Zur Startseite

Pro Steigerwald Nationalpark

Gemischtes/ Buchtipps

  • Home  › 
  • Naturerbe Buchenwälder

Weltnaturerbe Buchenwälder, Film Ministerium Österreich

UNESCO Weltnaturerbe Alte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas

Für das Naturerbe Buchenwälder: Nationalpark Steigerwald

Verantwortung wahrnehmen

Weiterführende LINKS am Seitenende

Rotbuchenwälder prägten einst weite Teile der Urlandschaft Deutschlands. Jedoch wurden diese Wälder – im Kerngebiet ihrer Weltverbreitung – im Laufe unserer Kulturgeschichte nahezu vollständig zerstört und sind heute nur noch auf etwa 7 % ihres ursprünglichen Areals zu finden.

Weil Deutschland im Zentrum der Buchenwaldverbreitung liegt, trägt es eine weltweit herausgehobene Verantwortung für den Erhalt, die nachhaltige Nutzung und ggf. Regeneration dieser Wälder. Mit der Nominierung einiger ausgewählter Buchenwaldgebiete zum „UNESCO-Weltnaturerbe“ verpflichtet sich Deutschland, nicht nur für diese Einzelgebiete, sondern darüber hinaus für alle deutschen Buchenwälder Schutz- und Bewirtschaftungskonzepte zu entwickeln, die im Sinne der Biodiversitätskonvention wirksam umgesetzt werden.

Die Bundesrepublik Deutschland und die Bundesländer haben ihre Verantwortung für den Erhalt der Buchenwälder als nationales und zugleich Welt–Naturerbe erkannt. Unverständlich ist die bislang sehr zögerliche Umsetzung. Die bestehenden Buchenwald-Nationalparks und Naturwaldreservate/-zellen mögen zwar gute Ansätze sein, sind aber zu kleinflächig und von der Verteilung zu ungünstig, um die internationalen Verpflichtungen zu erfüllen.

Hier finden Sie Daten zur aktuellen Waldsituation in Deutschland und Bayern, basierend auf offiziellen Daten und Fakten der Bundeswaldinventur 2012 (BWI III). Die Inventur wird alle 10 Jahre durchgeführt.  Vortrag von Norbert Panek, Oktober 2016

Das Buch "Deutschland, deine Buchenwälder" finden Sie hier

Durch Veränderungen der administrativen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich der Nutzungsdruck auf die deutschen Wälder drastisch verschärft. Bundesweit finden zurzeit massive Holzeinschläge in älteren Laubwäldern und insbesondere in Buchenwäldern statt, die die biologi-sche Substanz dieser Bestände angreifen und teilweise zerstören.

Nach aktuellen Schätzungen liegt der Anteil der streng geschützten (nutzungsfreien) Buchenwälder bei weit unter einem Prozent der deutschen Waldfläche. Derart verschwindend geringe Schutzflächenanteile reichen nicht aus, um die biologische Vielfalt der Buchenwälder unseres Landes und damit unser Naturerbe langfristig zu sichern.

Fachverwaltungen, Parteien und Politiker in Bund, Ländern und Kommunen sind daher dringend aufgerufen, den Schutz unserer Buchenwälder als nationalen Auftrag ernst zu nehmen und die erheblichen Substanzverluste vor allem in den öffentlichen (staatlichen) Wäldern umgehend zu stoppen!

Die Regierungen des Bundes und der Länder werden aufgefordert, folgende Maßnahmen zeitnah umzusetzen:

  • Aufbau und Einrichtung eines umfassenden bundesweiten Schutzgebietssystems für nutzungs-freie Buchenwälder
  • Ausweisung neuer Buchenwald-Nationalparke wie dem Nordsteigerwald
  • Verabschiedung einer bundesweit einheitlichen Richtlinie, fachlich nach neuestem Kenntnis-stand, zur Behandlung von Buchenwäldern in Natura 2000-Gebieten
  • Einführung gesetzlich verbindlicher Naturschutzstandards für Buchen-Wirtschaftswälder mit entsprechenden Empfehlungen, Fördergrundsätzen und Honorierungen für den Privatwald.

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Rotbuche ist Europa.
Die heimische Buche heißt Rotbuche, weil ihr Holzkern im Alter zu Rotkernigkeit neigt. 2/3 der deutschen Landfläche wäre von Natur aus mit Rotbuchenwäldern bedeckt. Wald ist ein komplexes, sich selbst erhaltendes Ökosystem - fällt ein Acker brach, kommt der Wald zurück. Die einen nennen es "Natur", die anderen "Gottes Schöpfung". Zwischen Naturwäldern und Wirtschaftswäldern besteht ein großer Unterschied. Um die natürliche Vielfalt zu erhalten und gleichzeitig Holz als nachwachsenden Rohstoff zu nutzen, ist ein umfassendes Konzept nötig.

Grafik zur Waldsituation in Deutschland 

Grundsätzliche Anmerkungen zu den alten Wäldern:
Der Grund für die hohe Bewertung der Buchenwälder im Nordsteigerwald liegt allein in ihrer Fähigkeit, sich schnell wieder in einen wilden Naturwald zu entwickeln und damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Strategie zum Erhalt der Biologischen Vielfalt in Deutschland beizusteuern.
5 % der deutschen Wälder sollen sich bis 2020 wieder frei entwickeln dürfen – 3,1 % sind bisher erreicht (Stand 2023). Deutschland hat sich verpflichtet, 2 % seiner Landfläche nutzungsfrei zu gestalten, Bayern liegt mit 0,52 % Wildnisgebieten unter dem bundesweiten Durchschnitt. Weltweit wurde die UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen ausgerufen. Wo sollen wir anfangen zu schützen, wenn nicht in diesem (noch) wertvollen Staatswald? 

Es geht im Steigerwald NICHT darum, dass hier ein besonders naturnaher KULTUR-Wald weiter existiert: Die Buchenwälder im Nordsteigerwald sind eines der letzten und besten großflächigen Laubwaldgebiete Deutschlands und bestens geeignet für den wichtigen Schutz ungestörter Naturabläufe - durch einen Nationalpark. Und sie sind Heimat vieler europaweit geschützter Arten.

Der besondere Wert der 6 artenreichen kleinen, teils jahrzehntelang nutzungsfreien Naturwaldreservate besteht im Nordsteigerwald darin, dass sich von hier selten gewordene Arten vermehren und in den sich wieder flächig entwickelnden Altwald eines Nationalparks ausbreiten könnten.
Im Naturwaldreservat Kleinengelein gibt es u.a. eine der größten Brutkolonien der Hohltaube in Zentraleuropa. Im Naturwaldreservat Waldhaus wurden auf 10 Hektar 1.300 Arten festgestellt. Die Naturwaldreservate Waldhaus und Brunnstube bei Ebrach sind Hotspots für holzbewohnende Pilzarten, Vögel reifer Laubwälder und holzbewohnende Käferarten. Seit 2020 gibt es auch den Naturwald Knetzberge-Böhlgrund, der zwei der Naturwaldreservate verbindet. Unverständlich bleibt, weshalb die Staatsregierung 2015 das Schutzgebiet „Hoher Buchener Wald“, das die beiden wertvollen Naturwaldresrevate Waldhaus und Brunnstube flächig verband, hat aufheben lassen - wenn sie nun mit dem Böhlgrund ein ähnlich großes Gebiet im Steigerwald an anderer Stelle schützt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass das Gebiet um die Knetzberge viele Hanglagen enthält und deshalb schwerer zu bewirtschaften ist. Für eine Bewerbung um den Weltnaturerbetitel “Alte Buchenwälder Deutschlands” wäre es u.a. aufgrund seines Baumalters und seiner Baumarten-Zusammensetzung nicht geeignet.

Das Naturschutzkonzept des Forstbetriebs Ebrach ("Trittsteinkonzept") mit seinen (oft noch gar nicht alten) Altholzinseln ist ein Konzept zur Verbesserung des Naturschutzes in forstlich genutzten Wäldern. Es soll den Arten aus z.B. Nationalparken das Wandern durch das riesige – und für sie oft wüstenartige“ Meer aus Wirtschaftswäldern - erlauben. Denn: 
„Die Intensivierung der Forstwirtschaft ist nach wie vor eine der Hauptursachen für den Rückgang der biologischen Vielfalt der Wälder in Deutschland.“ (Quelle: Bonner Thesen zum „Naturerbe Buchenwälder“, Bundesamt für Naturschutz, 2008)
Das Trittsteinkonzept kann ein flächiges nutzungsfreies Schutzgebiet NICHT ersetzen. Dafür ist es auch gar nicht gedachte: es soll großflächige Naturwälder, wie Nationalparke, miteinander vernetzen - sie also ergänzen. Die Wirksamkeit der kleinen Trittsteine diesbezüglich ist aber fraglich, denn sei dürfen nicht zu weit voneinander entfernt liegen. Oft sind sie so klein, dass das sie vom Rand durch das heißere Klima des bewirtschafteten Restwaldes durchdrungen werden, haben also ein gestörtes Waldinnenklima. Können Trittsteine die nötigen Habitatstrukturen für spezialisierte Arten, wie Mulmhöhlen in dicken Bäumen oder Totholz, dauerhaft und in ausreichender Zahl und Qualität bereit stellen? Außerdem: Im umgebenden Wirtschaftswald bleiben die Bäume jung und dünn. Die Holzernte reißt große Löcher in das schützende Kronendach, schwere Maschinen verursachen Schäden an den Böden auf 15-20 % der Fläche der Bayerischen Staatsforsten. 

Das Trittsteinkonzept sollte auf der gesamten bewirtschafteten Staatswaldfläche umgesetzt werden. Dies wird aber nicht gemacht.
Im Nordsteigerwald wird es von den Bayerischen Staatsforsten wohl lediglich akzeptiert, weil es hier als Verhinderungs-Konzept für einen Nationalpark dient.

Beides nebeneinander auf der Fläche des Forstbetriebs Ebrach machbar: Bei der Mindestgröße eines Nationalparks von 10.000 Hektar (BayNatSchG) würde die nutzungsfreie Kernzone von für eine internationale Anerkennung angestrebten 75 % die Hälfte der Fläche des Forstbetriebs Ebrach ausmachen. Die andere Hälfte könnte mit dem Trittsteinkonzept bewirtschaftet werden. 

Wie viel alten Staatswald hat Bayer noch? Aussagen Vorstand BaySF, Reinhardt Neft, LWF aktuelle 55/2006 : „Reste alter Wälder finden sich demnach auf rund 10.000 Hektar“. 
Hierbei handelt es sich um Wälder über 180 Jahre (Buchenwälder können 300 – 400 Jahre alt werden) und es entspricht ca. 1 % der Bayerischen Staatswaldfläche.
Die aktuellen Daten der BaySF sind übrigens „Betriebsgeheimnis“ , laut 1. Gerichtsurteil zu einer Klage auf Öffentlichmachung.

Der ökologische Nutzen eines Nationaparks liegt vor allem im Schutz ungestörter Naturabläufe, wie Anpassungsvorgänge. Dafür braucht es Raum und Zeit. Auch für die Ökosystemleistungen eines Waldes, wie Wasser- und Kohlenstoffspeicherung oder Landschaftskühlung braucht es Raum. 

Auch der ökonomische Nutzen eines Nationalparks für die Region wäre wesentlich größer, als der eines forstlichen Naturschutzkonzeptes.

Weitere Nationalparke für Deutschland?!, BfN - Bonn, April 2013
Argumente und Hintergründe mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Ausweisung von Nationalparken in Deutschland:

  • Nur Nationalparke gewährleisten mit ihren Prozessschutzflächen die langfristige Sicherung ungelenkter Sukzessionsabläufe bzw. die Entwicklung der Natur ohne Eingriffe des Menschen auf größeren Flächen. Andere Schutzgebietstypen in Deutschland leisten dies nicht in gleichem Umfang… Indem wir bestimmte Flächen nach dem Motto „Natur Natur sein lassen“ der natürlichen Entwicklung zurückgeben, wird insbesondere dem eigenen Wert der Natur und damit der Zielbestimmung des § 1 Abs. 1 BNatSchG Rechnung getragen….
  • In Nationalparken kann die natürliche Anpassung der Pflanzengesellschaften und Tierartengemeinschaften an diese Veränderungen im Gegensatz zu den kleinflächigen Naturwaldreservaten auf entsprechend großen, vom Menschen unbeeinflussten Arealen, die damit als Referenzflächen fungieren, in einem Monitoring optimal erforscht werden. Dies lässt u.U. wichtige Rückschlüsse sowohl für den Naturschutz als auch die Forstwirtschaft zu. In diesem Sinne werden Nationalparke auch für die Forstwirtschaft der Zukunft ein Gewinn sein…
  • Es wird bisweilen die Meinung vertreten, die Stilllegung z.B. größerer Waldgebiete in Sachen Holzgewinnung führe nicht zur Bewahrung der Biodiversität. Diese sei in den Kernzonen der Nationalparke sogar geringer als in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Das Gegenteil ist (meist) richtig: Zwar können sich solche Arten rückläufig entwickeln, die durch genutzte Wälder gefördert werden, jedoch werden sich dafür langfristig viele weitere Arten etablieren, die auf Strukturreichtum sowie Alt- und Totholz angewiesen sind…Durch verschiedene, v.a. langfristig angelegte Untersuchungen wurde in Waldnationalparken eine ungleich höhere Artenvielfalt gegenüber regulären Wirtschaftswäldern nachgewiesen. Viele, vor allem seltene und in ihrem Bestand gefährdete Arten (u.a. viele Holz bewohnende Insekten, Pilze und Flechten bzw. sog. Urwaldreliktarten) sind explizit auf den Verzicht der wirtschaftlichen Nutzung und an die damit einhergehende natürliche Entwicklung angewiesen sowie insbesondere an hohe Alt- und Totholzanteile gebunden, welche in Nationalparken gegenüber Wirtschaftswäldern um ein Vielfaches erhöht sind.
  • Mit den als knappes Gut zu betrachtenden Natur-Attraktionen und der Einzigartigkeit der Landschaften verleiht die Bezeichnung „Nationalpark“ einer Region ein besonderes Prädikat und letztlich ein Alleinstellungsmerkmal, d.h. eine herausgehobene Marktstellung, die nicht beliebig vermehrbar oder transferierbar ist. Ein Nationalpark kann somit der Profilierung einer Region im Sinne einer besonderen naturtouristischen Destination dienen. Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen belegen, dass die 14 deutschen Nationalparke jährlich insgesamt 51 Mio. Besucher aufweisen, die einen Umsatz von rund 2,1 Mrd. €/Jahr erwirtschaften, was einem Einkommensäquivalent von rund 60.000 Personen entspricht.

Weitere Informationen finden Sie auch in den Bonner Thesen zum 
"Naturerbe Buchenwälder" (2008, vom Bundesamt für Naturschutz).

Zur Webseite "Weltnaturerbe Buchenwälder" gelangen Sie hier.

NABU Position "Natürliche Waldentwicklung bis 2020", Förderung eines Netzwerks der "Urwälder von morgen" von 2013

"Bürgerwald geht es zunehmend an den Kragen", BN fordert von Staatsregierung Kurskorrektur bei Forstreform; Pressemitteilung des BN vom 17.12.12
Hintergrundinformationen zur BN-Forderung nach Korrekturen der Forstreform in Bayern durch die Staatsregierung.

Greenpeace "Bald ausgeBUCHT?"Aktion zum Schutz alter Wälder, 2.2.2012

"Unser Wald braucht Schutz",  Aktion zum Mitmachen: Ja-zum-Nationalpark-Steigerwald, Bund Naturschutz, 2010

Gutachten im Auftrag von Greenpeace e.V., Norbert Panek, 2011: "Deutschlands internationale Verantwortung: Rotbuchenwälder im Verbund schützen"

"Umweltverbände fordern Einschlagstopp für alte Buchenwälder - Forstwirtschaft zerstört Deutschlands Waldnaturerbe", Gemeinsame Presseerklärung von BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung, Greenpeace, vom 19.1.12

"Forderung nach Einschlagstopp für alte Buchenwälder im Staatswald ist berechtigt!" Pressemitteilung von Cornelia Behm, Bündnis 90/ Die Grünen vom 20.1.12

BUND Position "Lebendige Wälder" (Stand 2011), externer Link zum BUND.

Bundesregierung stuft  den Wald zum Rohstofflieferanten herab, externer Link zum BUND (Stand 21.9.2011). "Waldstrategie 2020" heute beschlossen.

 Wald kaputt-Internetforum
Deutschlands Wäldern droht der "ökologische" Ausverkauf
Es ist höchste Zeit, Missstände aufzudecken und gegenzusteuern. Nutzen Sie dieses sorgsam recherchierte, informative Internetportal, um sich einen Überblick über die aktuelle Waldsituation in Deutschland zu verschaffen.

Waldschutz weltweit, Aktion zum Mitmachen: Deutschland wird Waldmeister, WWF 2011

Fünf-Punkte-Plan für den Wald der Zukunft, Forderungen für eine naturverträgliche Waldpolitik von BUND und NABU (Stand 11.3.2011)

Waldstrategie 2020 - Entwurf des BMELV, Stellungsnahme in 10 Punkten von BUND, DNR, Forum Umwelt & Entwicklung, Greenpeace, NABU und WWF (Stand 10. Nov 2010).

Schwarzbuch-Wald
Deutschlands Forstwirtschaft auf dem Holzweg, 2009
Fallstudien von etwas 15 Eingriffen, die gegen geltende Gesetzte und Vorschriften verstoßen bzw. aus naturschutzfachlicher Sicht massiv zu kritisieren sind.

Agenda zum Schutz deutscher Buchenwälder,  2010
Welche Wälder wollen wir?

Klima und Biologische Vielfalt in Deutschlands Wäldern schützen - zehn Forderungen des BUND
(Stand 9. Dez. 2009)

Urwald speicher das Doppelte an CO2
Pressinformation: Natur und Klimaschutz 
Göttinger Forscher untersuchen ökologische Bedeutung von Naturwäldern im "Brockenurwald"; Alte und zerfallende Bäume im Wald spielen eine wichtige Rolle für Natur- und Klimaschutz. Das haben Wissenschaftler der Universität Göttingen anhand einer Studie im "Brockenurwald" im Harz gezeigt. Waldstadien mit alten Bäumen und Totholz wiesen eine deutlich höhere Artenvielfalt auf. Darüber hinaus ist in Waldstücken mit altem Bestand sehr viel mehr Kohlenstoff in der Biomasse und im Boden eingelagert - ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. "Die Forstämter stecken in einem Dilemma", so Prof. Dr. Markus Hauck.