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 - Mittelspecht, Foto: Thomas Stephan
Ort: Ebrach, Historikhotel Klosterbräu:
Freitag, 29. Juni: 16.00 Uhr Exkursion in das nahegelegene Naturwaldreservat Waldhaus 19.30 Uhr Vortrag "Gute Argumente für den Nationalpark Steigerwald"
Samstag, 30. Juni: Vorträge zu den Themen Naturwälder und Waldarten Hier geht es zum PROGRAMM
Alte Laubwälder sind wahre Schatzkisten. Viele Arten und natürliche Abläufe sind auch bei uns noch nicht erforscht. Die Waldwirtschaft bringt es mit sich, dass es infolge der Holznutzung keine richtig alten Wälder mehr gibt. Wirtschaftswälder erreichen nur 2/3 der Lebensspanne eines Naturwaldes. Viele Waldarten, die vorwiegend oder ausschließlich in älteren Wäldern leben, sind deshalb bei uns bereits ausgestorben oder im Bestand bedroht. In der Nationalen Strategie zum Erhalt der Biologischen Vielfalt hat die Bundesregierung deshalb 2007 beschlossen, dass bis 2020 zehn Prozent der öffentlichen Wälder in Deutschland einer natürlichen Entwicklung überlassen werden sollen. Bei der Umsetzung gibt es allerdings große Defizite, vor allem im Staatswald. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Druck auf die Wälder stetig an. Auf der diesjährigen Fachtagung Naturerbe Buchenwälder dreht sich alles um die "Schatzkiste Naturwald", deren Schutz dort am sinnvollsten ist, wo sie noch gut gefüllt ist: die Buchenwälder im Nordsteigerwald gehören zu den am besten geeigneten Flächen in Deutschland für die Ausweisung als Nationalpark.
Sie sind herzlich eingeladen!
Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis spätestens 15. Juni 2012 an: Ursula Erlwein-Blassl, BN-Landesfachgeschäftsstelle, Bauernfeindstr. 23, 90471 Nürnberg, Tel: 0911/ 81 87 8-21, Fax: 0911/ 86 95 68, E-mail: ursula.erlwein-blassl(at)bund-naturschutz.de.
Hier geht es zum PROGRAMM
 - Exkursion, Foto: Ulla Reck
 - von links nach recht: Prof. Dr. Hubert Weiger, Dr. Denzler, Moderator Ulrich Detsch vom BR, Oskar Ebert, Foto: Ulla Reck
 - Podiumsdiskussion, Foto: Ulla Reck
 - Lichtblick, Foto: Ursula Erlwein-Blassl
Die Befürworter eines großen Staatswaldschutzgebietes im nördlichen Steigerwald wollen gemeinsam mit dem Verein "Unser Steigerwald", der einen Nationalpark ablehnt, die Fachdiskussion um die Zukunft der Region führen. Dies ist das Ergebnis der vierten Fachkonferenz in Ebrach zum Thema Naturerbe Buchenwälder mit 100 Teilhnehmern aus ganz Deutschland. In der abschließdenden Podiumsdiskussion betonten der Bamberger Landrat Dr. Günther Denzler, der BN-Vorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger und Bürgermeister Oskar Ebert, stellvertretender Vorsitzender des Vereins "Unser Steigerwald", die Notwendigkeit, "den Blick nach Vorne zu richten" und wollen sich bei Achtung der unterschiedlichen Positionen für eine bessere Gesprächskultur einsetzen. Für Hubert Weiger wird ein zukünftiger Nationalpark Steigerwald Thema im Landtagswahlkampf 2013 werden. Landrag Denzler verwies auf den Auftrag im Kreistagsbeschluss des Landkreises Bamberg, die Voraussetzungen für die Ausweisung als Weltnaturerbe zu schaffen, was ein großes Waldschutzgebiet mit eigener Verwaltung erfordere. Bürgermeister Ebert unterstrich seine Position, dass bei einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung Schutzgebiete unnötig seien.
Pressemitteilung von Bund Naturschutz und Freundeskreis Nationalpark Steigerwald
Die VORTRÄGE vom Seminar finden Sie als pdf auf der BN-Seite
Freitag, 21. Okt. 11, 16.00 -19.00 Uhr: Exkursion
Samstag, 22. Okt. 11, 9.30 - 18.00 Uhr: Vorträge, Diskussion
Seit 4 Jahren wird im Nordsteigerwald über einen besseren Schutz der Wälder und die Ausweisung als Nationalpark diskutiert. Die große Bedeutung nutzungsfreier Laubwälder, ausgeszeichnet mit den Prädikaten "Weltnaturerbe" oder "Nationalpark", für die Artenvielfalt und die Regionalentwicklung wird zunehmend anerkannt. In fünf Bundesländern wurden inzwischen Kerngebiete ihrer Nationalparke bzw. eines Biosphärenreservates von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt. Bayern ist bisher nicht dabei, obwohl der Steigerwald nachgewiesenermaßen großes Potential für eine Weltnaturerbe-Bewerbung hätte. Im Rahmen der Fachtagung werden Fragen diskutiert, wie: Braucht Deutschland große nutzungsfreie Waldgebiete und wie unterscheiden sich diese von Wirtschaftswäldern? In verschiedenen Vorträgen wird vorgestellt, welche Bedeutung nutzungsfreie Laubwälder für die Artengruppen Fledermäuse, Pilze und Waldvögel haben. Die Tagung schließt mit einer Podiumsdiskussion aus Befürwortern und Gegnern von großflächigen Waldschutzgebieten zum Thema "Weltnaturerbe Nördlicher Steigerwald durch Schutz oder Nutzung?
Interessierte, insbesondere aus der Steigerwaldregion aber auch aus ganz Franken und Bayern, können sich vor Ort über dieses für den Steigerwald wichtige Zukunftsthema informieren.
Die Teilnahem ist kostenlos, Sie sind herzlich eingeladen!
Den Programmflyer finden Sie hier.
Weitere Informationen im Informationsbüro Freundeskreis Nationalpark Steigerwald in Ebrach, Tel: 09553/ 98 90 42, info(at)freundeskreis-nationalpark-steigerwald.de

Bund Naturschutz und Freundeskreis Nationalpark Steigerwald setzen sich auch weiterhin für den Schutz der wertvollen Rotbuchenwälder durch die Ausweisung eines Nationalparks im Nordsteigerwald ein. Ebenso unterstützen sie die Bestrebungen des oberfränkischen Landkreises Bamberg und einiger Gemeinden vor Ort, Staatswaldflächen im Nordsteigerwald zum "Weltnaturerbe" zu machen.
Unterstützt werden sie in ihrer Forderung nach einem Großschutzgebiet ohne Nutzung durch ein neues naturschutzfachliches Gutachten, in dem zwei unterschiedliche Schutzkonzepte für den Steigerwald verglichen und bewertet werden: ein großflächiger Schutz der Wälder nach dem Motto "Natur Natur sein lassen" z.B. in einem Nationalpark und eine naturschutzorientierte Bewirtschaftung des Forstbetriebes Ebrach. Danach kann ein großes ungenutztes Waldschutzgebiet - ausschließlich auf Staatswaldflächen - die waldtypische Artenvielfalt wesentlich besser erhalten als eine naturnahe Forstwirtschaft.
"Beide Naturschutzkonzepte haben ihre Berechtigung", so Hubert Weiger. Aus Naturschutzsicht besonders wichtig sei jedoch, die Reste der ökologisch hochwertigen, alten und naturnahen Wälder im Staatsbesitz vermehrt einer natürlichen Entwicklunge zu überlassen, so wie es die Bundesregierung 2007 mit der Nationalen Biodiversitätsstrategie beschlossen hat - mit der Stimme vom damaligen Landwirtschaftsminister Seehofer. Als Ziel für den öffentlichen Wald sind hier 5 % der Waldfläche genannt. Auf den restlichen 95 % der Waldfläche gibt es genug Gelegenheit, vom BN durchaus begrüßte und ambitionierte Naturschutzkonzepte wie die des Forstbetriebes Ebrach umzusetzen.
Weitere Infos in der Pressemitteilung des BN vom 22.7.2011
 - Reichswaldfest in Nürberg am 17.Juli 2011 mit einer Botschaft für die Politiker
 - BN-Landesbeauftragter Richard Mergner
 - Landwirtschaftsminister Helmut Brunner vor unserem Appell
 - BN-Landesvorsitzender Prof. Hubert Weiger
 - Landwirtschaftsminister Brunner mit BUND- und BN-Vorsitzendem Prof. Hubert Weiger
Großer Jubel herrschte vor einigen Tagen in Deutschland über den Weltnaturerbetitel der UNESCO für die wertvollsten heimischen Buchenwälder. Am 12. Juli 2011 hat nun das Bayerische Kabinett den Beschluss gefaßt, auf den Weltruhm für Bayern zu verzichten.
ABSTIMMEN: Würde ein Nationalpark Steigerwald die Region aufwerten?
Welterbestätten: Mit fünf Weltkulturerbestätten wirbt man in Bayern mit großem Erfolg für die jeweiligen Regionen. Es sind die Altstadt von Bamberg, die Würzburger Residenz, die Altstadt Regensburg, die Wieskirche in Pfaffenwinkel und die Deutsche Limesstraße. Kein einziges Weltnaturerbe liegt in Bayern. Drei Weltnaturerbe besitzt Deutschland. Es sind das Wattenmeer, die Grube Messel und das Cluster Naturerbe Buchenwälder (aufgeteilt auf fünf Gebiete in verschiedenen Bundesländern). Bayern geht leer aus, dabei hätte man mit den fränkischen Buchenwäldern im Nordsteigerwald die Chance gehabt, an der Weltspitze dabei zu sein.
Oberfrankens Griff nach dem Weltruhm Im Bamberger Kreisrat und Ebracher Gemeinderat in Oberfranken hatte man den Beschluss gefaßt, nach dem glänzenden Stern "Weltnaturerbe" zu greifen, auch die Gemeinde Burgwindheim unterstützte diese Pläne. Großes wollte man erreichen für die gesamte Region, Franken und Bayern. Ein "Haus der Buche" war geplant, um neben einem Waldschutzgebiet von ca. 4000 ha die Voraussetzungen für eine Weltnaturerbe-Nominierung zu schaffen. Viel Zeit hatte man schon in Konzepte gesteckt und eine Zusage von 60 000 Euro von Seiten des Bayerischen Naturschutzfonds für die weiteren Planungsarbeiten war vorhanden. Ursprünglich war die Ausweisung eines Nationalparks zum Erreichen des UNESCO-Welterbetitels vorgesehen, nun sollte es auf diesem Weg geschehen.
Gegen den Willen der Bevölkerung Das bayerische Kabinett hat dies jetzt verhindert und baut statt dessen ein weiteres Zentrum für Forst- und Holzwirtschaft - diesmal soll es "Zentrum-Nachhaltigkeit-Wald" heißen und im Steigerwald stehen. Diese Entscheidung wurde gegen den Willen der oberfränkischen Bevölkerung im Steigerwald getroffen! Es ist eine Entscheidung, von der vor allem das global agierende Unternehmen "Bayerische Staatsforsten" profitieren wird.
ABSTIMMEN: würde ein Nationalpark Steigerwald die Region aufwerten?
Nachhaltige Waldwirtschaft ist wichtig - in 95 % der Wälder Nachhaltige Waldbewirtschaftung ist ein wichtiges Thema und wird schon seit Jahrhunderten von Naturschützern, wie bekannten Förstern, gefordert. Nach langem Ringen steht Nachhaltigkeit seit einigen Jahrzehnten im Bewirtschaftungskonzept für die gesamten bayerischen Staatswälder. Im Nordsteigerwald wächst ein Buchenwald, der die Qualität für ein universelles Erbe der gesamten Menschheit besitzt. Voraussetzung ist, ihn auf gößerer Fläche aus der Bewirtschaftung heraus zu nehmen. Damit soll wieder eine natürliche Entwicklung des Waldes gewährleistet werden. Ungestörte Kreisläufe, wie die Natur oder Gott sie geschaffen haben.
Großflächige Schutzgebiete fehlen im Konzept Großflächige Schutzgebiete erfüllen Aufgaben, die bisher im Bewirtschaftungskonzept nicht enthalten sind. Darunter sind die freie Anpassungsmöglichkeit des Waldes an Veränderungen (wovon wir lernen können) und dauerhafter Erhalt stabiler Populationen von Pflanzen, Pilzen und Tieren, für die kleine Flächen zu wenig Raum bieten. Vernetzt man diese Flächen, z.B. durch kleine Naturwaldreservate und ungenutzte Korridore, so kann das seltenen Waldarten helfen, dauerhaft zu überleben. Dieses Netz inmitten des Wirtschaftswaldes ist wichtig für den Erhalt unserer Artenvielfalt. Deutschlandweit wurde schon 2007 von der Bundesregierung mit der Stimme des damaligen Landwirtschaftsministers Horst Seehofer beschlossen, 5 % der Wälder aus der Bewirtschaftung heraus zu nehmen. Nur wenige Wälder besitzen noch die hohe Qualität, um dies auf größerer Fläche umzusetzen. Ausgerechnet der dafür geeignete Nordsteigerwald wird nun als Modell für Waldbewirtschaftung ausgewählt.
Zielkurs wird beibehalten Der Bamberger Landrat Günther Denzler gibt sein Ziel nicht auf: "Der Steigerwald muss Weltnaturerbe werden. Diesen Traum, diese historische Chance sollten wir nicht aufgeben." Die Vereine im Freundeskreis Nationalpark Steigerwald stehen weiterhin zu ihrer Forderung nach einem großflächigen Schutz des Nordsteigerwaldes und werben dadurch auch für eine bessere Regionalentwicklung. Der BN - Landesvorsitzende Hubert Weiger sagte " Wir bedauern, dass Ministerpräsident Horst Seehofer anscheinend aus rein politischen Gründen den Schutz wertvoller Buchenwälder gegen den Wunsch aus der Region derzeit nicht unterstützen will." Der Landesvorsitzender der NaturFreunde Bayern, Christian Schwarzkopf, kommentiert das Konzept von Landwirtschaftsminister Brunner wie folgt: " Im "Jahr des Waldes" hätten wir mehr Engagement für unsere bayerischen Naturschätze erwartet. Kommerz vor den Naturschutz zu stellen ist kein nachhaltiges Konzept."
 - Rotbuche
Die UNESCO hat fünf besonders naturnahe deutsche Buchenwaldgebiete zum universellen Erbe der Menschheit erklärt. Damit stehen die Gebiete auf einer Stufe mit Welterbestätten, wie "Nationalpark Grand Canyon", "Nationalpark Serengeti" und den "Galapagos-Inseln". Die hoch begehrte Auszeichnung erhielten: - Nationalpark Jasmund in Mecklenburg-Vorpommern
- Der Nationalpark Kellerwald-Edersee in Hessen
- Die Buchenwälder von Serrhan im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern
- Nationalpark Hainich in Thüringen
- Der Buchenwald Grumsin im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin in Brandenburg
Bayern könnte mit den fränkischen Buchenwäldern im Nordsteigerwald jetzt ebenfalls zur Weltspitze zählen. Die UNESCO fordert aber als Voraussetzung für die Nominierung das Bestehen eines Schutzgebietes mit eigenem Management. 2007 war dies der Auslöser zur Diskussion um einen Nationalpark Steigerwald. Im Landkreis Bamberg bemüht man sich gerade, diese Voraussetzungen auf anderem Weg zu schaffen, damit die Buchenwälder im Nordsteigerwald nachgemeldet werden können. Die Chance auf den Welterbe-Titel besteht nach wie vor. 2007 wurden im Rahmen einer Studie des Bundesamtes für Naturschutz mögliche Anwärter für das UNESCO Weltnaturerbe untersucht: der Nordsteigerwald erreichte die fünftbeste Platzierung unter 24 deutschen Buchenwaldgebieten.
tagesschau.de
Weltnaturerbe Buchenwälder
Presse und Kommentare von Politikern
Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 25.06.2011
Pressemitteilung des BUND und Bund Naturschutz Bayern (BN)
Im Steigerwald gibt es noch Inseln uralter Waldbestände, die von deutschlandweiter Bedeutung sind, einzigartig in Franken und Bayern. Unter dem Motto "Gemeinsam wandern-Vielfalt in Wäldern erleben" soll am 22. Mai gemeinsam mit interessierten Wanderern die Vielfalt der Wälder im Steigerwald erkundet werden. Alle sind herzlich dazu eingeladen!
Zu den Routenbeschreibungen.
Presse nach Wandertag
Auf ausgewählten Routen können im Nördlichen und Oberen Steigerwald uralte Baumriesen bewundert, mit etwas Glück seltene Tiere beobachtet und gefährdete Pflanzen oder im Herbst filigrane Pilz-Kunstwerke entdeckt werden. Es ist ein besonderes Anliegen dieses Wanderführers, den Wanderern neben detailierten Wegbeschreibungen und Karten auch den Lebensraum der Buchenwälder mitsamt seinen Bewohnern mit zahlreichen Bildern und vielen Informationen nahezubringen. Zusätzlich werden vielfältige Informationen zu Gastronomie, Übernachtungsmöglichkeiten sowie zu Natur und Landschaft geboten.
Schutzgebühr 5 Euro
Der Wanderführer ist erhältlich über die Bund Naturschutz Service GmbH, Eckertstr. 2, 91207 Lauf an der Pegnitz, Tel: 09123/ 999 57 - 0, info(at)service.bund-naturschutz.de
Im Buchhandel kann er unter der ISBN 978-3-9808986-9-0 erworben werden.
Vor Ort ist er im Informationsbüro des Freundeskreises in Ebrach, Rathausplatz 4, erhältlich.
 - Übergabe der 31 000 Unterschriften für einen Nationalpark Steigerwald, v.l.n.r.: Richard Mergner (BN), Christoph Heinrich (WWF), Ludwig Sothmann (LBV), Hubert Weiger (BN), Umweltminister Markus Söder, Buche Emma
Rund 31 000 Menschen haben für den Nationalpark Steigerwald unterschrieben. Herzlichen Dank an alle Unterstützer!
Am Freitag, den 18.02.2011, haben BN, LBV, WWF und andere Vertreter des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald die gesammelten Unterschriften dem bayerischen Umweltminister Dr. Markus Söder übergeben. Mit dabei war auch die über 300 Jahre alte "Buche Emma".
Nähere Informationen
Video zur Übergabe

Nationalparke bringen nicht nur Vorteile für den Artenschutz, sondern auch für die Regionalentwicklung und Arbeitsplätze, insbesondere in strukturschwachen Regionen wie dem Steigerwald. Ergebnisse einer aktuellen Recherche zu 40 Jahren Nationalparkregion Bayerischer Wald und fast 40 Jahren Naturparkregion Steigerwald belegen, dass der Nationalpark einen deutlich positiveren Effekt für die wirtschaftliche Entwicklung hat als der Naturpark. Das diese positive Entwicklung keinen Einzelfall darstellt, belegen die Aussagen der 2009 erschienen Studie des Bundesamtes für Naturschutz über die regionalökonomischen Effekte in deutschen Nationalparken. Die Zahlen aus einer Antwort auf eine Landtagsanfrage der Grünen zur Entwicklung der bayerischen Nationalparkregionen und der Region Naturpark Steigerwald untermauern die Ergebnisse der anderen Untersuchungen.
Ausführlicher Vortrag Potrykus vom Regionalförderungs-Seminar in Ebrach, 17. Juli 2010 mit Erklärungstexten
Pressemitteilung des Freundeskreises Nationalpark Steigerwald zum Pressegespräch in Bamberg, 23.11.2010
Anlage 1 zur Pressemitteilung: Zahlen und Grafiken zum Vergleich Nationalparkregion Bayerischer Wald und Naturparkregion Steigerwald, Potrykus, kurze Version
Anlage 2 zur Pressemitteilung: Daten und Fakten zu zur Regionalförderung durch deutsche Nationalparke, Straußberger
 - Ästiger Stachelbart
Die Bayerische Mykologische Gesellschaft lädt ein:
Pilzexperten aus Bayern und ganz Deutschland finden sich vom 9.10.-13.10.2010 in Ebrach ein, um im schönen Steigerwald nach seltenen und schützenswerten Pilzen Ausschau zu halten. Abends tauschen sich die Experten auch in Fachvorträgen aus. Im Rahmen dieser Fachtagung wird eine öfftentliche Pilzausstellung organisiert. Vom 10.-13. Oktober können Interessierte diese Ausstellung kostenlos von 10-17 Uhr im Hotel Klosterbräu, Marktplatz 4, 96157 Ebrach, besuchen. Im Rahmen der Pilzaausstellung werden auch Pilzberatungen kostenfrei angebten. Wer also eine Pilzart bestimmt haben möchte, kann gerne auf die Hilfestellung durch geprüfte Pilzsachverständige zurückgreifen. Am Sonntag, 10. Oktober, findet ein Malwettbewerb für Kinder und Jugendliche mit schönen Preisen statt. Eine Fortbildung für Grundschullehrer wird am Montag, 11. Oktober, angeboten.
Nähere Infos
 - Bayerischer Wald, August 2010: der Wald wächst sich gesund
Im Rahmen einer Informationsfahrt des Bundes Naturschutz (BN) machten sich trotz widrigen Wetters über 40 Teilnehmer aus der Steigerwaldregion und Franken ein Bild von den positiven Entwicklungen im Nationalpark Bayerischer Wald. Ein klares Bekenntnis zum Nationalpark gab es dabei von Bürgermeister Heinz Wolf aus Neuschönau: "Die Kommunen und die Bevölkerung begrüßen heute mit großer Mehrheit den Nationalpark, weil wir massiv vom Nationalpark profitieren." Die Waldführung vom Nationalparkleiter Karl Friedrich Sinner zeigte eindrucksvoll, dass flächig ein junger Wald unter den abgestorbenen Hochlagenfichten nachwächst und dass die Buchenurwälder sehr stabil sind und sich nur kleinflächig verjüngen. Buchenwaldverjüngung findet auf kleiner Fläche statt: ein Methusalembaum stürzt um und schafft eine Lichtlücke im Blätterdach der Baumkronen - jetzt kann die nächste Generation hoch wachsen. Im Gegensatz dazu hat Fichtenwald eine andere Strategie: er verjüngt sich großflächig mit Hilfe von Borkenkäfern.
Nationalparke sind ein starker Motor für Wertschöpfung in der Region und sie schaffen viele Arbeitsplätze. Dies belegen diverse Studien und Beispiele aus der Praxis. Von einem Nationalpark Steigerwald würde somit nicht nur die Artenvielfalt in den Wäldern profitieren, sondern auch die Bevölkerung in der Steigerwaldregion.
Im Rahmen der Fachtagung "Nationalparke als Motor für die Regionalentwicklung" werden die ökonomischen Auswirkungen von Nationalparken auf die Region vorgestellt. Präsentiert werden hierzu Untersuchungsergebnisse sowie Erfahrensberichte aus dem Nationalparkalltag.
Anmeldungsadresse und Programm zum Download.
Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes Naturschutz in Bayern (BN) und des „Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland“ (BUND), erhält heute in München aus der Hand von Ministerpräsidenten Horst Seehofer das Bundesverdienstkreuz. Damit ehrt die Bundesrepublik Deutschland das jahrzehntelange erfolgreiche Engagement Weigers für den Schutz von Natur und Umwelt. Gewürdigt werden vor allem sein Einsatz für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, die Erhaltung der frei fließenden Donau und den Ausstieg aus der Atomenergie. Verdienste erwarb er sich außerdem beim Schutz stadtnaher Wälder wie z.B. dem Nürnberger Reichswald, bei der Durchsetzung des ökologischen Landbaus und bei der Entwicklung von Konzepten, die Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang bringen.
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Neue BN-Onlinewelten: Jetzt eintauchen und weitersagen!
Erleben Sie Bayerns Naturerbe auf völlig andere Art: Schauen Sie sich online zwischen uralten Baumriesen um, lernen Sie die Buche Emma und ihre wilden Tierfreunde kennen, werden Sie online zum STEIGER-MÄN. Interaktive Erlebnisse und viel Spaß sind garantiert. Mailen Sie Ihre Freunde an und unterschreiben Sie online für einen Nationalpark: www.ja-zum-nationalpark-steigerwald.de
Der Nördliche Steigerwald ist geradezu prädestiniert, als erster fränkischer Nationalpark ausgewiesen zu werden. Auf über 11.000 Hektar befinden sich zwischen Ebrach, Gerolzhofen und Eltmann auf großen Bereichen die Laubwälder überwiegend in einem ökologisch hochwertigen Zustand. Dies bestätigt ein Gutachten des Bundesamtes für Naturschutz. Außerdem sind die Wälder ausschließlich im Staatsbesitz und weitgehend unzerschnitten.
Der Freundeskreis Pro Nationalpark Steigerwald unterstützt die Initiativen aus der Region und wirbt durch sachliche Informationen für einen Nationalpark Nordsteigerwald. Dieser Nationalpark wäre eine großartige Chance für den Naturschutz in Deutschland und ein wichtiger Beitrag Bayerns, die Biodiversität in den heimischen Laubwäldern zu erhalten und zu fördern.
"Wem es tatsächlich um den Menschen geht, der weiß, dass man die Natur nicht genug schützen kann."
Karl Bayer, Forstmeister, Landrat
(*17.2.1925 in Karbach, Steigerwald †16.6.1995, Bayer. Wald)
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Freundeskreis Nationalpark Steigerwald Rathausplatz 4 96157 Ebrach Tel.: 09553/ 98 90 42
E-mail: info(at)freundeskreis-nationalpark-steigerwald.de
Öffnungszeiten: Di - Do von 9.00 - 16.00 Uhr
Wegen Außenterminen kann es sein, dass das Büro vorübergehend geschlossen ist.
Ja, ich möchte den Freundeskreis Pro Nationalpark unterstützen!
Auch Sie können sich für einen Nationalpark im Steigerwald einsetzen. Werden Sie aktiv!
 - Unterschreiben Sie hier!
Verschiedene Verbände sind im Freundeskreis Pro Nationalpark aktiv
Wir sind für Sie da. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Fragen.
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