beim Anti-Nationalpark-Verein „Unser Steigerwald“ entspannt sein. Sie wissen den Ministerpräsidenten Horst Seehofer hinter und Unterfrankens Innenstaatssekretär Gerhard Eck vor sich. Den Internetauftritt des Vereins „ziert“ allerdings ein Rundumschlag mit wüster Medienschelte. Verfasser sei „ein Mitglied“, erfährt der Leser, mehr nicht. Der Verfasser hat es vorgezogen, anonym zu bleiben. Verantwortlich für den Inhalt der Homepage ist der Vereinsvorsitzende Gerhard Eck.
  • Bürgermeister aus dem Steigerwald gründen Sprecherkreis", MP vom 5.2.15;  Dabei sind Matthias Bäuerlein (Rauhenebrach), Annemarie Mauer (Stellvertreterin des Geiselwinder Bürgermeisters Ernst Nickel), Manfred Schötz (Oberschwarzach), Siegfried Ständecke (Michelau), Werner Knaier (Wiesentheid), Claus Seifert (Scheinfeld), Helmut Lottes (Vestenbergsgreuth), Johannes Krapp (Schlüsselfeld), Michael Bergrab (Lisberg). Mit dabei sind auch Jürgen Riedel (Münchsteinach) und Thomas Sechser (Oberaurach). … Der Schritt sei notwendig geworden, damit auch die auf der untersten kommunalpolitischen Ebene Verantwortlichen eingebunden werden können in die Verhandlungen zwischen den Landkreisen und der Staatsregierung, heißt es in der Mitteilung.
    In diesen gehe es um die Zukunft des Steigerwalds. Im Gespräch seien verschiedene Modelle für eine Teilregion oder die Gesamtregion, darunter Weltkulturerbe, Weltnaturerbe, Öko-Modellregion oder Nachhaltigkeits-Modellregion. Auch wollen die Bürgermeister über den Sprecherkreis die Zukunft des Netzwerks Steigerwald mitgestalten.
  • Frankenschau, Bayerisches Fernsehen vom 5.2.15;  "Lex Steigerwald"- Streit um Status des Steigerwalds"; http://www.br.de/radio/bayern1/sendungen/mittags-in-franken/lex-steigerwald-100.htmlVor einem Jahr hat der Bamberger Landrat Tatsachen geschaffen - und ein Schutzgebiet im Steigerwald ausgewiesen. Das passt der Staatsregierung nicht, sie will per Gesetz nur Bezirksregierungen zu solchen Schritten ermächtigen.
  • „Naturschutz Steigerwald – Landtag beschließt Änderung im Schutzgebiet, Bayerisches Fernsehen vom 5.2.15;  Das aktuelle Schutzgebiet Steigerwald wird es bald wohl so nicht mehr geben. Der Umweltausschuss im Landtag hat eine Änderung des Naturschutzgesetzes beschlossen. Gemeinderäte dürfen nur noch Flächen von zehn Hektar schützen.
  • „Lex Steigerwald" Änderung des Naturschutzgesetzes“, BR 1 vom 5.2.15; Umweltverbände wollen aus dem Steigerwald einen Nationalpark machen. Mit der Änderung des Naturschutzgebietes, der "Lex Steigerwald", könnte das schon bestehende und viel diskutierte Schutzgebiet jedoch wieder aufgehoben werden.
  • Tagesgespräch 05.02.2015, Link zur Mediathek von BR 2:
    Interviews
    mit Günther Denzler, Ralf Straußberger, Ulrike Scharf  zur Änderung des Naturschutzgesetzes + Tagesgespräch mit Ralf Straußberger unten auf der Seite:
    Streit um den Steigerwald: Brauchen wir noch einen Nationalpark? Mod.; Imke Koehler, Gast: Dr. Ralf Straußberger, Waldexperte beim Bund Naturschutz Nürnberg 
    Hier kann das Gespräch runtergeladen werden
  • Mittlerweile ist es beschlossene Sache: Umweltausschuss in Bayern beschließt Änderung des Naturschutzgesetzes: Die CSU-Mehrheit im Umweltausschuss des Landtags beschloss am Donnerstag in München eine Änderung des Naturschutzgesetzes. Demnach können Naturschutzgebiete mit einer Fläche von mehr als zehn Hektar nur noch von den Bezirksregierungen ausgewiesen werden - für Landkreise und Gemeinden blieben nur kleinere Flächen oder einzelne Objekte, die sie unter Naturschutz stellen können.
  • Gesetz gegen Naturschutzgebiet  -CSU-Politiker planen "Lex Steigerwald"“, SZ vom 5.2.15; Jetzt haben Kreuzer und Co. den Trick gefunden, wie sie das Schutzgebiet wegbekommen können. Zugleich wollen sie mit ihm ausschließen, dass es einer oder womöglich sogar mehrere Landräte Denzler nachmachen und große Schutzgebiete ausweisen. Mit der absoluten Mehrheit ihrer CSU im Landtag im Rücken werden sie dafür das Naturschutzgesetz ändern.
  • Machtmißbrauch in alter CSU-Manier“, Nürnberger Nachrichten vom 5.2.15; Grüne sprechen von „Lex Steigerwald“: Union will unliebsames Schutzgebiet mit Gesetzesänderung kippen.
  • "Hinterhalt im Steigerwald", MP vom 5.2.15; Anonymes vom Anti-Nationalpark-Verein
    Eigentlich könnten die Verantwortlichen beim Anti-Nationalpark-Verein „Unser Steigerwald“ entspannt sein. Sie wissen den Ministerpräsidenten Horst Seehofer hinter und Unterfrankens Innenstaatssekretär Gerhard Eck vor sich. Den Internetauftritt des Vereins „ziert“ allerdings ein Rundumschlag mit wüster Medienschelte. Verfasser sei „ein Mitglied“, erfährt der Leser, mehr nicht. Der Verfasser hat es vorgezogen, anonym zu bleiben. Verantwortlich für den Inhalt der Homepage ist der Vereinsvorsitzende Gerhard Eck.
  • Vogel sieht keinen Anlass, sich zu entschuldigen - Wegen seinem „Gebet“ im Bayerischen Landtag“, MP vom 5.2.15;  Es war ein „Gebet“ mit Nachhall: Der CSU-Landtagsabgeordnete Steffen Vogel hatte in einem Redebeitrag im Parlament in München im November vergangenen Jahres als „Nacht-Gebet“ vorgetragen: „Gott, schütze uns vor Feuer, Wasser, Schmutz, vor Grünen, SPD und Bund Naturschutz.“
  • "Nationalpark hat Zukunft im Steigerwald", Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald vom 4.2.15; Auf sehr großes Interesse von fast 100 Besuchern stieß der Informationsabend des BUND Naturschutz und des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald im Sebastia-nihaus in Oberschwarzach.
  • Kippt der Hohe Buchene Wald?“, FT vom 4.2.15; Im Umweltausschuss wird der Landtag am Donnerstag eine Gesetzesänderung beraten, die den „Hohen
    Buchenen Wald“ im Steigerwald zu Fall bringen könnte. Doch sehr wahrscheinlich landet der Streit bei Gericht.
  • "Millionen fließen in den Steigerwald", MP vom 2.2.15: Dazu auch der neueste Artikel aus der Mainpost, als Antwort auf den Brief an die Landtagsabgeordneten vom VNN.

Januar

  • BN-Landesbeautragter Richard Merger zu einem Nationalpark Steigerwald - 30.01.2015
    ARD Mediathek;
    BN-Landesbeautragter Richard Merger zu einem Nationalpark Steigerwald - 30.01.2015: Die bayerische Staatsregierung will mit einem ...
  • Juristische Winkelzüge im Wald“, FT vom 30.1.15;
    Die Landtags-CSU will dem Schutzgebiet im Ebracher Forst offenbar nun mit einer Gesetzesänderung zu Leibe rücken. Jetzt soll es die Bezirksregierung richten.
  • Standpunkt: Die CSU will durchregieren“ MP vom 28.1.15
    Wer die Macht hat, hat das Recht, sagt das Sprichwort, und in Bayern hat die CSU das Sagen.
  • „Leserforum: Zeitschinden ist angesagt!-Zum Artikel „Der Weg Richtung Weltkulturerbe“ vom 27. Januar“, MP vom 29.1.15: „Kaum greifbare Ergebnisse, wie es mit dem Steigerwald weitergehen soll, brachte auch die dritte Zusammenkunft der Arbeitsgruppe Steigerwald.“ So beginnt der Main-Post-Artikel „Der Weg Richtung Weltkulturerbe“ vom Dienstag, 27. Januar 2015. In der Zwischenzeit wird im Forstbetrieb Ebrach fleißig geholzt. Es ist erschütternd, mit ansehen zu müssen, wie alle Jahre wieder in der laufenden Einschlagsaison Altbuchen kurz vor dem Erreichen des Methusalemalters trotz der seit einigen Jahren am Boden liegenden Preise für Buchenholz niedergemacht und regelrecht „verramscht“ werden.
  • Steigerwald im Landtag Schutzgebiet soll aufgehoben werden“, BR vom 29.1.15:
    Der Steigerwald wird Thema im Landtag: Dort soll das Naturschutzgesetz geändert werden, um ein Schutzgebiet im Steigerwald aufheben zu können. Kritiker sehen darin einen Rückschlag für die Bewerbung als UNESCO-Weltnaturerbe.
  • Beim Baumwipfelpfad tut sich was", MP vom 29.1.15
    Nach Überwindung der Schwierigkeiten durch den Ausstieg des privaten Investors nimmt das Projekt Gestalt an
  • "Rechtliche Kniffe im Steigerwald“, MP vom 29.1.15; Die CSU- Staatsregierung will das umstrittenen Steigerwald-Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ offensichtlich mit einem rechtlichen Kniff aufheben: Nach Informationen dieser Zeitung soll durch eine Änderung des bayerischen Naturschutzgesetztes die Zuständigkeit für die Ausweisung – und damit auch für die Aufhebung – solcher „geschützter Landschaftsbestandteile“ bei einer Größe von mehr als zehn Hektar von den Landratsämtern auf die Bezirksregierung übertragen werden.
  • Kombi-Welterbeanspruch gestrichen“, FT vom 28.1.15
  • Mergner: Keine Verramschung des Holzes", MP vom 28.1.15; Leiter des Forstbetriebes Ebrach weist Vorwurf der Ausbeutung des Waldes zurück
    Heftigen Widerspruch ruft beim Leiter des Forstbetriebs Ebrach der Bayerischen Staatsforsten, Ulrich Mergner, der in der Druckausgabe vom Dienstag, 27. Januar, unter der Überschrift „Eine Chance, die ergriffen werden muss“ veröffentlichte Leserbrief von Josef Gräf hervor. Dieser hatte darin unter anderem eine Fällmaßnahme in der Abteilung „Alte Wiese“ im Forstrevier Schmerb des Forstbetriebs Ebrach kritisiert.
  • Steigerwald-Nationalparkverein hält nichts von „Titel ohne Mittel““, MP vom 28.1.15; Vorstand fordert in Schreiben an die Abgeordneten mit Nachdruck Nationalpark
    Unter der Überschrift „Nördlicher Steigerwald – eine vernachlässigte Region“ hat sich der Verein Nationalpark Nordsteigerwald jetzt in einem Brief an die Abgeordneten des Bayerisches Landtags gewandt. Mit dem Schreiben soll der Forderung nach Errichtung eines Nationalparks auf Staatswaldgebiet im Nördlichen Steigerwald Nachdruck verliehen und die politische Diskussion in ganz Bayern befruchtetet werden, wie aus der Pressemitteilung hervorgeht….
    Ideen der Staatsregierung wie die Bewerbung um einen Unesco-Titel „Weltkulturerbe“ würden nach Einschätzung des Nationalparkvereins scheitern, denn sie seien davon abhängig, ob man den Kriterien der Unesco überhaupt genügt. Außerdem sei ein derartiger Titel nicht mit einer finanziellen Förderung in mehrfacher Millionenhöhe wie bei einem Nationalpark verbunden. Es handele sich um einen bloßen „Titel ohne Mittel“, erklärt der Verein.
  • Leserbrief Friedliche Wald-Weihnacht, FT vom 27.01.15
  • Der Weg Richtung Weltkulturerbe“, MP vom 26.1.15;  Arbeitsgruppe Steigerwald wartet auf Gutachten - Kaum greifbare Ergebnisse, wie es mit dem Steigerwald weitergehen soll, brachte auch die dritte Zusammenkunft der Arbeitsgruppe Steigerwald. Gastgeber war diesmal der Landkreis Schweinfurt. Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt zu eruieren, ob der Steigerwald den Anforderungen und Prozessen des weltweiten Übereinkommens der Unesco-Welterbetitel (Weltnaturerbe, Weltkulturerbe) entspricht.
    Der Schweinfurter Landrat Florian Töpper sagte auf Anfrage, die Arbeitsgruppe habe zunächst einmal eine Nominierung des Steigerwaldes als sogenannte Mixed-site verworfen.
  • „Leserforum: Eine Chance, die ergriffen werden muss“, MP vom 26.1.15; Zum Artikel „Spaenle lehnt Forst-Studium in Gerolzhofen ab“ (24.01):
    Ein Studiengang „Forstwirtschaft“ und der Nationalpark Steigerwald würden Gerolzhofen helfen, attraktiv zu bleiben! Der Steigerwald ist ein „riesiges zusammenhängendes Waldgebiet mit hohem ökologischen Wert“ – so zitiert die Mainpost Bürgermeister Wozniak mit seiner guten Idee für eine Außenstelle der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt in Gerolzhofen.
    Richtig erkannt! Unser Wald-Naturerbe ist eines der wenigen Pfunde, mit denen wir in unserer Region noch wuchern können.
  • Spaenle lehnt Forst-Studium in Gerolzhofen ab“, MP vom 23.1.15; Bürgermeister Thorsten Wozniak bringt das Amtsgericht als Außenstelle der FH ins Gespräch
    Interessante Nutzungsidee: Im nur schwach belegten Amtsgerichtsgebäude könnten Seminare der FH stattfinden. Meint zumindest der Gerolzhöfer Bürgermeister Thorsten Wozniak.
    Die Stadt soll attraktiv bleiben. Und idealerweise sogar noch an Anziehungskraft zulegen. Eines von vielen Puzzleteilen, mit denen Bürgermeister Thorsten Wozniak dieses Ziel erreichen will, könnte eine kleine Außenstelle der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt in der Steigerwaldstadt sein. Doch das Kultusministerium in München lässt sich – zumindest momentan – nicht erweichen.
    Unterstützung für seine Pläne erhoffte sich Thorsten Wozniak von Innenminister Joachim Herrmann. Beim Bayerischen Städtetag 2013 in Bayreuth habe der Minister der Stärkung des ländlichen Raums insbesondere in Nordbayern das Wort geredet, erinnert sich Wozniak. Herrmann habe damals deutlich gemacht, dass die Staatsregierung den ländlichen Raum dadurch aufwerten wolle, indem man beispielsweise Behörden und andere staatliche Einrichtungen von den Großstädten ins flache Land auslagert. „Und da hatte der Minister konkret auch auf die Universitäten hingewiesen.“
  • Tipp für „schnelles“Welterbe: Anhängen!“, FT vom 21.1.15; Ebrach will den Welterbe-Titel. Doch wie? Wege, Chancen und Verpflichtungen zeigte Patricia Alberth auf, die acht Jahre in Paris bei  der Welterbekommission der Unesco tätig war. Wenn Ebrach schnell zum Titel will, dann muss es sich in einer Liste bereits geschützter zusammengehöriger Denkmäler einreihen.
  • Überlebenskünstler im Steigerwald - Der Waldkauz“, MP vom 16.1.15; Lange musste der Eulenvogel im Koppenwinder Forst mangels alter Bäume auf Kamine und andere Behausungen ausweichen. Jetzt kehrt er wieder in seine natürlichen Brut- und Niststätten zurück.
  • FERNSEHEN "weiß blau - Im nördlichen Steigerwald", Sonntag, 18. Januar 2015, 16 Uhr, Ungefähr bei Minute 38,3 beginnt der Beitrag vom Freundeskreis Nationalpark Steigerwald Einiges mehr als 1000 Quadratkilometer ist der Steigerwald groß. Weit mehr als dreimal so groß wie das Stadtgebiet von München. Der Steigerwald – alter Kullturraum, eine wunderschöne Gegend. Einen kleinen, feinen Teil davon können wir in den heutigen 45 Minuten unseres Formats „weiß blau – Kultur in der Region“, dieses Mal über Kultur, und Menschen, die Kultur machen „Im nördlichen Steigerwald“, zeigen. Kleine Geschichten, die schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der Gemeinden Burgebrach, Eltmann sowie Knetzgau spielen.
  • Welterbeinseln im Steigerwald?“, FT vom 14.01.15, Die Region klopft bei der Unesco an – will aber weder einen Nationalpark noch andere große Schutzgebiete. Der Königsweg könnte eine Mischung aus Natur- und Kulturerbe sein. Dieser Weg ist lang und steinig, und das Ergebnis wird in jedem Fall ein Zankapfel sein.
  • Denzlers dickes Brett“, FT vom 14.01.15; Die Uhr für den „Hohen Buchenen Wald“ bei Ebrach tickt. Bis Februar wollte München den Schutzstatus schleifen. Möglicherweise war das etwas voreilig…
  • "Was wird aus dem Steigerwald?“, FT vom 5.1.15; Ein Märchenwald mit uralten Buchen – doch wie soll der Steigerwald geschützt werden? Nationalpark, Unesco-Welterbe oder alles bleibt, wie es ist?  2015 könnte ein entscheidendes Jahr werden.

Presse 2014

Dezember

  • Befürworter bleiben außen vor. Steigerwald-Arbeitsgruppe“, Mainpost vom 31.12.14; Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen unterstützt eine Bewerbung des Steigerwaldes als Weltnaturerbe…. Vizl bedauert aber, dass die Unterstützer eines Nationalparks bei der Arbeitsgruppe außen vor bleiben sollen.
  • Wir brauchen keinen Nationalpark“, Haßfurter Tagblatt vom 21.12.14;  Verein „Unser Steigerwald“ bekräftigt in Prölsdorf seine altbekannte Position
  • Denzler ließ den Kreis sprießen“, FT vom 17.12.14; Dem ehemaligen Landrat Günther Denzler wurde in der Weihnachtssitzung des Kreistags der Ehrentitel „Altlandrat“ verliehen.
    Ein Geschenk der besonderen Art bekam er von der Kreistagsfraktion der Grün-Alternativen Liste. Fraktionsvorsitzende Helga Bieberstein und ihr Stellvertreter Andreas Lösche überreichten eine junge Rotbuche als Anerkennung seines Einsatzes für ein Weltnaturerbe im Steigerwald.
  • Wann lenkt die Politik ein?“, Leserbrief FT vom 17.12.14
  • BN fordert Entschuldigung“, Mainpost vom 16.12.14;  Nach Vogels „Gebet“
    Vertreter des Bund Naturschutz (BN) Haßberge haben in einem offenen Brief den CSU-Landtagsabgeordneten Steffen Vogel scharf kritisiert. Der Abgeordnete hatte in einem Redebeitrag im Parlament in München ein „Gebet“ vorgetragen und dabei folgende Zeilen zitiert: „Gott, Herr, schütze uns vor Feuer, Wasser, Schmutz, vor Grüne, SPD und Bund Naturschutz.“ Die Naturschützer aus dem Landkreis Haßberge sehen darin „eine massive verbale Entgleisung“.
  • Mergner weist Vorwürfe des BN zurück“, Mainpost vom 16.12.14; Es geht ums Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald“. In einer Pressemitteilung hatte der Bund Naturschutz (BN) den Bayerischen Staatsforsten und insbesondere dem Forstbetrieb Ebrach vorgeworfen, die Öffentlichkeit und politische Entscheidungsträger vorsätzlich falsch über den geschützten Landschaftsbestandteil „Hohe Buchener Wald“ informiert zu haben. Insbesondere die Angaben zum Alter der Wälder und deren ökologischer Wertigkeit wurden kritisiert. Dem tritt der Leiter des Forstbetriebs Ebrach, Ulrich Mergner, in einer Stellungnahme entgegen.
  • "Der Bund Naturschutz ist sauer“, FT vom 16.12.14; Der Bund Naturschutz erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bayerischen Staatsforsten und den Forstbetrieb Ebrach
  • "Bund Naturschutz erhebt schwere Vorwürfe gegen die Staatsforsten“, Mainpost vom 15.12.14;  Es ist von Falschinformationen im Hinblick auf das Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ die Rede
    Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) erhebt in einer Pressemitteilung schwere Vorwürfe gegen die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) und den Forstbetrieb Ebrach. Sie sollen demnach die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger falsch über Fakten zu dem Geschützten Landschaftsbestandteil „Der Hohe Buchene Wald“ bei Ebrach im Landkreis Bamberg informiert haben. So hätte BaySF-Vertreter mehrfach die mangelnde ökologische Qualität des Schutzgebiets mit dem Hinweis kritisiert, dass es dort keine älteren, über 140-jährigen Wälder gäbe. Anhand der von den Staatsforsten selbst erstellten Naturschutzkonzeptkarte lasse sich allerdings belegen, dass diese Behauptungen nicht zutreffen.
  • Link zur Sendung UNKRAUT vom 5.12.14: Umwelt 2014: Was für Bayern wichtig war
    Der Nationalpark Steigerwald ist gleich 2 x dabei!
  • "Alte, schützenswerte Wälder im Hohen Buchenen Wald - BN kritisiert BaySF-Falschinformationen zu Ebracher Schutzgebiet", Pressemitteilung BN vom 15.12.14
  • "Schar der Steigerwald-Demonstranten blieb überschaubar", FT vom 12.12.14; Die Nationalpark-Freunde Steigerwald haben am Freitag in Nürnberg beim Parteitag der CSU demonstriert. Sie wollten der CSU zeigen, dass die "Mehrheit der Menschen in der Region die Einrichtung eines fränkischen Nationalparks" befürwortet.
  • "Verein geht auf die Strasse", FT vom 12.12.14; Vor dem CSU-Parteitag in Nürnberg wird der Verein Nationalpark Nordsteigerwald demonstrieren. "Die Zeit drängt.Jetzt im Spätherbst hat wieder der Holzeinschlag in den bayerischen Forsten begonnen, das Unternehmen Bayerische Staatsforsten erntet Buchenholz aus dem ökologisch wertvollen Steigerwald".
  • "Scharf: Rund 1,7 Milliarden Euro für Umwelt und Verbraucherschutz in Bayern", Pressemitteilung des Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz vom 11.12.14
  • "Winfried Potrykus: Brillanter Streiter für den Natioanalpark Steigerwald, FT vom 11.12.14; Winfried Potrykus: Brillanter Streiter für den Nationalpark Steigerwald
    Der Tod von Winfried Potrykus ist auch für den Naturschutz in Franken ein herber Verlust. Potrykus war einer der besten Kenner der landschaftlichen Besonderheiten der Region und er verband es mit dem scharfzüngigen Eintreten für einen Nationalpark im Steigerwald
  • "Bund Naturschutz kritisiert Steffen Vogel", FT Has vom 10.12.14
  • "Kreistag setzt auf Arbeitsgruppe", Neue Presse vom 9.12.14; Das Landkreis-Parlament befürwortet die eingeschlagene Richtung in Sachen Steigerwald. Eine Studie soll helfen, die Weichen endlich richtig zu stellen. Die Kommunalpolitiker fordern eine sachliche Diskussion.
  • "Buchen brauchen Schutz!- Leserbrief Atzmüller", FT vom 8.12.14
  • "Weltkulturerbe: langer Atem nötig", MP vom 5.12.14; Amtschef des Landwirtschaftsministerium bestätigt geplante Aufhebung des Schutzgebietes
    Riesige Buchenwälder: Der Steigerwald sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Die Oberste Naturschutzbehörde wird das umstrittene Schutzgebiet bei Ebrach wieder einkassieren.
  • „Ausschlaggebend sind rechtliche Gründe“, MP vom 2.12.14; Laut MdL Steffen Vogel wird die Oberste Naturschutzbehörde das Schutzgebiet bei Ebrach zurücknehmen
  • „Einig in der Ablehnung eines Nationalparks“, MP vom 2.12.14; Jahresabschluss des Clubs Fränkischer Landwirte im Steigerwaldzentrum Handthal:  Kämpfer: Fürst Albrecht zu Castell-Castell will weder den Nationalpark Steigerwald noch sonstige „Beglückung“ von außen. „Wir wollen nicht bevormundet werden, weder vom Bund Naturschutz, noch von der Politik“, rief Fürst Albrecht zu Castell-Castell in den Saal, erhielt Szenenapplaus. Gut 70 Landwirte aus Franken waren zum Jahresabschluss des „Club Fränkischer Landwirte“ vergangenen Donnerstag ins Steigerwaldzentrum Handthal gekommen, darunter viele Waldbesitzer, wie per Handzeichen ermittelt worden war. Und offensichtlich sprach der 89-Jährige den Anwesenden aus der Seele: „Ich frage mich, ob der Bund Naturschutz, der einst viel Gutes bewirkt hat, noch auf dem richtigen Weg ist“, sagte Fürst Albrecht und gab die Antwort gleich selber:  „Er kommt mir inzwischen vor wie ein ideologischer Kampfverband, dem das Leben von Biber, Hamster und Fledermaus wichtiger ist als der Mensch selbst. Durch die Reglementierungen eines Nationalparks soll uns Waldbesitzern, Landwirten und anderen Kleinbetrieben die Existenzgrundlage entzogen werden. Dagegen müssen wir uns entschieden wehren.“
  • „Rundweg durch das Reservat“, MP vom 2.12.14; Pfad der Artenvielfalt; Wenn alles reibungslos läuft, dann können ab Mai 2015 Familien, Schulklassen, Ausflügler und Wanderer bei Obersteinbach auf dem Pfad der Artenvielfalt ein besonderes Naturerlebnis genießen. Die Konzeption für den Themenweg, den die Gemeinde Rauhenebrach gemeinsam mit den Staatsforsten und dem Amt für Landwirtschaft realisieren will, stellte Regionalmanagerin Ulla Schmidt am Dienstagabend in der Gemeinderatssitzung vor. Erlebnispädagogik für Kinder und Familien, aber auch Anziehungspunkt für Fachpublikum soll der Pfad der Artenvielfalt werden, der vernetzt wird mit dem Nachhaltigkeitszentrum in Handthal….Etwa alle 500 Meter folgt dann eine Erlebnisstation. Mit interaktiven Elementen geht es auf Entdeckungsreise. Wer lebt wo am Bach und auf der Wiese, welcher Vogel gehört zu welchem Nest? Es gibt Einblicke in das Leben der Schmetterlinge und der Käfer, wie eine Fledermaus gilt es einen Weg durch den Wald zu finden und sogar in die Rolle eines Bibers können Kinder schlüpfen und auf allen Vieren eine Biberburg erkunden. So gibt es sechs Stationen bis zum Informationspavillon des Naturwaldreservates Kleinengelein. Die ursprüngliche Tafel hier wird ergänzt um viel Information zu den neuesten Forschungsergebnissen und um die Erläuterungen zum Trittsteinkonzept. Ein „Schaufenster“ lenkt den Blick auf eine der höchsten Buchen Deutschlands…

November

FERNEHEN UND RUNDFUNK zum Thema Welterbe Steigerwald

Presse/ Zeitungen:

  • Welterbeinseln im Steigerwald?“, FT Has vom 29.11.14; Die Region klopft bei der Unesco an – will aber weder einen Nationalpark noch andere große Schutzgebiete. Der Königsweg könnte
    Eine Mischung aus Natur- und Kulturerbe sein. Dieser Weg ist lang und steinig, und das Ergebnis wird in jedem Fall ein Zankapfel sein.
  • „Umstrittene Bewerbung – Kritiker geben Steigerwald keine Chance auf Welterbetitel“, SZ vom 27.11.14; Auszug: Die Staatsregierung erweckte nach einem Spitzentreffen bei Ministerpräsident Horst Seehofer den Eindruck, die UNESCO könnte den Welterbe-Titel womöglich ohne ein Naturschutzgebiet an den Steigerwald vergeben. Auf dem Treffen wurde sogar bekräftigt, dass im Steigerwald kein Nationalpark ausgewiesen und das umstrittene Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ sogar annulliert werden soll. Der LBV und „Pro Nationalpark“ (Anmerkung: gemeint ist der Bürgerverein Nationalpark Nordsteigerwald) stellen nun klar, dass so eine Bewerbung um ein Welterbe zum Scheitern verurteilt sein dürfe: „Denn die UNESCO fordert in ihren Richtlinien ausreichend große Gebiete mit einem hohen Schutzstatur, also Nationalpark oder Biosphärenreservate“ , sagte der neue LBV-Chef Norbert Schaeffer. Minimum sei ein Schutzgebiet, in dem jede Nutzung der Buchenwälder unterbleibt. „Pro – Nationalpark“-Sprecher Johannes Schnös zeigt sich enttäuscht, dass Seehofer der Region „keine echte Zukunftsperspektive anbieten will. Ein Nationalpark sei nicht nur der beste Schutz der alten Buchenwälder. Durch ihn könnte die strukturschwache Region endlich Anschluss an stärkere Gebiete Bayerns schaffen…
  • Schutzgebiet soll aufgehoben werden“, FT Has vom 28.11.14; Freie Wähler machen sich stark für Aufhebung des Schutzgebietes bei Ebrach.
  • CSU-Abgeordneter wirft Ex-CSU-Landrat „Lumperei“ vor“, MP vom 27.11.14; In einer Landtagsdebatte über die Zukunft des Steigerwalds hat der unterfränkische CU-Abgeordnete Steffen Vogel den früheren Bamberger CSU-Landrat Günther Denzler scharf attackiert: Dessen Ausweisung eines 775 Hektar Waldstücks als „geschützter Landschaftsbestandteil“ sei „eine juristische und politische Lumperei, die aufgehoben werden muss“, schimpfte Vogel. Dies sei „die Ansicht der CSU und der Staatsregierung“. Hier finden Sie die Kommentare zu diesem Artikel
  • Dringlichkeitsanträge von SPD und Grünen, Bayerischer Landtag 27.11.14: Die Staatsregierung wird aufgefordert, das Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald“ als Mindestanforderungsgebiet für die Bewerbung zum UNESCO-Weltnaturerbe großflächig aufrecht zu erhalten und zusätzlich eine Machbarkeitsstudie für einen Nationalpark Steigerwald zu erstellen und vorzulegen. ABGELEHNT.
    Anmerkung:
    Die Untersuchung über die Auswirkungen eines Nationalparks wurde in den letzten 7 Jahren immer wieder abgelehnt. Weil klar ist, wie das Ergebnis ausfallen wird: ein Nationalpark wäre eine riesige Chance für die Region – und dies hätte Einnahmeverluste für die Bayerischen Staatsforsten zur Folge. In anderen Bundesländern, wie z.B. Baden-Württemberg, bezieht die Staatsregierung die Bürger von vorne herein mit ein, sie sorgt für neutrale Untersuchungen, informiert die Bürger umfassend und diskutiert mit ihnen an runden Tischen. So geht es auch!
  • „Aiwanger erfreut über Erfolg des Dringlichkeitsantrags zum Steigerwald“, Pressemitteilung Freie Wähler vom 27.11.14;  Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, zum Abstimmungserfolg des Dringlichkeitsantrags der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, den geschützten Landschaftsbestandteil im Steigerwald aufzuheben: „Der Steigerwald soll weiter vernünftig nachhaltig bewirtschaftet werden können. Eine Wald-Stilllegung wird dem Wald und den Menschen in der Region nicht gerecht. Deshalb freuen wir uns darüber, dass der Bayerische Landtag unserem Antrag mehrheitlich zugestimmt hat, die von einem früheren CSU-Landrat verfügte Stilllegung von 750 Hektar Wald wieder aufzuheben."
  • BN-Chef Weiger : Nationalpark Steigerwald nicht zu stoppen“, Die Welt/dpa vom 19.11.14;  Bamberg/München (dpa/lby) - Für den Bund Naturschutz (BN) sind die Pläne für einen Nationalpark Steigerwald noch nicht vom Tisch - auch wenn die Staatsregierung das fränkische Waldgebiet lediglich zum Unesco-Weltnaturerbe küren lassen will. «Wir haben nach wie vor diese Vision», sagte BN-Chef Hubert Weiger der Deutschen Presse-Agentur."
  • "Welterbestatus für den Steigerwald", FT Has, 24.11.14: Treffen CSU-Ortsverband Rauhenebrach. Landrat Schneider, Haßerge: „Welterbe“ solle es werden (Kulturerbe?), dies habe den Vorteil, dass die Naturschutzverbände da nicht so viel mitbestimmen können wie beim Welt-Naturerbe. Man wolle auf dem Trittsteinkonzept aufbauen, nach dem der Natur- und Artenschutz nur partiell und schrittweise verbessert werden solle…
    Nationalpark werden weiterhin abgelehnt. Am UBIZ Oberschleichach soll ein Projekt des Landkreises entstehen, das auf die historischen und kulturellen Aspekte der Entwicklung hinweise.
    Es solle als zusätzliche Infoquelle zum Steigerwaldzentrum dienen, die Kosten trägt der Staat.
  • FREIE WÄHLER: Weltnaturerbe Steigerwald ist eine Mogelpackung" / Fahn: Mehr Tourismusförderung statt Schutzgebietsdebatte im Steigerwald“, Bundesumweltportal vom 20.11.14
  • Breite Zustimmung und große Skepsis“, MP vom 19.11.14; Euphorische und zurückhaltende Reaktionen auf das Ergebnis des Steigerwald-Gipfels in München; Bürgermeister Schneider und andere….
  • „Steigerwald soll Welterbe werden“, Pressemitteilung Staatskanzlei vom 18.11.14: Umweltministerin Scharf: „Steigerwald soll Welterbe werden“ / Zukunft des Steigerwalds gemeinsam mit der Region gestalten
  • „ Steigerwald: Staatsregierung will keinen Nationalpark“, MP vom 18.11.14;  Der Steigerwald soll Welterbe, aber nicht Nationalpark werden: Das hat die Staatsregierung jetzt mit Vertretern aus der Region festgelegt.
  • Pressemitteilung des BN vom 18.11.14:  BUND NATURSCHUTZ WIRBT WEITER FÜR EINEN NATIONALPARK IM STEIGERWALD / FÜR ERNSTHAFTE WELTNATURERBE – BEWERBUNG MUSS EIN QUALITIATIV HOCHWERTIGES SCHUTZGEBIET AUSGEWIESEN WERDEN
  • Pressemeldung Landratsamt Bamberg vom 18. November 2014 
    weitere Meldung: „Wir sind auf einem guten Weg“
  • „Naturschutz im Steigerwald - Seehofer beendet Nationalpark-Pläne“, SZ vom 18. November 2014 17:54
  • Staatskanzlei-Gespräch Steigerwald soll UNESCO-Weltnaturerbe werden, BR 17.11.14; Im Steigerwald soll ein UNESCO Weltnaturerbe-Gebiet entstehen. Das ist laut dem Schweinfurter Landrat Florian Töpper ein Ergebnis eines Spitzengesprächs am Abend in der Bayerischen Staatskanzlei.  An dem Treffen am Montagabend (17.11.14) nahmen Ministerpräsident Horst Seehofer, die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, Forstminister Helmut Brunner und die drei Landräte der Landkreise Schweinfurt, Florian Töpper, Haßberge, Wilhelm Schneider und Bamberg, Johann Kalb, teil. Laut Landrat Florian Töpper (Schweinfurt) soll eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der beiden Ministerien und der drei Landratsämter bis Ende Januar 2015 Grundlagen für die Bewerbung um ein UNESCO-Weltnaturerbe erarbeiten.
    Einigkeit der Politiker: Kein Nationalpark : Voraussetzung für diesen Schritt ist laut Töpper gewesen, dass Einigkeit zwischen den Beteiligten bestand, dass es keinen Nationalpark im Steigerwald geben soll. Laut Töpper will Seehofer bis Ende Januar dafür sorgen, dass eine vom Bamberger Landratsamt erlassene Verordung für ein umstrittenes 775 Hektar großes Waldschutzgebiet im Ebracher Forst zurückgenommen wird.
  • "Auch Seehofer will jetzt das „Welterbe“ im Steigerwald", FT vom 17.11.14; allerdings ist noch nicht klar, ob es ein Kultur- oder Naturerbe sein soll. Klar ist, der Geschützte Landschaftsbestandteil – die Voraussetzung für das Weltnaturerbe soll aufgehoben werden.
  • „FREIE WÄHLER und Bund der Steuerzahler fordern, dass die Ausweisung von Steigerwald-Flächen als 'geschützter Landschaftsbestandteil' zurückgenommen wird“, Presseportal vom 17.11.14
  • Debatte um Nationalpark geht weiter“, FT vom 14.11.14; In einer Resolution an Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat der Verein „Unser Steigerwald“ seine strikte Ablehnung gegenüber einem Nationalpark im Steigerwald bekräftigt.
  • „Kreisgrüne distanzieren sich stark“, FT vom 14.11.14; „Dies ist ein Antrag zur Unzeit“
  • „Grüne sägen am Baumwipfelpfad“, FT vom 13.11.14; Hätten die Grünen ihren Antrag ihren Antrag im Haushaltsausschuss durchgebracht, wäre der Baumwipfelpfad bei Ebrach in Gefahr. MdL Heinrich Rudrof (CSU) hat der Antrag bass erstaunt, Ebrachs Bürgermeister Max-Dieter Schneider empört
  • Waldmeister Seehofer“ SZ vom 12.11.14: Nur in einer Sache sind sich Gegner und Befürworter des Steigerwald-Nationalparks einig: Die 300 Jahre alten Buchen sind einzigartig und müssen erhalten werden. Ob es dafür aber ein Schutzgebiet braucht, ist seit Jahren ein Streitthema. Jetzt mischt sich Ministerpräsident Seehofer persönlich ein.
  • Spitzengespräch zum Steigerwald“, MP vom 11.11.14;  Seehofer will eine einvernehmliche Lösung; Im verfahrenen Streit um das im Frühjahr vom damaligen Bamberger Landrat Günther Denzler (CSU) ausgewiesene Naturschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ im Steigerwald will Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) noch vor Weihnachten eine einvernehmliche Lösung. Dafür soll nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ schon in wenigen Tagen ein Spitzengespräch in der Staatskanzlei stattfinden, an dem neben Seehofer Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, Umweltministerin Ulrike Scharf sowie der Bamberger Landrat Johann Kalb (alle CSU) teilnehmen sollen.
  • Vereinsvertreter treffen Seehofer in Bamberg“, Bamberger Online-Zeitung vom 11.11.14; Am Samstag, den 8. November 2014 trafen Vertreter des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald e.V. Ministerpräsident Seehofer zu einem 15-minütigen Gespräch in Bamberg am Rande eines Treffens der Mittelstandsunion.
  •  „Seehofer hört die andere Seite“, FT vom 10.11.14; Überraschungscoup der Nationalparkfreunde aus dem Steigerwald: Vor der Konzerthalle trugen sie Horst Seehofer (CSU) ihr Anliegen vor. Auf infranken sprechen sich unterdessen 75 Prozent für einen Nationalpark aus.
  • Seehofer will Thema Nationalpark erneut im Kabinett ansprechen“,, MP vom 10.11.14; Mit Seehofer im Dialog: Eine Veranstaltung der Mittelstands-Union in Bamberg nutzte der Verein Nationalpark Nordsteigerwald, um für sein Anliegen zu demonstrieren. Dabei kam es zu einem rund 15-minütigen Gespräch des Ministerpräsidenten mit Vertretern des Pro-Nationalparkvereins.
  • Link zur Seite des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald mit Fotos von der Demo
  • Seehofer stellt sich Nationalparkfreunden in Franken“ inFranken vom 8.11.14
    Überraschungscoup der Nationalparkfreunde aus dem Steigerwald. Über 50 Mitglieder des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald versammelten sich am Samstag vor der Bamberger Konzerthalle, um für ein Großsschutzgebiet und die aus ihrer Sicht beste Art der Regionalförderung zu demonstrieren.
    Hier ABSTIMMUNG zum Nationalpark
  • RADIO Bamberg zur Demo
  • RADIO Primatononline zur Demo
  • Film auf Youtube von der Demo
  • Demo vor der Konzerthalle“, FT vom 8.11.14
  • Nationalparkfans demonstrieren“, MP vom 7.11.14
  • Link zur Sendung Quer vom 6.11.14 zur Bundeswaldinventur: „Wundersame Waldvermehrung“, die Tricks der Forstwirtschaft - Beitrag 4 Minuten
  • "Welterbe ohne Weltschmerz?", FT vom 5.11.14;
    In Bamberg wird überlegt, ob eine Bewerbung des Steigerwalds um den Titel Welterbe auch durch die Hintertür möglich ist. Experten können darüber nur
    lächeln.

Oktober

  • Baumwipfelpfad: Neustart am Radstein, MP vom 27.10.14; Nach dem Ausstieg des privaten Investors arbeiten nun die Bayerischen Staatsforsten mit Hochdruck an der Verwirklichung des Projektes bei Ebrach. Bei der Erstellung der Ausschreibungsunterlagen hat man in Regensburg aber mit unerwarteten Schwierigkeiten zu kämpfen. Die wichtigste Personalie ist unterdessen geklärt.
  • "Verheizen wir zu viel Wald?", MP vom 24.10.14; Brennholzboom - Forstbehörden sehen keinen Anlass zur Sorge, Naturschützer hingegen kritisieren die Entwicklung der vergangenen Jahre.
  • Vogel macht Druck beim Ministerium“, MP vom 20.10.14; Es geht ums Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“
  • Unterwegs im Bürgerwald“, MP vom 17.10.14; Gerolzhofen: Der CSU-Ortsverband ließ sich auch den Stadtwald zeigen…Natürlich wurde auch über den Nationalpark und ein mögliches Welterbe diskutiert. Man müsse die Diskussion offen gestalten, so die einhellige Meinung, schreibt die CSU.
  • Eröffnungswanderung auf dem neuen Skulpturenweg“, StgW-Kurier vom 14.10.14; Der Skulpturenweg des Gastwirts Bayer in Theinheim ist um viele schöne Skulpturen und einige regionale Sagen reicher geworden.
  • Holzeinschlag im Forstbetrieb beginnt“, StgW-Kurier vom 14.10.14;
    Eigene Anmerkung:
    anstatt Art und Höhe des Holzeinschlags schön zu reden, sollten die Bayerischen Staatsforsten endlich genaue Daten und Karten zu alten Waldflächen und Holzströmen öffentlich machen. Der Forstbetrieb Ebrach hat ein sehr fortschrittliches Naturschutzkonzept und plante einen wesentlich geringeren Holzeinschlag. Leider machte der Vorstand der BaySF dieses Ansinnen zunichte und der Holzeinschlag ist nun deutlich höher, als ursprünglich geplant.
    Besucher des Steigerwaldes fragen immer wieder nach dem Stolz der Region: den dicken alten Buchen.
    Nicht nur wir vom Freundeskreis haben den Eindruck, dass so ein hohes Alter und ein mächtiger Baumumfang (wie bei den alten Schaufelbuchen), in Zukunft nicht mehr von vielen Bäumen erreicht wird. Stattdessen nehmen die Rückegassen für die Holzabfuhr im Wald ständig zu.
  • SPD tritt für Studie ein“, FT vom 10.10.14; Steigerwald - Kreistagsfraktionen Bamberg und Haßberge wollen sachliche Nationalpark-Debatte;  Sand — An die Anfänge der Diskussion um einen Nationalpark im Steigerwald möchte die SPD in den beiden Landkreisen Bamberg und Haßberge zurück. Sie fordert eine Machbarkeitsstudie, die schon einmal vorgeschlagen worden war, dann aber nicht angefertigt wurde. Darauf verständigten sich die Sozialdemokraten in einer gemeinsamen Sitzung der beiden SPD-Kreistagsfraktionen Bamberg und Haßberge.
  • „Staatsforsten müssen ökologische Bilanzen vorlegen - Markus Ganserer mahnt regionale Naturschutzkonzepte an“, Pressemitteilung Bündnis90/Grüne vom 10.10.14;    „Leider triumphierte einmal mehr die Ökonomie über Ökologie und soziale Nachhaltigkeit“, bedauert der forstpolitische Sprecher der Landtags-Grünen, Markus Ganserer, angesichts der Bilanz der Bayerischen Staatsforsten (BaySF) für das Geschäftsjahr 2014...
    Doch während die ökonomischen Kennwerte ausreichend dargestellt werden, fehlt laut Markus Ganserer eine Beurteilung der ökologischen Bilanz: „Leider kann oder will die BaySF nichts zum Zustand der Artenvielfalt in ihren Wäldern sagen. Die Menge des Holzeinschlages oder die Fläche der Verjüngungsbestände alleine sagt nichts über den ökologischen Zustand der Wälder aus. Dies reicht bei weitem nicht aus für eine ökologische Bilanz“, kritisiert Ganserer, der es auch unmöglich findet, dass bis jetzt erst 23 der 41 bayerischen Forstbetriebe ein regionales Naturschutzkonzept entwickelt haben.
    Ähnlich kritisch sehen die Landtags-Grünen die Bilanz bei der sozialen Nachhaltigkeit. „Für die BaySF erschöpft sich die soziale Nachhaltigkeit mit der Meldung, im Jahr 2014 zwölf neue akademische Mitarbeiter eingestellt zu haben. Die Gesamtzahl der Beschäftigten ist jedoch um 55 Personen gesunken und führt zu einem weiteren Anstieg der Arbeitsbelastung sowie sinkender Mitarbeiterzufriedenheit“, so Markus Ganserer. Der Forstexperte der Landtags-Grünen fordert von der BaySF, endlich den Gegensatz zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Nachhaltigkeit aufzulösen.
  • "Erfolgreiches Jahr für die Bayerischen Staatsforsten", Pressemitteilung der BaySF vom 10.10.14; Der größte deutsche Forstbetrieb erzielte einen Rekordumsatz von insgesamt 415,5 Mio. Euro. Er stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent an. Der Jahresüberschuss lag mit 77,1 Mio. Euro 7,8 Prozent über dem des letzten Geschäftsjahres (2013: 71,5 Mio. Euro)....Das sehr gute Ergebnis schlägt sich auch in der Ausschüttung der Dividende nieder, die mit 76 Mio. Euro fast dem Jahresüberschuss entspricht. „Wir freuen uns mit 76 Mio. Euro eine Gewinnabführung in voller Höhe und so einen wichtigen Beitrag für den Haushalt des Freistaates leisten zu können“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Rudolf Freidhager; Anmerkung: Der Anteil am Staatshaushalt beträgt 0,15 %, Das ist verschwindend gering….
    ….geringer, als die durchschnittliche Prozentzahl der ungewollten Schwangerschaften bei korrekter Einnahme der Anti-Babypille (0,1 – 0,9 %).
  • Rekordjahr für Bayerische Staatsforsten , Ein Beitrag von: Erhard, Rudi, Stand: 10.10.2014;
    „Niemand hat die Staatsregierung ausgetrickst“, MP vom 9.10.14 und Die Kitzinger vom 14.10.14;  Ein Gespräch mit Günther Denzler über das Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ und mehr
  • „Waldnaturschutz-Konzept vorgestellt“, StgW-Kurier vom 9.10.14; Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner stellte in seinen Ausführungen unmissverständlich klar, dass er als Beamter des Freistaats Bayern gegen die Schaffung eines Nationalparks im Steigerwald sei, da die Bayerische Staatsregierung den klaren Auftrag gegeben habe, den Steigerwald als Naturpark zu belassen und zu erhalten.
  • „Im Steigerwald beginnt der Holzeinschlag“, MP vom 8.10.14; Forstbetrieb Ebrach will im Herbst und Winter 103 000 Festmeter ernten.
    Anmerkung: seit die Spitze der Bayerischen Staatsforsten 2012 auf einem „Mehreinschlag“ im Steigerwald bestanden hat, ist die Menge der gefällten Bäume deutlich gestiegen, was man dem Wald auch ansieht. Siehe FT 2012
  • Wird der Steigerwald zum Nationalpark?“, Primatononline vom 8.10.14; Der Stadtrat von Gerolzhofen hat sich in der letzten Sitzung gegen einen Antrag entschieden.
  • BN ehrt Bezirkstagspräsident Denzler“, StgW-Kurier vom 2.10.14; BN-Waldmedaille für Denzlers Engagement zum Schutz des Steigerwaldes
  • Geheime Landkarten öffentliche machen“, Lesermeinung Atzmüller FT vom 1.10.14
  • BN sieht Befragte von „Unser Steigerwald“ auf Holzweg geführt“, MP vom 1.10.14; Forsa-Umfrage könne Stimmung pro Nationalpark nicht wegdiskutieren

September

  • "ZUSTIMMUNG ZU NATIONALPARK STEIGERWALD WÄCHST", Pressemitteilung des BN vom 30.9.14; „Die überwiegend positive Nationalparkstimmung kann auch die von den Nationalparkgegnern vorgelegte Forsa-Umfrage nicht wegdiskutieren“, so Richard Mergner, Landesbeauftragter des BN. Die von „Unser Steigerwald“ in Auftrag gegebene Umfrage ist nicht aussagefähig für die Frage, ob die Menschen in der Steigerwaldregion einen Nationalpark wollen oder nicht. Die von anderen Umfragen abweichende Zustimmung zum Nationalpark (36 %) ist durch die besonderen Fragestellungen und –führungen in der Forsa-Umfrage zu erklären, wie sie in ähnlichen Umfragen der Holzindustrie auch verwendet werden. So wurde nicht mit der Kernfrage zur Akzeptanz des Nationalparks begonnen, sondern mit einer Reihe anderer Fragen, die die Akzeptanz für einen Nationalpark mit anderen Themen wie Holzverbrauch, Holzimporten und anderen Schutzgebieten in den einleitenden Fragen verknüpfen. „Wir finden es sonderbar, dass „Unser Steigerwald“ die Umfrage offenbar zusammen mit einer Interessenvertretung der Holzindustrie in Auftrag gibt, die die Umfrage wohl auch mitfinanziert hat“, so Ralf Straußberger, Waldreferent des BN. „Der Nationalparkgegnerverein „Unser Steigerwald“ verbündet sich mit der Holzindustrie, die noch höhere Einschläge im Staatswald fordert und deren Großabnehmer dafür sorgen, dass die Holzversorgung vor Ort im Steigerwald immer schwieriger wird.“
  • Konzept vorgestellt –Waldnaturschutz“, MP vom 30.9.14;  Zu einer Informationsveranstaltung über das Waldnaturschutz-Konzept des Forstbetriebes Ebrach hatten der Verein „Unser Steigerwald“ und die Gemeinde Rauhenebrach ins Schützenhaus eingeladen. Bürgermeister Matthias Bäuerlein konnte etwa 90 Teilnehmer begrüßen. Anmerkung: die Naturschutzverbände sind sehr gut informiert über das Naturschutzkonzept des Forstbetriebes Ebrach und würden seine Umsetzung im gesamten staatlichen Wirtschaftswald in Bayern begrüßen. Es handelt sich hier jedoch um ein Wirtschaftswald-Konzept. Es kann nie ein großflächiges nutzungsfreies Schutzgebiet ersetzten, weder verglichen mit seinem Nutzen für die Natur noch mit seinem Nutzen für die Regionalentwicklung.
  • Zustimmung zum Nationalpark unter den Unwissenden beunruhigt“, MP vom 28.9.14; 
    Vorstand von „Unser Steigerwald“ stellte Ergebnis von forsa-Umfrage vor: Mehrheit lehnt Nationalpark ab – Fast alle wollen Entscheidung durch Bürger
  • Bruch bleibt weiterhin bestehen“, FT vom 27.9.14;
    Die Frage ob Nationalpark Steigerwald oder nicht beschäftigt die Region seit Längerem. Einer Umfrage des Bundes Naturschutzes, die Befürworter in der Mehrzahl sieht, setzt der Verein „Unser Steigerwald“ nun eine andere Studie entgegen.
  • "Steigerwaldzentrum eröffnet", StgW-Kurier vom 25.9.14
  • Die Vergleiche hinken - Streit um Nationalpark“, Mainpost vom 19.9.14; 
    Beim Seminar des Bund Naturschutz (BN) in Ebrach diskutierten rund 150 Waldinteressierte aus ganz Deutschland auch über Pro und Contra eines Nationalparks im nördlichen Steigerwald. Als Erwiderung auf die in der Freitagsausgabe veröffentlichte Pressemitteilung des BN über diese Veranstaltung stellt nun auch der Verein „Unser Steigerwald“ seine Sicht der Dinge dar.
  • Scharf: Neue Studie zeigt hohen Stellenwert des Nationalparks Bayerischer Wald für sanften Tourismus / Ranger leisten unschätzbare Arbeit“, Pressemitteilung des Bayerischen  Staatsministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz vom 19.9.14;
    Die Bewahrung der Naturschätze in Bayern ist eine entscheidende Zukunftsaufgabe. Besondere Bedeutung für den Schutz der Tier- und Pflanzenwelt hat der Nationalpark Bayerischer Wald. Bei einem Treffen von Rangern der Nationalparks Bayerischer Wald und & Sumava betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf: "Der Nationalpark Bayerischer Wald ist ein Aushängeschild des Naturschutzes in Bayern und ein besonders wertvoller Naturschatz. Er ist Heimat einer einzigartigen Naturvielfalt mit über 2.500 Tierarten. Diesen Schatz müssen wir bewahren. Die Natur kennt keine Staatsgrenzen. Deshalb setzen wir auf die intensive Zusammenarbeit mit unseren tschechischen Nachbarn. Die beiden Nationalparks sollen zu einem europäischen Schutzgebiet zusammenwachsen."
  • "Nationalparke sind gut für Mensch und Natur!", Pressemitteilung des BN vom 17.9.14; 
    Naturschützer und Nationalparkverein kämpfen für Schutz der Heimat;
    An einer mit über 150 Teilnehmern sehr gut besuchten Tagung des BUND Naturschutz (BN) nahmen Waldinteressenten aus ganz Deutschland teil, viele davon direkt aus dem Steigerwald. Die Vorträge von Artenschutzexperten und Kommunalpolitikern aus den Nationalparken Hainich und Bayerischer Wald brachten es auf den Punkt: Nationalparke sind gut für Mensch und Natur. Nationalparke ermöglichen staatliche Investitionen und Fördergelder, von denen die gesamte Region profitiert. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion kritisierten etliche Bürger aus dem Steigerwald den stellvertretenden Landrat des Landkreises Haßberge Oskar Ebert heftig, weil er bislang nicht bereit war, trotz großer Probleme in den Steigerwaldgemeinden, die Chancen eines Nationalparks offen zu diskutieren. Ebenfalls kritisiert wurde die Blockadehaltung der Staatsregierung. Hubert Weiger forderte eine umfassende Untersuchung der Auswirkungen eines Nationalparks. Auch Ebert verschloss sich nicht völlig einer derartigen Studie und Christine Bender, stellvertretende Landrätin des Landkreises Schweinfurt, stand einer neutralen Studie positiv gegenüber.
  • "BN EHRT BEZIRKSTAGSPRÄSIDENT DENZLER", Pressemitteilung des BN vom 15.9.14;
    BN-Waldmedaille für Denzlers Engagement zum Schutz des Steigerwaldes. 
    Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) ehrte den vormaligen, langjährigen Bamberger Landrat und amtierenden Bezirkstagspräsidenten von Oberfranken Dr. Günther Denzler für sein Engagement für den Schutz der heimischen Buchenwälder. „Wir ehren Dr. Denzler mit der BN-Waldmedaille für sein konsequentes Eintreten für eine Anerkennung des Steigerwaldes als Weltnaturerbe und einen Nationalpark Steigerwald“, lobte Hubert Weiger, Vorsitzender des BN, den CSU-Kommunalpolitiker. Die Ehrung fand im Rahmen der BN Tagung Naturerbe Buchenwälder in Ebrach statt, bei der Denzler stehende Ovationen bekam.
  • "Steigerwald-Erlebniszentrum, Info-Zentrum für Umweltschutz"
    16.9.14,Bayerisches Fernsehen

    Anmerkung: im Beitrag werden Nistkästen gebaut – das ist passend – da die alten Wälder durch 300 Jahre nachhaltige Fortwirtschaft fehlen…
  • "Notizbuch-Gespräch: Der ewige Streit um den Nationalpark Steigerwald", BR.de - Bayerischer Rundfunk , 15.9.14
    Notizbuch-Gespräch mit Heiner Gremer, BR-Korrespondent in Bamberg
  • "Das Haus der Säge", SZ vom 14.9.14; Das 1000 Quadratmeter große Steigerwald-Zentrum im Landkreis Schweinfurt soll zeigen, dass die Waldwirtschaft die Bäume nutzt - und schützt. Nationalpark-Befürworter schimpfen, es sei ein "Bollwerk gegen den Naturschutz".
  • "Massive Mittel im Nationalparkstreit", Leserbrief FT Haßberge vom 13.9.14
  • Verein Nationalpark Nordsteigerwald demonstriert für Nationalpark“, Bamberger Onlinezeitung vom 13.9.14; Mehr als 50 Mitglieder des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald nahmen die Eröffnung des Nachhaltigkeitszentrums am 12. September in Handthal zum Anlass, für den Nationalpark zu demonstrieren. „Dies war ein wichtiges Signal an alle Teilnehmer und geladenen Gäste aus Wirtschaft und Politik. Das Zentrum in Handthal wird die Diskussion um einen Nationalpark nicht beenden. Immer mehr Menschen in unserer Region sprechen sich offen für einen Nationalpark aus. Wir waren haben diesen Menschen heute eine Stimme gegeben“, so Vorstandsmitglied Benedikt Schmitt.
  • "Das Beste aus der Radiowelt  - Nationalpark Steigerwald", Michel/ Eck/ Edo Günther….
    Norbert Steiche vom BR in der Sendung Radiowelt auf BR 2 , 12.9.14
    In die „Suche“ links oben „Steigerwald“ eingeben und die 17:00 Uhr Sendung starten.
    Bei ca. 9 Minuten 20 Sekunden beginnt der Steigerwald-Beitrag
  • Steigerwald-Zentrum in Handthal eröffnet: "Einzigartig"“, MP vom 12.9.14; Forstminister Helmut Brunner stellte sich in Handthal klar auf die Seite der Gegner eines Nationalparks
  • Der Steigerwald zimmert an seiner Zukunft Bayerns“, InFranken von 12.9.14;  Forstminister Helmut Brunner hat am Freitag in Handthal (Kreis Schweinfurt) das neue Steigerwald-Zentrum "Nachhaltigkeit erleben" eröffnet. Es gab viele versöhnliche Worte, aber der Konflikt um einen Nationalpark wird bleiben.
  • Bananen im Steigerwald?“, Haßfurter Tagblatt vom 9.9.14; Nationalparkverein demonstriert am Freitag gegen Eröffnung des Nachhaltigkeitszentrums
  • Die Vermessung der Bäume“, FT vom 9.9.14
  • Im Steigerwald wird weiter geholzt“, MP vom 7.9.14; Nationalpark-Streit: Gegner und Befürworter eines Schutzgebietes stehen sich unversöhnlich gegenüber. Von „eingeflogenen Ideologen“ sprechen die einen, an ein Weltnaturerbe-Rettungskonzept denken die anderen.
  • Das Team im Zentrum“, MP vom 5.9.14; Von der forstlichen Fachkraft bis zur Verwaltung
  • "Regierung soll Landrat Denzlers Verhalten prüfen", MP vom 3.9.14; Michelau legt Dienstaufsichtsbeschwerde ein

August

  • "Ganze Kellerwaldregion profitiert vom Natioanalpark", Pressemitteilung des BN vom 28.8.14; Riesiges Interessee aus der Steigerwaldregion an BN-Informationsfahrt
  • Sommertour des Landrats führt nach Handthal“, MP vom 18.8.14; Der Landkreis Schweinfurt hat einiges zu bieten. Zwischen Rhön, Haßbergen, Main und Steigerwald gelegen, vereint er in vielerlei Hinsicht Vielfalt, Einzigartigkeiten und Kontraste, die es wert sind, entdeckt zu werden, so eine Mitteilung des Landratsamtes. Im Rahmen einer Sommertour lädt Landrat Florian Töpper daher erstmals interessierte Bürger des Landkreises Schweinfurt ein, mit ihm gemeinsam die Besonderheiten des Schweinfurter Landes kennenzulernen. Neben der Besichtigung interessanter und sehenswerter Einrichtungen steht für den Landrat besonders auch der Austausch mit den Menschen im Mittelpunkt der Tour. „Ich freue mich sehr, bei dieser Gelegenheit mit unseren Bürgerinnen und Bürgern ungezwungen ins Gespräch zu kommen“, so Landrat Töpper.
  • Steigerwald-Zentrum nimmt Formen an“, FT vom 16.8.14; Oskar Ebert, der frühere Bürgermeister von Rauhenebrach und stellvertretender Landrat des Kreises Haßberge, ist zum Geschäftsführer des Trägervereins „Steigerwald-Zentrum Nachhaltigkeit erleben“ berufen worden.
  • Studie belegt: Mit dem Nationalpark Harz verbundener Tourismus leistet bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag für die Region“, Pressemitteilung des Niedersächsischen Umweltministeriums von 2014; Anlässlich der 114. Auflage des größten Wanderfestes der Welt, das in diesem Jahr in Bad Harzburg im Harz gefeiert wird, weist Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz darauf hin, dass Naturschutz positive Effekte für den Tourismus und die regionale Wirtschaft bringt. „Beim Deutschen Wandertag zeigt sich gerade wieder, dass der gemeinsam mit dem Nachbarland Sachsen-Anhalt beaufsichtigte Nationalpark Harz ein gelungenes Beispiel darstellt dafür, dass eine großräumige Schutzgebietsausweisung mit konsequentem Naturschutz positive Impulse für Ökologie und Ökonomie liefern kann", sagte Kottwitz am Freitag in Hannover.
  • Steigerwald bleibt doch Naturpark“, Steigerwald-Kurier vom 7.8.14; Anmerkung: hier wird eine Chance bekämpft, ohne dass sie überhaupt geprüft wurde. Wer verhindert mit allen Mitteln die Aufklärung der Bürger über die Auswirkungen eines Nationalparks auf die Region, die wir schon so lange fordern? Wem nutzt es, dass die Bevölkerung nicht darüber informiert wird? Der Region sicher nicht!
  • Auf dem Holzweg“, FT vom 7.8.14; NATURSCHUTZ Am12. September wird das neue „Steigerwaldzentrum“ in Handthal eröffnet. Das Haus will zeigen, dass die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz allen nutzt, nicht zuletzt auch der Natur und der Artenvielfalt.
  • Wege für Radler und Besucher des Steigerwaldzentrums“, MP vom 7.8.14; Staat und Gemeinde investieren in Infrastruktur
  • Dem Brauen zur Ehre“ - Holzskulptur Bayer", FT vom 7.8.14; in Theinheim gibt es neue Skulpturen zu bestaunen
  • Trittsteinkonzept im Steigerwald überzeugt Aiwanger und die Freien Wähler“, FT Has, 7.8.14;  Anmerkung: die UNESCO mit ihren hohen Qualitätskriterien wird es nicht überzeugen…Ohne nutzungsfreies größeres Schutzgebiet gibt es KEIN Weltnaturerbe
  • Erlebniswege und Infopunkte“, FT Has, 6.8.14; Naturpark Steigerwald ist Qualitätsnaturpark.
  • Projektschule erkundet Buchenwälder“, MP vom 5.8.14; Schüler bei Freundeskreis Nationalpark zu Gast
  • "Expertenanhörung oder Lobbyistentreff?", MP vom 5.8.14 Leser-Forum Zur Expertenanhörung des Vereins „Unser Steigerwald“ in Handthal: Nachdem der Bamberger Landrat Kalb seit Kurzem versucht, die Diskussion unter dem Stichwort „Weltnaturerbe“ zu versachlichen, lud der Verein „Unser Steigerwald“ zu einer „Expertenanhörung“ in das Steigerwaldzentrum nach Handthal ein. Es trafen sich jedoch nicht etwa neutrale Experten, sondern unter anderem Lobbyisten aus der Holzwirtschaft, Privatwaldbesitzer, Mitglieder des einladenden Vereins sowie Vertreter der Bayerischen Staatsforsten.
  • "Naturschutz nur in netten Broschüren", Leser-Forum MP vom 4.8.14 Zum Artikel „Schutzgebiet liegt allen schwer im Magen“ vom 31. Juli:  Mir als Handthaler und Befürworter des Nationalparks liegt etwas ganz anderes als das Schutzgebiet schwer im Magen: Herr Eck finanziert dank seiner Position als Innenstaatssekretär ein 3,5 Millionen Euro teures „Steigerwaldzentrum“, das sich bis jetzt wirklich als „Vereinsheim“ für seinen Anti-Nationalpark-Verein „Unser Steigerwald“ entpuppt. Dort treffen sich ausschließlich Vertreter der Holzlobby und Forstwirtschaft, um über die Verhinderung eines Nationalparks zu reden.

Juli

  • „ Kippen mehr Trittsteine das Schutzgebiet?“, MP vom 31.7.14; Interne Experten-Anhörung in Handthal bestätigt die Positionen des Vereins „Unser Steigerwald“
    Funktioniert der Tausch? Durch eine Verdoppelung der ökologischen Trittsteine (das sind die kleinen braunen Flecken auf der Karte) in den Wäldern des Staatsforstbetriebs Ebrach soll die Rücknahme des Schutzgebietes „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ erreicht werden.
  • Schutzgebiet liegt allen schwer im Magen“, MP vom 31.7.14
    Expertenanhörung von „Unser Steigerwald“ erteilt Nationalpark-Forderung und Denzler-Verordnung eine Absage
  • Steckt politisches Kalkül hinter „konspirativer Waldbegehung“?“, MP vom 31.7.14
    Nationalparkverein hegt bestimmte Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Vorschlags, den Steigerwald zum Weltnaturerbe zu machen. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor. Handelt es sich hier in der Tat eher um ein Ablenkungsmanöver, um einerseits auf Zeit zu spielen und zugleich das vom Landratsamt Bamberg ausgewiesene Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ wieder vom Tisch zu bekommen?
  • CSU wirft Ex-Landrat Rechtsbruch vor“, FT vom 31.7.14
  • Leserbriefe FT vom 30.7.14: "Verschrobener Starrsinn" und "Bitte kein Sterben auf Raten"
  • Erster Stammtisch des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald“, MP vom 300714
    Zu seinem ersten Stammtisch-Treffen lädt der Verein Nationalpark Nordsteigerwald am Dienstag, 5. August, um 19.30 Uhr ins Gasthaus Michel in Untersteinbach ein. In lockerer Atmosphäre soll dort darüber diskutiert werden, was dem einen oder der anderen auf dem Herzen liegt, und die Möglichkeit gegeben werden, sich kennenzulernen. Über eine rege Diskussion würden sich die drei anwesenden Vorsitzenden Manfred Reinhart, Benedikt Schmitt und Helmut Weilbach freuen. Eingeladen sind alle Interessierten
  • „Streit um den Steigerwald“, SAT 1 vom 30.7.14: Forstwirte in Unterfranken fürchten um ihre Existenz; Der Steigerwald in Unterfranken – auf einer Stufe mit dem Great Barriere Reef in Australien und der Serengeti in Tansania? Als Nationalpark wäre er Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Eine Idee, die schön klingt – die Region aber spaltet. Forstwirte fürchten um ihre Existenz.
  • UNKRAUT-SENDUNG BR vom 28.7.14: Nationalpark-Befürworter gründen Verein
    Menschen, die sich schon lange für einen Nationalpark Steigerwald einsetzen, haben nun den "Verein Nationalpark Nordsteigerwald" gegründet. Ihr Ziel: die Buchenbestände schützen und mit Aufklärungsarbeit alte Ängste abbauen
  • UNKRAUT-SENDUNG BR vom 28.7.14: Der nördliche Steigerwald eignet sich bestens für einen Nationalpark, doch seit 2007 kämpfen Gegner und Befürworter erbittert gegeneinander. Die Fronten sind verhärtet und ein Ende nicht in Sicht!
  • "Schüler lernen ihr künftiges Erbe kennen" - UNESCO-Projektschule erkundet Buchenwälder im Steigerwald, Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald vom 28.7.14: Rund 90 Schülerinnen und Schüler aus 4 Klassen der UNESCO–Projektschule Ebern (Friedrich-Rückert-Gymnasium) erkundeten am Donnerstag, dem 24.Juli, zusammen mit ihren Lehrinnen und Lehrern ihr künftiges Naturerbe, die Buchenwälder im Nordsteigerwald. Mitglieder des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald sorgten für ein spielerisches Kennenlernen des heimischen Lebensraums mit seinen faszinierenden Naturkreisläufen.
  • Schaut doch einfach mal den Wald an“, MP vom 28.7.14:
    Wald oder Wildnis? – Beim Schweinfurter Stadtwaldtag prallen unterschiedliche Positionen aufeinander : „Wald oder Wildnis?“ Unter diesem Titel hat eine Podiumsdiskussion beim Stadtwaldtag auf dem Gelände des Wildparks stattgefunden. „Wenn es sonst keiner macht, müssen wir halt das Thema mal in der Öffentlichkeit angehen“, sagte Schweinfurts Forstamtschef Hans-Ulrich Swoboda. Es sorgt seit geraumer Zeit für Wirbel in den Steigerwald-Gemeinden. Hier wird erbittert gestritten, ob ein Nationalpark ohne jede Waldbewirtschaftung eingerichtet werden soll, oder ob die bisherige Nutzung - möglicherweise mit Einschränkungen - beibehalten wird.
  • "Votum für Weltnaturerbe", Nürnberger Nachrichten vom 28.7.14: Entscheidung im Bamberger Kreistrag für den Nationalpark
  • "1000 Hektar aus der Nutzung", MP vom 27.7.14: Ulrich Mergner stellt „seinen“ Wald vor
  • "Das Zauberwort heißt Weltnaturerbe", MP vom 25.7.14;
    Das neue Zauberwort heißt Weltnaturerbe. Entscheidend dabei: Mit einer eventuellen Anerkennung des Steigerwalds durch die UNESCO als Weltnaturerbe kommt der Nationalpark nicht durch die Hintertür. Denn anders als es Bund Naturschutz und auch der ehemalige Bamberger Landrat Günther Denzler immer wieder proklamieren, ist laut Barth für ein Weltnaturerbe kein Großschutzgebiet nötig.
    Barths Kollege Martin Neumeyer, Amtschef im bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, bestätigt das. Das im Forstbetrieb Ebrach praktizierte Trittsteinkonzept sei völlig ausreichend für die Bewerbung zu einem Weltnaturerbe. Damit wird es weiterhin das Ziel der bayerischen Staatsregierung sein, die vom ehemaligen Bamberger Landratsamt installierte Verordnung über das 775 Hektar große Schutzgebiet „Der hohe buchene Wald im Ebracher Forst“ rückgängig zu machen. Neumeyer: „Diese Verordnung atmet den Geist des Gegeneinander.“ Gegen diese Verordnung gebe es auch erhebliche fachliche und rechtliche Einwände.
  • Neuer Verein für Anspruch auf Welterbe“, FT Has vom 25.7.14
  • Verein will Nationalpark ohne Verlierer“, FT vom 25.7.14
  • "Neues Ziel: Welterbe statt Nationalpark", MP vom 24.7.14: Der Bamberger Landrat hat eine Initiative angeschoben, um die tiefen Gräben im Steigerwald zu beseitigen
  •  „Einen Kompromiss finden, der allen Seiten gerecht wird“, MP vom 24.7.14;  Steigerwald-Landräte erörtern Weltnaturerbe-Thema in ihren Kreistagen – „Nationalpark Nordsteigerwald“ will keine Verlierer
  • Ebert: „Es brennt im Steigerwald“ „, MP vom 23.7.14; „Unser Steigerwald“ reagiert auf Gründung eines Pro-Nationalpark-Vereins
  • Welterbe auch ohne Nationalpark“, FT vom 23.7.14; In den letzten Wochen sorgten Spekulationen, ob die Verordnung „Der hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ außer Kraft gesetzt wurde, für viel Unmut. Landrat Kalb legte nun im Kreistag die Karten auf den Tisch. Kalb: „Ich denke, wir sind uns einig, dass der Steigerwald Welterbe werden soll. Jetzt gilt es den Weg zu finden, wie wir zu unserem Ziel kommen können.“
  • "Für Natur und Mensch", FT Has, 18.7.14; Kontroverse: Der Verein "Unser Steigerwald" bekräftigt seine Ablehung eines Nationalparks. Daran ändert auch die Gründung eines Vereins der Nationalpark-Befürworter nichts.
  • Dankesanzeige Verein Nationalpark Nordsteigerwald mit Internetseite und Beitrittsmöglichkeit: http://www.verein-nationalpark-nordsteigerwald.de/
  • "Zulauf für Verein pro Nationalpark", MP vom 18.7.14: Bereits 250 Mitglieder in der Liste + Leserbrief dazu
  • "Demonstration vorm Kreistag", MP vom 18.7.14: „Unser Steigerwald“ fährt am Montag nach Bamberg Der Verein „Unser Steigerwald“ lädt ein zu einer Demonstrationsveranstaltung in Bamberg. Am Montag, 21. Juli, ab 13 Uhr wollen die Teilnehmer vor allem dem Kreistag Bamberg zeigen, dass sie im Steigerwald keinen Nationalpark wollen. Demonstriert wird deshalb direkt am Landratsamt Bamberg. Dort beginnt um 14 Uhr eine Kreistagssitzung.
  • "Rauhenebrach - Nationalpark Nordsteigerwald" - Video 
    Der Pro-Nationalpark-Verein ist im Aufwind. Der Verein Nationalpark Nordsteigerwald wurde am 30. Juni gegründet. Die Zahl der Mitglieder liegt nun bei   ... 
  • Leserbriefe aus dem Steigerwald-Kurier vom 10.7.14
  • Nationalpark "bewahrt nicht nur unsere Heimat, sondern stellt auch ihre Zukunft sicher", InFranken 7.7.14 + FT Has 8.7.14
    Rauhenebrach — Der neue "Verein Nationalpark Nordsteigerwald" verteidigt seine Absicht, einen Nationalpark Steigerwald einzurichten. In einem Schreiben an unsere Zeitung, das der Sprecher des Vereins, Johannes Schnös, unterzeichnet hat, unterstreicht der Verein, dass das Trittsteinkonzept, das eine Leserbrief-Schreiberin dieser Tage als den richtigen Weg bezeichnet hat, nicht ausreichend sei. Johannes Schnös nimmt in seinem Schreiben Bezug auf den Leserbrief (FT vom 4. Juli, Seite 18). In ihrem Leserbrief schreibe die Autorin davon, dass unberührte Natur eine Illusion sei. Sie sage, bereits mit Adam und Eva habe die Unberührtheit der Natur ein Ende gefunden und das müsse man eben akzeptieren. Dazu meint Schnös: "Für mich hört sich das viel zu sehr nach Mittelmaß an, nach dem üblichen ,da können wir sowieso nichts machen'.
  • "Singen am Lagerfeuer" MP vom 2.7.14:
    Am vergangenen Wochenende erlebten die Kinder des Singkreises Gerolzhofen ein Zeltlager auf dem Jugendzeltplatz Weihersee bei Ebrach. Miteinander Zeit verbringen und sich näher kennenlernen, das stand im Mittelpunkt der Freizeit. Neben dem obligatorischen Lagerfeuer und gemeinsamem Singen, organisierte die Singkreisleiterin Ute Höfner eine waldpädagogische Führung und viele Spiele für die Lagerteilnehmer. Ganzheitlich erklärte Jochen Frank vom Landesbund für Vogelschutz in Bamberg am und um den Grillplatz Handthalgrund den Kindern das Alter von Bäumen, warum es wichtig ist, dass alte Bäume in den Wäldern stehen. Er informierte, wie man Bäume an ihren Blättern erkennen kann und wie spannend es ist blind durch den Wald geführt zu werden.
  • "Stille" Befürworter gründen Verein, 1.7.14
    In Untersteinbach, einem Ortsteil von Rauhenebrach (Lkr. Haßberge) hat sich am Montag (30.06.14) der Verein "Nationalpark Nordsteigerwald" gegründet. Die Mitglieder wollen dafür kämpfen, dass der Nationalpark doch noch realisiert wird. Interview  Helmut Weilbach. Zur Gründungsversammlung sind 158 Personen gekommen. Bei den "stillen" Befürwortern handelt es sich um entschlossene Bürger aus den umliegenden Gemeinden des vorgeschlagenen Nationalparkgebietes wie Rauhenebrach, Gerolzhofen oder Ebrach, die bislang kaum in Erscheinung getreten sind…
  • BR2, 1.7.14; 13:30 Uhr Interview mit Helmut Weilbach, Vorstand des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald
  • Vereinsgründung pro Nationalpark Steigerwald“, Radio Primaton vom 1.7.14
    Gestern Abend hat sich der Verein "Nationalpark Nordoststeigerwald"in Untersteinbach gegründet.
  • BR Abendschau, 1.7.14: "Stille" Befürworter gründen Verein"
  • Signal für einen Nationalpark im Steigerwald“, FT vom 1.7.14; mit Fotos
    In Untersteinbach haben weit über hundert Bürger den "Verein Nationalpark Nordsteigerwald" gegründet. Während die Versammlung harmonisch ablief, machten die Begleitumstände deutlich, dass das Thema die Emotionen weiter schürt.
  • Steigerwald: Auch Nationalpark-Befürworter zeigen Flagge“, MP vom 1.7.14
    Seit sieben Jahren wird im Steigerwald für oder gegen einen Nationalpark im Ebracher Staatswald gestritten. Nun haben sich auch die Befürworter im Verein Nationalpark Nordsteigerwald zusammengeschlossen. Dessen Gründung am Montagabend in Untersteinbach (Lkr. Haßberge) als Antwort auf den Antinationalparkverein „Unser Steigerwald“ geriet dabei angesichts des Andrangs zu einer eindrucksvollen Demonstration.
  • Eigenständig und unabhängig von Naturschutzverbänden“, MP Region Main/Rhön vom 1.7.14
    Zu den Zielen des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald, den Vorstands- und Beiratsmitgliedern sowie zum Mitgliedsbeitrag
    Seit sieben Jahren wird im Steigerwald für oder gegen einen Nationalpark auf einer Fläche von rund 11 000 Hektar Staatswald gestritten und gerungen. Mit dem Verein Nationalpark Nordsteigerwald haben sich nun auch die Befürworter formiert.
  • „DIE GEGENOFFENSIVE IM STEIGERWALD LÄUFT“, MP vom 1.7.14
    Der Befreiungsschlag ist den bislang „stillen Befürwortern“ eines Nationalparks auf
    Staatswaldgebiet des Forstbetriebs Ebrach der Bayerischen Staatsforsten gelungen. Die
    Gründung des Vereins Nationalpark Nordsteigerwald in Untersteinbach als Antwort auf den
    Antinationalparkverein „Unser Steigerwald“ geriet am Montagabend angesichts des Andrangs gar
    zu einer eindrucksvollen Demonstration.
  • „Ende des Schweigens“, SZ vom 1.7.14; In einem Steigerwald-Dorf gründet sich ein Unterstützerverein für den Nationalpark
  • Votum für einen Nationalpark“, FT vom 1.7.14; In Untersteinbach haben weit über 100 Bürger den „Verein NationalparkNordsteigerwald“ gegründet. Während die Versammlung harmonisch ablief, machten die Begleitumstände deutlich, dass das Thema die Emotionen weiter schürt. Es ist eine Auseinandersetzung der Worte. An Straßenrändern stehen Schilder mit Aufschriften wie „Nationalpark Steigerwald, nein danke“ oder „Wir wollen keinen Urwald“. Im Saal des Gasthauses Michel hingen Plakate wie  Naturschutz schafft und erhält Arbeitsplätze“ oder „Heimat für die Zukunft sichern“.
  • Sie wollen den Nationalpark Steigerwald“, Haßfurter Tagblatt vom 1.7.14;
    156 Männer und Frauen aus der Region gründen einen Verein mit einem eindeutigen Ziel

Juni

  • Sie wollen den Nationalpark“, FT vom 30.6.14; Ist das die Wende in der siebenjährigen Nationalparkdebatte? Mitten im Gebiet der hartnäckigsten Gegner gründet sich eine Initiative für den Nationalpark. Was treibt die Gruppe an, die am Montag einen Verein gründen will?Im Steigerwald tun sich tiefe Gräben auf“, NN vom 27.6.14, Horst Auer: 
    Naturschutz gegen Holzlobby: Seit sieben Jahren wird erbittert um einen Nationalpark gerungen Der erste fränkische Nationalpark ist noch immer eine Vision. Seit sieben Jahren kämpfen Naturschutzverbände vom Landesbund für Vogelschutz über Greenpeace bis WWF Deutschland für mehr Wildnis im Steigerwald mit seinen wertvollen Buchenbeständen. Doch nicht nur dort wird weiter kräftig gegen das Vorhaben geholzt.
  • DIE SCHUTZVERORDNUNG BLEIBT DOCH NOCH IN VOLLZUG“, MP vom 26.6.14;  Das Chaos ist perfekt. Entgegen der Pressemitteilung des Umweltministeriums und des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie des Landratsamts Bamberg vom 27. Mai ist die Verordnung über den geschützten Landschaftsbestandteil „Der hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ nicht außer Vollzug gesetzt. Sie war am 16. April durch das Landratsamt Bamberg erlassen worden, zwei Wochen vor dem Ausscheiden von Landrat Günther Denzler.
  • WO'S ECHO AUF „UNSER STEIGERWALD“ HALLT“, MP vom 26.6.14;
    Das ist ein Paukenschlag: Ausgerechnet in der Gemeinde Rauhenebrach als Hochburg und Herz des Antinationalparkvereins „Unser Seigerwald“ wird jetzt die Gegenoffensive gestartet. Die Rede ist von der bevorstehenden Gründung des Pronationalparkvereins „Nationalpark Nordsteigerwald“. Der designierte Vorsitzende Benedikt Schmidt und die meisten seiner Mitstreiter stammen von hier oder aus der näheren Umgebung und allesamt geben sie sich kämpferisch.
  • STAATSWALD GEHÖRT ALLEN BÜRGERN“, Leserbrief MP vom 25.6.14; Zum Artikel „Mehrheit für Nationalpark Steigerwald“ (7.6.) und Leserforum: „Meinungsmache bei Ahnungslosen ohne Rücksicht auf Verluste“ (13.6.)
  • Engagement der Forstleute lohnt sich nicht“, MP vom 19.6.14
    Initiative Waldnaturschutz kritisiert sowohl Naturschutzverbände als auch Staatsregierung
  • "Gegengewicht zu „Unser Steigerwald“", Haßfurter Tagblatt vom 23.6.14; Verein „Nationalpark Steigerwald“ steht vor seiner Gründung - Wie die Heimatzeitung erfahren hat, haben im Steigerwald ansässige Bürger beschlossen, quasi als Gegengewicht zum Verein „Unser Steigerwald“, der die Gründung eines Nationalparks Steigerwald ablehnt und zu verhindern sucht, einen Verein zu gründen, der gerade das gegensätzliche Ziel verfolgt. Der Verein soll „Nationalpark Nordsteigerwald“ heißen und in Kürze gegründet werden.
  • "Im Steigerwald muss mehr getan werden", Leserbrief FT vom 23.6.14
  • "Stellenwert des Naturschutzes in der politischen Praxis", Leserbrief MP vom 24.6.14
  • "Verein "Nationalpark Nordsteigerwald" will sich Ende des Monats gründen", FT vom 24.6.14
  • "Nicht mit der Kettensäge", Leserbrief FT vom 25.6.14
  • "Die Buchen bleiben geschützt", FT vom 21./22. Juni; Der Erlass der Verordnung über dasWaldschutzgebiet bei Ebrach hat für einige Aufregung gesorgt, die Ankündigung, sie außer Vollzug zu setzen, für noch viel mehr. Doch das war juristisch offenbar gar nicht möglich.
  • "Tiefe Gräben im Streit um den Steigerwald", MP vom 20.6.14; Der Streit um den Schutz wertvoller alter Buchenwälder im Steigerwald geht in eine neue Runde. Der Bamberger Landrat Johann Kalb hat die von seinem Vorgänger Günther Denzler (beide CSU) in Kraft gesetzte Verordnung für das Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchener Wald“ entgegen anderslautender Meldungen nicht außer Vollzug gesetzt.
    Karte Größenvergleich der Schutzgebiete
  • "Landrat auf Tauchstation", FT vom 20.6.14: KREISTAG SPD und Grüne werfen Landrat Johann Kalb eine Umgehung der Gremien vor und fordern eine Sondersitzung zum Steigerwald.
    Das Landratsamt kündigt eine Behandlung am21. Juli an. Die Schutzverordnung ist weiterhin in Kraft.
  • Leserbrief von Norbert Panek aus dem Steigerwald-Kurier vom 19.6.14
  • Schutzgebiet im Steigerwald verteidigt“, Mainpost 17.6.14: Spitze der Grünen-Landtagsfraktion in Ebrach auf Info-Tour – Klarstellung von Bamberger Ex-Landrat Denzler, auch Bürgermeister Schneider aus Ebrach war dabei. Sozusagen eine rot-grün-schwarze Koalition für die gemeinsame Erhaltung der wertvollen Buchenwälder!
    Als Landrat hatte Günther Denzler im April 757 Hektar Staatswald unter Naturschutz gestellt. Gut einen Monat später forderten Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und die CSU-Mehrheit im Landtag Umweltminister Marcel Huber (CSU) auf, die Verordnung „wegzuräumen“. Denzlers Nachfolger Johann Kalb (ebenfalls CSU) solle die Unterschutzstellung aufheben beziehungsweise nicht vollziehen, war zu hören. Der Innenstaatssekretär und unterfränkische CSU-Bezirksvorsitzende Gerhard Eck ist Speerspitze gegen Naturschutz in dieser Form. Als Vorsitzender des Anti-Nationalpark-Vereins „Unser Steigerwald“ transportiert er die Meinung vor allem von Bauernverband, Sägewerkern und Förstern. Eck nennt Denzlers Handeln „Quatsch“, andere sprechen von „einem Husarenstück“.
    Weder das eine noch das andere sei der Fall, sagte der Ex-Landrat. Seine Fachleute im Amt hätten „alles hundertfach geprüft“ und „über ein Jahr lang daran gearbeitet“. Demnach wussten neben Umweltminister Huber und Forstminister Helmut Brunner auch Ministerpräsident Horst Seehofer lange vor Erlass der Verordnung durch den Kreistag Bamberg von der Verordnung. Es habe ein eineinhalbstündiges Acht-Augen-Gespräch in München gegeben und der Ministerpräsident habe den Wunsch geäußert, das Schutzgebiet ein wenig zu verkleinern – was auch geschehen sei. Schließlich sei der Antrag vom Markt Ebrach gekommen, und dessen Bürgermeister sei am 16. März als „absoluter Befürworter“ eines Schutzgebietes und eines Nationalparks Steigerwald mit 87 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden, sagte Denzler. Die Aufregung von Bauernverband und Waldbesitzern könne er sowieso nicht verstehen, schließlich betreffe das Schutzgebiet nur Staatswald.
  • „250 Jahre alt, 50 m hoch“ vom FT, 18.6.14; Soll der Steigerwald Weltnaturerbe werden?
  • "Eine klare Mehrheit für den Nationalpark", Nürnberger Nachrichten vom 17. Juni, HorstM. Auer Foto: Julian Stratenschulte
    Nach einer Emnid-Umfrage befürworten mehr als 60 Prozent der Bürger in der Region das Schutzgebiet
  • TV Touring vom 11.6.14,  Externer Link
  • Bisher haben sich die meisten nicht getraut“, MP vom 13.6.14
    Geo-net sieht einen Stimmungswandel für einen Nationalpark im Steigerwald

    Die aktuelle repräsentative Umfrage von TNS-Emnid zeigt in den Augen der Gerolzhöfer Liste Geo-net, die den Grünen nahesteht, dass die Bewohner der Region zunehmend die Einrichtung eines Nationalparks im Steigerwald befürworten.
    geo-net-Fraktionssprecher Thomas Vizl in einer Pressemitteilung: „In vielen persönlichen Gesprächen im Steigerwald, darunter auch Gastronomen und Vertretern aus der Holzwirtschaft, wurde mir vertraulich mitgeteilt, dass man einen Nationalpark im Steigerwald für richtig und wünschenswert hält. Bisher haben sich aber die meisten nicht getraut, diese Meinung auch öffentlich zu vertreten.“
  • Ergebnis muss sehr enttäuschend für den BN sein“, MP vom 9.6.14
    Auf dem Land nur 38 Prozent für Nationalpark – Reaktion von „Unser Steigerwald“ auf Emnid-Umfrage. Anmerkung dazu siehe unten!
  • "In den Städten breite Zustimmung, auf dem Land eher Skepsis", MP vom 6.6.14; Emnid-Umfrage kommt rechnerisch auf eine Mehrheit von 61 Prozent für einen Nationalpark
    Anmerkungen dazu
    Die Städte Bamberg und Schweinfurt sind nicht weit entfernt, sie gehören zur Region Steigerwald dazu. Schließlich kommen aus den Städten viele Besucher, die Erholung oder Kultur suchen und Geld in den ländlichen Gemeinden lassen.
    Das Ergebnis der Umfrage ergab: 61 % fänden einen Nationalpark gut , 30 % fänden ihn  schlecht, Rest weiß nicht/ keine Angabe: das sind 2/3 zu 1/3 – Herr Weiger kann rechnen!...mehr lesen
  • "Streit um Steigerwald", SZ vom 7.6.14; Mehrheit der Bürger für Nationalpark: Der Bund Naturschutz (BN) kämpft weiter für einen Nationalpark im Steigerwald. Und sieht dafür große Unterstützung in der Bevölkerung. Am Freitag stellten die Naturschützer eine Umfrage vor, wonach mehr als 60 Prozent der Bewohner in der Region Steigerwald, also in den Landkreisen Bamberg, Schweinfurt und Haßberge, einen Nationalpark befürworten. Das haben die Gegner, allen voran Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU), stets bestritten. Sie erklären ihren Widerstand gegen ein Schutzgebiet auch damit, dass der Großteil der Einheimischen keinen Nationalpark Steigerwald wolle.
  • "Weißt du, dass die Bäume reden?", Leserbrief FT vom 6.6.14
  • "Trauerspiel um das Waldschutzgebiet", Leserbrief FT vom 6.6.14
  • "Franken braucht Waldschutzgebiete", Leserbrief FT vom 6.6.14
  • SPD-Fraktion fordert Staatsregierung zum Umdenken über den Steigerwald auf",Pressemitteilung der Landtags-SPD vom 6.6.14;
    Umweltpolitiker von Brunn: Umfrage zeigt deutlich die große Zustimmung der Bevölkerung
  • EMNID-Umfrage: ÜBER 60 PROZENT ZUSTIMMUNG FÜR NATIONALPARK IN FRANKEN; Pressemitteilung vom 6.6.14 und Hintergrundinformationen zur EMNID-Umfrage
  • Link zur Sendung „quer“ im BR vom 5.6.14:
  • HÖCHSTE PRIORITÄT FÜR DEN BAUMWIPFELPFAD, MP vom 6.6.14
    Die Erlebnis Akademie AG aus Bad Kötzting hat sich aus dem Projekt Baumwipfelpfad bei Ebrach zurückgezogen, weil es Finanzierungsprobleme gab. Dies teilt nun Marketingleiter Christian Kremer auf Anfrage dieser Zeitung mit. Derzeit kursierende Gerüchte, die Erlebnis Akademie sei in die Insolvenz gerutscht, treffen aber nicht zu.
    Anmerkung dazu: der Steigerwald erschien dem Investor ohne Titel „Nationalpark“ oder „Weltnaturerbe“ wohl nicht als wirtschaftlich attraktiv genug. Stattdessen investiert die Erlebnis Akademie jetzt in einen Baumwipfelpfad im Nationalpark Schwarzwald (ausgewiesen seit Ende 2014). Der Bayerische Staat hätte hier locker 6 Millionen Euro sparen können! Wir freuen uns natürlich trotzdem für die Gemeinde Ebrach
  • MERGNER GEGEN NATIONALPARK, MP vom 6.6.14
    Im Zusammenhang mit dem Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ bezieht der Ebracher Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner erstmals gegenüber der Main-Post deutlich Stellung auch gegen die Idee eines Nationalparks Steigerwald.
    Anmerkung dazu:
    Bliebe alles Holz, dass momentan den Steigerwald verlässt in Richtung Oberbayern, Thüringen, Aschaffenburg oder Österreich etc. in der Region , dann wäre die lokale Holzversorgung wohl auch mit einem Nationalpark gesichert. In einer Nationalpark-Verordnung kann sogar festgeschrieben werden, dass das Holz vorrangig lokal vermarktet werden soll! Dies wäre eine bessere Lösung für die Region als die „fremdbestimmte“ Vermarktung durch die Bayerischen Staatsforsten.
  • GEBIET IST SCHON GESCHÜTZT“, MP vom 6.6.14; Der Verein „Unser Steigerwald“, der sich klar gegen einen Nationalpark Steigerwald ausspricht, begrüßt die Entscheidung des Landratsamtes Bamberg, die Schutzgebietsverordnung für den „Hohe Buchene Wald“ bei Ebrach außer Vollzug zu setzen. Die Verordnung sei sowohl rechtswidrig als auch nicht erforderlich gewesen.
    Anmerkung dazu:
    Die Ausweisung IST rechtskräftig und korrekt!
    Jeder, der in den letzten Monaten einen Fuß in den Steigerwald gesetzt hat, hat gesehen, wie viel der Schutz als FFH- oder SPA-Gebiet wert ist: es darf normal gewirtschaftet werden. Die Pläne UND die Kontrollen der FFH-Gebiete macht der Forst. Der Forstbetrieb Ebrach mit seinen Förstern macht eine bessere und schonendere Arbeit, als dies in vielen anderen bayerischen Forstbetrieben der Fall ist. Für einen Wirtschaftswald ist das Trittsteinkonzept wohl ein brauchbares Konzept, das sich sicher auch in einer Verbesserung der Artenvielfalt ausdrückt (es wäre schlimm, wenn nicht). Aber es ersetzt nie ein flächiges nutzungsfreies Schutzgebiet!
  • "Abstruse Kampagne", Leserbrief MP, vom 5.6.14 zum Artikel ,400000 Euro weniger Einnahmen" vom 30. Mai, das Schutzgebiet bei Ebrach und einen Nationalpark im Steigerwald
  • WIR SIND GAR NICHT GEFRAGT WORDEN“, MP vom 5.6.14
    Aus heiterem Himmel waren Mitte April 775 der rund 17 000 Hektar des Forstbetriebs Ebrach zum Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ erklärt worden. Wenige Wochen später setzten das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im Verbund mit dem neuen Bamberger Landrat Johann Kalb die Verordnung wieder außer Kraft. Das Hickhack auf politischer Ebene ist groß, Befürworter und Gegner liefern sich heftige Wortgefechte.
    Anmerkung dazu:
    Im Schutzgebiet liegen großflächige Klasse II Wälder (= naturnahe 140-180 Jahre alte Wälder). Wer Baumkronen einzelner Bäume als flächigen Waldnaturschutz deutet, hat eine merkwürdige Auffassung von Naturschutz.
    Wird an den nutzungsfreien Waldrändern eigentlich Verkehrssicherung betrieben oder dürfen die Bäume wirklich in Würde altern?
    Ein Trittsteinkonzept ersetzt NIE ein großflächiges Schutzgebiet.
    Wer demnächst in irgendeinem Wald spazieren geht, darf uns gerne die Standorte der vorhandenen 200, 300, 400 oder gar 500 Jahre alten Bäume mitteilen! In Deutschland müssen sich alte Wälder  i.d.R. erst wieder entwickeln – in Schutzgebieten, weil dies im Wirtschaftswald nicht flächendeckend umsetzbar ist.
    Zitat Mergner: „Noch nie in den vergangenen Jahrzehnten ist im Staatswald so viel für den Naturschutz getan worden. Aber wir sind noch nicht am Ziel und wollen das weiter verbessern“ Wie war das mit den 300 Jahren Nachhaltigkeit im Forst?
    Zitat: „Grundsätzlich stellt Merger die besondere Schutzwürdigkeit des betroffenen Waldgebiets in Frage.“: Will er uns damit sagen, dass ein Wirtschaftswald eben doch nicht das leistet, was ein Schutzgebiet im Stande ist zu leisten? Es gibt einen Unterschied in der Qualität von Wirtschafts- und Naturwald! Der Natur tut es sehr gut, sich jetzt auf etwas größerer Fläche wieder zu erholen und alt zu wachsen. Der kräftige Einschlag des Forstbetriebes im damals künftigen Schutzgebiet letzten Winter dürfte das Durchschnittsalter wohl gesenkt haben.
    95 % der deutschen Wälder sollen bewirtschaftet werden, die restlichen 5 % haben die Funktion, Tieren, Pilzen und Pflanzen Freiraum zu geben und eine natürliche Waldentwicklung zu schützen. Das ist wohl nicht zu viel verlangt! Sinn macht der Schutz natürlich bei den wertvollsten Wäldern und der Nordsteigerwald gehört zu den besten Laubwaldgebieten Deutschlands.
  • Landtag kippt Schutzgebiet, FT vom 6.6.14 mit einem Kommentar von Dr. Denzler
  • Landtag fällt Schutzgebiet im Steigerwald, FT vom 5.6.14
    Der Streit um den richtigen Weg beim Naturschutz in Franken spitzt sich zu. Der Landtag hat der Staatsregierung den Rücken gestärkt: kein Schutzgebiet bei Ebrach. München schafft Fakten, mit denen sich jetzt wohl die Gerichte auseinander setzen müssen.
  • LANDTAG STREITET ÜBER STEIGERWALD, MP vom 4.6.14
    Bayerns Umweltminister Marcel Huber (CSU) hat im Landtag die von der Staatsregierung betriebene Aussetzung der vom Bamberger Ex-Landrat Günther Denzler in Kraft gesetzten Verordnung über ein mehr als 700 Hektar großes Schutzgebiet im Steigerwald gegen heftige Oppositionskritik verteidigt: „Naturschutz entgegen der Interessen der Menschen ist höchst fragwürdig“, sagte Huber 
    Anmerkung zum Landtagsbeschluss:
    Wir haben Gewaltenteilung: der Landtag ist die Legislative (gesetzgebende Gewalt) und nicht die Exekutive (ausführende Gewalt).
    Das bedeutet: NICHT der Landtag, sondern der Landkreis ist für die Ausweisung des Schutzgebietes und eine eventuelle Aufhebung zuständig. Landrat Kalb versucht eine Lösung über den Landkreis hinaus zu finden. Eine Aufhebung setzt ein Aufhebungsverfahren voraus – das Schutzgebiet ist also NICHT aufgehoben!
  • "Naturschützer reden Tacheles im Zahlenwald"
    Naturschützer kritisieren irreführende Aussagen des Forstbetriebsleiters; Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald vom 4.6.14;

    Die Verbände im Freundeskreis Nationalpark Steigerwald kritisieren irreführende Aus-sagen des Forstbetriebsleiters Ulrich Mergner zu den finanziellen Auswirkungen des jüngst ausgewiesenen Waldschutzgebietes bei Ebrach. „Hier wird fälschlicherweise der Eindruck erweckt, der Forst würde durch das neue Waldschutzgebiet Verluste von 400.000 € einfahren“, kritisiert Ralf Straußberger, Geschäftsführer des Freundeskrei-ses. Ulrich Mergner gelingt es offenbar damit die Öffentlichkeit zu täuschen, denn Oskar Ebert vom Verein „Unser Steigerwald“, sprach im Bayerischen Fernsehen von monetären Verlusten von ca. 400.000 €. „Da haben sich offenbar einige im Zahlenwald verirrt“, so Straußberger. Denn zu einer seriösen Bewertung der finanziellen Auswir-kungen gehören nicht nur die Einnahmen, sondern auch die Ausgaben. Entscheidend ist doch, um wie viel sich am Ende der Gewinn oder Deckungsbeitrag verringert. Nach den durchschnittlichen, vom Forstbetrieb vorgelegten Zahlen, errechnet sich ein ver-ringerter Jahresgewinn von 28.000 € bei einem mittlerem Gesamtbetriebsgewinn von 600.000 € pro Jahr. „Wir halten es für die Staatsregierung für zumutbar und leistbar, wenn der Jahresgewinn der Bayerischen Staatsforsten in den letzten beiden Jahren von über 70 Millionen € bzw. 80 Millionen € um 28.000 € (= 0,04 %) reduziert würde. Der Freistaat Bayern müsste also auf Jahreseinnahmen in der Größenordnung eines Mittelklassewagens verzichten“, so Straußberger, „für den Steigerwald, ja für ganz Franken wäre dies ein riesiger Gewinn.“ Denn nur mit einem größeren Naturwald-Schutzgebiet besteht die einzigartige Chance auf den „UNESCO-Weltnaturerbe“-Titel im Steigerwald.

Mai

  • "Streit um den Steigerwald: Jetzt redet WWF mit", MP vom 30.5.14:
    In welchem Maße der Steigerwald zu schützen ist, sorgt seit Monaten für Zoff. Nun hat sich die internationale Umweltschutzorganisation Word Wide Fund For Nature /WWF) eingeschaltet.
    Kein Geringerer als Detlev Drenkhahn, der Präsident von WWF Deutschland, hat zusammen mit Diana Pretzell ein Schreiben an den neuen Bamberger Landrat Johann Kalb gerichtet, in dem die Sorge des WWF über die jüngsten Vorgänge um den Geschützten Landschaftsbestandteil bei Ebrach zum Ausdruck kommen.
    Zur Erhaltung der heimische Biodiversität in alten Buchenwäldern werden große nutzungsfreie Waldgebiete benötigt, meint WWF. Ein integratives Forstkonzept mit kleinsten nutzungsfreien Flächen könne ein solches Schutzgebiet nie ersetzen.
  • "IHK-Präsident Trunk sieht Vorteile durch "Welterbe" Steigerwald", InFranken vom 30.5.14
    Der Streit um die Zukunft des Steigerwalds hat durch die jüngste Entscheidung der Staatsregierung an Dynamik gewonnen. Als Befürworter eines Welterbes in Franken hat sich auf Nachfrage auch der Präsident der IHK für Oberfranken, Heribert Trunk, geoutet. Ihm geht es vor allem um die touristischen Vorteile.
  • "DENZLERS ERBE BESCHÄDIGT", MP vom 29.5.14
    Entsetzen bei den Grünen zu der Nachricht, dass die Staatsregierung und der neue BambergerLandrat Johann Kalb das kürzlich ausgewiesene Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ nahe Ebrach wieder außer Vollzug gesetzt haben.
  • HIER EIN EINSCHUB zur Klärung: es geht eigentlich um den Gewinn des Forstbetriebes, nach Abzug aller Kosten! Hierzu 2 Artikel mit Aussagen über den Gewinn des Forstbetriebes Ebrach:
  • "Der Gewinn im Forstbetrieb Ebrach mit 17.000 Hektar Fläche lag 2006 bei 500.000 Euro" Reinhard Neft, Vorstand Bayerische Staatsforsten, inFRanken, 24.4.2009
    "Zwischen 300 000 und 800 000 Euro haben wir nach Abzug aller Kosten pro Jahr erwirtschaftet", erklärt Mergner (Ulrich Mergner, Forstbetriebsleiter von Ebrach), FT vom 5. 8.2011
    Das neue Schutzgebiet umfasst 4% der Fläche des Forstbetriebes. 4 % vom durchschnittlichen Gewinn von ca. 600 000 Euro ergeben 24 000 Euro. Runden wir auf 30 000 Euro jährlichen Mindergewinn für die Option auf den Titel "Weltnaturerbe der UNESCO". Dies ist wesentlich weiniger Geld, als die mindestens 10 Millionen Euro, die mittlerweile in Steigerwaldzentrum und Baumwipfelpfad fließen. Der Leuchtturm-Titel für die Region fehlt trotz dieser Attraktionen, mit denen man ein Welterbe und einen Nationalpark verhindern möchte. Warum baut wohl die Erlebnis-Akademie nun ihren Wipfelpfad im neuen Nationalpark Schwarzwald?
  • "Einnahmeausfall bei 400 000 Euro", MP vom 29.5.14;
    „Unser Steigerwald“ zum Schutzgebiet bei Ebrach
  • "Sägen dürfen wieder kreischen", FT vom 28.5.14; Alle Appelle der Naturschützer haben nichts bewirkt. Die Staatsregierung hat das
    Schutzgebiet über den „Hohen Buchenen Wald“ bei Ebrach außer Vollzug gesetzt. Für den Bund Naturschutz „ein rechtswidriges Vorgehen“.
  • "Streit um den Steigerwald", MP vom 28.5.14; Neues Konzept soll Schutzgebiet hinfällig machen – Naturschützer sehen Behördenwillkür
  • "SCHUTZGEBIET WIRD AUSSER KRAFT GESETZT", MP vom 27.5.14
    Bayerns Umweltminister Marcel Huber und Forstminister Helmut Brunner wollen den Streit um das vom früheren Bamberger Landrat Günther Denzler ausgewiesene Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ mit einem „erweiterten Naturschutzkonzept“ entschärfen.
  • "Streit um den Steigerwald: Naturschützer sehen Willkür"; FT vom 28.5.14
  • "Feuer im Steigerwald", Nürberger Nachrichten vom 28.5.14; Der Streit um ein erst kürzlich ausgewiesenes Naturreservat im Steigerwald spitzt sich zu
  • "Eindringlicher Appell an München", Nürnberger Nachrichten vom 27.5.14; Naturschutzverband warnt vor Annullierung eines Schutzgebietes im Steigerwald
  • "Huml freut sich über grünes Licht für Baumwipfelpfad in Ebrach", Steigerwald-Kurier vom 28.5.14
  • "Naturschützer plädieren für Schutzstatus", BR vom 26.5.14;
    Der Bund Naturschutz hat sich am Montag (26.05.14) dafür ausgesprochen, das Schutzgebiet im Steigerwald beizubehalten. Vergangene Woche hatte der Bamberger Landrat Johann Kalb (CSU) angekündigt, den Schutzstatus aufzuheben.
  • "Nationalpark Steigerwald: Staatsregierung muss Möglichkeiten prüfen", Pressemitteilung der SPD Landtagsfraktion vom 26.5.14
    Umweltexperte von Brunn: Machbarkeitsstudie statt überhasteter Entscheidungen zulastendes Umweltschutzes
  • "Waldwildnis mit Welterbechancen" FT vom 27.5.14
    775 Hektar geschützter Wald bei Ebrach lassen den Streit um Naturschutz in Bayern eskalieren. Im „Hohen Buchenen Wald“ bei Ebrach stehen noch viele Starkbuchen.Doch wie ist es um ihren Schutz bestellt, wenn die Verordnung wieder aufgehoben wird? München plant genau das.
  • "Bund Naturschutz: Waldschutzgebiet im Steigerwald nicht aufheben", inFranken vom 26.5.14;
    Neue Runde im jahrelangen Streit um einen Nationalpark im Steigerwald: Ein kürzlich ausgewiesenes Waldschutzgebiet bei Ebrach im Kreis Bamberg soll nach dem Willen der CSU wieder rückgängig gemacht werden. Der Bund Naturschutz droht mit Klagen.
  • "GRÜNE SIND IRRITIERT", MP vom 26.5.14
    „Irritiert und verwundert“ reagieren die Grünen im Landkreis Bamberg auf Überlegungen, wonach der neue Bamberger Landrat Johann Kalb das von seinem Vorgänger Günther Denzler ausgewiesene Waldschutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald“ nahe Ebrach wieder zurücknehmen wird.
  • "CHANCE AUF WELTNATURERBE STEIGERWALD", Pressemitteilung BN vom 26.5.14; Hintergrundinfos dazu
    Waldschutzgebiet ermöglicht Weltnaturerbebewerbung

    BN appelliert an Staatsregierung Waldwildnis im Steigerwald zu fördern
    Das Landratsamt Bamberg hat noch unter dem Landrat Dr. Günther Denzler im April 2014 in den Staatswäldern des Nordsteigerwaldes das größte nutzungsfreie Waldschutzgebiet Nordbayerns ausgewiesen, zugleich das größte in ganz Bayern außerhalb der Nationalparke. Dabei handelt es sich um einen bemerkenswerten Vorgang. Denn das Landratsamt setzt damit internationale und nationale Vorgaben zum Schutz der Biodiversität sowie die klaren Beschlüsse des Kreistages und Marktgemeinderates Ebrach um, während die bayerische Staatsregierung das bislang verweigert. Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) begrüßt daher die völlig korrekte Ausweisung eines Schutzgebietes durch das Landratsamt, weil damit die Option einer Weltnaturerbebewerbung offen gehalten wird. Dies brächte große Vorteile für die Natur, aber auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Der BN wird sich dafür einsetzen, dass das Waldschutzgebiet als Weltnaturerbe gemeldet wird. „Wir appellieren an Ministerpräsidenten Horst Seehofer und Bambergs neuen Landrat Johann Kalb die Weltnaturerbebewerbung für den fränkischen Steigerwald zu unterstützen, weil ein Verzicht ein schwerer Rückschlag für die wirtschaftliche Entwicklung der strukturschwachen Region bedeuten würde“, so Hubert Weiger, 1. Vorsitzender des BN. So musste die Staatsregierung bereits mit 6 Millionen € einspringen, nachdem sich der Investor für den Baumkronenpfad bei Ebrach zurückgezogen hat, weil ohne ein Waldschutzgebiet oder Nationalpark mit zu wenig Besuchern zu rechnen ist. „Der Staatsregierung kommt ihre Verweigerungshaltung bei den Waldschutzgebieten bereits sehr teuer zu stehen“, so Weiger.
  • "Wie die Axt im Steigerwald", FT vom 24.5.14; Gerhard Eck aus dem romantischen Donnersdorf in Unterfranken will was werden in der CSU. Deshalb hat sich der Staatssekretär im Innenministerium auch etwas gesucht wogegen er kämpfen kann wie der große Horst Seehofer...
  • "Jetzt baut der Staat den Pfad", FT vom 24.5.14; Nachdem der private Investor ausgestiegen ist, will der Staat das 6-Millionen-Vorhaben bei Ebrach realisieren.
  • "Naturschutzgebiet soll "schleunigst wieder weg" , SZ vom 23.5.14 online
  • Abendschau 22.5.14; Anmerkung zum Filmbeitrag: die Ausweisung erfolgte korrekt; die Fäche des Geschützten Landschaftsbestandteils beträgt 4 % der Fläche des Ebracher Forstbetriebes. ca. 600 000 Euro. Die Einnahmeverluste durch das Schutzgebiet betragen ca.25 000 Euro jährlich und nicht 400 000 €, wie Oskar Ebert behauptet.
  • "Landrat kassiert Schutzgebiet", Frankenschau vom 22.5.14
  • "Kalb unter Druck aus München", FT vom 23.5.14; Der Bamberger Landrat Johann Kalb (CSU) will angeblich die Verordnung seines Vorgängers über das Schutzgebiet bei Ebrach aufheben. GüntherDenzler verteidigt das Verfahren als „absolut rechtsstaatlich“.
  • "Naturschutzgebiet soll schleunigst wieder weg" SZ vom 23.5.14; Kurz vor Ende seiner Amtszeit hat Landrat Günther Denzler die uralten Buchenwälder im Steigerwald zum Naturschutzgebiet erklärt. Nun setzt Horst Seehofer Denzlers Nachfolger unter Druck: Der Beschluss soll annuliert werden. Für den Bund Naturschutz ist das reine Willkür.
  • "Ausweisung im Ebracher Forst sorgt für Klage und erregte Gemüter", Steigerwald-Kurier vom 22.5.14;
    Jahreshauptversammlung des Anti-Nationalparkvereins Unser Steigerwald
  • "Stadtrat will juristische Schritte gegen Schutzgebiet", MP vom 21.5.14:
    Mit der klaren Mehrheit von 15:5 Stimmen hat der Stadtrat den Bürgermeister Thorsten Wozniak ermächtigt, gegen die vom Landratsamt Bamberg erlassene Verordnung für den geschützten Landschaftsbestandteil „Hohe Buchene Wald“ bei Ebrach Rechtsmittel einzulegen.
  • "Schutzgebiet im Steigerwald wird kassiert", MP vom 21.5.14:
    Nach Druck von Seehofer;

    Das erst Mitte April vom inzwischen ausgeschiedenen Bamberger Landrat Günther Denzler (CSU) ausgewiesene Naturschutzgebiet im Ebracher Forst soll nach dem Willen von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und der CSU-Mehrheit im Landtag durch den neuen Bamberger CSU-Landrat Johann Kalb baldmöglich wieder aufgehoben werden. „Der neue Landrat weiß, dass das Quatsch ist, und deshalb hebt er es auch auf“, sagte der unterfränkische CSU-Bezirksvorsitzende Gerhard Eck nach einer Sondersitzung des CSU-Arbeitskreises „Umwelt“ im Landtag."
  • "Freistaat finanziert Baumwipfelpfad in Ebrach", Pressemitteilung BMELF vom 20.5.14
  • "Eck fordert Geschlossenheit", MP vom 18.5.14; Nationalpark-Debatte
  • Waldgeister und Fabelwesen" Der Skulpturenweg bei Theinheim wird um 13 Figuren erweitert.", FT vom 17/18. 5.14
    Besucher können die Arbeit der Künstler vor Ort mit verfolgen.
  • "IST DENZLERS SCHUTZGEBIET RECHTENS?", MP vom 16.5.14
    Sowohl im bayerischen Umwelt- als auch im Landschaftsministerium laufen derzeit Sondierungsgespräche, ob das vom Landratsamt Bamberg mit dem damaligen Landrat Dr. Günther Denzler an der Spitze im April verordnete Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ rechtlich haltbar ist.
  • Mehr Engagement bei „Unser Steigerwald“, MP vom 13.5.14;
    Lobbyverband der Kunststoff- und Holzwirtschaft will im Verein aktiver mitarbeiten
  • "Conrad: Kein abgrenzbarer Naturraum", MP vom 13.5.14
    Im Stadtrat zeichnet sich Mehrheit für Schritte gegen den geschützten Landschaftsbestandteil bei Ebrach ab
  • "Klage gegen das Großschutzgebiet", MP vom 12.5.14
    „Unser Steigerwald“ will sich Vorgehen von Ex-Landrat Denzler nicht gefallen lassen
  • „Das ist grotten-rechtswidrig“, HTB vom 11.5.14
    „Unser Steigerwald“ klagt gegen Ausweisung eines Großschutzgebietes im Ebracher Forst, Haßfurter Tagblatt
  • SZ vom 10.5.14 "Ex-Landrat trickst Staatsregierung aus"
  • Eine sehr schöne Karikatur mit Dr.Denzler , FT, von Christiane Pfohlmann
  • "Blick nach vorn tut der Region gut", Leserbrief FT 9.5.14
  • „Gegen neues Schutzgebiet, aber wie?“, Oberschwarzach, MP vom 5.5.14 Alter Gemeinderat trifft keine Entscheidung mehr. Über das weitere Vorgehen in Sachen des kürzlich vom Landkreis Bamberg ausgewiesene Schutzgebiet „Der hohe Buchene Wald“ nördlich von Ebrach berieten die alten Gemeinderäte von Oberschwarzach in ihrer letzten Sitzung. Die Marktgemeinde ist als Mitglied im Verein „Unser Steigerwald“ erklärter Gegner dieses Schutzgebiets.
    Das Streben der Oberfranken nach dem „Weltnaturerbe“-Titel wird aus Unterfranken weiterhin torpediert.

April

  • „Buchenwäldern fehlt der Schutz“, MP vom 24.4.14: Landratsamt Bamberg beruft sich bei Staatswald-Verordnung auf Biodiversitätsstrategie
  • "Über Nacht ist der Wald Schutzgebiet", MP vom 24.4.14; Landratsamt Bamberg hat 775 Hektar Staatswald bei Ebrach zum geschützten Landschaftsbestandteil ernannt
  • "Ebrach würdigt Denzlers Verdienste", MP vom 24.4.14:
    Marktgemeinde zeichnet den scheidenden Bamberger Landrat mit der Bürgermedaille aus. Ebrach hat einen neuen Bürgermedaillenträger. Es ist Dr. Günther Denzler. Der scheidende Landrat des Landkreises Bamberg erhielt die Auszeichnung für seine Verdienste um die Marktgemeinde.
  • "Erster Schritt zu einem Weltnaturerbe - Bund Naturschutz begrüßt Schutzmaßnahme", MP vom 28.4.14; „Landrat Günther Denzler hat den mit großer Mehrheit des Kreistages Bamberg gefassten Beschluss zum Schutz alter Buchenwälder ausschließlich im Bereich des Staatswaldes nach einem absolut korrekten Anhörungs- und Beteiligungsverfahren umgesetzt“, wird Bund-Naturschutz-Landesvorsitzender Hubert Weiger in einer Pressemitteilung zitiert.
  • "BUND NATURSCHUTZ BEGRÜSST AUSWEISUNG DES GESCHÜTZEN LANDSCHAFTSBESTANDTEILS UM EBRACH ALS POSITIVEN ERSTEN SCHRITT FÜR EIN WELTNATURERBE IM STEIGERWALD", Pressemitteilung des Bund Naturschutz vom 28.4.14
  • Naturbewusstseinsstudie, Berlin/Bonn, 28.04.2014:
    Die Deutschen mögen Wildnis, sind für naturnahe Wälder und Flussauen und sie lehnen Gentechnik in der Natur ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, am 28.4.14 in Bonn vorgestellt haben.
    Knapp zwei Drittel der Deutschen gefällt Natur umso besser, je wilder sie ist. Das gilt besonders für die Wälder. Es besteht ein ausgeprägter Wunsch, mit Wildnis in Kontakt zu kommen: Vier von fünf Personen wollen, dass die Wildnis in Deutschland für Menschen zugänglich ist. …
    Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des BfN 
    Interessante Fakten und Grafiken sind im Hintergrundpapier zu finden Eine Zunahme von Wildnis in Deutschland können sich die Befragten in vielen Lebensräumen gut vorstellen, am höchsten ist die Zustimmung aber zu mehr Wildnis in Wäldern (79 Prozent). Fast 80 Pro-zent der Bürgerinnen und Bürger finden, dass abgestorbene Bäume und Totholz in den Wald gehören. Das Bild vom aufgeräumten Wald lehnen Viele ab (64 Prozent). Nur ein Drittel ist der Meinung, dass ein Wald „ordentlich“ aussehen sollte.
  • „Wildnisfläche verdoppeln“, kurz & bündig, MP vom 28.4.14: Zur o.g. Studie, Artikel im Anhang:
    Bundesumweltministerin Hendricks: Wildnisfläche wird auf zwei Prozent verdoppelt
    Die Bundesregierung will der Natur in Deutschland wieder mehr Flächen zurückgeben. Es sei beschlossen worden, bis zum Jahr 2020 rund zwei Prozent der gesamten Landesfläche der Bundesrepublik Deutschland einer natürlichen Entwicklung zu überlassen, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (im Bild) am Montag in Bonn. „Das ist etwa eine Verdoppelung dessen, was wir bis heute haben“, sagte Hendricks bei der Vorstellung der neuen Naturbewusstseinsstudie 2013. Die Natur werde auf diesen Flächen sich selbst überlassen und dann entstehe, wie es in der Fachsprache heiße, Wildnis.
  • Film-Link, Mediathek 3sat, nano, ca. 6 min:
    „Schildbürgerstreich“- Der ökonomische Druck auf die Wälder wächst: Einerseits will die Bundesregierung bis 2020 mehr "Urwälder" in Deutschland schaffen. Gleichzeitig hat sie aber die Menge des erlaubten Holzeinschlags um 60 Prozent erhöht.
  • "Zum Abschied ein Stück Waldwildnis", FT vom 30.4.14; Trotz starken Widerstands hat Landrat Günther Denzler (CSU) auf den letzten Metern seiner Amtszeit noch einen Meilenstein gesetzt: Ebrach verfügt seit kurzem über das größte Waldschutzgebiet in Oberfranken. Doch auch die Gegner lassen nicht locker.

März

  • "Mit Herzblut für die Natur gearbeitet"; infranken.de vom 17.3.14; „Ein Nationalpark wäre ein Job-Motor.“ Als Chance für die Region sieht Dr. Ralf Straußberger die Errichtung eines Nationalparks Steigerwald. In der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Kitzingen des Bund Naturschutz (BN) servierte der Waldreferent des BN in Bayern eine Studie, nach der in deutschen Nationalparks viele neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.
  • "Seehofer bleibt bei Haltung zu Nationalpark", MP vom 21.3.14; Horst Seehofer im Steigerwald: Zur Unterstützung des Landratskandidaten der CSU in den Haßbergen, Wilhelm Schneider, war der Ministerpräsident von Bayern und CSU-Parteichef nach Tretzendorf in die Gemeinde Oberaurach gekommen. Wer vielleicht gedacht oder gehofft hatte, Bayerns Ministerpräsident und CSU-Parteichef Horst Seehofer bringt ein Wahlkampfgeschenk zur Unterstützung des CSU-Landratskandidaten bei der Stichwahl in den Haßbergen, Wilhelm Schneider, mit „in die heiligen Länder“ nach Tretzendorf, der sah sich im voll besetzten Rathauspark getäuscht.
  • "Seehofer bekräftigt Nein zu einem Nationalpark im Steigerwald", FT Has vom 21.3.14; Der bayerische Ministerpräsident untermauerte in Tretzendorf die Haltung Bayerns gegen einen Nationalpark. Von den Kommunalpolitikern bekam der Landesvater einige Aufgaben eingepackt, und zwei Schreiben erhielt er zugesteckt.
  • "BUND NATURSCHUTZ FORDERT IN EINEM OFFENEN BRIEF AN MINISTERPRÄSIDENT SEEHOFER UND CSU-LANDRATSKANDIDAT SCHNEIDER NATIONALPARK- MASTERPLAN FÜR STEIGERWALD", Pressemitteilung des BN vom 21.3.14
  • "Horst Seehofer fühlt sich im Steigerwald wohl", MP vom 22.3.14;
    Der Ministerpräsident und CSU-Chef genießt bei seinem Wahlkampfauftritt in Tretzendorf sichtlich das Bad in der Menge. Wer gehofft hatte, Ministerpräsident und CSU-Parteichef Horst Seehofer bringt zur Unterstützung des Landratskandidaten bei der Stichwahl in den Haßbergen, Wilhelm Schneider, ein Wahlkampfgeschenk mit nach Tretzendorf, wurde im voll besetzten Rathauspark enttäuscht.
  • "Die einen wollen keinen weiteren Schutz, die anderen einen Masterplan", MP vom 22.3.14; Die Gegner und Befürworter eines Nationalparks im Nördlichen Steigerwald haben in Tretzendorf unterschiedliche Wünsche an Horst Seehofer.
    Einen offenen Brief überreichte der Waldreferent des Bund Naturschutz in Bayern, Ralf Straußberger, mit dem Gerolzhöfer Stadtrat Thomas Vizl (geo-net) an Horst Seehofer. Das Papier ist vom BNVorsitzenden in Bayern, Hubert Weiger, und den Kreisgruppen Haßberge, Bamberg und Schweinfurt unterzeichnet. Darin wird an Seehofer appelliert, „die Vorteile eines Nationalparks Steigerwald für Mensch und Natur zu prüfen“. Zugleich solle zur Befriedung der verhärteten Fronten ein fairer, moderierter und sachbezogener Diskussionsprozess gestartet werden. Gefordert wird ein Masterplan „Nationalpark“, von dem alle Landkreise mit ihren Gemeinden im Nordsteigerwald gleichermaßen Vorteile hätten.

Februar

  • "Steigerwälder übergeben Gutachten zum umstrittenem Schutz-Vorhaben", FT Has vom 1.2.14
  • "Sie werden vor allem Waldlehrer sein", MP vom 26.2.14; Vierköpfiges forstliches Personal am Steigerwald-Zentrum steht fest
  • "Frankens Naturschätze touristisch nutzen", Pressemitteilung BN vom 27.2.14; BN wirbt auf Freizeit Messe für ersten Nationalpark Frankens
    Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) wirbt auf der Freizeit Messe in Nürnberg in Halle 10 für den geplanten Nationalpark Steigerwald. „Wir setzen uns dafür ein, dass im Steigerwald der erste Nationalpark in Franken entstehen darf“, so Richard Mergner, Landesbeauftragter des BN. Mit einem solch großflächigen Naturwald ließe sich nicht nur das Überleben vieler Tierarten wie der Wildkatze sichern, sondern auch der Tourismus in Franken ankurbeln. „Denn ein Nationalpark, womöglich mit Welterbestatus, wäre für Franken eine herausragende touristische Attraktion zwischen den bestehenden Weltkulturerbestätten Bamberger Altstadt und Würzburger Residenz“, so Ralf Straußberger, BN-Waldreferent. Die Erfahrungen in vielen anderen Nationalparken zeigen, dass konsequenter Waldschutz sich sehr positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung im Nationalparkumfeld auswirkt.

Januar 

  • "Baumwipfelpfad: Vorarbeiten kommen gut voran", Steigerwald-Kurier vom 9.1.14
  • "Bürgerentscheid Nationalpark?", FT Has vom 9.1.14; Die Junge Liste Haßberge hat ehrgeizige Ziele für den Kreistag. Was den Nationalpark Steigerwald betreffe, so werde die JL weder "ja" noch "nein" dazu sagen. "Wir sollten die Bürger, die betroffen sind, selbst darüber entscheiden lassen, und werden den küftigen Landrat bitten, einen Bürgerentscheid durchzuführen"
  • "Ministerium teilt Bedenken", Haßfurter Tagblatt vom 15.1.14; Schutzgebiets-Ausweisung im Staatswald in der Gemarkung Ebrach: "Es bestehen rechtliche Bedenken. Eine Ausweisung als geschützter Landschaftsbestandteil wäre aufgrund der Größe des Gebietes in der bayerischen Vollzugspraxis rechtliches Neuland", so das Ministerium. Die Ausweisung jedoch liege in der Zuständigkeit des Landratsamtes Bamberg. Rein rechtlich hätte das Landratsamt auch die Nachbargemeinden nicht beteiligen müssen, da sie im Sinne des Naturschutzgesetzes nicht betroffen seien." ...Minister Huber (Umweltminister) habe in seiner Antwort auf die Anfrage erneut die Zusicherung der  Bayerischen Staatsregierung  bekräftigt, "dass es im Steigerwald keine Ausweisung eines Nationalparks gegen den Willen der Bevölkerung gibt".
  • "CSU fährt nach München", FT Has vom 14.1.14; Aufgrund neu entfachter Diskussion zur Ausweisung eines Nationalparks im Steigerwald haben sich Oberaurachs Bürgermeister Thomas Sechser (CSU) und der Rauhenebracher CSU-Ortsvorsitzender Alexander Leicht (Theinheim) an den Landtagsabgeordneten Steffen Vogel (CSU) mit der Bitte um Unterstützung gewandt.
  • "Baumwipfelpfad im Steigerwald erst 2015", MP vom 17.1.14; Der Termin für die Eröffnung des Baumwipfelpfades bei Ebrach liegt nun im Frühjahr 2015. Zuvor war schon die Erföffnung des Steigerwaldzentrums in Handtahl  auf den Septeber 2014 verschoben worden.
  • "DENZLER: NUTZEN GRÖSSER ALS SCHADEN" MP vom 19.1.14;
    Zum Neujahrsempfang der offenen Liste Geo-net, des „Netzwerks für Gerolzhofen“, hatte manam Freitag einen in der Region namhaften Gast eingeladen. Der Bamberger Landrat Günther Denzler, Befürworter der Idee eines Nationalparks im Steigerwald, sprach in der Gaststätte des FC-Stadions über die geplante Ausweisung eines Schutzgebietes im nördlichen Steigerwald.
  • Politik gegen erklärte Interessen der Bürger“, MP vom 24.1.14; Bürgermeister aus Oberschwarzach und Michelau zu Aussagen Landrat Denzlers.

Presse 2013

Dezember

  • "Erst mit dem Landrat sprechen", FT vom 24.12.13; Die Ausweisung eines Landschaftschutzgebietes stößt im Ebracher Gemeinderat auf gewisse Widerstände.
  • "Ein festes Fundament für zwei Eckpfeiler", MP vom 19.12.13; Damit zusammenwächst, was künftig beim aufeinander abgestimmten Bildungsangebot und den gemeinsamen Werbemaßnahmen zusammengehören soll, unterzeichneten jetzt der Vorsitzende des Trägervereins Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald im Steigerwald, Schweinfurts Landrat Florian Töpper und Vorstandssprecher Bernd Bayerköhler für den Investor des "Baumwipfelpfades Steigerwald", Die Erlebnis Akademie AG, in Handthal einen Kooperationsvertrag.
  • "Sinneswandel im Steigerwald?", Haßfurter Tagblatt vom 19.12.13; Nationalpark - Befürworter sehen für ihr Anliegen jetzt "positive Grundstimmung"
  • "Ausverkauf des deutschen Waldes", Plusminus  vom 18.12.13; FILMLINK
  • "Landrat wünscht sich Weltnaturerbe", Haßfurter Tagblatt vom 17.12.13; Rudolf Handwerker, Landrat des Landkreises Haßberge, zeigt sich "maßlos enttäuscht", dass es keine sachliche Diskussion über den Nationalpark gegeben hat.
  • "Hassfurter Landrat spricht sich für Weltnaturerbe aus", MP vom 17.12.13; „Um eines vorwegzunehmen: Ich werde keinen Nationalpark fordern.“ Rudolf Handwerker, Landrat des Haßbergkreises, hat sich am Dienstag mit einer ausführlichen, ungewöhnlich persönlich und emotional gehaltenen Presseerklärung in die Diskussion um einen möglichen Nationalpark Steigerwald eingeschaltet. Die Streitereien zwischen  Gegner und Befürwortern waren in den vergangenen Wochen wieder aufgeflammt, nachdem das Landratsamt Bamberg plant, im Staatswald nördlich von Ebrach auf rund 750 Hektar ein Schutzgebiet auszuweisen, das der Qualität eines Nationalparks gleichkommt.
  • "Hartes Ringen um die Natur", FT Haßberge vom 7./8.12.13; Der Bund Naturschutz wirbt weiter intensiv für einen Nationalpark im Steigerwald: Und zwar genau dort, wo der Widerstand am größten ist. Die Fronten mit den Rauhenebrachern sind eindeutig verhärtet.
  • "Schutzgebiet berührt  Bürgerwald", MP vom 3.12.13; Thomas Vizl stand wieder einmal allein gegen alle. Diesmal ging es um den Gemeinsamen Bürgerwald Gerolzhofen-Dingolshausen, den die Waldpflege durch die Ausweisung eines etwa 750 Hektar großen Stücks Staatswald bei Ebrach zu einem Schutzgebiet ohne forstliche Nutzung gefährdet sieht. Die Waldpflege bat deshalb den Stadtrat um Stellungnahme, die sich gegen die Pläne des Landratsamts Bamberg ausspricht.

November

  • "Willkür und Enteignung", MP vom 29.11.13; Der "Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst" grenze im Handthaler Grund mit einigen hundert Metern an Oberschwarzacher Gemeindegebiet.
  • SENDUNG"Quer", Bayerisches Fernsehen vom 28.11.13:
    "Streit im Steigerwald - Schutzgebiet erzürnt Nationalparkgegner".
  • "Nationalpark: Vogel fordert klare Aussage", Haßfurter Tagblatt vom 16.11.13
  • "Vogel fragt: Wie ist die Meinung von Horst Seehofer", MP vom 26.11.13; CSU-Abgeordneter schreibt wegen geplantem Schutzgebiet bei Ebrach Brief an den Ministerpräsidenten
  • "Artenschutz auch für die Menschen"; Haßfurter Tagblatt vom 22.11.13; Verein "Unser Steigerwald" kämpft unverdrossen gegen Nationalpark Steigerwald
  • "Dunkle Wolken über den Bürgerwald", Steigerwald-Kurier vom 21.11.13
  • "Der Wald bleibt ein gutes Geschäft", MP vom 15.11.13; Für den Finanzminister sind die Bayerischen Staatsforsten zweifellos eine sichere Einnahmequelle: Seit seiner Gündung im Jahr 2006 spülte das staatseigene Unternehmen bei stetig steigenden Umsätzen stolze 388 Millionen Euro an Gewinnausschüttung in die Staatskasse.
    Leserreaktionen
  • "Waldpflege bittet bei der Stadt um Hilfe", MP vom 14.11.13; Die Waldpflege Gerolzhofen, das Verwaltungsorgan des Gemeinsamen Bürgerwaldes Gerolzhofen-Dingolshausen hat bei der Stadt Gerolzhofen einen schriftlichen Antrag eingereicht: Ziel ist es, dass der Stadtrat sich mit dem geplanten Schutzgebiet im Staatswald bei Ebrach befassen soll.
  • Pressemitteilung des BN vom 13.11.13 : "BN begrüßt Schutzgebietsinitiative des Landratsamtes Bamberg"; "Wir sehen darin eine konsequente Umsetzung entsprechender Beschlüsse der Bundesregierung und des Kreistages des Landkreises Bamberg, deutlich mehr Staatswälder als nutzungsfreie Wälder zu schützen"
  • "Scheitert der Baumwipfelpfad am Geld?", MP vom 12.11.13
  • "Bayerische Forstverwaltung behält sich rechtliche Schritte vor", MP mit Kommentaren vom 12.11.13; Das Landratsamt Bamberg will im Staatswald von Ebrach ein etwa 750 Hektar großes Schutzgebiet ausweisen, in dem es keine forstwirtschaftliche Nutzung mehr geben soll. Inzwischen gibt es zahlreiche Reaktionen auf diese Pläne.
  • "Holzindustrie hält Nationalpark für absurd", MP vom 10.11.13; Der Bund Naturschutz fordert bekanntlich seit geraumer Zeit die Ausweisung eines Nationalparks auf dem Gebiet des Staatsforstbetriebs Ebrach im nördliche Steigerwald. Der Verzicht auf die nachhaltige Nutzung der dortigen Buchenwälder sei absurd, sagen die in der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher zusammengeschlossenen Betriebe. Sie bestehen laut einer Pressemitteilung darauf, das heimische Holz weiter nutzen zu können.
    Leserreaktionen
  • "Nachbarn sprechen von einer "kalten Enteignung"", MP vom 7.11.13
  • DER VORLÄUFER EINES NATIONALPARKS?“, MP vom 7.11.13
    Paukenschlag im Steigerwald: Das Landratsamt Bamberg plant, im Wald nördlich von Ebrach eine Fläche von 757 Hektar als geschützten Landschaftsbestandteil auszuweisen. Das zukünftige Schutzgebiet mit dem Titel „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ ist komplett im Bereich
    des Staatswalds und grenzt auf einer Länge von rund sechs Kilometern direkt an den Gemeinsamen Bürgerwald Gerolzhofen-Dingolshausen an.
  • Und wir werden nicht gefragt“, FT vom 7.11.13; PLANUNG             
    Der Gemeinderat Rauhenebrach kritisiert heftig das Vorhaben in der Nachbarkommune Ebrach, einen geschützten
    Landschaftsbestandteil auszuweisen. Das Gremium hält das Projekt für rechtswidrig und die Vorgehensweise für bedenklich.
  • STEIGERWALD: WILDKATZE IST WIEDER DAHEIM“, MP vom 7.11.13;
    Im Steigerwald ist erstmalig der Nachweis gelungen, dass sich
    dort wieder Wildkatzen angesiedelt haben. Wie der Bund
    Naturschutz und der Staatliche Forstbetrieb Ebrach
    übereinstimmend mitteilen, sind drei Haarproben aus den
    Bereichen Michelau, Ebrach und südlich von Sand a. M.
    genetisch eindeutig einer Wildkatze zuzuordnen.
  • ERSTER SICHERER NACHWEIS DER WILDKATZE IM STEIGERWALD GELUNGEN!“, Pressemitteilung des BN vom 6.11.13;
    Die Suche war erfolgreich, nun herrscht Gewissheit: Die Wildkatze ist in den Steigerwald zurück gekehrt. Herzlich willkommen zu Hause! Mehrere Aktive beteiligten sich dieses Jahr im Steigerwald an einer bundesweiten Wildkatzen-Inventur des BUND Naturschutz (BN) und des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Regelmäßig stapften sie auf Lockstock-Kontrollgängen durch den Wald und sammelten Haarproben ein. Dadurch konnte nun endlich der genetische Erstnachweis für die Rückkehr der Wildkatze in die Buchenwälder des Nordsteigerwalds erbracht werden.
    Hintergrundinformation Wilkatze, Link zum "Rettungsnetz Wildkatze" des BUND.
  • "KIENNEN: „EIN VERSTOSS GEGEN UNSER EIGENES KONZEPT“", MP vom 4.11.13; Lothar Kiennen, der Leiter des Forstbetriebs Arnstein, unternimmt erst gar nicht den Versuch, sich herauszureden. Von dieser Zeitung auf die Vorfälle im Krackentännig angesprochen, räumt er freimütig ein: „Sehr gerne würde ich Ihnen berichten, dass Ihre Informationen oder Ihre Beobachtung falsch sind oder ich Ihnen zumindest einen guten Grund nennen könnte,  warum die betreffende Eiche gefällt wurde. Dem ist leider nicht so.“ 
  • "Trauer um einen alten Freund", MP vom 4.11.13;
    Trauer um einen Baum-Giganten: Obwohl es sich aufgrund des in Brusthöhe gemessenen Durchmessers nachweislich um einen Methusalem-Baum handelte, wurde jetzt zum großen Bedauern von Dr. Georg Sperber diese mächtige Stieleiche im zum Forstbetrieb Arnstein gehörigen „Krackentännig“ an der B 22 bei Neudorf gefällt.

Oktober

  • "BN erneuert Ruf nach Buchen-Nationalpark", MP vom 28.10.13;
    Anlass ist das durch eine Studie aufgezeigte Defizit an Naturwäldern und Waldschutzgebieten in Bayern. Eine aktuelle bundesweite Studie belegt bei Waldschutzgebieten in Deutschland und vor allem in Bayern große Defizite. Trotz international verbindlicher Vorgaben und eines Beschlusses der Bundesregierung weigere sich die Staatsregierung, zehn Prozent des Staatswaldes bis 2020 dauerhaft zu schützen, heißt es in einer mit der erneuten Forderung nach Ausweisung eines Buchen-Nationalparks im Nördlichen Steigerwald verbundenen Pressemitteilung des Bundes Naturschutz. „Wir kritisieren, dass die Staatsregierung mit ihrer Verweigerungshaltung verhindert, dass Nordbayerns Naturschätze in den Staatswäldern besser geschützt werden“, so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern (BN). Im Vergleich zu Oberbayern und vor allem Niederbayern schneide Nordbayern sehr schlecht ab: Nur ein Prozent der Staatswälder dürften sich hier als Naturwald entwickeln, es gebe bislang keinen Nationalpark.
  • "Zu wenig Naturwälder in Bayern - BN fordert mehr Waldschutzgebiete vor allem in Nordbayern", Pressemitteilung BUND Naturschutz in Bayern vom 24.10.13; Eine atkuelle bundesweite Studie belegt bei Waldschutzgebieten in Deutschland und vor allem in Bayern große Defizite. "Wir kritisieren, dass die Staatsregierung mit ihrer Verweigerungshaltung verhindert, dass Nordbayerns Naturschätze in den Staatswäldern besser geschützt werden", so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern (BN). Nur 1 % der Staatswälder dürfen sich in Nordbayern als Naturwald entwickeln, es gibt bislang keinen Nationalpark.
    Hintergrundinformation dazu.
  • "Weitsicht ist gefordert", MP vom 20.10.13; Leserbrief Christian Grzimek; Nur auf den wirtschaftlichen Ertrag der Holznutzung aus unseren Wädern zu schielen ist mir zu kurzfristig...
  • "Buchenwälder sind etwas Besonderes", MP vom 20.10.13;
    Bilder des Lebensraumes Buchenwald und der darin lebenden Tiere und Pflanzen umgeben die Wände in einem der Ausstellungsräume des Gipsinformationszentrums Sulzheim (GIZ). Es handelt sich um die Ausstellung "Buchenwälder-unser Naturerbe", die vergangene Woche offiziell eröffnet worden ist.
  • "fileadmin/steigerwald/download/Presse/Presse_2013/Sinneswandel-im-Steigerwald_Hassfurter-Tagblatt_19-10-2013.pdfSinneswandel im Steigerwald?" Haßfurter Tagblatt vom 19.10.13; „Nun sag, lieber Bürgermeister, wie hast Du's mit dem Nationalpark?“ Das ist die Gretchenfrage nicht in Marthens Garten, sondern im Steigerwald. Vor der Kommunalwahl im März werden die Kandidaten ihren Wählern nach 2008 ein zweites Mal offenbaren müssen, ob sie den Nationalpark befürworten oder ablehnen. Und anders als vor fünf Jahren sieht Dr. Ralf Straußberger, Wald- und Jagdreferent beim Bund Naturschutz und Geschäftsführer des  Freundeskreises Nationalpark Steigerwald, diesmal die Nationalparkkritiker unter den Lokalpolitikern unter Zugzwang. „Sie werden erklären müssen,   warum sie mit ihrem Nein zum Nationalpark verhindern, dass der Freistaat  Bayern Millionenbeträge in den Steigerwald in Arbeitsplätze, in Infrastruktur    und in Umweltbildung investiert“, sagte Straußberger im Interview mit unserer Zeitung.
  • "Meist kommen Initiatoren aus der Region", MP Leserbrief zum Artikel „Nur zwei Prozent Naturwald“ (17.10.) vom 18.10.13; der Leserbriefschreiber stammt ursprünglich aus Donnersdorf; Innenstaatssekretär Eck fällt immer wieder mit Äußerungen auf, die unrichtige Fakten darstellen. Der Jahreshiebssatz im Forstbetrieb Ebrach liegt derzeit bei 103 000 Kubikmetern Holz. Würde die von Eck behauptete Zahl 30 bis 50 Millionen Euro stimmen, läge der Verkaufswert eines Festbzw. Kubikmeters  Holz bei sage und schreibe 300 bis 500 Euro. Wünschenswert für den Betrieb – aber unwahr. Übrigens sind nicht nur Nationalparks, sondern auch  Hallenbäder, Opernhäuser und andere öffentliche Einrichtungen  Zuschussbetriebe, die aber für das Gemeinwohl auch erhebliche Leistungen    erbringen. Auch die Behauptung, dass sich Leute von weit her „anmaßten,    den Bewohnern im Steigerwald einen Nationalpark aufzudrücken“, ist   fragwürdig, denn es sind meist die Initiatoren aus der Region, die die    Einrichtung eines Nationalparks von Beginn an fordern. Ebrach oder Haßfurt  sind sicher keine weit entfernten Orte. Die Bundesregierung ist für alle   Bewohner zuständig, und sie hat nun mal beschlossen, mehr Schutzgebiete im Wald auszuweisen.
  • "Nur zwei Prozent Naturwald in ganz Deutschland", MP vom 16.10.13; Die durch Umweltbundesamt und Bundesumweltministerium finanzierte und diese Woche in Berlin vorgestellte Bilanz kommt zu dem Ergebnis, dass nur 1,9 Prozent der deutschen Wälder einer natürlichen Entwicklung überlassen sind. In der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung wird bis zum Jahr 2020 eine natürliche Waldentwicklung auf fünf Prozent der gesamten Waldfläche beziehungsweise zehn Prozent der öffentlichen Waldfläche angestrebt. Das wurde 2007 unter Kanzlerin Merkel (CDU) und dem damaligen Kabinettsmitglied Horst Seehofer (CSU) so beschlossen.
  • "BN fordert mehr Waldwildnisgebiete", Pressemitteilung BUND Naturschutz in Bayern vom 15.10.13; Der BUND Naturschutz in Bayern begrüßt zusammen mit dem BUND, dass mit dem Forschungs- und Entwicklungsvorhaben "Natürliche Waldentwicklung als Ziel der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt" erstmals Daten über die Flächem mit dauerhaft natürlicher Waldentwicklung in Deutschland vorliegen. Die Bilanz ist allerdings ernüchternd: Nur 3 Prozent der öffentlichen Wälder in Deutschland dürfen sich dauerhaft natürlich entwickeln, anstatt 10 Prozent wie es die Bundesregierung in der Nationalen Biodiversitätsstrategie fordert. Bayern hatte die Mitarbeit am Forschungsvorhaben als einziges Bundesland verweigert. Nach BN-Recherchen sind allerdings nur 1,2 Prozent der Waldfläche als Wildnis geschützt.
  • "Aktuelle Daten zur natürlichen Waldentwicklung in Deutschland", Pressemitteilung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) vom 14.10.13; Ein Forschungsvorhaben liefert Bilanz über den derzeitigen Umfang und die Qualität der nutzungsfreien Wälder in Deutschland: Knapp 2 % ungenutzter Waldfläche sind in Deutschland derzeit bilanziert. Zum Erreichen des 5 % - Ziels sind weitere Schritte notwendig.
  • "Naturpark Steigerwald erhält Auszeichnung", MP vom 9.10.13

September

August

  • "Alte Buchen sind gefragt/ Nutzungsfreie Wälder - Attraktion für Natur und Region", Bamberger Online-Zeitung vom 28.8.13 mit Fotos Kleinengelein und Buchenurwald Rumänische Karpaten
  • "Alte Buchen sind gefragt / Nutzungsfreie Wälder - Attraktion für Natur und Region", Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald vom 28.8.13; Großes Interesse rief eine Wanderung des BUND Naturschutz Bamberg (BN) in Kooperation mit dem Freundeskreis Natioanlpark Steigerwald in den Altbuchen-Bestand "Kleinengelein" im Steigerwald hervor. Rund 67 Teilnehmer bestaunten die Riesenbuchen nahe Neuhausen.
  • "Von der Hainichregion lernen", MP vom 15.8.13; Der Einladung des BUND Naturschutz (BN) zu einer Ganztagesfahrt in den Nationalpark Hainich folgten etwa 70 Interessierte aus dem ganzen Steigerwald. Der BN lädt seit 2007 jährlich Interessierte sowie Kritiker und Unterstützer eines Nationalparks Steigerwald zu Busfahren in andere Nationalparks ein. Dabei kann sich jeder vor Ort ein Bild machen, welche Akzeptanz ein Nationalpark hat und wie er sich auf die Region auswirkt. "Wir freuen uns über das zunehmenden Interesse in der Steigerwaldregion an der Frage, wie sich ein Nationalpark auf Mensch und Natur auswirkt", so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN.
  • Pressemitteilung zur Busfahrt in den Nationalpark Hainich, BUND Naturschutz in Bayern vom 12.8.13
  • "Die Mopsfledermaus ist wieder da", MP vom 11.8.13; Die Experten der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft sind im Nordsteigerwald fündig geworden. 
  • "Kein Nationalpark Steigerwald", MP vom 5.8.13; Ministerpräsident Seehofer beim Bayerischen Waldtag: Das gilt auch nach der Wahl
  • "Wo der Nachhaltigkeitsgedanke daheim ist", MP vom 2.8.13; Wo Bayerns Forstminister Helmut Brunner beim Spatenstich im September noch auf einer blanken Wiese am Waldesrand stand, da war jetzt bei seiner Rückkehr nach Handthal zur Eröffnung der Waldtage der Platz am Eingang zum Handthalgrund nicht mehr wieder zu erkennen. Das dort entstehende "Steigerwald-Zentrum - Nachhaltigkeit erleben" ist bis auf die Sonderausstellung als dem Herzstück mit der interaktiv erlebbaren Buche weitgehend gediehen.
  • "Standpunkt: Die Waldhatz durchs Termin-Dickicht", MP vom 2.8.13; Dumm gelaufen, ist man fast geneigt zu sagen, wenn man einen Blick in den Veranstaltungskalender am Wochenende in Unterfranken wirft. Gleich zwei große Waldveranstaltungen prallten da am Freitag aufeinander, wo sonst teilweise Leere gähnt.
  • "Waldtage ohne Beteiligung des Bund Naturschutz", MP vom 2.8.13; Wenn am Wochenende zwischen Handthal und Ebrach die großen Waldtage stattfinden, dann wird man an keiner der 30 Stationen den BN finden. "Der BN hat eine Teilnahme abgelehnt, weil er den sensiblen Handthalgrund für eine derartige Großveranstaltung für äußerst bedenklich hält.
    Zum anderen habe die Themenvorgabe des Forstes "Lebendige Biotope: "Was piepst, quakt und planscht am Weiher?, mit der sich der Bund Naturschutz habe einbringen sollen, nicht dem entsprochen, was der BN im Steigerwald als vorrangiges Thema ansehe, so Ralf Straußberger weiter.
  • Pressemitteilung "BUND Naturschutz zu offenem Dialog bereit" vom 1. 8.13; Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und die anderen Verbände im Freundeskreis Nationalpark Steigerwald sind zu einem offenen Dialog über Waldnutzung und Naturschutz im Steigerwald jederzeit bereit. "Allerdings darf dann ein Nationalpark nicht vorab ausgeklammert werden", so Richard Mergner, Landesbeauftragter des BN. Der Bau des Steigerwald-Zentrums in Handthal kann auch nicht darübr hinwegtäuschen, dass die alten Laubbäume von einem Mehreinschlag bedroht sind, weil der Forstbetrieb Ebrach deutlich mehr einschlagen muss als er es selbst wollte. "Wir setzen deshalb auf den Landrat Florian Töpper als Vorsitzenden des Steigerwald-Zentrums und hoffen, dass er Brücken bauen kann, damit in Handthal auch über einen Nationalpark diskutiert werden kann", so Edo Günther, BN-Vorsitzender des Kreisgruppe Schweinfurt.
    Am Wochenende finden zwischen Ebrach und Handthal die Waldtage "Nachhaltigkeit (er)leben statt. Der BN hat eine Teilnahme abgelehnt, weil er den sensiblen Handthalgrund für eine derartige Großveranstaltung für äußerst bedenklich hält. Die Veranstaltung grenzt direkt an das sensible Naturschutzgebiet Naturwaldreservat Waldhaus mit Feuchtgebieten an.

Juli

  • "Waldtage für Frischlinge und alte Hasen", MP vom 29.7.13; Das Angebot ist riesig und auch die Erwartungshaltung der Veranstalter aufgrund der großflächigen Werbung ist groß. Zwischen 5000 und 15 000 Besucherinnen und Besucher werden am kommenden Wochenende zu den Waldtagen zwischen Handthal und Ebrach erwartet. Dabei ist die Möglichkeit geboten, einen ersten Blick auf das weit gediehene Waldinformations- und Erlebniszentrum bei Handthal zu werfen und an einer Führung durch das Gebäude teilzunehmen.
  • "Grüne werben weiter für Nationalpark Steigerwald", MP vom 24.7.13; Auf den Wanderparklatz in Zell am Ebersberg, wo sich die politische Wandergruppe aus Grünen, Vertretern vom Bund Naturschutz und Bürgermeister Max-Dieter Schneider aus Ebrach trafen, brannte die Sonne herab, doch bereits nach ein paar Schritten auf dem Schlangenweg wurden die Wanderer mit dem angenehmen Waldklima belohnt.
    Der Vorsitzende des Umweltausschusses im Landtag, Christian Magerl, verwies auf die Initiativen der Grünen im Landtag, das Projekt Nationalpark Steigerwald voranzubringen. Die Blockadehaltung der CSU bei diesem Projekt sei politisch und wissenschaftlich völlig unverständlich. Positive Erfahrungen mit den zwei bestehenden Nationalparks in Bayern zeigten deutlich, welche Chancen hier verspielt würden. Magerl: "Der Steigerwald sollte der dritte Nationalpark Bayerns werden. Die Machbarkeitsstudie hierzu muss kommen!"
    LINK zum Filmbeitrag von SAT1
  • "Die Hessen machen es besser", Leserbrief FT vom 11.7.; Die Hessen machen es besser. Jetzt hat Kassel mit der Wilhelmshöhe ein Weltkulturerbe. "Damit ist Kassel ganz oben angekommen - in der Weltspitze", so Hessens Kultusministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU), in der Nachbarschaft Kassels haben die Hessen mit dem Weltnaturerbe Kellerwald einen zweiten Leuchtturm in der Weltspitze. Die Freude darüber ist groß, steigt doch damit die Attraktivität der ganzen Region.

Juni

  • ""Nationalpark"-Debatte auf Schusters Rappen", MP vom 30.6.13; zurück zu grünen Wurzeln": Unter diesem Motto haben sich zwölf "grüne" Frauen aus der bayerischen Landespolitik aufgemacht, um ein Wochenende lang in freier Natur, zu Fuß und in Hüttenatmosphäre Kraft für die anstehenden Wahlen zu schöpfen.
  • "Baumpfad lässt Wünsche offen", FT vom 28.6.13; Der geplante Baumwipfelpfad in Ebrach soll die Massen anlocken. Doch noch fehlt ein zugkräftiges "Label", sagen die Experten. Bürgermeister Schneider (SPD) und Landrat Denzler (CSU) appellieren deshalb in München, ein 2000 Hektar großes Waldschutzgebiet in Oberfranken auszuweisen. Das könnte auch Grundlage für eine Welterbe-Bewerbund sein.
  • "Standpunkt: Wenn der Wille nachhaltig ist", MP vom 24.6.13; Was alles zeitlich und finanziell auf völlig unbürokratische und übergreifende Weise geht, wenn von ganz oben Druck gemacht wird und der nachhaltige Wille dahinter steht, das zeigen der Bau des Steigerwald-Zentrums für Nachhaltigkeit in Handthal und des Baumwipfelpfades in Ebrach.
  • "Im Eilmarsch zum Baumwipfelpfad", MP vom 24.6.13; Es ist ein höchst ehrgeiziges Ziel, das sich Bürgermeister Max-Dieter Schneider und Verwaltungsleiter Walter Hanslok gesetzt haben. In zweieinhalb Monaten wollen sie es schaffen, was sonst in SAchen Bauleitplanung gut und gerne ein Jahr oder länger dauern kann. Es geht um das Genehmigungsverfahren für den Bau des "Baumwipfelpfades Steigerwald".
  • "Naturschutzverbände sehen Regierung im Steigerwald in Zugzwang", MP vom 26.6.13; Zur anstehenden Landtagswahl fordern die Naturschutzverbände BUND in Bayern (BN), WWF Deutschland und Landesbund für Vogelschutz (LBV) zusammen mit dem Bamberger Landrat Dr. Denzler und dem Ebracher Bürgermeister Schneider mehr Schutz für die Staatswälder im nördlichen Steigerwald und hier insbesondere im oberfränkischen Teil.
    den PRESSESPIEGEL finden Sie hier.
  • "Radler dagegen, Bürger unentschlossen", MP vom 19.6.13; "Naturpark UND Nationalpark": Rege Diskussion bei Votragsabend in Handthal
  • "Steigerwald: Weltnaturerbe für Bayern - Naturschutzverbände und Kommunen fordern großes Waldschutzgebiet im oberfränkischen Steigerwald", Pressemitteilung BN, WWF und LBV vom 25.6.13; Zur anstehenden Landtagswahl fordern die Naturschutzverbände BUND Naturschutz in Bayern (BN), WWF Deutschland und Landesbund für Vogelschutz (LBV) von der Bayerischen Staatsregierung mehr Schutz für die Staatswälder im oberfränkischen Teil des Steigerwalds. "Wir stellen uns mit unserer Forderung hinter die Gremienbeschlüsse des Marktgemeinderates Ebrach und des Kreistags Bamberg, die mehr nutzungsfreie Staatswälder gefordert hatten", so Hubert Weiger, Vorsitzender des BN. "Wir erwarten von der aktuellen und künftigen Staatsregierung, dass sie diese eindeutigen Beschlüsse der kommunalen Gremien aus dem oberfränkischen Steigerwald respektiert und großflächig Staatswälder schützt, wünscht", sich Landrat Günther Denzler. "Nur so ist eine Weltnaturerbebewerbung möglich". Die schwierigen Verhandlungen mit einem Investor für einen Baumkronenpfad bei Ebrach haben gezeigt, dass trotz unserer guten Naturausstattung ein Label wie Nationalpark fehlt, damit auch genügend naturinteressierte Besucher den Weg in den Steigerwald finden", ergänzt Max-Dieter Schneider, Bürgermeister der Marktgemeinde Ebrach. "Das Land Bayern muss dringend großflächige Laubwaldschutzgebiete im Staatswald ausweisen, damit die Nationale  Biodiversitätsstrategie umgesetzt werden kann, so wie es die Bundeskanzlerin Merkel erst jüngst wieder gefordert hatte", fordert Helmut Beran, stellvertretender Geschäftsführer im Landesbund für Vogelschutz. "Aus internationaler Sicht ist die Blockadehaltung Bayerns beim Waldschutz fatal. Wir können kaum von anderen Ländern verlangen, ihre Urwälder zu schützen, wenn wir nicht bereit sind zuhause unsere Naturschätze zu schützen. Bayern muss hier seine Hausaufgaben machen", so Detlev Drenckhahn, Präsident des WWF Deutschland.
  • "Standpunkt: Wenn der Wille nachhaltig ist", MP vom 24.6.13; Was alles zeitlich und finanziell auf völlig unbürokratische und übergreifende Weise geht, wenn von ganz oben Druck gemacht wird und der nachhaltige Wille dahinter steckt, das zeigen der Bau des Steigerwald-Zentrums für Nachhaltigkeit in Handthal und des Baumwipfelpfades in Ebrach. Es ist jedenfalls beeindruckend, zu sehen, wie flexibel das Baugesetzbuch anwendbar sein kann, wenn es schnell gehen soll, und welche Geldquellen sich auftun können, um alle Beteiligten zufrieden zu stellen. Nachfolgend einige willkürlich herausgegriffene Beispiele.
  • "Im Eilmarsch zum Baumwipfelpfad", MP vom 24.6.13; Es ist ein höchst ehrgeiziges Ziel, das sich Bürgermeister Max-Dieter Schneider und Verwaltungsleiter Walter Hanslock gesetzt haben. In zweieinhalb Monaten wollen sie schaffen, was sonst in Sachen Bauleitung gut und gerne ein Jahr oder länger dauern kann. Es geht um das Genehmigungsverfahren für den Bau des "Baumwipfelpfades Steigerwald" als weitere Attraktion in Verbindung mit dem in Handthal entstehenden Steigerwald-Zentrum für nachhaltige Forstwirtschaft.
  • "Ebrach startet im Eiltempo durch", FT vom 19.6.13; Baumwipfelpfad: Der Investor hat sein Okay gegeben. Jetzt hat die Gemeinde den Marathon durch die Instanzen begonnen. Sie möchte hier sozusagen einen Rekord brechen, damit bereits im September gebaut werden kann.
  • "Radler dagegen, Bürger unentschlossen", MP vom 19.6.13; Umstrittene Frage: Eine Diskussion zum Thema "Steigerwald - Naturpark UND Nationalpark" gab es am Montag im Café Lust in Handthal.
  • "Region mit hoher Lebensqualität", MP vom 11.6.13; Netzwerk Steigerwald führte Umfrage durch. Die Region wird laut Umfragen am meisten als "Region der hohen Lebensqualität" empfunden und erhält damit Bestnoten. Lebensqualität, Tourismusregion und Natur stehen ganz oben auf der Skala. Ebenso schneiden Natur und Wald, das Radfahren und die Aktivitäten rund um den Wein positiv ab. Bei den Einschätzungen zu Profil und Image und den Stärken des Steigerwalds zeichnet sich ein ganz klares Bild bei der Befragung ab: Rund 57 Prozent der Nennungen entfallen auf die intakte Natur als die zentrale Stärke im Steigerwald. Danach werden äußerst häufig die Begriffe Erholung und Wald sowie Kultur und Lebensqualität genannt.
  • "Wie viel Buche wird nachhaltig verbaut?", MP vom 10.6.13; Dass es beim laufenden Bau des künftigen Steigerwald-Zentrums für Nachhaltigkeit bei Handthal nicht weit her ist mit der nachhaltigen Verwendung heimischer Hölzer und insbesondere der Buche als dem Brotbaum des Steigerwaldes, das behauptet der Gerolzhöfer Tierarzt und Jäger Volker Döring in einer Zuschrift an die Redaktion. Die Redaktion forschte nach. Stephan Thierfelder räumt in seiner Stellungsnahme ein, es stimme, dass nicht "vorwiegend" Buche beim Bau des Gebäudes verwendet wird. Das sei allerdings von Seiten der Forstverwaltung auch nie so dargestellt worden. Den Zuschlag für den Bau habe eine renommierte Holzbaufirma aus Baden-Württemberg erhalten.
  • "Zukunftsfähige Wälder für Bayern - BN und Greenpeace fordern Neuausrichtung für den Staatswald", Pressemitteilung vom 10.6.13; Im Vorfeld der Landtagswahl in Bayern fordern der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und Greenpeace e.V. von den Parteien, sich für eine grundsätzliche Neuausrichtung der Bewirtschaftung des Staatswaldes einzusetzen. Acht Jahre nach dem nur knapp gescheiterten Volksbegehren "Aus Liebe zum Wald" wird immer deutlicher, dass die damalige Staatsregierung mit der Forstreform die Weichen für den Staatswald falsch gestellt hat. Die für das Gemeinwohl wichtigen Waldfunktionen wie Erholung, Naturschutz und Hochwasserschutz werden nicht vorrangig und vorbildlich erfüllt. Es gibt zu wenige Förster und Waldarbeiter aber zu hohe Holzeinschläge. "Wir fordern zur Landtagswahl für den Staatswald einen Vorrang für's Gemeinwohl", so Hubert Weiger, Vorsitzender des BN. "Im Vergleich zu anderen Ländern wird im bayerischen Staatswald zu intensiv Holz genutzt, aber zu wenig Wald geschützt, kritisiert Oliver Salge, Leiter der Wald- und Meereskampagne bei Greenpeace Deutschland. Hintergrundpapier
  • "Grüne: Nationalpark ist eine "nationale Aufgabe"; MP vom 5.6.13; In der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags wurde am Dienstag erneut eine Machbarkeitsstudie für einen Nationalpark im Steigerwald mehrheitlich abgelehnt. Im Rahmen eines Antragspaketes zur Biodiversität hatte die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen die Machbarkeitsstudie gefordert. Der Antrag der Grünen wurde schließlich von CSU, FDP und Freien Wählern abgelehnt, die SPD hingegen befürwortete den Antrag der Grünen.

Mai

  • "Der Forstbetrieb Ebrach arbeitet nach der Devise Schutz trotz Nutzung", FT vom 21.5.13; Forstbetriebsleiter Ulrich Mergner vom Forstbetrieb Ebrach stellte dem Marktgemeinderat Burgebrach das Bewirtschaftungskonzept des Staatswaldes vor.
  • Schwarzwald: "Gastronomiebetriebe sagen Ja zum Nationalpark Schwarzwald", 10.5.13
  • "Staatsregierng muss mehr Wälder schützen", StgW-Kurier vom 15.5.13; Im Rahmen eines sehr gut besuchten BUND Naturschutz-Seminars in Ebrach im Steigerwald stellten Forst- und Naturschutzexperten aus verschiedenen Bundesländern Konzepte für Waldschutzgebiete und nachhaltige Waldnutzung in Staatswäldern vor. Bei der Podiumsdiskussion mit Waldexperten der im Landtag vertretenen Parteien wurden große Meinungsunterschiede deutlich. Für den BN appellierte der Landesvorsitzende Hubert Weiger an die Staatsregierung für die Staatswälder nicht einseitig auf Holznutzung zu setzen, sondern wie andere Bundesländer auch nutzungsfreie Waldschutzgebiete auf 10 Prozent der Staatwaldfläche zu zulassen. "Für den Staatswald darf nicht der Gewinn im Vordergrund stehen, sondern hier muss das Gemeinwohl Vorrang bekommen", so Weiger. "Die Staatsregierung muss den Wert der Buchenwälder auf Staatswaldfläche im Nordsteigerwald anerkennen und sie in einem Nationalpark besser schützen."
  • "BN kritisiert Ausweisungsverbot kommunaler Naturwälder - Bayern hebelt international verbindliche Artenschuztkonventionen aus", Pressemitteilung BN vom 15.5.13; Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) übt massive Kritik am Bayerischen Forstministerium, weil es Kommunen untersagen will, auf ihren Flächen Naturwälder auszuweisen. Obwohl nach internationalen Vorgaben wesentlich mehr Staats- und Kommunalwälder als Urwälder von morgen geschützt werden sollen, versucht das Forstministerium dies zu verhindern. "Wir halten es für einen Skandal, dass die Obersten Forstbehörde in Bayern völkerrechtsverbindliche Ziele zum Schutz der Artenvielfalt untergräbt", so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN.
  • "Es ist eine Frage der Aufklärung", Haßfurter Tagblatt vom 10. 5.13, Sie lassen nicht locker, die Befürworter eines Nationalparks im Steigerwald. Die Berharrlichkeit der Verfechter eines Nationalparkgedankens mag in ihrer felsenfesten Überzeugung begründet sein, dass der höchste Schutzstatus für Teile der Waldgebiete im fränkischen Mittelgebirge sicher kommt, wenn sie nur engagiert genug dafür kämpfen. Diesen Optimismus für die eigene Sache versprühten Richard Mergner, Landesbeauftragter des Bundes Naturschutz in Bayern, ebenso wie Klaus Mandery, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Haßberge bei ihrer Informationsveranstaltung im Gasthaus zum Hirschen in Haßfurt.
  • "Unterricht im Naturwaldreservat", MP vom 9.5.13; Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) veranstaltete am dritten und vierten Mai eine Fachtagung zum Thema "Waldschutzgebiete und nachhaltige Nutzung" in Kooperation mit dem BUND, der deutschen Naturschutzakademie sowie dem Freundeskreis Nationalpark Steigerwald. Ein Programmpunkt war die Exkursion in das bei Ebrach gelegene Naturwaldreservat "Brunnstube".
  • "Lebensraum für viele Arten", MP vom 7.5.13; "Der Steigerwald hat seine Hausaufgaben gemacht, der Forstbetrieb Ebrach kann als Beispiel für alle Staatsforstbetriebe dienen", mit diesen Worten lobte der Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Fahn bei der Jahreshauptversammlung des Vereins "Unser Steigerwald" die Arbeit des Vereins und des Forstbetriebes Ebrach, der an diesem Tag sein Trittsteinkonzept vorstellte. Angesichts ungebrochener Bemühungen des BUND um einen Nationalpark im Steigerwald ermunterte der ehemalige Staatssekretär Albert Meyer den Verein, sich bundesweit mit anderen zu vernetzen, die sich ebenfalls gegen solche Bestrebungen wenden.
  • "Ökologische "Trittsteine" sichern Forst", FT 6.5.13; Der Verein "Unser Steigerwald" stellte in der Jahreshauptversammlung in Untersteinbach sein Konzept als Alternative zu einem Nationalpark vor. Deutlich wurde: Der Konflikt geht weiter.
  • 4. Mai, Pressemitteilung des BNs zum Seminar Naturerbe Buchenwälder.

April 2013

  • "Leserforum: Leuchtturm soll ablenken" von dem, was im Wald vor sich geht, MP vom 22.4.13
  • "Das Nachhahltigkeitszentrum nimmt Gestalt an", MP vom 21.4.13;  Nachhaltigkeitszentrum in Handthal und Parkplatz.
  • "In luftiger Höhe spazieren gehen", MP vom 18.4.13; Der Baumwipfelpfad bei Ebrach wäre der vierte Pfad der Erlebnis Akademie und soll rund 1150 Meter lang werden.
  • "Eine Attraktion für den ganzen Steigerwald", MP vom 18.4.13; Die Vier-Millionen-Investition (Baumwipfelpfad bei Ebrach) verspricht, eine Riesensache und ein großer Wurf zu werden. Die Erlebnis Akademie in Bad Kötzing, einziger Investor, muss erst noch die Zustimmung des Aufsichtsrates für die große Investition einholen, die Sitzung ist am 17. Mai. Es gibt Vorbehalte: Da hier nicht mit dem Prädikat "Nationalpark" geworben werden kann, wird teilweise am Bekanntheitsgrad und der Zugkraft des Steigerwaldes gezweifelt.
  • "Baumwipfelpfad greifbar nahe", FT vom 17.4.13; Schon im Mai 2014 könnten die ersten Besucher kommen. Der Vorstand der "Erlebnis-Akademie" aus Bad Kötzing stellt das Projakt der Öffentlichkeit vor.

März 2013

Februar 2013

Januar 2013

Presse 2012

Dezember 2012

November 2012

Oktober 2012

September 2012

August 2012

Juli 2012

  • "Wird der Steigerwald "Waldgebiet des Jahres"?, FT vom 26.7.12;  Bund Deutscher Forstleute (BDF) in Berlin veranstaltet Abstimmung. Die Buchenwälder im Nordsteigerwald könnten seit einem Jahr zum Naturerbe der gesamten Welt gehören. Statt dessen wird ein Forstzentrum gebaut und die gute Bewirtschaftung in den Vordergrund gestellt.
  • "Ebracher Fachtagung "Naturerbe Buchenwälder"", Steigerwald-Kurier vom 26.7.12; Bund Naturschutz fordert: Bayerns Wälder besser schützen. Viele Vorträge mit interessanten Details zum Wald und seinen Arten, u.a. über Spechte und die "Waldapotheke".
  • "Des Zentrum Nachhaltigkeit Wald gilt als privilegiertes Vorhaben", MP vom 19.7.12
  • "Zabelstein - Tote Holz voller Leben", MP vom 230712; Neuer Naturlehrpfad am Zabelstein
  • "Noch mehr Naturschutz im Bürgerwald", MP vom 11.7.12; Bürgerwald Gerolzhofen/ Dingolshausen: Revierleiter Volker Conrad legt Fokus beim Waldgrenzbegang 2012 auf die Ökologie.
  • "Wildnis nach dem Sturm", FT vom 7.7.12; Das Gewitter, das in der Nacht von Samstag auf Sonntag über Franken fegte, hat besonders im Buchenwald bei Ebrach gewütet. Experten sehen die Attraktivität der Naturwaldreservate dadurch aber gewachsen. Landrat Denzler hält an einem Großschutzgebiet fest.
  • "Der Nationalpark als "Paradies und Wettbewerbsvorteil", MP vom 6.7.12; Großes Interesse an Waldführungen und Vortrag von BN und Freundeskreis Nationalpark zum Thema "Alte Wälder" beim 1. Tag des Seminars Naturerbe Buchenwälder in Ebrach.
  • "Ein Dorf zeigt Flagge", MP vom 4.7.12; Zentrum Nachhaltigkeit Wald: Dass es den Anschein hat, sie seien gegen das Projekt, wo doch die überwältigende Mehrheit im 120-Seelen-Ort dafür ist, wurmt viele Handthaler

Juni 2012

Mai 2012

April 2012

März 2012

Februar 2012

Januar 2012

Presse 2011

Dezember 2011

November 2011

Oktober 2011

  • "Eine halbe Zusage?", MP vom 25.10.11, Der Besuch in der Region endete für Ministerpräsident Horst Seehofer in Ebrach sehr harmonisch. Niemand wollte sich eine etwaige Enttäuschung anmerken lassen, dass Handthal im Landkreis Schweinfurt und nicht Ebrach Sitz des "Zemtrums-Nachhaltigkeit-Wald" wird.
  • "Gute Aussichten für den Steigerwald", FT vom 25.10.11. Hat Wahlkämpfer Seehofer geschafft, was den zerstrittenen Franken in monatelangem Tauziehen nicht gelungen ist? Auf den ersten Blick wirkt die Doppellösung Handthal/Ebrach tatsächlich wie ein Befreiungsschlag nach viereinhalbjähriger, sich im Kreise drehender Debatte um den Steigerwald...
  • "Motorsägen und Weinreben", SZ, externer Link
  • "Mit besserer Gesprächskultur über Zukunft des Steigerwaldes reden" MP_Geo_241011, Die Befürworter eines großen Staatswaldschutzbietes im nördlichen Steigerwald wollen laut einer Pressemitteilung des Bund Naturschutz (BN) gemeinsam mit dem Verein "Unser Steigerwald", der einen Nationalpark ablehnt, die Fachdiskussion um die Zukunft der Region führen.
  • "Horst Seehofer liebäugelte einmal mit dem Nationalpark Steigerwald" , MP vom 24.10.2011. Ministerpräsident Horst Seehofer war der Idee eines Nationalparks Steigerwald einmal durchaus nicht abgeneigt. Das bekannte er gegenüber der Main-Post am Rande einer Podiumsdiskussion zum Thema Energie in der Gaststätte Stollberg. Er st der nachhaltige Widerstand aus der Bevölkerung, die auch mit guten Argumenten angetreten sei, habe bei ihm zu der Überzeugung geführt, dass eine Nationalpark gegen den Willen der Mehrheit der Menschen nicht durchzusetzen sei.
  • Pressemitteilung von Bund Naturschutz und Freundeskreis Nationalpark Steigerwald zum Seminar "Naturerbe Buchenwälder - Artenvielfalt und Weltnaturerbe" in Ebrach am 22. Oktober 11. Die Befürworter eines großen Staatswaldschutzgebietes im nördlichen Steigerwald wollen gemeinsam mit dem Verein "Unser Steigerwald", der einen Nationalpark ablehnt, die Fachdiskussion um die Zukunft der Region führen.
  • Pressemitteilung des LBV vom 22.10.11 zur LBV-Medienpreisverleihung an Michael Wehner . Anlässlich der Landestagung des LBV in Garmisch-Partenkirchen verlieh am Samstag, 22. Oktober 2011 der Landesvorsitzende des LBV, Ludwig Sothmann, den LBV-Medienpreis an Herrn Michael Wehner, Chefreporter des Fränkischen Tag in Bamberg.
  • "Handthal macht das Rennen", FT vom 19.10.11. Die Würfel sind gefallen: Das Zentrum Nachhaltigkeit Wald wird im Landkreis Schweinfurt gebaut. Die Reaktionen darauf sind gemischt. Ebrach sieht sich als zweiter Sieger und wartet auf einen Baumkronenpfad. Am Montag kommt Ministerpräsident Horst Seehofer in die Region.
  • "Waldeslust, Waldesfrust", FT vom 18.10.11. Anfang des Jahres hat Ebrach ein großes Waldnaturschutzgebiet auf oberfränkischem Gebiet beantragt. Doch die Initiative, von der Staatsregierung nicht eben befördert, droht im Sande zu verlaufen.

September 2011

August 2011 

  • "Mehr dicke Buchen und Totholz", MP vom 5.8.11. Ergebnisse der Inventur im Staatsforstbetrieb Ebrach lassen interessante Rückschlüsse zu.
  • "Der Wald im Wandel", FT vom 5.8.11. (Den unvollständigen Text im Foto bitten wir zu entschuldigen, technische Fehler). Die ersten Waldinventuren seit Gründung der Bayerischen Staatsforsten zeigt am Beispiel Ebrach den Wandel im Steigerwald. Nadelholz verliert an Bedeutung, die Holzvorräte und Totholz im Wald nehmen zu.

Juli 2011

Juni 2011


Mai 2011

April 2011

  • "Naturschützer fürchten um die Buchen", FT vom 23.4.11. In einem Wald bei Ebrach sollen geszielt die dicken Buchen abgeräumt worden sein, sagen Naturschützer. Der Staatsforst behauptet das Gegenteil. Einem Einschlagsmoratorium steht das Forstministerium reserviert gegenüber.
  • "Der Steigerwald ist wie eine Therapie", FT vom 15.04.11. Vorstellung des neuen Wanderführers des BN.
  • "Unterwegs im Reich der Buchen", MP vom 14.04.11. Vorstellung des neuen Wanderführers des BN.
  • "Die Vision von der Nachhaltigkteisregion", FT vom 14.04.11. Ebrach und Burgwindheim wollen eine "Nachhaltigkeitsregion Steigerwald".
  • Greenpeace - Studie, Presseportal vom 13.4.2011: Greenpeace - Studie benennt erstmals konkrete Gebiete zum Schutz der Buchenwälder - Umweltschützer fordern zehn neue Nationalparks in Deutschland. Direkter Link zur Studie
  • "Burgwindheim will die Region mitgestalten", FT vom 09.04.11. Die Gemeinde möchte sich gemeinsam mit anderen Gemeinden in ein regionales Netzwerk der Nachhaltigktei einklinken. Außderm will sie, laut Gemeinderatsbeschluss, dem Trägerverein zum Haus der Buche beitreten.
  • <media 27519 blank download "Initiates file download">Pressemitteilung des BN zum Neuen Wanderführer im Nordsteigerwald</media>: Mit dem neu aufgelegten Wanderführer "Unterwegs zum Nationalpark Steigerwald" wirbt der Bund Naturschutz für den Steigerwald als Ausflugs- und Urlaubsziel. Naturinteressierte und Wanderer erhalten die Möglichkeit, auf 9 ausgewählten Wanderrouten die Naturschätze kennenzulernen und auch Interessantes über die Kultur des Gebietes zu erfahren. Der Wanderführer bietet viele Informationen, schöne Fotos und Hinweise auf Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten. Er ist ab 26. April für 5 Euro im Buchhandel, bei der BN Service GmbH oder im Informationsbüro Freundeskreis Nationalpark Steigerwald erhältlich.
  • "Zugvögel sind die "Pandas des Steigerwalds", MP vom 03.04.11. Informationsveranstaltung zur Bestandsaufnahme im Vogelschutzgebiet "Oberer Steigerwald" durch die Forstverwaltung.

März 2011

  • "Mehr als Wald und Holz", MP vom 31.03.11. Klaus Seifert, Bürgermeister aus Scheinfeld, macht sich stark für die Förderung des Steigerwaldes zur Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Er will ein Nachhaltigkeiteszentrum nicht nur auf den Bereich Wald-, Forst-, und Holzwirtschaft beschränkt sehen.
  • "Millionen fliessen ins Haus der Buche", FT vom 29.03.11. Förderverein "Naturerbe Buchenwald" in Ebrach gegründet. Hauptthema des Vereins sind naturnahe und nutzungsfreie Buchenwälder. Ein millionenschweres Informationszentrum, "Haus der Buche", soll im Nordsteigerwald gebaut werden und die Bewerbung als "UNESCO Weltnaturerbe" unterstütze werden.
  • "Forstbetrieb ohne Konzept", FT vom 24.03.11. Der Forstbetrieb unterstützt das Weltnaturerbe nicht.
  • "Weiter auf dem Weg zum Weltnaturerbe", FT vom 23.03.11. Markt Ebrach stellt Antrag an die Regierung Oberfranken, damit weitere Waldgebiete um Ebrach unter Naturschutz gestellt werden. Ziel ist der Rang der Wälder als "Weltnaturerbe der UNESCO"
  • Große Defizite beim Schutz alter Wälder in Bayern. Der Bund Naturschutz Bayern (BN) fordert zum Internationalen Jahr des Waldes, dass das Wald-Naturerbe Bayerns erhalten werden muss. Pressemitteilung vom 21.03.11
  • "Bauchpinselung der Nein-Sager?", MP vom 12.03.11. Meinung der Grünen zum Nachhaltikeitszentrum.

Februar 2011

Januar 2011

Presse 2010

Dezember 2010

November 2010 

  • "Steigerwald stagniert", FT vom 24.11.2010
  • Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald zum Vergleich von 40 Jahren Nationalparkregion Bayerischer Wald mit fast 40 Jahren Naturparkregion Steigerwald und zum Regionalförderungseffekt deutscher Nationalparke, 23.11.2010
    Anlage 1: Zahlen und Grafiken zum Vergleich 40 Jahre Nationalparkregion Bayerischer Wald mit fast 40 Jahren Naturparkregion Steigerwald, Potrykus
    Anlage 2: Daten und Fakten zur Regionalförderung durch deutsche Nationalparke, Straußberger
  • Hoffnung auf Nationalpark bleibt, Vortrag Ulla Reck bei der Naturforschenden Gesellschaft Bamberg zum Thema "Wald oder Forst", FT vom 4.11.2010

Oktober 2010

 September 2010

August 2010

  • "Eigenes Holz geht vor Touris" Entgegen aller positiver Informationen aus den deutschen Nationalparkgebieten, ist Bürgermeister Ständecke von Michelau der Meinung: "Wir verzichten gerne auf sparsame Übernachtungsgäste, wenn uns unsere Holzprodukte ein besseres Auskommen bieten.", MP vom 19.08.2010 Dazu folgende Leserbriefe : der Leserbrief des BN Vorsitzenden der Kreisgruppe Schweinfurt, Herrn Bohlig, MP vom 19.08.2010, der Leserbrief einer Bürgerin aus dem Steigerwald, MP vom 19.08.2010 und der Leserbrief von Dr. Winfried Potrykus, Naturforschende Gesellschaft Bamberg, MP vom 23.08.2010
  • Fischsterben durch Großbrand bei Unterweiler, FT vom 12.8.2010
  • Den Schmetterlingen war es zu naß, Ferienspaß mit Erich Rößner, <media 27458 blank download "Initiates file download">MP vom 12.8.2010</media>
  • Kommunen profitieren vom Nationalpark, MP vom 12.08.2010. Über 40 Teilnehmer(innen) aus der Steigerwaldregion und Franken waren der Einladung des BN zu einer Fahrt in den Nationalpark Bayerischer Wald gefolgt. Bürgermeister Heinz Wolf aus Neuschönau: "Der Nationalpark ist für den Tourismus das Aushängeschild Nummer eins." Er sei einer der größten Arbeitgeber der Region, der 200 Mitarbeiter beschäftigt. Ein vergleichbarer Forstbetrieb würde etwa 60 Personen beschäftigen. Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner führte die Besucher durch die Wälder. Er erklärte, dass es Holznutzungen, z.B. für Brennholzzwecke im Nationalpark gibt, die im Nationalparkplan festgeschrieben sind.
  • Die 20. Tour de Natur vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) führte 120 Radler in den Steigerwald. Gehrhard Spörlein, BN Bamberg, informierte sie mit eindrucksvollen Bildern von Fauna und Flora über den Wert der Buchenwälder und die politische Situation vor Ort. Natürlich wurde auch über eine Verbesserung der Verkehrsanbindung des Gebietes gesprochen. FT vom 06.08.2010

Juli 2010

  • Weitere Zeitungsartikel rund ums Seminar in Ebrach: Kundgebung gegen Nationalpark, MP vom 19.07.2010; Nationalpark gut für Image, MP vom 19.07.2010 und <media 27406 blank download "Initiates file download">Alle müssen hinter Nationalparkidee stehen</media>, FT vom 17.07.2010.
  • Das diesjährige Seminar der Reihe "Naturerbe Buchenwälder" hatte die Förderung der Regionalentwicklung durch Nationalparke zum Thema. Es waren wieder viele interessante Referenten geladen: U.a. stellte Prof. Job von der Universität Würzburg die Ergebnisse seiner Studien zum Regionalökonomischen Effekt deutscher Nationalparke vor. Der Bamberger Biologe Dr. Winfried Potrykus, Naturforschende Gesellschaft Bamberg, zog einen Vergleich zwischen 40 Jahren touristischer Entwicklung des Nationalparks Bayerischer Wald und des Naturparks Steigerwald. Er präsentierte ein sehr interessantes Ergebnis seiner langen Recherchearbeit. Eingeladen hatten der BUND, der Bund Naturschutz Bayern (BN), Das Bildungswerk des BN, Die Deutsche Naturschutzakademie und der Landesbund für Vogelschutz (LBV). Nationalpark schafft Arbeitsplätze, <media 27390 blank download "Initiates file download">MP vom 19.07.2010</media>.
  • Vorschau auf das Seminar "Nationalparke als Motor für die Regionalentwicklung" und "halbseidener" Regierungsbericht ist endlich da. "Für wenig Überraschung hat unterdessen der lang erwartete Bericht des Umweltministeriums für den Landtag über die Entwicklungsmöglichkeiten des Steigerwaldes gesorgt." Er beschreibt das Umweltkonzept der Staatsforsten und bestätigt, dass der Naturpark Steigerwald "im Prinzip" das Zeug zu einem Biosphärenreservat hätte. FT vom 16.07.2010

Juni 2010

  • GeoTag der Artenvielfalt im Steigerwald. Auf Einladung des Kreisvorsitzenden des BN Haßberge, Dr. Klaus Mandery, waren mehr als 30 Spezialisten angerückt. Das Untersuchungsgebiet für das Jahr 2010 - der Böhlgrund mit Umgebung - hat die Experten nicht enttäuscht. Der Wert des Waldes lasse sich nicht in Kubikmeter Holz angeben, fasst Dr. Ralf Straußberger, der Waldreferent des BN, zusammen. FT vom 21.06.2010
  • Podiumsdiskussion der Grünen in Haßfurt. Wer hat das bessere Steigerwald-Rezept?, FT vom 19.06.2010
  • Bürgermeister Schneider aus Ebrach möchte Buchenwald-Informationszentrum, FT vom 10.06.2010
  • Unterschriftenaktion des BN in Bamberg. Im Herbst sollen die Unterschriften an Umweltminister Söder übergeben werden. FT vom 08.06.2010

Mai 2010

  • Buche Emma wirbt in Schweinfurt für den Nationalpark, Unterschriftenaktion des BN, MP vom 24.05.2010
  • Steigerwald darf nicht sterben: der Enkel des beliebten Tierfilmers, Christian Grzimek, sammelt zusammen mit dem Bund Naturschutz in Schweinfurt Unterschriften für den Nationalpark Nordsteigerwald. FT vom 23.05.2010
  • Einladung vom Kreisvorsitzenden CSU Bamberg-Land, Thomas Silberhorn: Kommunale Politiker und Naturschützer suchen in Ebrach Zukunftskonzept für den Steigerwald. Trittsteinkonzept der Bayerischen Staatsforsten favorisiert, FT vom 18.05.2010
  • Jahreshauptversammlung des Vereins "Unser Steigerwald". Nationalpark-Gegner sehen sich verunglimpft, Innenstaatssekretär Eck warnt vor dem neuen Ansatz "Weltnaturerbe". FT vom 09.05.2010
  • Pressefahrt des BN im Böhlgrund: Es wäre der erste Nationalpark in Franken, der Millionen-Förderungen aus München in die Region bringen würde. Prof. Weiger: "Ein Verzicht auf den Nationalpark heißt auch Verzicht auf massive staatliche Zuschüsse." FT vom 04.05.2010
  • Bund Naturschutz hält Nationalpark weiterhin für unverzichtbar für den Artenschutz. Appell an die Staatsregierung bei einer Pressefahrt im Böhlgrund, MP vom 04.05.2010

April 2010

März 2010

  • Mogelpackung und Salamietaktik: Oskar Ebert begrüßt grundsätzlich die neue Marschrichtung der beiden CSU-Landräte und ebenso einen Titel "Weltnaturerbe". Er befürchtet jedoch eine Mogelpackung, FT vom 26.3.2010
  • Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband: die Gästeübernachtungen im Landkreis Bamberg gingen um 3,6 % zurück. Ebrach war der große Gewinner 2009, hier ist ein Plus von 24,6 % zu verzeichnen. FT vom 25.03.2010
  • Kurswechsel bei der CSU Bamberg-Land: ein Zukunftskonzept für den Steigerwald soll nun ohne Nationalpark aber mit dem Titel "Weltnaturerbe" entwickelt werden. FT vom 24.03.2010 und MP vom 25.03.2010
  • Erste Gerüchte: Weltnaturerbe auch ohne Nationalpark möglich? FT vom 19.03.2010
  • Der unterfränkische SPD-Landtagsabgeordnete Harald Schneider unterstützt die Forderung nach einem ersten fränkischen Nationalpark im Nordsteigerwald, MP vom 18.03.2010
  • Zum Tag der Internationalen Artenvielfalt fordern Bund Naturschutz, Landesbund für Vogelschutz und WWF in Würzburg mehr Waldschutz und einen Nationalpark Nordsteigerwald. FT vom 03.03.2010 und MP vom 02.03.2010 (mit Internet-Kommentaren)

Februar 2010

Januar 2010

  • Artenschwund: Bundeskanzlerin Merkel fordert Trendwende, jetzt unmittelbar und nicht irgendwann. FT vom 12.01.2010
  • Der BUND fordert von Politikern auf allen Ebenen den Raubbau insbesondere in den staatlichen Buchenwäldern zu stoppen. Ein vollständiges bundesweites Schutzgebietssystem der Buchenwälder soll errichtet werden. Dazu gehört die Ausweisung neuer Buchenwald-Nationalparke.
  • <media 27398 blank download "Initiates file download">Genügend Potenzial gegen das Ausbluten</media>: Treffen der Bündnisgrünen aus den Landkreisen Haßberge, Bamberg und Schweinfurt in Eltmann. Aufklärungsarbeit zum Nationalpark soll intensiviert werden. Eine unabhängige Arbeitsgruppe wird sich dem Thema "Zukunft des Steigerwaldes-Hilfe für eine strukturschwache Region" widmen. Haßfurter Tagblatt, 23.01.2010
  • Geldsegen für Nationalparks: Zwischen Naturparks und Nationalparks bestehen gewaltige Förderunterschiede. Das ergaben zwei Anfragen der Grünen an die Staatsregierung.  Die beiden bestehenden bayerischen Nationalparks "Bayerischer Wald" und "Berchtesgaden" erhielten in den letzten sieben Jahren 114 Millionen Euro aus dem bayerischen Staatssäckel. Der bisher als Naturpark ausgewiesene Steigerwald mußte sich in der gleichen Zeit mit 1,2 Millionen Euro bescheiden. Die Zahlen stammen aus verschiedenen Ministerien. Bericht im FT vom 14.01.2010
  • Ungleiche Brüder: Die Zahlen zeigen: Wer Regionalförderung will, kommt um einen Nationalpark Steigerwald nicht herum. Kommentar von Chefreporter Michael Wehner, FT vom 14.01.10

Presse 2009

  • Pressemitteilung des BN zur Bedeutung ungenutzter Wälder im Klimaschutz vom 21.12.09. Untersuchungen der Universität Antwerpen in über 500 Waldgebieten Mitteleuropas und der USA belegen, dass naturnahe Wälder erhebliche Kohlenstoffspeicher darstellen können, wenn sie dauerhaft einer natürlichen Entwicklung überlassen und nicht genutzt werden. Zu ähnlichen Ergebnissen kam das Max Planck Institut in Jena.
  • Auf Anfrage der Grünen werden Zahlen der Staatsregierung zur Wirtschaftlichkeit von Nationalparken veröffentlicht. Seit 2002 sind ca. 80 Millionen Euro staatliche Zuschüsse in den Nationalpark Bayerischer Wald geflossen. Der Naturpark Steigerwald erhielt im gleichen Zeitraum etwas über 1 Millionen Euro. Mainpost, 14.12.2009
  • Presseinformation zur neuen Studie des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) über Wirtschaftlichkeit von Nationalparken: <media 27586="" blank="" download="" "initiates="" download"="" file="">"Regionalökonomischer Effekt des Tourismus in deutschen Nationalparken"</media>. In dieser Studie zeigt sich deutlich, dass Nationalparke ein starker Motor für Wertschöpfung und Tourismusentwicklung sind. 51 Millionen Besucher setzen bundesweit 2,1 Milliarden Euro um.
  • Bericht über das Thema Nationalpark/ Tourismus und Regionalförderung, Pressegespräch mit zwei Referenten aus dem Nationalpark Kellerwald-Edersee, Fränkischer Tag, 27.11.2009
  • Pressemitteilung des Freundeskreises zum Vortrag zweier Referenten aus dem hessischen Buchen-Nationalpark Kellerwald-Edersee zum Thema Nationalpark/ Tourismus und Regionalförderung in Schlüsselfeld,
  • Artikel zum Beschluss der Grünen, sich vereint hinter die Auweisung eines Nationalparks Steigerwald zu stellen. Mainpost, 26.11.2009
  • Bericht zur Unterschriftenaktion des BN, Mainpost, 26.11.2009
  • Presse über den Start der BN_ Internetkampagne mit Steiger-Män und Unterschriftenaktion, <media 27376="" blank="" download="" "initiates="" download"="" file="">Fränkischer Tag</media>, 24.11.2009
  • Bericht über den Vortrag des Bund Naturschutz Vorsitzenden, Prof. Hubert Weiger, in Gerolzhofen, Mainpost vom 23.11.2009
  • Internetkampagne für den Nationalpark Steigerwald mit Unterschriftenaktion, Pressemitteilung des Bund Naturschutz, 23.Novermber 2009.
  • LBV- Resolution Nationalpark Steigerwald, einstimmig und ohne Enthaltungen beschlossen am 24.10.09 bei der Deligiertenversammlung des Landesbundes für Vogelschutz.
    Anlässlich seines 100. Vereinsjubiläums führte der LBV die Landestagung in seiner Gründungsstadt Bamberg durch. Der Vorsitzende Ludwig Sothmann betonte angesichts des ungebremsten Verlustes der Biodiversität die ethische Verpflichtung, die Artenvielfalt zu erhalten. In einer Resolution fordert der LBV die Bayerische Staatsregierung auf, umgehend eine Machbarkeitsstudie für die Ausweisung eines Nationalparks Steigerwald in Auftrag zu geben.Gleichzeitig fordern die Delegierten für die Zeit des Diskussionsprozesses ein Moratorium für den Einschlag von Baumbeständen, die sich im Bereich des geplanten Nationalparks befinden und älter als 120 Jahre sind. Der Steigerwald zeichnet sich durch großräumige Bestände der Rotbuche aus, einer weitgehend auf Mitteleuropa konzentrierten Baumart. Für den Erhalt der verschiedenen Buchenwaldgesellschaften tragen ausschließlich wir globale Verantwortung.
  • LBV-100-Jahre, Deligiertenversammlung in Bamberg, 26.10.09, Fränkischer Tag
  • Leserbrief "Dem Steigerwald eine Zukunft geben!", Steigerwaldkurier, 20.10.2009 (Der Leserbrief erschien in leicht veränderter Form auch in FT und Mainpost)
  • Pressemitteilung des BN: "Neues Informationsbüro in Ebrach eröffnet" vom 02.10.2009
    Der Freundeskreis Nationalpark Steigerwald eröffnet sein neues Informationsbüro in Ebrach am Rathausplatz 4 zwischen dem Rathaus und der Bibliothek.  Mit dem Büro möchte der Freundeskreis vor Ort im Steigerwald sachlich über einen Nationalpark Steigerwald informieren. Bürgerinnen und Bürger aus Ebrach und der Region sowie Touristen aus nah und fern können sich hier über das Naturerbe im Nordsteigerwald, mögliche Wanderrouten im Steigerwald und das Thema „Nationalpark“ informieren.
  • Büroeröffnung Freundeskreis Nationalpark Steigerwald in Ebrach am 02.10.2009, Fränkischer Tag
  • Büroeröffnung Freundeskreis Nationalpark Steigerwald in Ebrach am 02.10.2009, Mainpost
  • Pressemitteilung des BN: "Nationalpark als Chance für die Region - Bayerwald-Bürgermeister Heinrich und Gibis in Schönbrunn im Steigerwald" vom 16.07.2009
    Im Rahmen einer gut besuchten Veranstaltung in Schönbrunn berichteten die Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich (Stadt Freyung) und Max Gibis (Gemeinde Maut) über ihre Erfahrungen zum Nationalpark Bayerischer Wald. Dabei stellten Sie klar, dass ihre Kommunen massiv vom Nationalpark Bayerischer Wald profitieren. 
  • Pressemitteilung des BN: "Bundesweite Tagung zum Naturerbe Buchenwälder" vom 26.06.2009
    Im Mittelpunkt einer von Teilnehmern aus ganz Deutschland gut besuchten, bundesweiten Tagung zum Thema „Naturerbe Buchenwälder“ in Ebrach im Steigerwald standen Konzepte und Strategien für einen besseren Schutz der Buchenwälder. Im Nachgang zur 9. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention zur Biologischen Vielfalt, die im Mai 2008 in Bonn stattfand, wird in Deutschland kontrovers über den Schutz der Buchenwälder diskutiert. Im internationalen Vergleich bleiben Deutschland und Bayern hinter den Erwartungen zurück, weil hier kaum Wälder ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden und damit auch nicht als Naturerbe gesichert sind.
  • Bericht über Michael Wehner, Journalist des FT gewinnt Preis für sein Engagement in der Diskussion um den Nationalpark Steigerwald vom FT, 25.04.09
  • Pressemitteilung des BN: "Grzimeks Erbe für den Nationalpark Steigerwald" vom 23.04.2009
    Am 24.04. diese Jahres jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag von Universitätsprofessor Dr. Bernhard Grzimek. Im Rahmen einer Pressefahrt in den Steigerwald erinnern der Bund Naturschutz (BN) und der BUND zusammen mit der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft, dem Deutschen Naturschutzring und dem WWF Deutschland an diesen legendären Pionier des weltweiten Naturschutzes. Grzimek war maßgeblicher Mitinitiator bei der Gründung des ersten deutschen Nationalparks vor 40 Jahren im Bayerischen Wald und hatte außerdem enge Verbindungen in den Steigerwald. Mit Hilfe Grzimeks gelang es dem BN bereits 1979 die ökologisch wertvollste Teilfläche im heutigen Naturschutzgebiet Spitalgrund im Landkreis Schweinfurt zu retten. Seit dieser Zeit konnte sich ein wildromantischen Hangschluchtwald natürlich entwickeln, den der Bund Naturschutz als Morgengabe in einen Nationalpark Steigerwald einbringen wird. Die Naturschutzverbände schlagen vor, unter Einbezug des Erbes Grzimeks, die großflächigen staatlichen Buchenwälder im Steigerwald als Naturerbe durch einen Nationalpark zu sichern. Von der Bayerischen Staatsregierung fordern die Verbände, sich für einen fairen Dialog über den Schutz dieses europaweit bedeutenden Naturerbes in der Region einzusetzen.
  • Bericht vom FT, 24.04.09 über Grzimeks "Serengeti" in Unterfranken
  • Bericht über  Grzimek im Steigerwald vom FT, 24.04.09
  • Pressemitteilung des BN: "Informationskampagne für Nationalpark Steigerwald - BN wirbt auf Freizeit+Garten-Messe für ersten fränkischen Nationalpark" vom 03.03.2009
    Mit einem Stand auf der Messe Freizeit Touristik + Garten in Nürnberg
    intensiviert der Bund Naturschutz seine Informationskampagne für einen Nationalpark im Nördlichen Steigerwald. „Es freut uns, dass unser Messestand als Besonderheit auf der Messe wahrgenommen und sehr gut besucht wird. Aus den Gesprächen mit den Messebesuchern stellen wir fest, dass ein erster fränkischer Nationalpark im Steigerwald ganz überwiegend positiv gesehen wird“, so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des Bundes Naturschutz. Es ist das Ziel, sachlich über einen Nationalpark zu informieren und Ängste und Befürchtungen abzubauen.
  • Artikel über 5 Jahre Nationalpark Kellerwald von Claus Peter Müller, FAZ vom 12.01.2009
  • Pressemitteilung des BN: "Nationalpark Steigerwald als Jobmotor für die Region" vom 22.12.2008
    Der diskutierte Nationalpark Steigerwald bietet eine zentrale Chance für die strukturschwache Steigerwaldregion. So hat eine Studie von Professor Hubert Job an der Universität Würzburg für den Nationalpark Bayerischer Wald ergeben, dass durch den Nationalpark sehr viel Geld in die Region fließt und viele Arbeitsplätze entstehen. Der Bund Naturschutz fordert deshalb eine Machbarkeitsstudie, bei der die Machbarkeit und die Auswirkungen eines Nationalparks im Steigerwald geprüft werden sollen. Der Bund Naturschutz will mit Veranstaltungen für eine Versachlichung der Diskussion werben und über die Chancen und das große Potential eines Nationalparks Steigerwal-des für die Region informieren.
  • Buchvorstellung des Fränkischen Tags "Fränkisches Naturerbe" von Dr. Georg Sperber und Thomas Stephan.
    Artikel im FT "Der lebendige Schatz des Steigerwalds" vom 27.11.2008
    Artikel im FT"Der Reichtum des Steigerwalds" vom 27.11.2008
  • Artikel in der Fränkischen Landeszeitung "Der Wald braucht kein Eingreifen des Menschen" vom Nov. 2008
    Der aus Ezelheim stammende Dr. Hans Bibelriether: Begriff Wildnis wird heute in der Öffentlichkeit positiv gesehen.
  • Nationalparke sind bedeutende Faktoren für regionale Wertschöpfung
  • Pressemitteilung des BMU zur Sommerreise von Umweltminister Sigmar Gabriel am 14.08.2008 in den Steigerwald nach Ebrach:
    Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat am (heutigen) Donnerstag im Rahmen seiner Sommerreise auch den nördlichen Steigerwald, besucht, der als potenzieller dritter Nationalpark in Bayern im Gespräch ist. "Aus naturschutzfachlicher Sicht besteht kein Zweifel an der Nationalparkwürdigkeit des Steigerwalds. Ich bin sicher, es wäre eine große Chance für die ganze Region, wenn der Steigerwald Nationalpark würde. Mir ist es aber wichtig, dass bei den anstehenden Diskussionen alle Betroffenen frühzeitig einbezogen und ernst genommen werden. Nur so kann die Debatte versachlicht werden", so der Bundesumweltminister. >> hier zur kompletten Pressemitteilung
  • Pressemitteilung des BN: "Umweltminister Gabriel besucht Steigerwald - Bund Naturschutz freut sich über Interesse an Nationalpark"
    vom 14.08.08 (PDF 47 KB)
    Im Rahmen seiner Sommerreise besucht Bundesumweltminister Sigmar Gabriel den nördlichen Steigerwald, um sich vor Ort ein Bild vom diskutierten Nationalpark Steigerwald zu machen. Der Bund Naturschutz und die anderen Verbände im Freundeskreis Pro Nationalpark Steigerwald begrüßen diese Informationsreise des Bundesumweltministers. Nach einem Besuch der Buchenwald-Ausstellung des Bundes Naturschutz und des WWF im Museum in Ebrach führt Georg Sperber Bundesumweltminister Gabriel und eine große Gruppe interessierter Politiker, Verbandesvertreter und Journalisten in das Naturwaldreservat Brunnstube und in den Böhlgrund.
  • Pressemitteilung des BN: "Nationalpark Steigerwald unverzichtbar für Artenschutz" vom 05.06.2008 (PDF 74 KB)
    Im Rahmen einer Pressefahrt durch die Schluchten des Böhlgrundes im Nördlichen Steigerwald forderten der BUND Deutschland und der Bund Naturschutz  in Bayern dazu auf,  die Buchenwälder hierzulande besser zu schützen. „Wir unterstützen das Engagement der Bundeskanzlerin für den weltweiten Schutz der Wälder und fordern die Bayerische Staatsregierung auf diese Schutzziele auch in Bayern umzusetzen, indem sie einen Nationalpark Steigerwald auf den Weg bringt,“ so Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND und des Bundes Naturschutz in Bayern. Für Deutschland hat die Bundesregierung vorgegeben, 10 % der öffentlichen Wälder unter Schutz zu stellen und der natürlichen Entwicklung zu überlassen.

  • Pressemitteilung des BN: "Naturerbe Buchenwälder besser schützen -
    Sonderausstellung „Buchenwälder - unser Naturerbe“ eröffnet"

    vom 10.05.2008 (PDF 45 KB)
    In feierlichen Rahmen eröffneten der Bund Naturschutz Bayern und der WWF Deutschland in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ebrach am Pfingstsamstag in Ebrach ihre Ausstellung „Buchenwälder – unser Naturerbe“. Zahlreiche Gäste aus Kommunalpolitik und Verbänden waren erschienen, um sich durch die großformatigen Bildtafeln in den Buchenwald entführen zu lassen. Alle Grußwortredner betonten die Notwendigkeit über die ökologische Bedeutung der Buchenwälder stärker zu informieren, damit das Naturerbe Buchenwälder als Schöpfung bewahrt werden kann.
  • Pressemitteilung des Freundeskreises: "Verbände werben für Nationalpark Steigerwald" vom 24.04.2008 (PDF 21 KB)
    Die Kreisgruppen des Bundes Naturschutz und des Landesbundes für Vogelschutz in der Region Steigerwald sowie die Naturforschende Gesellschaft Bamberg und die Naturfreunde Unterfranken gründen den „Freundeskreis Pro Nationalpark Steigerwald“. Der Freundeskreis ist ein Zusammenschluss von Verbänden, die gemeinsam für einen Nationalpark Steigerwald werben wollen. Die Verbände vertreten in den 6 Landkreisen, in denen der Steigerwald liegt, etwa 15.000 Mitglieder.
  • Pressemitteilung des BN: "Nationalpark Steigerwald gefordert"
    vom 11.04.2008 (PDF 45 KB)
    Im Rahmen einer sehr gut besuchten, bundesweiten Tagung in Ebrach im Steigerwald zum Thema „Naturerbe Buchewälder“ diskutierten über 200 Teilnehmer aus ganz Deutschland über einen besseren Schutz der Buchenwälder. Im Vorfeld der weltweiten UN-Artenschutzkonferenz im Mai 2008 in Bonn gewinnt die Frage an Bedeutung, inwieweit Deutschland seiner Verantwortung für den Erhalt der Artenvielfalt gerade in den Laubwäldern nachkommt. Die Ergebnisse und Diskussionen der Tagung haben deutlich gezeigt, dass gerade eine deutliche Ausweitung der Schutzgebiete mit ungenutzten Laubwäldern unersetzlich für den Artenschutz ist.
  • Pressemitteilung des BN: "Naturschutzverbände informieren über Nationalpark Hainich - positives Vorbild für nördliche Steigerwaldregion" vom 29.10.2007 (PDF 42 KB)
    Zahlreiche Mitglieder des Bundes Naturschutz (BN) und des Landesbund für Vogelschutz (LBV) aus dem Bereich des Naturparkes Steigerwald unternahmen eine gemeinsame Busfahrt in den Nationalpark Hainich in Thüringen. Nationalparkleiter Manfred Großmann führte die Gruppe durch die bunten gefärbten Herbstwälder und erläuterte den eindruckvollen Baumkronenpfad. Der Baumkronenpfad führt in Höhen zwischen 10 bis über 40 m durch die Baumkronen und ermöglicht völlig neue Blicke in den Wald. Dabei erweist er sich zunehmend als Besuchermagnet und zog im Jahr 2006 über 260.000 von den gesamten 385.000 Nationalparkbesuchern in seinen Bann.
  • Zeitungsartikel aus der Mainpost über die Podiumsdiskussion der Grünen in Gerolzhofen, 27. Juli 2009

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